Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
Freitag, April 17, 2026
Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
StartAllgemeinKerosin wird knapp: Urlaubsflüge bald gestrichen?

Kerosin wird knapp: Urlaubsflüge bald gestrichen?

Von MEINRAD MÜLLER | Vorbei mit „schnell mal kurz“ nach Malle, Ibiza, London oder Mallorca. Der Treibstoff für die Flugzeuge geht zur Neige. Der vorerst letzte Kerosintanker aus dem Persischen Golf erreichte am 9. April Rotterdam. Danach reichen die bestehenden Reserven in Europa voraussichtlich nur noch drei bis vier Wochen.

Was sagen die Airlines konkret?

– SAS: Die skandinavische Airline hat für April bereits rund 1000 Flüge gestrichen – vor allem kürzere und weniger rentable Verbindungen.

– Lufthansa: Die Lufthansa prüft die Stilllegung von bis zu 40 Flugzeugen, besonders ältere, treibstoffintensive Maschinen, und bereitet sich auf deutliche Einschnitte im Sommer vor.

– EasyJet: Die günstigen Treibstoffverträge laufen Ende Sommer 2026 aus. Danach drohen spürbar höhere Ticketpreise, vor allem auf Mittelmeer-Routen. Die Nachfrage ins östliche Mittelmeer ist bereits gedämpft.

– Ryanair: Ryanair-Chef Michael O’Leary warnt: Bei anhaltendem Konflikt drohen ab Mai/Juni Versorgungsprobleme. Im schlimmsten Fall müssten zehn bis 25 Prozent der Flüge im Sommer gestrichen oder die Kapazität stark reduziert werden. Besonders Großbritannien ist gefährdet.

Andere Billigflieger wie „Wizz Air“ verschieben bereits Kapazitäten und prüfen Kürzungen.

Die Zeit der 29,80-Euro-Flüge gehört wohl bald der Vergangenheit an. Dieser Luxus ist vorbei. Länder, die stark vom Tourismus abhängig sind (wie Spanien, Griechenland, Portugal oder Zypern), werden leiden. Hotels, Restaurants und ganze Regionen spüren die Auswirkungen zuerst. Am Ende beißen den Letzten die Hunde.

Und im Bayerischen Wald, an der Ostsee oder an den über 2000 mecklenburgischen Seen soll es ja auch schön sein. Diese Ziele erreicht man ganz entspannt mit dem Deutschlandticket für umgerechnet zwei Euro pro Tag. Da sage doch einer, der Vater Staat sorge sich nicht um seine Schäfchen…


Meinrad Müller.
Meinrad Müller.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (72), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.

Beitrag teilen:
ÄHNLICHE ARTIKEL

8 Kommentare

  1. Ja, es wird eng und teuer!
    Aktuell werden bereits in UK rd. 10 Prozent als Kerosin-Zuschlag verlangt. Ich flog am Wochenende von London nach Windhoek (Business light), Preis 1.800 Britische Pfund (rd. 2.070 Euro) einschl. 10 Prozent Kerosin-Zuschlag.
    Für Mai sind aber bereits (auch von Frankfurt aus) etliche Langstreckenflüge gestrichen bzw. 30 Prozent Zuschlag angekündigt.

  2. Heuchlerinnen Greta & Luisa ihrem Ziel nah:
    Pöbel darf nicht fliegen, Herren:innen schon.

    SEX SELLS!
    Luisa Neubauer mimt Opfer:
    https://t1p.de/s2lyt
    „Ich überlege mir seit 7 Jahren vor jedem Auftritt, was ich anziehe. Nicht wegen der Mode, sondern weil ich keinen Anlass geben will f…“
    Die ersten 3 Minuten anhören genügen dazu:
    https://de.linkedin.com/posts/michaelfritz-vivaconagua_rede-luisaneubauer-m%C3%A4nner-activity-7441578924079325184-aRCY

    „Seit sieben Jahren überlege ich mir, was ich auf Klimastreiks anziehe, damit mein Körper möglichst wenig zum Thema wird.“
    €-https://www.spiegel.de/panorama/justiz/luisa-neubauer-lola-weippert-mareile-hoeppner-sprechen-ueber-deepfakes-a-78e50236-8e75-4484-89fc-06221134be68

  3. Alles wird teurer?
    Quatsch – ich kaufe immer nur für 20,-€ ein… 🙂

    Der Fokus beim Öl liegt im Moment NOCH auf der Bereitstellung von Kraftstoffen, d.h. die Gewinnung der verschiedenen Betriebsstoffarten durch Raffinerien.
    Für Tausende von weiteren Produkten bildet Erdöl die Grundlage, z.B.

    – Fußbodenbeläge, Fensterrahmen und Schläuche (PVC)
    – Nylonstrümpfe und andere Kleidungsstücke aus synthetischen Fasern (Polyamid)
    – Lacke, Farben, Frostschutzmittel sowie Wasch- und Reinigungsmittel (Ethylenoxid)
    – Autoreifen, Plastikverpackungen
    – Straßenteer und Asphalt
    – Medikamente und Produkte aus dem Bereich der Pharmazie, z.B. Vaseline
    – Kosmetik, wie beispielsweise Mascara oder Make-Up
    – Kaugummies (Polymeren auf Erdölbasis)
    – Schaumstoffe in Matratzen oder Sofas (Polyurethan als Ausgangsstoff)

    Wie sich zeigt, werden auch diese Abhängigkeiten zukünftig im Preis und in der Verfügbarkeit ein Echo finden!

  4. Reine Panikmache.
    Der Ballermann brummt! Die meisten Deutschen werden sich die Fliegerei in ihr geliebtes Ausland nicht vermiesen lassen und außerdem ist Malle bekanntlich nur 1 x im Jahr.
    Die Deutschen sind auslandsgeil „weil die Leue dort viel lockerer sind als bei uns“ dabei ist das alles nur Fassade/Touristen-Show um die Abzocke der „Sonnenbrillen-Verkäufer-Hellmuth’s“ an der Playa zu rechtfertigen.
    Natürlich wird durch die weltweite Verknappung das Kerosin teurer werden, Flüge gestrichen aber unter dem Strich zahlt man dann eben doch den Urlaubs-Trip zum aufgerufenen Preis außer die Piloten streiken mal wieder. Oder das Kabinenpersonal. Oder die „Fummler“ am Gate. So schnell lassen sich die zerbombten Ölförderanlagen nicht wieder reparieren und die Tanker bzw. die Reeder in der Straße von Hormuz werden zukünftig Maut bezahlen müssen wie im Suez- oder Panamakanal.

    Die Bundesregierung freut’s, erreichen wir doch dadurch vielleicht die Klimaziele, das wichtigste Ziel der schwarz-rot und auch grünen Bundesregierung. Der Binnentourismus für die notleidende deutsche Hotel- und Gaststättenbranche bekommt einen Aufschub, sofern die Branche überhaupt genügend Personal findet. Bettenmachen ist unter der Würde der Ukrainerinnen. Absolut nicht ihr Ding. Das Schnitzel für € 30,- wird bezahlt, der Döner für € 10,- und die Pommes für 5 € ebenso, der Burger hat gefälligst € 15,- zu kosten und bei Fischbrötchen ist der Preis nach oben offen.

    Das von den Grünen geplante Tempolimit aus der 70er Jahre-Polit-Mottenkiste bewegt die Leute viel mehr!
    Wer den Sprit nicht bezahlen kann quetscht sich eben mit dem vielfach stark ermäßigten Deutschlandticket in volle Nahverkehrzüge, welche hin und wieder sogar pünktlich verkehren. Außerdem ist’s im Ausland auch nicht mehr billiger so wie früher und bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.

    Vielleicht lohnt sich noch ein Billig-Trip mit Ryan-Air-Holzklasse in die Bettenburgen vom Goldstrand mit Sozialismus-Flair, Zigeuner-Ambiente im Plattenbau und Massen-Buffet mit dem aufgekochten Fraß von vorgestern. „Diese Platte ist ein Hit“, sang schon Karl Dall.

    Läuft doch alles nach Plan! Und das Öl aus Russland kommt gar nicht in den Tankschlauch. Nicht mal ansatzweise wird darüber nachgedacht außer bei der AfD. Man muß Putin ja nicht gleich um den Hals fallen sondern kann einen Deal anstreben. Hier und bei der verdammten CO2-Bepreisung müsste man ansetzen.

  5. Zuerst sollten die Politikerflüge eingeschränkt werden. Auch sonst wäre an diesen Typen sehr viel einzusparen, aber darauf kommen diese Dumpfbacken natürlich nicht.

  6. Und die Leerflüge von Köln/Bonn nach Berlin!
    Und der Umzugs-Zirkus von Brüssel nach Luxemburg. Brüssel-Dauergast Selenski erhält eine billige Altbauwohnung zur Untermiete im vielfältigen Stadtteil Molenbeek und braucht dann auch nicht mehr so viel hin- und herfliegen um zu betteln.
    Videokonferenzen gingen während der Corona-Zeit doch auch. So machen die Firmen das heutzutage. Die Spesenritter im VIP-Bereich gibt’s immer weniger.

  7. Da sage doch einer, der Vater Staat sorge sich nicht um seine Schäfchen…
    TJA, WER SCHAFE HÄLT, DER PASST AUF, DASS KEINES UNGESCHOREN DAVON KOMMT… 😆 😆
    FdM gemäß Art. 5 GG im besten Deutschland allah Zeiten.
    H.R

Die Kommentare zu den Beiträgen geben nicht die Meinung des PI-Teams wieder. Wir behalten uns vor, sie zu kürzen oder zu löschen. Das betrifft auch Kommentare, die zu sehr vom Thema der Beiträge abweichen (OT). Kommentatoren, die gegen unsere Policy verstoßen werden gesperrt oder unter Moderation gestellt. Wir bitten unsere Leser, entsprechende Kommentare dem PI-Team zu melden. Kommentare, die mehr als zwei Links enthalten, gehen automatisch in die Moderation. Unterstützen Sie die Arbeit von PI.