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„Achtung, Reichelt!“: Merz ist der Stromberg der Nation

Ein Jahr Friedrich Merz im Kanzleramt – was als konservative Wende versprochen wurde, entpuppt sich heute als der finale Sargnagel für das, was einmal die bürgerliche Mitte war. Die Bilanz nach zwölf Monaten ist nicht nur ernüchternd, sie ist für die CDU verheerend. Während Merz einst antrat, die AfD zu halbieren, hat er sie stattdessen zur unaufhaltsamen Kraft im deutschen Parteiensystem gemacht.

Die nackten Zahlen sprechen eine Sprache, die in der Berliner Parteizentrale für Panik sorgt: In der Hauptstadt liegt die Union bei nur noch 19 Prozent – Kopf an Kopf mit einer triumphierenden AfD. Im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW verliert die CDU sechs Punkte, während die Blauen dort mit 20 Prozent zur zweitstärksten Kraft aufsteigen. Besonders dramatisch ist die Lage im Osten: In Sachsen-Anhalt wird die Merz-CDU mit 25 Prozent von einer 38-Prozent-AfD regelrecht deklassiert.

Doch statt Selbstreflexion erlebt das Land einen Kanzler, der im Spiegel-Interview in beispielloser larmoyanter Manier über „böse Posts“ im Internet jammert. „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“, klagt der Mann, der sich selbst gerne mit Konrad Adenauer vergleicht. Dass er dabei das eigene Volk beleidigt und Kritik als bloße Hetze abtut, zeigt: Merz ist im Kanzleramt zur eigenen Karikatur geworden – ein „Stromberg der Nation“, der sich in Eitelkeiten verliert, während das Land den Halt verliert.

Sogar vom Koalitionspartner kommt vernichtende Kritik. SPD-Fraktionschef Miersch stellt trocken fest, dass man so „eigentlich kein Kanzleramt führen“ könne. NiUS-Chefredakteur Julian Reichelt bringt es in seinem neuen Video von „Achtung, Reichelt!“ auf den Punkt: Merz ist nicht der Retter, er vollendet mit seiner Arroganz und Entfremdung von der Basis genau das Zerstörungswerk, das Angela Merkel begonnen hat.

Der Blick gen Süden zeigt das Schicksalsbild der Union: In Österreich steht die FPÖ bei 37 Prozent, während die ÖVP auf 18 Prozent implodiert ist. Dieser Kipppunkt rückt für Deutschland unter Merz in greifbare Nähe. Die Union geht unaufhaltsam den Weg der italienischen „Democrazia Cristiana“, die sich am 29. Januar 1994 angesichts immer schlechterer Wahlergebnisse selbst auflöste, – und Merz ergeht sich in Selbstmitleid.

Wer jahrelang die eigene Basis mit „Brandmauern“, „keine Zusammenarbeit“ und moralischem Zeigefinger beleidigt, wer weiter offene Grenzen, grüne Energiewende-Ideologie und woken Quatsch verteidigt – nur etwas leiser und mit mehr Anzug – der darf sich nicht wundern, wenn die Wähler nicht „endlich wieder seriös“ rufen, sondern einfach in Scharen zum Original wechseln.

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4 Kommentare

  1. „. „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“, klagt der Mann, der sich selbst gerne mit Konrad Adenauer vergleicht.“

    Es ist erstaunlich, dass dieses unfähige Männchen niemand in die Psychiatrie einweist, wo seine größenwahnsinnigen Ambitionen erfolgreich mit kalten Bädern behandelt würden.

    Mit der richtigen medikamentösen Einstellungen könnte er sicherlich ein Bürger sein, der seinen Beitrag in der Landschaft- und Wegepflege durchaus unter Anleitung tragen könnte.

    Ich verspreche weder in diesem Leben, noch in einem zukünftigen Leben, jemals wieder Katzen zu ersäufen, um nicht wegen meinem Karma diese Flasche als Kanzler zu haben.

  2. Unter Konrad Adenauer hätte er vielleicht sogar die Dienstwagen putzen dürfen. Und unter Franz Josef Strauß allerdings erst Biertische wischen nach jahrelangem Training.

    Wir sollten stolz auf diese Pflaume sein. Einem Land, dass sich einen solchen Kanzler leisten kann, kann es nicht schlecht gehen.

  3. „Merz ist nicht der Retter, er vollendet mit seiner Arroganz und Entfremdung von der Basis genau das Zerstörungswerk, das Angela Merkel begonnen hat.“

    Exakt so ist es! Er betreibt keine konservative Politik, sondern die der Kommunisten, eine rot-grüne. Er gehört schnellstens gefeuert.

  4. „Tschüss“ >> Wirtschaft und Finanzen.
    Ein modernes Märchen oder Realität:
    Der Ruinator und sein „Dilettanten-Stadl“

    Die Union ist mit Herrn Merz (CDU) vor einem Jahr angetreten, um insbesondere die Wirtschaft zu beflügeln. Hochstapelei oder was?
    Er selbst ist Jurist, hat Erfahrungen bei BlackRock in der Vermögensverwaltung gesammelt. Seine wichtigsten Fachminister sind Herr Klingbeil (MA Politik, sammelte Erfahrungen in der Bahnhofsmission) und Frau Reiche (Dipl. Chemikerin, sammelte Erfahrungen bei einem Energiekonzern).

    Schaut man sich nach einem Jahr an, was in Sachen „Beflügelung“ der Wirtschaft regierungsseitig geschah, so kann man nur ein „Flügelstutzen“ feststellen.
    Niedergang und Chaos sind vermehrt eingetreten.

    Offenbar sind den Amtsträgern die minimalsten Kenntnisse des wirtschaftlichen Geschehens sowie des Geld-Marktes nicht geläufig.
    Das mag Dilettantismus oder gar Ignoranz sein. Beides disqualifiziert für solche Ämter.

    Ein Land wie das jetzige Deutschland wurde letztlich von fleißigen Menschen in rd. 70 Jahren erfolgreich aufgebaut, aber in nur einem Jahrzehnt von rot-grün-sozialistischen Regierungs-Dilettanten seit der Merkel-Zeit ruinös heruntergewirtscchaftet.
    >> Völlig unsinnige Verschleuderung deutschen Geldes für den Korruptions-Staat Ukraine und für Millionen Asylforderer beschleunigen die künftig unvermeidliche Pleite.

    Die „Pleite-Rutschbahn“ ist auch die enorm abnehmende Produktivität in Verbindung mit extrem hoher Staatsquote (über 50 Protent).

    Es werden heute rd. 10 Millionen untätige Asylforderer, Arbeitslose sowie Sozialhilfe-/Bürgergeldbezieher alimentiert.
    Hinzu kommen zig Millionen öffentlich Bedienstete, die auch nichts produzieren.
    Und schließlich gibt es über 20 Millionen Rentner, die ihren verdienten Ruhestand leben, aber auch nichts mehr produzieren.

    Dieses Land ist im negativen Sinne „einzgartig“ auf der Welt. Eine Regierung aus unbefähigten Amtsträgern versteht die Zusammenhänge nicht, wirft weiter Geld hinaus, kurbelt die Rüstung an, gibt den Atomschirm preis und steuert das Land ins Chaos.

    Das Land kann sich aufgrund mangelnder Produktivität auf Dauer nichts mehr leisten, die extrem angehäuften Schulden (Zinsen und Tilgung!) nicht zurückzahlen – und wird womöglich zum traurigen Entwicklungsland mit links-mafiösen Strukturen.

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