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Mittwoch, Mai 27, 2026
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Rußlandfeldzug, der letzte!

Von RAINER K. KÄMPF | Deutschland möchte offensichtlich der Tradition folgen, sich militärisch ambitionierte Ziele zu stellen. Diesen Eindruck erweckt zumindest Kapitän zur See Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr. Mitte Mai stellte er die Vision zur Rede, schlappe 800.000 NATO-Soldaten auf deren Weg an die Ostfront durch Deutschland zu transportieren. Den Russen soll jetzt der Garaus gemacht werden.

Versuch macht klug, glaubt offenbar die Führung der schlagkräftigsten Bundeswehr aller Zeiten. Hoffentlich planen die genug Pioniertruppen ein, um das programmierte Fiasko auf und unter deutschen Brücken zu überstehen. Sicher jedoch wird es auch daran schon hapern.

Auf der anderen Seite geht man davon aus, das einstmals bewährte Prinzip der Zwangsarbeiter Ost wiederzubeleben. Vorbereitet werden die Aufnahme, Unterbringung und Verteilung Tausender russischer Kriegsgefangener.

Spätestens an diesem Punkt sollten wir uns an Bert Brecht erinnern: „Das große Carthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.“

Viel fehlt ja nicht mehr, um diese Prophezeiung in die Tat umgesetzt zu sehen. Die letzten bundesrepublikanischen Regierungen bis heute haben in dieser Hinsicht glänzende Vorarbeit geleistet.

Die Philanthropen unter uns wird vielleicht noch der Gedanke beschäftigen, was wohl aus den 800.000 Landsern werden wird. Gehen wir einfach mal davon aus, daß sich die Russen auch bewährter Traditionen erinnern, wird sich das ein oder andere Fleckchen östlich des Urals sicher finden lassen.

Danach ist dann hoffentlich ein für allemal Ruhe mit dem wahnhaften Drang gen Osten!


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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1 Kommentar

  1. Ich hatte die Hoffnung für Deutschland fast aufgegeben, doch die Superstars der Politik sind wieder zurück, die Eine, vormals Dicke läuft und läuft wie verrückt und labert und labert, das muss ja was werden und ja, der andere Senkrechtstarter, unser aller Kevin arbeitet, ja richtig gelesen arbeitet bei einer NGO für unser aller Wohl…. Ich sage :

    Deutschland, alles wird Gut !!!!!!!

    Top, die Wette gilt…..

    https://www.deutschlandfunk.de/kevin-kuehnert-arbeitet-fuer-ngo-buergerbewegung-finanzwende-100.html

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