Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
Donnerstag, April 23, 2026
Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
StartDeutschlandAls Deutschlands Boomer Rom eroberten

Als Deutschlands Boomer Rom eroberten

Von WOLFGANG HÜBNER | Es tut manchmal gut, die reale deutsche Misere mit dem Blick in eine bessere Vergangenheit zu verlassen. Auch im historischen Jahr 1990 war nicht alles perfekt hierzulande, doch noch besser und hoffnungsvoller als gegenwärtig. Damals wurde die deutsche Wiedervereinigung, die faktisch schon 1989 durchgesetzt wurde, offiziell besiegelt.

Und 1990 war das Jahr, in dem eine der besten deutschen Nationalmannschaften aller Zeiten bei dem Turnier in Italien Fußballweltmeister wurde. Das weibliche Duo Vanessa Goll und Nadja Kölling hat über die Geschichte und Nachgeschichte dieses Triumphes den wunderbaren Kinofilm „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ gemacht.

Der Film ist nicht nur eine Wiederbegegnung mit den für alle Fußballfans unvergesslichen Sommerwochen bis zum siegreichen Finale in Rom, sondern auch mit vielen der nun 35 Jahre älter gewordenen Spielern und Betreuern von damals. Schmerzlich vermisst werden allerdings die schon verstorbenen Franz Beckenbauer, der damalige Teamchef, sowie der im Vorjahr plötzlich vom Tod ereilte Andy Brehme, Schütze des entscheidenden Tores im Endspiel gegen Argentinien. Doch gerade die Erinnerungen an diese beiden Idole sind sehr lebendig bei den älteren Herren, die Weltmeister wurden.

Jüngere Kinobesucher werden mit erstaunlichen Tatsachen aus jener Zeit konfrontiert: Alle Spieler der Nationalmannschaft waren richtig deutsch und auch noch weiß! Zudem hatte diese Generation der Boomer so merkwürdige Vornamen wie Bodo, Lothar, Rudi, Jürgen oder Karl-Heinz.

Keiner von ihnen klebte einarmig am Smartphone, um zwischen den Spielen des Turniers Millionengagen auszuhandeln. Sogar Rauchen und Alkohol war nicht verpönt, kleine illegale Ausflüge auch nicht. Denn so streng der Perfektionist Beckenbauer in Sachen Fußball auch sein konnte: „Leben und leben lassen“ war seine Devise, um die Elitetruppe bei Laune zu halten.

Es macht große Freude, diese knapp zwei Stunden mit den gut gereiften Helden von 1990 zu verbringen – mit dem im Achtelfinale von einem Holländer bespuckten Rudi Völler, dem gutgelaunten Jürgen Klinsmann, dem unverändert gutaussehenden Kalle Riedle oder Bodo Illgner, dem nüchternen Elfmetertöter im Halbfinale. Und es ist bewegend, wie sehr der damalige Kapitän Lothar Matthäus noch immer um seinen langjährigen Kumpel Andy Brehme trauert.

Eine solche Mannschaft wird es wohl nie wieder geben, denn Deutschland war 1990 eben noch nicht das Buntland von heute. Man verlässt das Kino glücklich, aber auch wehmütig-nachdenklich. Unbedingt anschauen!


Wolfgang Hübner.
Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.

Beitrag teilen:
ÄHNLICHE ARTIKEL

16 Kommentare

  1. Und bereits damals gab es Deutsch-Phobiker, die anhand dieses neuen und unverkrampften Nationalgefühls Bauchweh hatten und es gab auch damals schon Holländer, die Probleme mit ihrer Impulskontrolle hatten.

    https://youtu.be/nxAvy32wXY0?t=44

    Ein Hoch auf das beste Deutschland aller Zeiten, heute gibts auch Deutsche, die Probleme mit der Impulskontrolle haben.

  2. Herr Hübner, soweit ich weiß, ist Berthold der
    einzige, der sich von den „Helden“ patriotisch deutsch,
    bis heute verhalten hat !
    Ausgerechnet den, haben sie in ihren Artikel nicht erwähnt.
    Manche von ihnen, haben menschlich enttäuscht,
    Es sind eben alles richtige Geldsäcke.
    Das kann man von den 74’ern und erst recht
    von den 54’ern nicht behaupten !

  3. .
    DDR fast dabei WM 1990
    .

    1.) Der Hammer ist, daß der sterbende Staat DDR beinahe teilgenommen hätte.

    2.) 15. Nov. 1989 verlor sie das entscheidende Quali-Spiel in Österreich 0:3.
    Ein Auswärtssieg hätte die WM-Teilnahme bedeutet.

    3.) 6 (sechs) Tage nach Mauerfall (9. Nov.) waren aber die DDR-Nationalspieler zu abgelenkt und damit beschäftigt, Profi-Verträge mit (westlichen) Bundesliga-Vereinen auszuhandeln.

    4.) Bzw. deren Berater, die wie Pilze aus dem Boden schossen und sich Sammer, Kirsten und Co. andienten.

    5.) Wäre DDR Weltmeister geworden 1990 (unwahrscheinlich zwar, aber nicht völlig ausgeschlossen), wäre die Nationalmannschaft eines nicht existenten Phantomstaats zur nächsten WM 1994 in die USA gereist.

    Friedel
    .

  4. nicht die mama 27. März 2026 Beim 13:20

    Die Vokuhila hat den Frank ganz horny gemacht. Offensichtlich ist ihm bei Tante Käthe das Wasser im Mund zusammengelaufen. Ein Balzritual aus Surinam. Der Mof hätte sich bücken müssen, um in angemessene Stellung zu gehen. Aber der kulturunsensible Alemane hat mal wieder nichts geschnallt.

  5. Unvergessen, diese WM als die Welt in Deutschland noch einigermaßen in Ordnung war und Deutschland im Aufbruch obwohl nach der Grenzöffnung eine schwierige Zeit vor uns lag weil keiner wußte wie man das macht. Auch das „Sommermärchen“ 2006 war super. „Die Welt zu Gast bei Freunden“.

    Leider muß man anerkennen daß die sportlichen Leistungen vieler ethnisch deutscher Fußballspieler nicht mehr mithalten können im internationalen Wettbewerb. Das gilt nicht nur für den Fußball.
    Leistungslose Bundesjugend-Spiele, wo „jeder“ gewinnt, tragen dazu bei.

    Auch wenn die wenigen Deutschen in den Auslands-Clubs spielen, sitzen sie häufig nur auf der Bank in England, Spanien oder den anderen großen Fußballnationen. Der Niedergang Deutschlands zeichnet sich auch im Fußball ab. Der Fussi als Abziehbild der deutschen Politik und der Wirtschaft.
    Deshalb haben wir heute Spieler wie Rüdiger (möglicherweise) im Team, von dem nur der Vorname deutsch ist aber nicht sein widerliches Verhalten auf dem Platz ( z.B. im Foul im Spiel gegen Rico, Getafes ) sondern auch menschlich als Islamist. Vorbild Özil.

    Aber ob die WM in USA, Kanada und Mexiko überhaupt stattfinden wird ist m.E. noch lange nicht sicher wenn Trump so weitermacht. Die Politik zerstört den Sport auch wenn die Genderei im Fussi noch keine Rolle spielt.
    Als Fußballfan, der schönsten NEBENsache der Welt, tut mir das alles leid.

  6. „Eine solche Mannschaft wird es wohl nie wieder geben, …“

    DOCH ! Es gibt auch in Deutschland noch selbstbewusste Hochleistungs-Sportarten,
    die vom Aktiven und Trainer, Vereinsmitglied, Funktionaer und regem Vereinsleben
    die Nationalfarben, das Bundeswappen, Namen und Gruendungjahr/Geschichte
    völlig unaufgeregt und mit leisem inneren Stolz auf ihr Land auch öffentlich zeigen:
    Der Rudersport, nicht erst weltbekannt durch Trainer Karl Adam in Ratzeburg.
    +https://www.kn-online.de/sport/regional/promi-tipp-was-ruderer-miklas-scheer-gerne-am-wochenende-macht-UUSSWWGBZRAZTDOVKAMV2VXI7Y.html

    Im Bild: Ruderer Miklas Scheer, amtierender Junioren-Weltmeister im Doppelvierer
    Erster Kieler Ruder-Club von 1862 e.V. , (und deshalb ? ) steigende Mitgliederzahlen 😉

  7. nicht die mama 27. März 2026 Beim 13:20

    Nochmal zum Missverständnis mit Frank. Das war ganz anders. Surinamesisch-niederländisches Temperament. Geschlechtsdimorphismus ist eine knifflige Angelegenheit. Die geschlechtsgebundenen Faktoren wurden den Beiden zum Verhängnis. Erst vollführt die sexbesessene Tante Käthe aus Duitsland mit ihrem aufgeplusterten Schopf einen sinnlich-erotischen Tanz und dreht sich auch noch nach hinten. Da konnte Frank nicht anders. Er sprühte vor Leidenschaft.

    https://youtu.be/s95zMJo-2vI?t=9

  8. Durch die vielen Neger im deutschen Fußball ist mein Interesse für diesen Sport stark gesunken.

    Habe selber über 30 Jahre lang Fußball gespielt.

    Damals gab es in „meinen Fußballstaffeln“ (bis max. Bezirksliga) keine Neger!

  9. rasch 27. März 2026 Beim 13:25
    Thomas Berthold ist mein Idol seit dieser sogenannten Pandemie, weil er sich für die Querdenkenbewegung eingesetzt hat. Für mich sieht es so aus, dass zwei Spieler an den Folgen der Todesspritze gestorben sind, Andi Brehme und Frank Mill.

  10. Man ruht sich auf dem Gestrigen aus

    Die Erde dreht sich weiter und Deutschland ist längst ein „brennender Mülleimer“

Kommentarfunktion ist geschlossen.