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„Das war eine öffentliche Hinrichtung“ – Guérot rechnet in Bystrons NightTalk ab

„Das war eine öffentliche Hinrichtung“ – so beschreibt Ulrike Guérot in Petr Bystrons NightTalk den Moment, als sich die Universität Bonn öffentlich von ihr distanzierte. Die einst etablierte Professorin hat nun Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingereicht – gegen eine Kündigung, die für viele nach politischer Säuberung riecht.

Offiziell ging es um angebliche Zitierfehler in ihrem Buch von 2016. „Ich entschuldige mich gerne für diese Schlampereien“, sagt sie, „es sind Zitierfehler, das ist eben schon ein Unterschied.“ Sie verweist auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und auf Fälle wie Alena Buyx oder andere, bei denen schwerere Vorwürfe folgenlos blieben.

Der wahre Grund liegt 2022: Nach kritischen Büchern zur Corona-Politik und vor allem „Endspiel Europa“ (mit Hauke Ritz) schlug das System zu. „Wir zeichnen im dritten Kapitel die Hintergründe des russisch-ukrainischen Krieges seit dem Maidan nach und kommen zu anderen Ergebnissen als eben sozusagen der plötzliche Angriffskrieg der Russen.“ Kurz darauf hieß es in den Medien, die Uni distanziere sich. „Ich lese in der Zeitung, dass mein Arbeitgeber sich von mir distanziert“, erinnert sich Guérot. „Da war ich wirklich buchstäblich verschreckt.“

Guérot kennt das System von innen: Bis 2013 leitete sie das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations (ECFR), einer berüchtigten Denkfabrik, die unter anderem von George Soros finanziert wurde. Dennoch wurde sie zur Zielscheibe, weil sie die EU als dysfunktional kritisierte und eine echte europäische Republik forderte.

Heute sieht sie klar: Die Brandmauer und Cancel Culture dienen dazu, kritische Stimmen auszuschalten. Sie sagt unmissverständlich: „Ich bin gegen die Brandmauer […] Wir sind hier alle Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Hier wird niemand ausgegrenzt, niemand gecancelt.“

Trotz Erschöpfung („um ehrlich zu sein, bin ich ein bisschen müde“) bleibt ihr Fazit: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. […] Ich bin immer noch im Vertrauen in die Bundesrepublik und in ihr Grundgesetz.“ Ihr Fall zeigt, wie weit das System geht, um Abweichler zum Schweigen zu bringen.

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6 Kommentare

  1. Sehr interessante „Geschichte“ – und eine ebensolche Frau Guérot.
    Hier und da etwas langatmig, aber dennoch Informativ.

  2. Äußerst unangenehme, rechthaberische Person. Mit so etwas hätte ich bei einer persönlichen Begegnung erhebliche probleme.

  3. Rechthaberisch? Nur, weil Sie vielleicht zur Sache eine andere Auffassung vertreten.
    Nebenbei, es müßte wohl „mit so einer“ heißen und „Probleme“ dürfte auch gerne mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben werden.
    Pardon, ich bin halt auch rechthaberisch.
    Dennoch, ein schönes und sonniges Wochenende!

  4. Das heisst, Guerot möchte jetzt nicht mehr, dass eine unbegrenzte Kolonisierung Deutschlands durch „Flüchtis“ zu syrischen, afrikanischen und afghanischen Städten auf deutschem Boden führt und dass unser Land so umgestaltet wird, dass es der EUdSSR den meisten Nutzen bringt?

    Mit Guerot frass die Revolution mal wieder eines ihrer Rindviecher und irgendwie fällt es mir schwer, sie zu bemitleiden.

  5. Möchte mich da nochmals einmischen:
    Frau Guérot zählt aus meiner Sicht zu den mutigsten „Nicht-Quoten-Frauen“ Deutschlands. Ich kenne Teile ihrer Pzblikationen (u. a. zum Thema „Ukraine“). Sie ist eine starke Individualistin, eine kenntnisreiche Persönlichkeit – wie Frau Beatrix von Storch und Frau Dr. Alice Weidel, um hier noch zwei ähnliche Kapazitäten anzufügen. Solche Frauen braucht das Land!

  6. Wenn Frau Professor so weiter macht, dann kommt sie zum Prinz in die Zelle!
    Dann gibt es vielleicht bald noch die erste royale Gefängnishochzeit mit Reichsbürgern als Hochzeitsgästen.
    Dazu stellt sie noch die ganze sorgfältig eingefädelte Kriegswirtschaft auf den Kopf, stellt die Brandmauer auch noch in Frage.

    Zu den CORONA Impfungen hat sie offenbar noch gar nichts gesagt….
    Das würde den Tiegel vermutlich dann sprengen….

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