Von RAINER K. KÄMPF | Die Iren haben sich also nicht geirrt. Nachdem sie tagelang ihrem Frust über die hohen Treibstoffpreise freien Lauf ließen und mit Blockaden das Land fast lahmlegten, fahren sie jetzt den Lohn für ihre Standhaftigkeit ein.
Mehr als 500 Millionen Euro haben sie der Regierung für ein Entlastungspaket abgetrotzt. Und wir finden auf der grünen Insel die Wahrheit bestätigt: Wer sich nicht wehrt, macht was verkehrt.
Gewiss, man kann sich bei der Wahl seiner Handlungsoptionen natürlich auch von der Prämisse leiten lassen, daß gut Ding Weile haben soll. Und siehe da, es kommt tatsächlich auch was dabei raus. Unsere Regierung hat weder Zeit noch Mühe gescheut, dem Berg eine Maus gebären zu lassen. 1000 Euro soll’s geben. Nun ist es aber nicht so, daß großzügig eingetriebenes Steuergeld einfach so verteilt wird. Zumindest nicht unter dem eigenen Volk. Da schonmal gar nicht. Das walte Hugo.
Nein, clever wie sie sind, bügeln die den sogenannten Entlastungsbetrag den Arbeitgebern über. Wobei viele kleine und mittlere Unternehmer selbst schon lang auf der Rasierklinge reiten. Macht nichts, denken die in Berlin, falls sie überhaupt denken. Nach bürgerlichem Recht ist so was hochgradig anrüchig, wenn ein Dritter belastet werden soll. Aber sei’s drum. Interessiert keinen mehr.
Berlin sieht andere Notwendigkeiten. Da ist erstmal Kiew. Die lauern schon lang auf Anschlußfinanzierungen und denen ist das Kabinett Merz, im Gegensatz zum deutschen Landsmann, durchaus gewogen.
Nachdem also der Kanzler jüngst in Berlin die Versicherung abgab, daß die Russen den Krieg in jedem Fall verlieren werden, scheint der Weg frei, noch zig Milliarden offenbar überflüssigen deutschen Geldes in den Weiten jenseits des Bug zu versenken. Die freuen sich dort diebisch, im wahrsten Sinne des Wortes.
Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt Wadephul daher. Als wäre der Schwamm Ukraine vollgesogen, kommt der Außenminister auf die geniale Idee, 212 Millionen in Afrika zu verbrennen. Im Sudan, genau gesagt. Da nämlich verorten sie eine humanitäre Katastrophe, die Weltenretter in ihrer Aversion gegen das eigene Volk. Das gibt sich erwartungsgemäß bescheiden, eine Zier, ohne die es allerdings weiterkäme.
In der trügerischen Hoffnung, die eigene humanitäre Katastrophe möge vorbeischrammen, folgen sie dem Motto, daß in der Ruhe die Kraft liegen soll und im Vertrauen darauf kriegen alle, was sie verdienen.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.



Das sind Iren und keine Deutschen, die Iren haben ihre Eier noch. Die Deutschen müssten ihre Eier erst noch suchen und dann ein Formular finden das sie ausfüllen können bevor sie auf die Straße gehen.
Brüsseler Spitzen:
Die Agentur Serviceplan Public Affairs verpflichtet Daniel Holefleisch als General Manager. Der erfahrene Stratege soll die Geschäftsentwicklung vorantreiben und verantwortet den Aufbau einer Präsenz in Brüssel. Serviceplan will dort politische Analyse und strategische Kommunikation enger verknüpfen. Holefleisch war zuletzt Partner bei MSL Germany. Davor war er u.a. in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Post DHL Group und für die Grünen tätig.
https://www.turi2.de/aktuell/serviceplan-public-affairs-macht-daniel-holefleisch-zum-general-manager/
…muss der jetzt das „Fleisch holen“ oder eher die „Kohlen aus dem Feuer“?
was ist denn aus der Wahl in der Ukraine geworden?
Bericht: Ukraine bereitet Präsidentschaftswahlen bis Mitte Mai vor – Druck von US-Regierung.
Mitte Mai ist bald vorbei,
Dawei, Dawei!
„Dawai“ (russisch: ?????) ist ein sehr häufiges, umgangssprachliches russisches Wort, das meistens „los!“, „mach schon!“, „vorwärts!“ oder „weiter!“
https://www.deutschlandfunk.de/bericht-ukraine-bereitet-praesidentschaftswahlen-bis-mitte-mai-vor-druck-von-us-regierung-100.html