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Im Endkampf gegen den privaten Raum: Jusos wollen Ehe abschaffen

Von RAINER K. KÄMPF | Wer heutzutage seinen Platz in der modernen Gesellschaft sucht oder verorten will, hat es relativ leicht. Alles, was nicht ausgesprochen links bis linksextrem ist, wird als rechts, und somit gesellschaftsunwürdig, gebrandmarkt. Dabei wird als rechts definiert, was irgendwie vernünftig, anständig und für das Gemeinwohl nützlich ist.

Dem Nutzen von Familien, als kleinsten Zellen der Gesellschaft, die nicht nur Struktur geben, sondern in ihrer Solidarfunktion den Menschen Halt und Stütze sind und nicht zuletzt das Heranwachsen der Kinder vorsorglich garantieren, soll es jetzt ans Leder gehen.

Den linken woken Revoluzzern sind sie ein Dorn im Auge, weil in der Regel der Vergesellschaftungsirrsinn an der familiären Haustür abprallt. Wo früher die Vergesellschaftung der Produktion als erstrebenswertes Ziel der erhofften klassenlosen Gesellschaft postuliert wurde, steht heute die Vergesellschaftung des letzten privaten Raums an der Tagesordnung.

Im August 2019 sinnierte man in der ZEIT über die elternlose Gesellschaft, die als Nonplusultra die gesamtgesellschaftliche Erziehung aller Kinder zur gemeinschaftlichen Aufgabe hochstilisierte. Daß die Zerstörung familiärer Strukturen mit dem Kampf gegen die AfD in bedingungslosem Zusammenhang gebracht wird, sollte nicht verwundern.

Familie sei ein Machtinstrument des Kapitalismus und somit auszumerzen. Als Graswurzelrevolution von ganz unten, um mit der beabsichtigten Zerschlagung des stützenden Fundaments der Gesellschaft dem verhaßten System den Todesstoß zu geben. Die Zerschlagung des „Heteropatriarchats“ als Voraussetzung und Grundlage für ein leicht zu führendes Volk, dem der Sinn nach Widerstand somit abhandenkommen soll.

Schon 1848 schrieben Friedrich Engels und Karl Marx im Kommunistischen Manifest:

„Die bürgerlichen Redensarten über Familie und Erziehung, über das traute Verhältnis von Eltern und Kindern werden um so ekelhafter, je mehr infolge der großen Industrie alle Familienbande für die Proletarier zerrissen und die Kinder in einfache Handelsartikel und Arbeitsinstrumente verwandelt werden.“

Da verwundert es überhaupt nicht, die Ehe als juristische Institution gänzlich abschaffen zu wollen. Genau das setzen sich die Jungsozialisten der SPD, natürlich, zum Ziel. „Die Ehe dient dem chauvinistischen, kapitalistischen Nationalstaat als Durchsetzungsinstrument frauenfeindlicher, queerfeindlicher, klassistischer und rassistischer Politik“, heißt es in dem Antrag des SPD-Nachwuchses.

Ein Antrag, der nicht nur in vollem Umfang absolut grundgesetzwidrig ist, sondern die ureigenste Klientel der Queerfront vor den Kopf stößt, für die gerade am 1. Oktober 2017 die Ehe für alle erstritten wurde. Für uns alle soll es Warnung und Omen sein, was es in der Folge bedeuten wird, diese volksfeindlichen Kräfte weiterhin auch nur in die Nähe der Regierungsbank zu lassen!


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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7 Kommentare

  1. Werben die Jusos damit auch bei den
    Muselmanen, bei Imamen, in Moscheen?

    Schluß mit Zwangsheiraten, Kinderehen,
    islamischer Polygynie?

    Einfach Ehe ganz abschaffen?

  2. Dabei haben die Vertreter der „reinen linken Lehre“ offenbar nicht einmal Marx verstanden. Der hat nämlich in dem Zitat selber noch nicht ausgesagt, daß die Familie – und damit die bürgerliche Ehe (auf links: Zivilehe) – abzuschaffen sei, sondern, daß es heuchlerisch sei und „um so ekelhafter“, quasi von einem „Einsetzen für die Familie“ zu reden und in Politik und Wirtschaft das Gegenteil davon zu veranstalten. Man muß zudem die Zeit des frühen „Manchesterkapitalismus“ vor Augen haben, in der Mensch außerhalb der durch Ausbeutung erzeugten Profite „nichts wert“ war und Kinderarbeit an der Tagesordnung.

    In der Bundesrepublik (mit ihrem von der katholischen Soziallehre durchtränkten „Rheinischen Kapitalismus“) war es früher normal, daß der Mann das Geld nach Hause brachte und die Ehefrau Haus und Familie zusammenhielt. Man war damit ganz offensichtlich nicht arm, sondern hat sich häufig auch noch ein eigenes Auto und das eigene Haus leisten können. Heute ist das mangels Einkommen und den Preisen undenkbar, zumal die Frauen mitverdienen müssen und damit doppelt ausgenutzt werden. Wenn wir heute eine Politik haben, in der beispielsweise die Mitversicherung der Ehefrau auf dem Spiele steht, geht es im Grunde wieder in die gleiche Richtung.

  3. Wissenschaft und -speziell medizinische Erforschung – sollten weitführende Grundlagenforschung auf den Weg bringen, die dahingehend untersucht, ob es mögliche, pathogene Zusammenhänge zwischen menschenverachtenden, sozialistischen Einstellungen/Gedanken und der Ausbildung von den damit verbundenen Gehirnstrukturen einhergeht.
    Im weiteren Schritt sollten Untersuchungen angestellt werden, ob und inwieweit festgestellte Indikationen medizinisch behandelbar sind.
    Irgendwie muss diese kommunistische Seuche doch auszurotten sein!

    Aber eher friert die Hölle ein oder es wird ein Medikament zur erfolgreichen Bekämpfung von jeder Sorte Krebs entdeckt…

    Man wird ja wohl noch träumen dürfen!

  4. jeanette 1. Mai 2026 Beim 14:06

    ASOZIALE!

    Als nächstes wollen sie dann die BIBEL abschaffen!!
    ___________
    Mit Gott haben sie es ja schon geschafft…

  5. Diese JUngen ASOZIialen wollen die Ehe abschaffen, weil sie niemanden finden der sie heiraten will, denn zum Heiraten gehören immer noch zwei.
    Sie sind eifersüchtig und neidisch auf junge Paare mit Kindern die einfach ihr Leben leben und miteinander glücklich sind.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article69f1d11a622ae392e46e2933/antrag-der-jungsozialisten-nieder-mit-dem-patriarchat-berliner-jusos-wollen-ehe-abschaffen.html
    Im Antrag selbst fordern die Jusos konkret, ihr Modell einer „Verantwortungsgemeinschaft“ solle an die Stelle der bisherigen Ehe treten und rechtliche Fragen, etwa Fürsorge, Erbrecht und Aufenthaltsfragen, regeln. In diesem Modell könnten Menschen „anlass-, verwandtschafts-, gender- und anzahlunabhängig“ Verantwortung füreinander übernehmen.

    Wer will denn in einer „Kommune1“ leben?
    Hört sich nach Islam an. „1 Mann und bis zu vier Frauen“
    Vielleicht sollten die Jusos nochmal nachlesen, was Verantwortung bedeutet.

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