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Dienstag, April 28, 2026
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Googles Rache als Türsteher: „Du kommst hier nicht rein“

Von MEINRAD MÜLLER | Die Zensur wird immer dreister, sie spielt sich vor unseren Augen ab und schämt sich nicht einmal. Ganz vorne mit dabei: Google. Wer dachte, Google gehöre zu den „Guten“, ist bitter enttäuscht. Getäuscht werden Millionen von Besucher, für die Google immer noch das Tor zur Internetwelt ist.

Wen Google nicht kennen will, der existiert nicht. Unauffindbar, so gut wie tot. Ein Beispiel:

Wer bei Google nach dem neuen Online-Lexikon von Elon Musk, Grokipedia (PI-NEWS berichtete), sucht, bekommt eine erstaunliche Antwort: „Meintest du: Wikipedia“. Nicht falsch geschrieben, nicht unklar. Sondern richtig und trotzdem korrigiert Google. Noch eklatanter ist es bei der Bildersuche – dort erscheint „Meintest du: Gurkipedia“. Das ist kein Versehen, kein Programmierfehler. Das ist eine bewusste Schädigung eines Wettbewerbers. Google übernimmt damit die Funktion eines bösen Türstehers. Der Nutzer will hinein, doch ihm wird höflich, aber bestimmt eine andere Tür gezeigt.

Wikipedia bekam 2025 endlich eine Konkurrenz

Über Jahre war die Sache eindeutig: Wer etwas wissen wollte, landete bei Wikipedia. Alternativen spielten kaum eine Rolle. Das änderte sich mit grokipedia.com, einer neuen Online-Enzyklopädie aus dem Umfeld von Elon Musks KI-Firma xAI. Seit Herbst 2025 online, millionenfach genutzt, schnell wachsend und plötzlich unbequem.

Grokipedia wirbt mit schnellen Aktualisierungen, offen einsehbaren Quellen und einem nüchternen Ton. Keine politische linke Einordnung, mehr Information. Die Aktualisierungen erfolgen in Echtzeit, durch Beobachtung der Einträge in X.com und grok.com. Die Welt dreht sich schneller als die Moderatoren von Wikipedia.

„Meintest du …?“ – Nein, meinte ich nicht

Dass Google selbst bei korrekt eingegebener Internetadresse auf Wikipedia umlenkt, ist gezielte Lenkung der Kunden. Wer Alternativen schon im Suchfenster ausbremst, beeinflusst die Auswahl, bevor überhaupt gesucht wird. Zahlreiche Nutzer berichten seit Monaten über dieses Muster. Videos und Bildschirmaufnahmen zeigen, wie grokipedia.com ignoriert wird, während Wikipedia beharrlich vorgeschlagen bleibt – auch dann, wenn der Nutzer ausdrücklich etwas anderes sucht.

Was früher wie ein nüchternes Nachschlagewerk wirkte, liest sich heute oft wie eine kommentierte grün-linke Weltsicht. Themenauswahl, Gewichtung und Sprache folgen erkennbarer linker Schlagseite. Technische Themen sind noch gut, doch sobald Politik ins Spiel kommt, ist Wikipedia die Presseabteilung aller versammelten Linken der Welt.

Die stille Rache der Künstlichen Intelligenz

Während Google sortiert und auswählt wie ein Museumswärter, liefern KI-Systeme wie X, Grok oder ChatGPT breitere und direktere Antworten. Wer das erlebt, beginnt umzudenken und meidet Google bereits heute wegen seiner einseitigen Auswahl der Suchergebnisse.

Probieren Sie es aus und geben Sie in das Google-Suchfeld grokipedia ein.


Meinrad Müller.
Meinrad Müller.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (72), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.

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14 Kommentare

  1. Sehr stark, Herr Meinrad Müller !
    Ich werde sofort umsteigen auf „grocopedia“ umsteigen,
    oder erst enmal den Vergleich suchen zu Wikipedia !
    Der Lakmus-Test; die Beschreibung von einen Politiker,
    Namens HÖCKE könnte da der Präzedenzfall sein.
    Der wird in Wikipedia nämlich unter „rechtextrem“ geführt,
    dass alleine ist schon eine Verletzung und Verhetzung des Lesers.
    Wenn Höcke rechtsextrem sein soll, dann müsste zumindest
    bei jeden Politiker der Grünen und SPD Lingsextrem stehen
    und bei der CDU/CSU konservativ gestrichen werden !

  2. Dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis Elon Musk / X mit einer eigenen Suchmaschine auf den Markt tritt.

  3. „grokipedia“ kein Problem bei Google.
    Ich werde nicht gefragt, ob ich etwas
    anderes meinte. Allerdings hilft mir
    „grokipedia“ nicht wirklich. Da mein
    Englischuntericht schon ewig her ist u.
    nicht für kompliziertere Texte/Infos ausreicht.

    Außerdem unterstützt Musk den Ukr-Krieg mit
    seinem Starlink, unterstützt somit Massenmord,
    somit auch nicht besser als der „Mainstream“.

  4. Das mag für die Google Suchmaschine zutreffen.
    Ich habe meinen Firefox Browser so eingestellt, daß die Duck Duck Suchmaschine zum Einsatz kommt.
    Einfach in der Browser Zeile links das G-symbol anklicken und es werden Vorschläge für Suchmaschinen angezeigt, dann auswählen.
    Unter den Firefox Einstellungen lässt sich Duck auch fest als Standard Suchmaschine einstellen.
    Die Suche unter groki liefert englische Ergebnisse, bei mir wird sofort die Möglichkeit zur Übersetzung ins deutsche ermöglicht.

  5. Ich verwende seit langem Startpage als Suchmachine.

    Gebe ich den Suchbegriff „Grokipedia“ ein, fragt mich Startpage zwar auch, ob ich nicht doch nach „Gurkipedia“ gesucht habe, liefert aber an erster Stelle den korrekten Link zu Grokipedia.

    An dritter Stelle der Suchergebnisse steht der Link zur Wikipedia-Seite über Grokipedia, den fand ich interessant.

    Am 21. November 2025 wurde Grokipedia auf die Version 0.2 mit 1.016.241 Artikeln aktualisiert.[17][18] Im Dezember 2025 wurden unter Beibehaltung der Versionsnummer nach Eigenangaben der Website ca. 783.000 weitere Artikel hinzugefügt.[19]

    Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger sagte, er unterstütze das Projekt.[20] Jimmy Wales, ein weiterer Wikipedia-Mitbegründer, beschrieb indes Musks Darstellung der Wikipedia als „faktisch falsch“ (englisch factually incorrect).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Grokipedia#Hintergrund

    Gerade Jimmy Wales müsste aber wissen, wie seine eigene Erfindung aufgebaut ist und funktioniert: Es gibt nicht „Die Wikipedia“, es sind stattdessen national unterschiedliche Texte zu gleichen Stichworten vorhanden und die Texte werden von regional unterschiedlichen Autoren verfasst. Ein Eintrag auf z.B. der englischen Wikipedia hat oft einen gravierend unterschiedlichen Inhalt wie der Eintrag auf der deutschen Wikipedia. Zum gleichen Stichwort, wohlgemerkt.

    Und damit hat der gute Jimmy Wales unfreiwillig bestätigt, dass Musk mit der Linksversifftheit mancher Wikipedia-„Landesniederlassungen“ im Recht war, was auch der Grund dafür sein dürfte, dass in zunehmend immer weniger Veröffentlichungen und Arbeiten mit wissenschaftlichem Anspruch Wikipedia als seriöse Quelle akzeptiert wird.

  6. Unvergessen übrigens, wie vor einigen Jahren kurz vor und nach der Bundestagswahl Annalenchen Bärlauchs Eintrag in der deutschen Wikipedia und speziell über ihre Abschlüsse und Qualifikationen quasi stündlich geändert und Bärbocks politischen Bedürfnissen angepasst wurde.

    Manchmal wurden neue „Fakten“ bereits eingefügt oder alte Behauptungen gestrichen, bevor die neue Faktenlage überhaupt veröffentlicht wurde.

    Ein Schelm, wer hier Insider und Maulwürfe vermutet hatte.

  7. Wikipedia ist links, christen- u. weißenfeindlich.

    Sucht man Infos über US-Politiker, erfährt
    man mehr beim englischsprachigen Wiki.

    Das deutschsprachige Wiki ist seit 2022
    sehr ukrainefreundlich geworden. Schreiben
    daran Bärbock, Strack-Z u. Kiesewetter? 😉
    (Spaßfrage!)

  8. @ Maria-Bernhardine 28. Januar 2026 Beim 15:22

    Wikipedia ist sehr weit links. Grade auf Deutsch kann man das sehen. Artikel sind da so links geschrieben.

  9. @ nicht die mama 28. Januar 2026 Beim 14:43

    Bei Artikel über Kahane und die Blumenwerferin aus Thüringen wurde der Eintrag auch geändert. Da wurde einiges zur stasi verheimlicht und entfernt.

  10. Ich habe es bilang immer geschafft mit Wiki und Google das zu finden, was ich brauchte. Selbst wenn sie ihr linksversifftes Zeugs präsentierten, waren immer Suchbegriffe darunter, die einen weiterbringen konnten. Dasselbe gilt auch für Medien, die einem die Hucke voll lügen. Das ging ja früher schon bei BILD, vorm Internet-Zeitalter.

  11. Um die USA und Sekundärfolgen zu kritisieren, müsste man auf russische, chinesische oder freie Plattformen(Telegram) zurückgreifen

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