Von CHRISTIAN HAMANN | Der Iran ist viel mehr als nur eines von über 50 islamischen Ländern. Schon lange vor Christi Geburt gab es in Persien (dem heutigen Iran) eine hochentwickelte Kultur. Auch nach der Islamisierung im Mittelalter blieb viel davon in Sprache und Wertvorstellungen der Iraner erhalten. Araber und Türken wissen das bis heute.
Ein führender arabischer Politiker sagte 1947: „Wir waren in der Lage, die Kreuzritter zu vertreiben, aber andererseits haben wir Spanien und Persien verloren.“ Im 20. Jahrhundert war der Iran – neben dem Libanon – eines der fortschrittlichsten Länder des Orients. 1951 gab es freie, demokratische Wahlen.
Der gewählte Ministerpräsident Mossadegh stellte das Öl unter staatliche Kontrolle, damit das Land einen gerechten Anteil an den Einnahmen erhält. Daraufhin stürzten ihn 1953 die CIA und die britische MI6 – hauptsächlich im Interesse britischer Ölkonzerne. An seiner Stelle wurde der Schah Reza Pahlavi zum Alleinherrscher erhoben.
1979: Sturz des Schahs
Unter Pahlavi beschleunigte sich die Modernisierung. Doch das zu hohe Verwestlichungstempo und die Übergriffe seiner Geheimpolizei provozierten eine Gegenbewegung. Diese führte der Islamist Ayatollah Khomeini aus seinem Exil in Frankreich.
Im Februar 1979 konnte er den Schah stürzen – aber nur mit westlicher Hilfe. Erstens griff das iranische Militär auf amerikanische Veranlassung nicht ein. Zweitens hatte der britische Sender BBC Khomeini jahrelang eine riesige Plattform auf Persisch zur Verfügung gestellt. Über diese konnte der Islamist den Menschen vorgaukeln, seine ‚Islamische Republik‘ würde Freiheit und Rechtsstaatlichkeit bringen.
Den westlichen Bürgern ist diese Vorgeschichte infolge unkritischer Medien weithin unbekannt. Damit aber fehlt ihnen auch das notwendige Misstrauen, mit dem solchen antidemokratischen Machenschaften mitten aus ihren eigenen Reihen begegnet werden muss. Islamismus und Terrorismus sind nicht so sehr aus eigener Kraft gefährlich. Vielmehr werden sie das erst durch ihre Förderung mit westlicher Propaganda und westlichen Waffenlieferungen.
Militärische Eingriffe des Westens nicht erfolgreich
Ohne ein korrektes Bewusstsein von dieser internen Gefahr droht der Konflikt zwischen dem iranischen Ayatollahregime einerseits und den USA und Israel andererseits zu einer Steigerung vergangener Katastrophen zu geraten. Außer den Kriegen im Irak und in Afghanistan gab es eine Serie von Aufständen und Bürgerkriegen im Rahmen des sogenannten Arabischen Frühlings Ende 2010 bis Anfang 2011.
In rund einem Dutzend arabischer Länder kam es zu demokratisch motivierten Protesten gegen herrschende Autokraten. Doch überall wurden die Bewegungen schnell von gut organisierten und finanzierten Islamisten für ihre ganz anderen Ziele übernommen.
Für die jetzige Lage im Iran geben zwei damalige Umstände besonderen Anlass zur Vorsicht. Der eine ist leider konsistent zu ähnlichen Erfahrungen im Vietnamkrieg (1955 bis 1975). Danach hat der ‚Arabische Frühling‘ die schlimmsten und dauerhaftesten Folgen ausgerechnet dort hinterlassen, wo der Westen militärisch eingriff, namentlich auch in Libyen. Dort wurde zwar Gaddafi gestürzt, doch hat das Land bis heute nicht zur Normalität zurückgefunden.
Warnungen für den Irankonflikt
Der zweite zur Vorsicht mahnende Umstand ist, dass es Übergriffe von Gaddafis Ordnungskräften gegen protestierende Bürger waren, die den Anstoß zum militärischen Eingreifen des Westens gaben. Damit bestand eine Ausgangslage vergleichbar der jetzigen im Iran.
In Libyen wurde 2011 aus dem vermeintlichen Schutz der Zivilisten eine blutige Parteinahme in einem Bürgerkrieg. Dieser geriet außer Kontrolle und hat das Land bis heute politisch gespalten. Zudem kam es zu einer gigantischen Proliferation von Waffen in Afrika, hauptsächlich hin zu Terrorgruppen wie der berüchtigten Boko Haram.
Aus all dem ergeben sich einige Warnungen für den Irankonflikt:
– Israel hat wegen seiner geringen territorialen Ausdehnung einen automatisierten nuklearen Gegenschlag für den Fall eines Atomangriffs einprogrammiert. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass Zivilisten von diesem automatisierten Gegenschlag weitgehend verschont bleiben. Ziel ist es, die iranische Nation von der Herrschaft der Ayatollahs zu befreien und damit auch Israel von der Bedrohung.
– Man braucht generell kluge Strategien statt Gewalt, z. B. Propaganda wie diejenige der BBC bis 1979, nur dieses Mal nicht für, sondern gegen die Islamisten. Auch die damalige Neutralisierung des Militärs mittels psychologischer Beeinflussung stellt einen interessanten, viel Blutvergießen verhindernden Ansatz dar.
– Bevor CIA und Militär mit solchen Aufgaben betraut werden ist jedoch deren gründliche Säuberung erforderlich. Die katastrophalen Ergebnisse von Vietnam bis Afghanistan standen in einem allzu krassen Widerspruch zu den objektiven Möglichkeiten der mit Abstand bestgerüsteten Militärmacht der Welt.
47 Jahre Ayatollah-Herrschaft
Gegenüber dem Arabischen Frühling 2010 bis 2011 gibt es auch Gunstumstände, die Hoffnung machen: Die meisten Iraner sind nach 47 Jahren Ayatollah-Herrschaft vom politischen Islam enttäuscht und immun gegen dessen Propaganda. Der zweite Gunstumstand besteht in der Präsidentschaft Donald Trumps.
Dieser ist offensichtlich gewillt, der Förderung des Islamismus durch einflussreiche westliche Kräfte entgegenzutreten. Statt in die Falle eines großen Krieges zu treten, ist ihm eher eine Lösung wie im Fall Maduro zuzutrauen, also ein minimalinvasiver, gezielter Eingriff, der den Namen Schutz der Bevölkerung tatsächlich verdient.
Die ungekürzte Fassung des Artikels mit Quellenbelegen findet sich hier.



Für mich ist der Iran nur ein erbärmlicher islamischer Kuffnuckenstaat.
So wie die anderen islamischen Staaten auch!
Islamisten meiden Hosen mit Reisverschluß!
Weil damit immer gleich die Ziegen abhauen! 🙂
Auch hier zeigt sich wieder einmal – wie schon so oft in der Geschichte – der CIA und all die korrupten Vasallen – wie oft haben die schon mit ihren dreckigen Pratzen ganze Länder vor die Hunde geworfen, nur damit die ihre unersättliche Gier ausleben können.
Drecksbagage elendige.
sehr gute beurteilung, nur werden unsere kasper angefangen von macron bis merz wieder exakt diametral zu vernünftigen lösungen agieren. ich zünde heute noch eine heilige kerze für trump an.
Die Trump Regierung mit dem Kriegsminister Hegseth (deshalb heisst er ja so) hat aus dem Afghansitan Desaster gelernt und positioniert seine Kriegsschiffe und einen Flugzeugträger in Richtung Straße von Hormuz. Nur der ungehinderte Verkehr von Öltankern ist für Deutschland wichtig. Alles andere kann uns egal sein. Trump macht das schon.
Ob Iran, Kuden, Iraker, Palästinenser (ist für mich dasselbe): Tatsache ist daß die alle hier in unserem Land herum-demonstrieren. Die tragen ihre Konflikte, die uns nicht aber nichts angehen, auf deutschem Boden aus.
Das Ergebnis kennen wir : Es werden wieder einmal „Hilfspakete“ geschnürt und am Ende kommen ’se alle hierher oder versuchen es zumindest denn viele von denen, besonders Iraner, sind schon hier. Das ist dann eine „Familienzusammenführung“, also legale Migration. Ständig im TV: „Künstler“, Schauspieler, politische Analysten, andere Intellektuelle von dort. Die vermissen ihr Internet!
Jetzt sollen wir auch noch einen neuen Feudalherren, den Schah 2.0, unterstützen während bei uns die innenpolitische und energiepolitische Hütte brennt.
ich muss da irdisch auf trump vertrauen. der muss den ganzen EU arschgeigen den hosenboden stramm ziehen und mal ordentlich draufhalten. diese ganze bagage kalls leyen und wie der ganze mist heißt. endlich weg damit. go donald go!
TV: „Künstler“, Schauspieler, politische Analysten, andere Intellektuelle von dort. Die vermissen ihr Internet!. ………………..
künstler übersetze ich schon seit langem mit faulenzer und linken chaoten. oder hab ich da was falsch verstanden?
Iran, Venezuela, Grönland, Ukraine usw. Was soll das? Wir haben in Deutschland genug eigene Probleme.
@ morat 27. Januar 2026 Beim 18:32
In D ist es genau so. Künstler nennen sich die. Dabei ist es nur linkes, arbeitsscheues und dummes Pack.
Iran, Venezuela, Grönland, Ukraine, Gaza und andere Länder gehen uns nichts an. Das müssen die Leute dort alles machen, nicht wir.
Wenn China oder Russland sagt „Wir holen euch die Rohstoffe günstiger und mit einen größeren Anteil für euch aus der Erde“
… dann ist das freier Wettbewerb.
Die US.Konzerne haben den Leuten dort 10% vom Gewinn gelassen.
Wenn die USA mit seinen versklavten Kolonien ein Land mit Sanktionen, Sekundärsanktionen, Piraterie, Seeblockade, Überfällen, Entführungen, Erpressungen, CIA-Unterwanderung, Zensur, Medienmanipulation und verdeckten und öffentlichen Morden überzieht, dann ist das Monopol und Sklaverei.
Für das betroffene Land und für die Länder, die mit dem Gewinn aus dem betroffenen Land als nächstes überfallen werden.
Auch für Deutschland. Die USA haben die Pipeline nach Russland gesprengt
Der radikale Islam wurde im Iran und in Afghanistan also vom Westen dort installiert?
Warum? Welcher Großplan?
Im Iran und in der Führung dürfte das längst klar sein
Nur im Westen nicht
Ich befürchte, dass zu wenig Perser übriggeblieben sind, um die islamischen Horden zu überstimmen und nacher auch in Schach zu halten.
Ebenso befürchte ich, dass sich unsere Regierung einmischt und mal wieder genau das Falsche tut, nämlich „arme, unterdrückte Muselmanen“ zu unterstützen, die sich gegen „böse, monarchistische Imperialisten“ lediglich „zur Wehr“ setzen.
Steinis Glückwunschtelegramme an die Mullahs schon vergessen? Und Claudi Roths gezeigte Sympathie für Mullah-Anhänger?
Wünschen tät ich`s den Persern jedenfalls, dass sie die Mohammedaner kleinkriegen.
Es gibt keinen friedlichen Islam auf der Erde! Nirgendwo!
Deshalb muss der Islam wirksam überall auf der Erde bekämpft werden.
Auch im Iran, aber dort nicht auf Kosten Deutschlands!
Wir müssen den Islam nur innerhalb Deutschlands bekämpfen.
Mit einem Minister für Remigration (Höcke), mit der sofortigen Streichung von Sozialleistungen, mit Abschiebungen, mit Grenzkontrollen, mit der Polizei und nach erfolgter Grundgesetzänderung ggfs. auch durch die Bundeswehr!
Ein Austausch von Negern, Muselnucken und Zigeunern mit Fachkräften aus Asien wäre gut für Deutschland!
Nazi-Gold hat heute den Preis von 140.000 €/kg überschritten.
Und das Finanzamt kann darauf keine wirksamen Steuern erheben.
Weiß noch nicht einmal, wer wieviel Gold besitzt!
Pfui!
Das geht gar nicht!
Es muss unbedingt ein Goldverbot her!
Ein Austausch von Negern, Muselnucken und Zigeunern mit Fachkräften aus Asien wäre gut für Deutschland!
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Damit meine ich natürlich keine islamischen Asiaten wie Türken, Afghanen, Perser etc., sondern welche mit Schlitzaugen aus Vietnam etc..
morat 27. Januar 2026 Beim 18:32
TV: „Künstler“, Schauspieler, politische Analysten, andere Intellektuelle von dort. Die vermissen ihr Internet!. ………………..
künstler übersetze ich schon seit langem mit faulenzer und linken chaoten. oder hab ich da was falsch verstanden?
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Das gilt für brotlose Künstler!
Es gibt auch viele Künstler, die sich selbst ernähren können.
Sogar richtig reiche Künstler!
Bravo!
Wolfram Weimer und seine Treuhand
https://www.achgut.com/artikel/wolfram_weimer_und_seine_treuhand
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Ein Rücktritt ist besser. Will er aber nicht.