In der Kontrafunk „Sonntagsrunde“ bei Burkhard Müller-Ullrich treffen geballte Vernunft und scharfe Analyse aufeinander: Erika Steinbach, die unermüdliche Kämpferin für bürgerliche Werte, der Brandenburger Verleger Michael Hauke und Nius-Politikchef Ralf Schuler sezieren den Zustand einer Republik, die zusehends aus den Fugen gerät. Wer glaubte, die Absurditäten der Ampel seien nicht mehr steigerungsfähig, wurde eines Besseren belehrt.
Mit der Einführung einer Zuckersteuer versucht die Regierung nun, das durch ideologische Luftschlösser verursachte Milliardenloch im Staatshaushalt zu stopfen. Unter dem Deckmantel der „Volksgesundheit“ wird dem Bürger einmal mehr tief in die Tasche gegriffen, während das Geld für eine gescheiterte Migrationspolitik und woke Prestigeprojekte mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen wird. Es ist die altbekannte Methode: Umerziehung durch fiskalische Repression.
Besonders pikant ist der Blick auf Friedrich Merz. Der Bundeskanzler, der sich erst kürzlich über die „Larmoyanz“ im Land beklagte, liefert nun selbst ein Paradebeispiel dafür ab. Sein Lavieren zwischen harter Rhetorik und der Angst vor der eigenen Courage macht ihn zum Symbol einer Union, die vergessen hat, wofür sie eigentlich steht. Während Merz noch über Befindlichkeiten sinniert, schaffen die Bürger in Brandenburg bereits Fakten.
Im brandenburgischen Fürstenwalde zeigt sich, dass die vielbeschworene „Brandmauer“ längst Risse hat. Wenn kommunale Vernunft über ideologische Ausgrenzung siegt, gerät das Establishment in Panik. Um den Wählerwillen doch noch zu bändigen, greifen die Kartellparteien zu immer skrupelloseren Mitteln der Demokratiebeugung. Mit durchschaubaren Gesetzgebungstricks wird der AfD vorenthalten, was ihr nach parlamentarischen Regeln und dem Votum der Bürger zusteht.
Die Runde ist sich einig: Wir erleben eine Zeit, in der die Regeln des Anstands und der Demokratie von jenen gebeugt werden, die sich am lautesten als deren Retter gerieren. Doch der Geist der Freiheit lässt sich in Städten wie Fürstenwalde nicht mehr einmauern – egal, wie viele Steuern oder Tricks Berlin noch aus dem Hut zaubert.


