Von MANFRED ROUHS | Eine gegen Donald Trump gerichtete öffentliche Äußerung von Friedrich Merz am Montag führt zum Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland. Auslöser war ein zunächst harmlos wirkender Auftritt des deutschen Bundeskanzlers in der Aula des Carolus-Magnus-Gymnasiums im sauerländischen Marsberg, also in seiner alten Heimat. Da plauderte Merz drauflos, der Irankrieg komme nicht so schnell zu einem Ende, „weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben“. Teheran hätte die US-Streitkräfte „gedemütigt“.
Deutsche Medien zitierten diese US-kritischen Bemerkungen. Trump reagierte darauf am Mittwoch mit der Äußerung auf „Truth Social“, es sei „kein Wunder, dass es Deutschland so schlecht geht, ökonomisch und auch sonst“, weil Merz „keine Ahnung hat, wovon er redet“ (PI-NEWS berichtete). Dem folgte erst die Ankündigung des Abzugs der 5000 US-Soldaten. Und dann legte er am Freitag noch eine Erhöhung der Importzölle auf Fahrzeuge aus der EU von 15 auf 25 Prozent nach.
Der US-Truppenabzug schadet Deutschland nicht wirklich und ändert auch nichts an der strategischen Gesamtsituation, denn mehr als 30.000 US-Soldaten verbleiben in Deutschland. Langfristig kann er Deutschland zu mehr politischer, wirtschaftlicher und militärischer Souveränität drängen, zu der wir offenbar aus eigener Kraft derzeit nicht hinfinden.
Die Erhöhung der Zölle dagegen trifft die strauchelnde deutsche Automobilindustrie zur Unzeit und wird uns Tausende Arbeitsplätze kosten.
Bemerkenswert ist hierbei, dass Merz ganz offenbar nicht bewusst, sondern aus nichts als Dummheit heraus den Konflikt mit Washington herbeigeführt hat. Er verkennt völlig seine Situation und plauderte in Marsberg daher wie eine Privatperson, ohne die Folgen seiner Äußerungen abschätzen zu können. Genau das unterscheidet einen umsichtig handelnden Staatsmann, der durchaus auch einmal einen Konflikt mit anderen suchen kann, von einem politischen Trottel: Der eine weiß, was er tut – der andere nicht.
Merz verkennt seine Situation. Die schwarz-rote Regierungskoalition ist am Ende, bevor sie richtig in Fahrt gekommen ist. Die von ihm ausgerufene Asylwende ist gescheitert. Das deutsche Stadtbild trübt sich weiter ein. Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist katastrophal, und soweit die offiziellen Statistiken ein Mini-Wachstum ausweisen, ist dessen Grundlage eine absurd angestiegene Staatsverschuldung, die zu Inflation und Steuererhöhungen in der Zukunft hinführen wird.
Deutschland hat zur Lösung des Irankonflikts bislang nichts beigetragen und trotzdem tritt der deutsche Bundeskanzler mit großer Klappe auf und belehrt den US-Präsidenten. Die Folgen sind ein empfindlicher wirtschaftlicher Schaden für Deutschland.
Friedrich Merz kann es nicht. Er sollte vom Amt des Bundeskanzlers zurücktreten, um weiteren Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



Schon meine Lateinlehrerin Fräulein Paulus sagte stets:
« Si tacuisses, philosophus mansisses »
Tja, die Aula eines Gymnasiums ist halt doch was anderes als ein Konferenzraum bei Black Rock.
Im Letzteren wird peinlich darauf geachtet, dass keine Interna nach draussen gelangen, während Medienvertreter mit Kameras und Tonaufnahme- und Notizblock-Apps bei einer Laberveranstaltung eines Führungspolitikers das genaue Gegenteil bezwecken.
Ach, Fritze…
Wenigstens hat er jetzt wieder einen Grund für sein larmoyantes Geweine, dass alle ganz, ganz pöhse zum armen Fritze sind.
Donald Mr. President hat dem psychopathisch anmutenden Pinocchio den Tarif durchgegeben für seine unverschämte Einmischung: Genau die richtigen Worte an den duchgedrehten Ukraine Speichellecker Pinocchhio f ür seine unverschämte Einmischung in die Angelegenheite eines anderen Landes und v. a. und dem amerikanischen Präsidenten Lehren erteilen zu wollwen:::: GO and bring YOUR ROTTEN COUNTRY in ORDER!!. Thank you immenseley POTUS! Auf Deutsch würde ich anfügen – du Würstchen! 12.05
ZITAT aus dem Artikel oben:
„Der US-Truppenabzug schadet Deutschland nicht wirklich und ändert auch nichts an der strategischen Gesamtsituation,“ ZITAT ENDE.
Höflich möchte ich darauf verweisen, dass der Autor des Artikels m. E. leider von keiner Kenntnis militär-strategischer Sachverhalte getrübt ist.
>> Es kommt doch bei dieser Gesamtsituation der Abkopplung von den USA nicht auf 5.000 Soldaten mehr oder weniger an, sondern auf das Loslösen vom US-Atomschirm!
Glaubt denn jemand wirklich noch erntshaft, dass die USA auch nur einen Finger rühren werden, wenn auf die fortgesetzten Provokationen von Merz und Pistorius Rußland einen ersten taktischen Atomschlag gegen die deutsche Panzerbrigafe 45 in Litauen ausführt? Deutschland ist de facto Kriegspartei im Ukraine-Krieg. Die Panzerbrifade 45 (Aufstellungskosten 2 Milliarden Euro) hat in Litauen nur den Zweck, Rußland zu provozieren. Rußland hat im WWII 27 Millionen Tote zu beklagen. Wer dies nicht ins Kalkül zieht, der meint, er könne Rußland mit ein paar Leopard-Panzer „in Schach halten“. Rußland wird atomar zuschlagen und keine eigenen Menschen mehr opfern!
Und ja, Fritze IST unfähiger als Scholz.
Scholz hat`s wenigstens hinbekommen, Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, zu vergessen, bevor er sie in selbstverliebter Gedankenlosigleit in eine Kamera plappern kann.