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Arm, aber undankbar

Von RAINER K. KÄMPF | Man schrieb das Jahr 2003, als sich der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (von der SPD natürlich), zum großen Sprung nach vorn entschloß. Zwar lediglich mit der Klappe, aber das ist ja parteiimmanent und somit nicht weiter verwunderlich.

Schon damals ausweglos im Strudel der notorischen Geldknappheit verfangen und wahrscheinlich den unaufhaltsamen Abstieg der ehemaligen Reichshauptstadt vor Augen, erklärte er die Dysfunktionalität zum Markenzeichen und stilisierte die Armut zum Symbol eines degenerierten Schönheitsideals.

„Arm, aber sexy“, sollte der Wahlspruch für Berlin werden. Für die Richtigkeit seiner Zukunftsvision spricht der anhaltende Niedergang der Stadt selbst. Wer’s dann noch bizarr mag, fühlt sich sogar davon angezogen.

Über die Stadtgrenzen hinaus jedoch scheint die erhoffte sirenenhafte Anziehungskraft kläglich zu verpuffen.

Es kommen einfach immer weniger Touristen in die Stadt und die Blase um das Rote Rathaus gibt sich verwundert. Wie kann das sein?

Aber wer will schon seinen Urlaub oder auch nur ein Wochenende in einer gesellschaftlichen Ruine verbringen, deren Verwalter die Auswüchse eigener Unfähigkeit als Touristenmagnet herbeiillusionieren?

Tägliche Stromausfälle, dauerversagender öffentlicher Nahverkehr, Dreck in allen Ecken und auf den Straßen, die von Autos vollgestopft sind, weil die Stadt seit Jahren eine einzige Dauerbaustelle ist.

Nachts vom unwohlen Kribbeln hin und her gerissen, ob man wahlweise überfallen wird, gemessert oder bestenfalls in eine Schießerei gerät. Wem das alles zu viel werden sollte, genießt die Freiheit, an fast jeder Straßenecke etwas Stoff zur Entspannung zu erwerben.

Sicherlich finden sich Hartgesottene, die auf der Suche nach einer Alternative zur Trekkingtour durch den Nepal sind. Auf die Dauer wird jedoch die Wirtschaftlichkeit des Tourismuskonzepts infrage gestellt.

Dafür, genau dafür scheint’s, haben die Gründerväter der Bundesrepublik in weitblickender solidarischer Voraussicht den Länderfinanzausgleich ins Leben gerufen.


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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19 Kommentare

  1. Naja, Bunt-Berlin dürfte mittlerweile eines der teuersten Shitholes der Welt sein. Ausrauben, verprügeln und abstechen lassen kann man sich auch deutlich billiger und bei besserem Wetter.

    Blöd nur, dass es ohne Urlauber wie z.B. fotographiewütige Chinesen und bücherschwingende australische Austauschstudenten weniger Sündenböcke für die buntrepublikanischen Desinformanten geben wird, die versuchen, ihre importierten Schützlinge aus dem Visier der Migrationskritiker zu schaffen.

    Auch die Kategorisierung von „nicht deutschen Tatverdächtigen“ ist irreführend, weil sie unterschiedliche Gruppen zusammenfasst – von Asylbewerbern bis zu Touristen. Die polizeiliche Kriminalstatistik unterscheidet hier einfach nur zwischen Menschen mit und ohne deutschem Pass.
    https://www.deutschlandfunk.de/kriminalitaet-polizei-kriminalstatistik-auslaender-100.html

  2. Die Berliner wollten es so! Die haben so gewählt! Auch den Boris Becker-für Arme.
    Ansonsten hat der Verfasser den Schwennecke Artikel bei t-online gelesen, der den Begriff „Komposthaufen“ in diesem Zusammenhang erwähnt und damit meint er nicht seinen Garten.
    Hoffentlich besitzt er genügend Bademäntel…

    Letzter Ausweg zur Rettung Berlins wäre sein Vorschlag Berlin unter Zwangs-Bundesaufsicht zu stellen, ähnlich wie die Kommunalaufsicht im Kleinen. Und vor allen Dingen die LFA-Zuwendungen radikal zu kürzen aber das funktioniert nur mit einer AfD-Regierung.
    Die Mauer zumndest um den inneren Stadtbezirk wieder aufzubauen, wäre auch eine Lösung.
    An den wenigen Durchlässen hängt dann ein Schild:
    „You are entering the shithole-sector of Berlin“. Sehr frei zitiert nach dem Schild am Checkpoint Charly damals.

  3. Nebenbei: Wowi war mit der Instrumentalisierung seiner zufallsgenerierten Sexualität ein echter Vorreiter.

    Der schwule, grüne Bürgermeister von München lässt sich gern „Bürgaymeister“ nennen.

  4. Reiseveranstalter sollten Berlin für Abenteuerurlaube empfehlen!

    Aber vorsichtig!

    Wer z. B. die Sonnenallee besucht, sollte mindestens
    2-händig Messerwerfen können!

  5. Wer will schon freiwillig nach Bürlün reisen wenn er beruflich / geschäftlich nicht muß?
    Aus „Hauptstadt der DDR“ wurde „Hauptstadt von Gaza“…

  6. „„Arm, aber sexy“, sollte der Wahlspruch für Berlin werden.“

    Die Eigen-Werbung für das heutige Bundeshaupt-Dreckloch war nicht immer so,
    denn schon an Wortwahl kann der muendige Buerger sehen, was drin ist:
    https://neuroflash.com/de/blog/slogans-claims-von-touristikmarken/
    „Slogans von Berlin
    – Berlin ist eine Reise wert. (1960)
    – Berlin liegt in Berlin. (1968)
    – Immer ein neues Erlebnis. (1968)
    – Besuchen sie uns mal wieder. (1974)
    – Wir freuen uns auf dich! (1974)
    – Berlin tut gut. (1985)
    – Mir geht’s Berlin. (2003)
    – Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. (2007)

    Ich erinnere mich an ein Plakat der Touristiker aus einem Doppeldecker-Büssing,
    dass unter dem typischen roten runden Ruecklicht einer schwarzen BMW 250 (1Zyl)
    das Kz traegt „Berlin. Weils nahe liegt“. Die Fahrerin trug rotweisse hot pants, btw.

    Davon ab, beweisst selbst der Staatenbund ASEAN seine moralisch-mentale Überlegenheit
    ggue den Klimabesorgten wie Vielflug Luisa und Kriegstreibern wie Wartefahl.
    „… verzichtet wegen Krieg im Nahen Osten auf Präsenztreffen…
    will aus Energiespargründen etwa 650 geplante Treffen online abhalten. „

  7. Über charakterliche Leere, den Messias, die Schuld und das Helfersyndrom

    Wenn eine ehemals starke und gefestigte, widerstaendig-verteidigungs-kampfbereite,
    innovativ-aufgeschlossene, ethnisch vielfältig ausgeprägte, christlich-wertebasierte Kultur
    von aussen und innen auf jede Weise gezielt geschwächt, ausgedünnt, geistig führungslos
    umher-irrlichtert und nur noch von ihrer erarbeiteten Substanz und altem Glanz lebt …

    … dann wird schon ein Kinderwal – oder Braunbär – zum Messias für die Wiedergeburt.

    > „Ich wäre sofort wieder dabei“: So hat Lars Hoppe die Wal-Rettung an der Ostsee erlebt
    > Deutschland bangt um den Buckelwal: Die Chronik eines Tier-Dramas

    „Gestrandeter Buckelwal
    Psychologin erklärt: Walrettung hilft, Schuldempfinden auszugleichen“
    +https://www.kn-online.de/schleswig-holstein/psychologin-wal-hilft-schuldempfinden-auszugleichen-6K2U5DIDQRAZROPYDUWL6PCKT4.html

    Die Erziehung zum Empfinden von Schuldgefühlen für noch so bizarre Realitaeten
    hat in Deutschland einen tragikomischen, weltweit einzigartigen Status erreicht.

  8. „„Arm, aber sexy“, sollte der Wahlspruch für Berlin werden. Für die Richtigkeit seiner Zukunftsvision spricht der anhaltende Niedergang der Stadt selbst. Wer’s dann noch bizarr mag, fühlt sich sogar davon angezogen.“

    Pobereit hat seine sexuellen Abartigkeiten zum politischen Programm erklärt. Es gab einmal eine Zeit, in der ich fälschlicherweise glaubte, dass es für eine Bürgermeister wichtig ist, die Verwaltung im Griff zu haben. Mittlerweile habe ich gelernt, dass die sexuellen Vorlieben sehr viel wichtiger sind.

  9. KI sagt:
    Die Aussage „Wir nehmen jeden Drecksack“ ist kein offizielles Motto Berlins, sondern scheint eine zugespitzte, polemische Formulierung im Kontext der Berliner Vermüllungsproblematik oder der allgemeinen Sicherheitslage zu sein.

    Im Berliner ARD Film wird genau mit diesem „Drecksack-Slogan“ geworben:
    https://is.gd/cllOFt

  10. Ihab Kaharem -Nazisau- 27. März 2026 Beim 16:10
    An: nicht die mama 27. März 2026 um 14:33

    Oder auch Pobereit.
    alles verboten?
    kein Wadenpudel?
    kein Collien ErfandEs?
    Wie heißt ein arabischer Tontechniker?
    Machmahall!“
    „Wie heißt ein arabischer Roadie?
    Hammamagafferda?“
    In Deutschland war der SPD-Politker Herbert Wehner ein übler Meister solcher verunglimpfenden Wortspiele. Den ARD-Reporter Ernst-Dieter Lueg (korrekt ausgesprochen Lu-eg) redete er am Abend der Bundestagswahl 1976 als Herr Lüg an. Den CDU-Politiker Jürgen Wohlrabe nannte er Übelkrähe, und Wohlrabes einstiger Parteigenosse Jürgen Todenhöfer ist den Spitznamen Hodentöter, den ihm Wehner vor 40 Jahren verpasste, bis heute nicht losgeworden.
    Meist zielen sie auf die Vernichtung des politischen Gegners, nach dem Motto „Argumente werden vergessen, aber Dreck bleibt ewig haften“.

  11. Berlin, einst eine Reise wert, und erst die Berliner Luft!
    Da warnt man heute lieber: Hast du noch einen Koffer in Berlin, dann lass‘ ihn lieber stehen!

    Einmal habe ich mich gewagt, eine ausländische Familie nach Berlin zum Sightseeing zu schicken.
    Das waren Geschäftskunden. Die Frau kam zurück mit Depressionen!! „It was soo depressing!“
    Nie mehr habe ich mich das danach gewagt!!

    Vor allen Dingen spricht sich das herum.
    Wenn die Leute (Touristen) zurück in ihr Heimatland fahren warnen sie jeden:
    Fahrt da bloß nicht hin.

    Tja, den GRÜNEN und den ROTEN mag es wohl nichts ausmachen, wenn am Weihnachtsmarkt die Leute „abgemurkst“ werden, die sagen sich: Schwamm drüber LEBBE GEHT WEITER!

    Jedoch die Touristen sehen das anders.
    Überall auf der Welt weiß man was in Berlin los war!!
    Bis in den letzten Zipfel des Urwaldes!!!

  12. Berlin und München werde ich mit Sicherheit mein Leben lang meiden. Das muss ich mir nicht antun.
    Der Länderfinanzausgleich gehört abgeschafft. Dann sind die Spinner wieder gezwungen, selbst etwas zu erwirtschaften.

  13. Berlin ist „Bettwanzenstadt Europas“
    In keiner anderen Hauptstadt Europas gibt es so viel Ungeziefer in den Hotels
    Und dafür wollen die dann auch noch eine zusätzliche Abgabe kassieren

    Berlin ist nur Hauptstadt geworden, weil die US-Dienste schon dar waren und nach der Wiedervereinigung nun die Politik und die Regierung besser überwachen, manipulieren und steuern können.

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