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Donnerstag, August 20, 2026
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Weltwoche-Interview mit Leif-Erik Holm: Gelingt die doppelte blaue Wende im Osten?

In einer Zeit, in der Altparteien und Systemmedien jedes klare Wort zur Einwanderung als Skandal inszenieren, zeigt Leif-Erik Holm, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern, gelassene Klarheit. Der 1970 in Schwerin geborene Volkswirt, ehemalige Radiomoderator und Bundestagsabgeordnete, der in der DDR aufwuchs, kennt beide Systeme. Er weiß, wohin ideologische Experimente führen.

Remigration? Für Holm kein Reizwort, sondern eine Selbstverständlichkeit. „Remigration heißt nichts weiter, als dass diejenigen, die kein Aufenthaltsrecht haben und vollziehbar ausreisepflichtig sind, in ihre Heimat zurückgeschickt werden“, erklärt er im Weltwoche-Interview mit Roger Köppel. Abschiebung als Landesauftrag – nichts Radikales, sondern notwendig. Die Stadt Rostock wollte selbst einen „Remigrationsbeauftragten“ einstellen, bis die AfD das Thema beim Namen nannte. Dann brach der übliche Shitstorm los. Typisch für eine politische Klasse, die Realität nur erträgt, solange sie nicht öffentlich benannt wird.

Holm beschreibt die Veränderungen in seiner Heimatstadt Schwerin ungeschminkt: Von drei Prozent Ausländeranteil auf elf Prozent in kurzer Zeit. Drogenkriminalität, Messerstechereien und sexuelle Übergriffe am Marienplatz – Probleme, die Bürger so nicht wollten. Die Kriminalstatistik zeige die Überrepräsentanz klar. Gleichzeitig verlassen Hunderttausende qualifizierte Deutsche das Land. Ein Bvölkerungsaustausch findet statt, ob gewollt oder nicht. Holm will ihn stoppen: illegale Zuwanderung beenden, Fachkräfte gezielt holen, eigene Leute zurückgewinnen.

Der AfD-Mann der ersten Stunde (Eintritt 2013 wegen der Griechenland-Rettung) steht für Pragmatismus. Er lobt die Doppelspitze Weidel/Chrupalla, schätzt Björn Höcke als durchdachten Politiker und sieht die AfD als neue konservative Volkspartei, die die Lücke füllt, die Merkels CDU gerissen hat. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD zwar noch nicht so hoch wie in Sachsen-Anhalt (42 Prozent), aber immerhin bei starken 36 Prozent – weit vor SPD und abgestürzter CDU. Im September könnte auch dort unter bestimmten Konstellationen ein AfD-Ministerpräsident möglich sein.

Holm kennt die DDR-Mängelwirtschaft aus eigener Kindheit, den Überwachungsstaat und die friedliche Revolution. Er will keine neuen Experimente, sondern Bildungsreform, Handy-freie Schulen, Ende des Genderns in der Verwaltung und eine realistische Energiepolitik statt grüner Ideologie. Nordstream? Pragmatisch: Günstiges Gas brauchen wir – plumpen Opportunismus wie bei SPD-Noch-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig lehnt er ab.

Leif-Erik Holm verkörpert den ostdeutschen gesunden Menschenverstand: Familie, Leistung, Heimat, klare Grenzen. Keine Weltrettung auf Kosten der eigenen Bevölkerung. Die doppelte blaue Wende im Osten – am 6. September zuerst in Sachsen-Anhalt mit dem populären Ulrich Siegmund und zwei Wochen später in Mecklenburg-Vorpommern mit dem smarten Leif-Erik Holm – wäre ein starkes Signal für ganz Deutschland, das auch die Grundfesten der Bundesregierung erschüttern würde.

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8 Kommentare

  1. Zuerst wird die AfD die absolute Mehrheit gewinnen.

    Danach gibt es einen Bürgerkrieg.

    Auf der einen Seite die Bolschewisten, Neger, Teppichflieger und Zigeuner.

    Auf der anderen Seite die Patrioten.

  2. Kurs und Mass halten, keine dummen Fehler und kindische Aktionen, dann wird das schon.
    Die Altparteien verlieren gerade die Nerven, sie werden wieder Reformen vorlegen, die leere Worthülsen sind, Steuern und Abgaben erhöhen und immer mehr Druck auf die Menschen ausüben, um auch noch den letzten Cent aus ihnen zu quetschen.
    Die wirtschaftliche Talfahrt wird sich bis zum Herbst beschleunigen, immer mehr Milliardenlöcher werden aufgehen, nichts wird diesen Absturz aufhalten.
    Merz wird die nächsten Monate politisch nicht überleben!
    Die Altparteien werden euch unsittliche Anträge machen, nicht darauf eingehen, kühl-sachlich und höflich ablehnen!

  3. Wie soll man seine Gedanken verständlich erklären?

    Stellt Euch Mal vor Deutschland ist der Nürburgring Ring.

    Die Politik hatte immer die besten Porsches in der Box und gute Fahrer.

    Die Partei der besten Demokraten, also die Altparteien mit Pilot Merkel hatten den gepflegten Rennstall übernommen und ruckzuck runtergehunzt.

    Jetzt ist der letzte übrige Porsche total durchgerostet, überall spritzt das Regenwasser rein, die Bremsen sind komplett durch , der Motor hat Zündaussetzer und hatte bereits mehrere Kolbenklemmer, die Reifen zeigen schon die Karkasse und das Getriebe schaltet nur noch im ersten und ab und zu in den zweiten Gang.

    Jetzt kommen die bestens ausgebildeten und hoch motivierten Rennfahrer der AfD daher und wollen das 24 Stunden Rennen mit diesem letzten Porsche- Wrack gewinnen? Kann das wohl gelingen da sich die Boxencrew auch langsam vom Acker macht ?

  4. Wir sollten mal höflichst bei Putin anfragen, ob er noch viel Platz in seinen sibirischen Gulags frei hat. 🙂

  5. Aus russischer Sicht war der „Kosovo-Krieg“ eine Bedrohung Russlands und Russland vertrat schon damals die Auffassung: Hätte es nicht das Atomaffenarsenal in seinem Besitz, wäre es das nächste Land, das von der Nato-Allianz angegriffen worden wäre.

    Will Pistorius nichts mehr davon wissen und hören? Oder glaubt er etwa, dass der „Kosovo-Krieg“ gerechtfertigt und nicht völkerrechtswidrig war? Dann soll er seinen Parteigenossen, Ex-Bundeskanzler Gehard Schröder, fragen.

    „Natürlich ist das, was auf der Krim geschieht, ein Verstoß gegen das Völkerrecht“, sagte Schröder auf einer „Zeit“-Matinee in Hamburg 2014. Dennoch wolle er seinen Freund Putin nicht verurteilen. Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawienkonflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen. „Da haben wir unsere Flugzeuge … nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt, ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte.“ Insofern sei er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtig, betonte Schröder.

    Offenbar kennt „Minister Pistorius“ die Äußerung seines Parteigenossen nicht, sonst wäre er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtiger. „Wir sind strategische Partner“, sagte Pistorius anschließend und fügte hinzu: „Die Ukrainer verteidigen ihr Land und ihre Freiheit.“

    Jawohl, Herr Minister der Verteidigung! Auch die Jugoslawen 1999, die Iraner 2026 und die vielen anderen, von der Nato in den vergangenen Jahrzehnten angegriffenen Länder haben „ihr Land und ihre Freiheit“ verteidigt. Haben Deutschland und Europa diese angegriffen Länder ebenfalls tatkräftig finanziell unterstützt und an sie Waffen geliefert? Wo war denn der „Verteidiger der Freiheit“, „Minister Pistorius“, zu dieser Zeit?

    Nein, Pistorius und seinen Kriegskameraden geht es gar nicht um die geschundene Ukraine, sondern um den deutschen und europäischen Revanchismus. Aus der Geschichte haben Pistorius und Co. immer noch nichts gelernt.

  6. Es muß einfach gelingen, die Altparteien, allen vor an die Union, zu stoppen. Welche andere Chance hätten wir? Die Frage, ob es wohl gelingen könnte – in der Folge, ob sich der Aufwand überhaupt lohnen könnte -, stellt sich nicht. Es muß!

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