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StartEnergieDer deutsche Staat ist der mit Abstand größte Profiteur der Ölkrise

Der deutsche Staat ist der mit Abstand größte Profiteur der Ölkrise

Wieder einmal explodieren die Benzinpreise – und wieder einmal kassiert der Staat am kräftigsten ab. Super E10 liegt bundesweit bei über zwei Euro, teils sogar bei 2,05 bis 2,10 Euro, Diesel noch höher. Grund ist der offene Konflikt am Persischen Golf: Ölfelder in Flammen, Tanker versenkt, die Straße von Hormus faktisch blockiert, Iran droht mit totaler Abschnürung der Ölversorgung. Die Weltmarktpreise für Rohöl schießen durch die Decke. Doch während normale Bürger verzweifelt am Zapfhahn fluchen, reibt sich Berlin die Hände.

Der deutsche Staat ist der mit Abstand größte Profiteur dieser Krise. Über die Hälfte jedes getankten Liters fließt direkt in die Staatskasse – und das wird bei steigenden Preisen immer mehr. Die Mehrwertsteuer von 19 Prozent wirkt wie ein Turbo: Je höher der Marktpreis, desto mehr Mehrwertsteuer kassiert der Finanzminister automatisch mit. Bei jedem zusätzlichen Cent Rohölpreis wandern fast 19 Cent extra in den Bundeshaushalt – ohne dass irgendein Politiker auch nur einen Finger rühren muss. Pure Abzocke per Automatismus.

Dazu kommt die sogenannte CO2-Steuer, die grüne Zwangsabgabe, die 2026 bei 55 bis 65 Euro pro Tonne liegt. Das macht pro Liter Benzin locker 15 bis 18 Cent extra – fix drauf, unabhängig davon, ob Öl gerade 80 oder 150 Dollar kostet. „Für den Klimaschutz“, heißt es gebetsmühlenartig aus Berlin, während draußen echte Kriege toben und die Versorgungssicherheit bedroht ist. Ironie pur.

Die Energiesteuer (Mineralölsteuer) schlägt mit festen 65,45 Cent pro Liter Benzin zu Buche, beim Diesel etwas weniger. Kombiniert mit der Mehrwertsteuer auf alle diese Abgaben ergibt sich der eigentliche Mega-Gewinn für den Staat: Je teurer das Rohprodukt, desto höher die absoluten Steuereinnahmen pro Liter. Milliarden fließen zusätzlich in den ohnehin prall gefüllten Haushalt – auf Kosten der Bürger, die gerade verzweifelt nach günstigeren Tankstellen in Polen oder der Schweiz suchen.

Das Ergebnis ist glasklar: Während der Iran-Krieg die echte Versorgungskrise auslöst, nutzt die Bundesregierung die Notlage skrupellos aus, um den Haushalt zu sanieren. Keine echte Preisbremse, keine temporäre Steueraussetzung, nur leere Phrasen von Klimaneutralität und internationaler Solidarität. Die Bürger zahlen die Zeche – doppelt und dreifach.

(Video oben von Michael Mross, MMnews)

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15 Kommentare

  1. Bitte nicht vergessen das die ganzen Steuern vor der MwSt. als Umweltabgaben deklariert werden damit man diese dann mit der MwSt. belegen kann. Das empfinde ich als die größte Schweinerei.

  2. Wenn und solange alles noch funktioniert, dann ist es nur ein gewisses Ärgernis, mehr beim Tanken bezahlen zu müssen (und viele ärmere Leute wie z.B. die Rentner, die Flaschen sammeln müssen, die haben sowieso schon seit Längerem gar kein Auto mehr). Der Staat braucht halt Geld. Wenn man so viel Sondervermögen hat, dann braucht man halt Geld, das sagt einem schon die Logik. 😉
    Der Krieg dort hat aber das Potential alles, also die ganze Weltwirtschaft zum Einsturz zu bringen. Und dann hätten wir ganz andere Sorgen.
    Also, ich würde sagen, sich jetzt über diese Steuern aufzuregen, das lohnt sich nicht, und auf die Straße gehen wird dafür auch niemand.

  3. „Die Bürger zahlen die Zeche – doppelt und dreifach.“

    Natürlich, wer soll denn sonst die Zeche zahlen? Herr Merz etwa der für seine Panzerwagen Kolonne keinen einzigen Cent privat ausgibt?

  4. Wenn man meine Kommentare liest, dann könnte man fälschlicherweise auf die Idee kommen, dass ich etwas gegen Herrn Merz hätte

    Es ist ganz das Gegenteil der Fall! Ich bewundere ihn grenzenlos, wie dieser charakterliche Zwerg und moralische Krüppel es tatsächlich zum Bundeskanzler geschafft hat. Ich würde ihm intellektuell nicht mal die Rasenpflege in meinem Garten zumuten. Er muss tatsächlich Wähler gefunden haben, die ihm zubilligen, einen Staat führen zu können.

  5. Damit unsere gemeinsame Stimme noch stärker wird, könnt ihr weiterhin helfen:
    ? Teilt die Petition mit Freunden, Familie oder in sozialen Medien.

    openpetition.de/!ruecktrittmerz

    Vielen Dank für eure Unterstützung.
    Gemeinsam können wir mehr bewegen.

    Free People Germany e.V.

  6. Prima:
    Mit zusätzlichen Steuereinnahmen kann man neue nutzlose linke Ideologie-Projekte finanzieren.
    Die bisherigen kosten mittlere 3-stellige Milliardenbeträge. JÄHRLICH.

    Friedel
    .

  7. friedel_1830 16. März 2026 Beim 11:06

    Prima:
    Mit zusätzlichen Steuereinnahmen kann man neue nutzlose linke Ideologie-Projekte finanzieren.
    Die bisherigen kosten mittlere 3-stellige Milliardenbeträge. JÄHRLICH.

    Friedel
    +++++

    Genau,
    make war, make Money
    more war, more Money+++

  8. Ukraine will EU bei Deindustrialisierung unterstützen

    https://qpress.de/2023/08/20/ukraine-will-eu-deindustrialisierung-helfen/

    EU-EU-EU: Wir wissen alle um die Herzensangelegenheit der Grünen, um Deutschland mittels Deindustrialisierung zum „Sauberland Nr. 1“ des Planeten zu machen.

    Eine der Kernkomponenten ist es den CO2-Ausstoß zu verringern, sodass wir zumindest der Einbildung nach effektiv die Welt retten können und ergänzend ein wenig Luft schaffen für Länder wie China, die die zigfachen CO2-Freisetzungskapazitäten im gleichen Zeitraum aufbauen.

    Zugegeben, letztlich wird zwar nicht die Welt gerettet (Deutschlands CO2-Anteil beträgt 0,204 PPM, also ein Fünftel von einem Millionstel Teil), mindestens aber der Anspruch der Grünen, alle Deutschen dahingehend grenzenlos gängeln zu dürfen sollte damit gerettet werden.

    Bei diesem ambitionierten Vorhaben, die EU und besonders Deutschland nachhaltig zu deindustrialisieren, möchte vor lauter Entzücken die Ukraine mitwirken.

    Die Affinität des Landes zur EU ist ja hinlänglich bekannt, dazu ist es eines der letzten anerkannten Nazi-Schutzgebiete, in dem man neben Hakenkreuz auch Wolfsangel und die schwarze Sonne noch feiern darf.

    Das Land ist so dankbar für die vielen Waffen, das viele Geld, um für die USA einen Krieg gegen Russland führen zu dürfen, dass es die USA im Gegenzug bei deren Vorzugsbehandlung seiner Freunde in der EU unterstützt. ALLES LESEN !!

  9. „Spiegel“ wirft von der Leyen #Doppelmoral beim Völkerrecht vor

    https://www.spiegel.de/politik/ursula-von-der-leyen-doppelmoral-in-der-rede-zum-voelkerrecht-und-ukraine-hilfe-a-3c310308-b688-4789-93ee-6ec6a765e54a

    Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges begründen die Europäer ihre militärische Unterstützung folgendermaßen:

    Es handele sich um einen völkerrechtswidrigen Angriff, der unbedingt gestoppt werden müsse.

    Das gleiche Völkerrecht soll nun aber hinfällig sein, wenn es um „unsere“ Interessen geht, schreibt der „Spiegel“.

    „Die EU-Kommissionspräsidentin glaubt nicht mehr an das #Völkerrecht.

    Schön ist es natürlich nicht, wenn die mächtigste Person Europas mal eben infrage stellt, was die Welt aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt haben wollte: Rechtsstaatlichkeit, Gewaltverbot, Diplomatie“, so der Bericht.

    Jetzt müssten sich die Europäer eine zentrale Frage stellen:

    „Wenn das Völkerrecht in Wahrheit egal ist, warum helfen wir dann der Ukraine?“ ALLES LESEN !!

  10. WELTWOCHE.ch

    «Europa wurde in Geiselhaft genommen»: Orbán attackiert EU-Sanktionspolitik gegen Russland

    Der ungarische Regierungschef kritisiert insbesondere die Sanktionspolitik gegenüber Russland.

    Das Ziel, Moskau wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, habe den Krieg nicht beendet.

    Zugleich liege ein militärischer Sieg der Ukraine weiterhin in weiter Ferne, während die europäischen Volkswirtschaften unter steigenden Energiepreisen litten.

    Die Ukrainepolitik werde heute von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EVP-Chef Manfred Weber, dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geprägt. «Europa wurde in Geiselhaft genommen.

  11. Es ist zwar richtig,daß der Staat durch die Spritpreisexplosion erst einmal kräftig absahnt ,aber das Ganze ist am Ende eine Milchmädchenrechnung. Durch die Energiepreisexplosion wird es auch zu einem kräftigen Inflationsschub kommen ,denn alle Produkte und auch Dienstleistungen sind mehr oder weniger energiebeladen ,was sich auf der staatlichen Ausgabenseite entsprechend negativ bemerkbar machen wird.
    Desweiteren werden viele Menschen mit Konsumzurückhaltung reagieren ,weil sie sich vieles einfach nicht mehr leisten können, was auch die Pleitewelle in der Wirtschaft zusätzlich antreibt und die Arbeitslosigkeit steigert.
    All das Letztgenannte wird dann wieder zu Steuermindereinnahmen führen und die Ausgaben für Sozialleistungen entsprechend steigern. Aber mit dem Verständnis dieser simplen volkswirtschaftlichen Zusammenhänge dürften Merz und Klingbeil bereits interlektuell völlig überfordert sein.

  12. ghazawat 16. März 2026 Beim 10:17
    „Die Bürger zahlen die Zeche – doppelt und dreifach.“
    ++++

    Nein!

    Nur die Nettosteuerzahler!

    Also etwa die oberen 15 % in der Einkommensranking.

    Der Rest hängt am Tropf und wird ebenfalls von den oberen ca. 15 % der Einkommensranking durchgepampert!

  13. Aber mit dem Verständnis dieser simplen volkswirtschaftlichen Zusammenhänge dürften Merz und Klingbeil bereits interlektuell völlig überfordert sein.
    ++++

    Klingbeil in einem Satz zusammen mit intellektuell zu erwähnen ist schon harter Tobak!

  14. Der Finanzlars sagt, er zahle drauf. Aber wer Schulden als Sondervermögen bezeichnet, der sieht vielleicht auch Mehreinnahmen als Verluste an.

    Die Ölkonzerne bereichern sich nach Ansicht des Bundesfinanzministers am Iran-Krieg. Das soll gestoppt werden. Zugleich betont der Bund, dass er durch die höheren Spritpreise keine Mehreinnahmen generiert.
    (…
    …)
    Hinzu kommt dem Bericht zufolge ein weiterer Effekt, der bislang kaum zu beziffern sei: Das begrenzte Budget der Verbraucher. Es sei damit zu rechnen, dass „die Verbraucher die Ausgaben für höhere Kraftstoffe tendenziell an anderer Stelle einsparen“, zitiert das Magazin. Und das führe zu „geringeren Einnahmen“ an Umsatzsteuer.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/deutlich-hohere-spritpreise-bundesfinanzministerium-erwartet-trotzdem-keine-mehreinnahmen-15354881.html

    Ja, was denn nun?
    „Wir sind soooo ein reiches Land!“
    oder
    „Mit unserer Politik haben wir es geschafft, dass sich unsere Bürger nurmehr das Notwendigste leisten können!“

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