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Mittwoch, April 29, 2026
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Diese Wahl bezeugt Macht und Ohnmacht der Massenmedien

Von MANFRED ROUHS | Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liegen Grüne und CDU gleichauf. Im schwäbischen Wohlstandsgebiet werden offenbar die Grünen des Cem Özdemir als die neuen Konservativen wahrgenommen: Beständig und berechenbar wie Boris Palmer in Tübingen, jenem Ex-Grünen, mit dem der kommende Ministerpräsident des Ländles im Wahlkampf ein Zweckbündnis geschlossen hatte.

Dieses Wahlergebnis fällt in Zeiten fallender Aktienkurse, kriegsbedingt explodierender Ölpreise, steigender Arbeitslosigkeit und eines Wohlstands in Europa, dessen Niveau gerade tiefergelegt wird. Das letzte, was Deutschland jetzt politisch brauchen kann, ist ein Erstarken der Grünen, deren Programm die Beschleunigung der Deindustrialisierung und damit das schnelle Abschmelzen der Grundlagen des noch verbliebenen Teils unserer Wirtschaftsmacht ist.

Die deutschen Massenmedien, allen voran die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, verhätscheln die Grünen nach Strich und Faden. Das wurde auch am Wahlabend wieder deutlich. Bei den Gesprächen mit grünen Parteirepräsentanten fehlte eigentlich nur die Frage: „Warum sind die Grünen so großartig?“. Das geht im Osten nicht auf, verfängt aber offenbar unverändert dort, wo der Wohlstandsspeck langsamer schmilzt als das Bedürfnis, zum offiziös so definierten Kreis der Billig- und Gerechtdenkenden zu gehören.

Ohne die täglichen massenmedialen Resonanzverstärker des deutschen Gutmenschentums wäre dieses Wahlergebnis nicht möglich gewesen. Gleichzeitig zeigt die Wahl in Baden-Württemberg auch Grenzen des Medieneinflusses auf. Nicht einmal ARD und ZDF haben es geschafft, die SPD lebendig zu reden. Sie wurde zwischen Schwarz und Rot aufgerieben. Das gleiche gilt für die FDP. Und es gelang dem Medienbetrieb nicht, die AfD einzustampfen. Die einzige parlamentarisch verankerte echte Oppositionspartei wächst weiter, trotz Verleumdungen, Verdächtigungen und Hetze.

Was fehlt in unserem Land, ist eine deutsche Version von Fox-News! Ohne Medienwende wird keine politische Wende möglich sein. Und weil Medien ein Milliardengeschäft sind, in dem Sport und Seifenopern aller Art dominieren, kann die Medienwende nicht dem Graswurzelprinzip folgend von unten nach oben angestoßen werden. Wir leben nicht im Zeitalter des Etatismus, sondern des globalen Kapitalismus, dessen Prinzipien oft undemokratisch sind, dem wir uns aber alle nicht entziehen können – leider!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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1 Kommentar

  1. Aber eine deutsche Version von Fox-News wäre doch ganz bestimmt auch wieder ganz dolle-extrem rächtzextrem, nahtsi, sexistisch, rassistisch, klimaistisch, bestünde aus Falschparkern, Nutellabrot-ohne-Butter-Essern und aus anderem erklärten „Bodensatz“ der Zivil-Gesellschaft, oder wie sich das sozialistische Kollektiv heute nennt.

    Aber ja, die EUrozentrische Propagandamaschinerie muss abgeschafft werden und dagegen wehren sich Regierung, Parteien, Medien und linksversiffte NGOs mit Händen und Füssen.

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