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Unheilvolle Allianz: CSU-Bürgermeister demonstriert mit Linkspartei

Während die Linkspartei am vergangenen Wochenende in Niedersachsen Beschlüsse fasste, die sich im Kern gegen die Existenz Israels richten, demonstrierte Traunsteins CSU-Bürgermeister Dr. Christian Hümmer zeitgleich und einträchtig mit Vertretern eben dieser Partei – ausgerechnet gegen ein Demokratiezentrum.

Hat man aus der Geschichte nichts gelernt? Diese Frage muss sich Traunsteins Oberbürgermeister künftig gefallen lassen. Am Samstag präsentierte sich Hümmer Seit an Seit mit einer Partei, von der sich seine CSU eigentlich klar abzugrenzen vorgibt. Gemeinsam mit Vertretern der Linkspartei agitierte er gegen die Eröffnung des Wahlkreisbüros des Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Birghan (AfD).

Birghan selbst findet deutliche Worte: „Was in den Medien als breites Bündnis gegen rechts dargestellt wird, ist in Wahrheit eine unheilige Allianz aus CSU und der Mauermörderpartei, die sich heute ‚Die Linke‘ nennt.“ Besonders brisant: Just an jenem Wochenende verabschiedete die Linkspartei in Niedersachsen einen Antrag, der sich gegen das Selbstbestimmungsrecht der Juden und gegen die Existenz Israels richtet.

Ebenfalls Teil des sogenannten „breiten Bündnisses gegen rechts“ war die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) – eine Organisation, die über Jahre hinweg vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Für Hümmer offenbar kein Anlass, Distanz zu wahren. Stattdessen nutzte er die Bühne, um seinem Unmut über die Eröffnung des Wahlkreisbüros von Birghan Ausdruck zu verleihen.

Für Birghan ist dieses Verhalten nicht akzeptabel: „Bundestagsabgeordnete erfüllen eine zentrale demokratische Funktion, die sich auch im Betrieb eines Wahlkreisbüros widerspiegelt. Dass ein CSU-Funktionär im Bündnis mit der extremen Linken gegen ein solches Büro vorgeht – das wir bewusst Demokratiezentrum nennen –, ist ein Armutszeugnis. Dass jetzt versucht wird, die Vertretung von über 20 Prozent der Wahlkreisbürger durch eine Einheitsfront zu beeinträchtigen, ist ein unerhörter Angriff auf die demokratische Ordnung. Diese Leute geben vor, für die Demokratie zu demonstrieren, die Demokratie im Sinne des Grundgesetzes, die ich hier vor Ort vertrete, meinen sie damit offensichtlich nicht.“

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11 Kommentare

  1. Die beiden Hitzköpfe Trump u. Netanjahu
    gefährden mit ihrem dummen Angriff auf
    den Iran auch die Existenz Israels.

  2. Eine seltsame Allianz braut sich da zusammen. Wer überhaupt Plakate auf der Straße zeigt, auf denen „AfD-Verbot jetzt“ und „FCK AfD“ steht, offenbart doch eigentlich, wes Geistes Kind er ist. Das ist Demokratieverachtung pur, Denunziantentum und Faschismus 2.0.
    Wie kann eine sogenannte christlich-soziale Union, in deren Reihen es auch brauchbare Leute gibt, überhaupt mit Israel-Hassern ein Bündnis gegen rächts eingehen?

  3. Genau so hat es 1933 auch angefangen.
    Und wie allgemein bekannt, ging auch damals die „Bewegung“ von Bayern aus.

  4. Mantis 18. März 2026 Beim 18:55

    Neukölln ist Rotherham – nur auf Deutsch
    Ein Missbrauchsfall in Berlin,
    ++++++++++++++++

    Neukölln ist die Blaupause für alles was für uns noch kommen wird!

  5. Wenn man in ein Wespennest sticht, wo die Wespen durch Pestizide die Orientierung verloren haben, dann weiß man was hier noch auf uns zukommt!

    So kommen einem die Politiker vor!
    Sie schwirren ziellos umher zum Sterben verurteilt.

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