Von MEINRAD MÜLLER | Elon Musk verfügt über eine Technik, die viele Fluggesellschaften begeistert. Ryanair sagt Nein. Aus dieser Absage entstand ein öffentlicher Streit, der schnell persönlich wurde und schließlich in offenen Beleidigungen und Spott endete. Für die Passagiere wurde daraus ein seltenes Schauspiel, bei dem am Ende Billigtickets herausfielen.
Elon Musk betreibt mit Starlink ein gigantisches System. Rund 9000 Satelliten kreisen um die Erde und liefern Internet auch dort, wo es bisher keines gab. Auf Schiffen, in abgelegenen Gegenden und eben auch im Flugzeug. Technisch ist das einfach. Eine Antenne auf dem Flugzeugrumpf, und die Passagiere können während des Flugs surfen, Mails schreiben oder Videos schauen.
Viele Airlines rüsten gerade auf, weil sie wissen, dass genügend Kunden bereit sind, dafür ein paar Euro extra zu zahlen. Internet im Flugzeug gilt inzwischen als Verkaufsargument.
Ryanair sagt Nein und rechnet nach
Ryanair sieht das anders. Der Chef der Airline, Michael O’Leary (64), erklärt offen, dass WLAN für sein Geschäftsmodell keinen Sinn ergibt. Die meisten Flüge dauern nur ein oder zwei Stunden, die Kunden wollen vor allem billig reisen, und für Internet im Flugzeug zahlt bei Ryanair kaum jemand. Was sich nicht rechnet, wird nicht eingebaut.
Diese klare Absage war der Auslöser des Streits. Keine Technikfrage, kein Ideologieproblem, sondern eine nüchterne Kostenrechnung.
Musk reagierte ungehalten. Er verstand nicht, warum eine Airline seine Technik ablehnt, obwohl sie bei vielen anderen eingesetzt wird. Der Ton wurde schärfer, es blieb nicht bei Kritik. Beleidigungen folgten, sogar die Idee, Ryanair zu kaufen, wurde öffentlich in den Raum gestellt. Damit war der Streit endgültig auf offener Bühne angekommen und wurde von den Medien begierig aufgegriffen.
Idiotentickets für unter 15 Euro
Ryanair antwortete nicht mit Erklärungen, sondern mit Spott und Sonderverkäufen. Die Airline startete groß beworbene Rabattaktionen und nannte sie offen „Idiotentickets“. Gemeint war Musk, mitgemeint war jeder, der darüber lachen konnte.
Diese Tickets waren real. Flüge für 9,99 Euro, 12,99 Euro oder 14,99 Euro wurden tausendfach angeboten, quer durch Europa. Der Streit selbst wurde als Anlass genannt, der Spott war Teil der Werbung. Der Chef der Airline sagte später offen, dass der öffentliche Krach die Verkäufe deutlich angekurbelt habe.
Am Ende bleibt ein Bild, das jeder versteht. Ein Mann mit 9000 Satelliten im All schimpft im Internet. Eine Billigfluglinie verkauft Idiotentickets. Und der normale Passagier fliegt für unter 15 Euro durch Europa, ohne WLAN, aber mit einer guten Geschichte im Gepäck. Win-Win nennt man das.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (72), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.



Fur die gesamte Geschäftspolitk von RyanAir gibt es nur eine zutreffende Bezeichnung. Die findet sich im Strafgesetzbuch und lautet: BETRUG.
Wenn man alles richtig macht und nicht bereits vor dem Boarding kostenpflichtige Zusatzleistungen bucht, muß man damit rechnen, am Gate ohne stichhaltige Begründung vom Flug ausgeschlossen zu werden. Dafür nehmen die sogar in Kauf, daß das bereits verladene Gepäck wieder ausgeladen werden muß.
Und wenn das auch noch im Ausland passiert, wo dann auch der Gerichtsstand wäre, hat man so gut wie keine Chance, sein Geld zurückzuerhalten, weil eine Klage viel zu teuer und zu aufwendig wäre.
So kann RyanAir auch mit NULL Leistung noch Einnahmen generieren.
Empfehlung: Finger weg von RyanAir – lieber etwas mehr ausgeben und dafür die bezahlte Leistung auch tatsächlich erhalten.
Es hat sich schon mal einer zu Tode gespart.
RYAN AIR geht davon aus: Knechte, die ihre eigenen Koffer tragen und nichts zu essen und zu trinken brauchen, die brauchen auch kein WLAN.
Demnächst wird man die Passagiere noch auffordern Windeln zu tragen, damit sie die Toiletten nicht frequentieren müssen. Allein das Wasserverbot reichte dafür nicht aus.
Das Thema: „Kaufst du mein Zeug nicht, kauf ich dich!“ steht auf einem anderen Blatt.
Zwei Giganten stehen sich gegenüber, ein kleiner Gigant und ein großer:
Ein Gebrauchtwarenhändler und
ein Marsraketen Spezialist, der sich nicht gern von einem der unterste Riege als Idiot bezeichnen lässt.
Die Passagiere sind vom Schlag einfach gepolt:
Komfort, mir doch egal,
Alles ist besser als laufen.
Die würden auch noch mit ihrem Gepäck über den Ärmelkanal schwimmen,
wenn sie dadurch 15 EUR sparen könnten!
Für Geld machen die alles!
RYAN AIR und seine PASSAGIERE
passen zusammen wie Pech und Schwefel.
Die würden da auch noch einsteigen,
wenn sie sich ein Schild umhängen müssten:
IDIOTENTICKETS für IDIOTEN
DIE IDIOTEN SIND WIR!
„Eine Billigfluglinie … Win-Win nennt man das.“
Wer hat denn dieses Bild ausgesucht ?
Eine 727 fliegt heute höchstens noch als Not/Aushilfsfrachter für DHL,
und Ryanair hat eine mit 8-10 Jahren rel. junge, effiziente Flotte.
Aber ich mag RA nicht, weil deren irischer GEIZ bei Sondergepäck abstossend ist.
Die wollen ihr Idioten-Billigheim-Bettel-Geizknüppel-Sozial-Image nicht widerlegen.
Was mir egal ist, denn es gibt Alternativen.
Ich find Ryanair gut
Für 30 Euro nach Madrid und schön essen gehen
Was man spart, kann man den alternativen Medien spenden, was sehr wichtig ist!