CO2-Steuer abschaffen - Deutschland entlasten
Donnerstag, Mai 14, 2026
CO2-Steuer abschaffen - Deutschland entlasten
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Der gierige Staat

Von PROF. EBERHARD HAMER | Große Aufregung an den Tankstellen über die hohen Spritpreise. Der Tankwart meiner Tankstelle wurde bereits beschimpft. Offenbar sehen in ihm die Kunden die Ursache der hohen Spritpreise. Dabei hat der Tankwart mit nur drei Cent/Liter am wenigsten vom Sprit und ist am wenigsten schuld an der Spritpreiserhöhung.

Die Regierung macht wegen des Iran- und Hormus-Konflikts die Ölgesellschaften für die Preissteigerungen verantwortlich und droht ihnen, mit einer „Super-Gewinnsteuer“ die durch Preiserhöhungen erzielten Mehrgewinne abzusteuern. Immerhin beträgt der tägliche Verbrauch an Treibstoff mehr als 200 Millionen Liter und ist einer der größten Einzelmärkte in unserer Volkswirtschaft. Steigen oder fallen die Preise für Treibstoff, betrifft dies fast alle Haushalte.

Es sind aber nicht die privaten Konsumenten oder Produzenten, die für die Preissteigerungen verantwortlich sind, sondern allein die Politik: Schon Merkel und noch stärker die Ampel-Regierung haben mit der CO2-Besteuerung kräftig auf unsere Energiepreise gedrückt. Und diese CO2-Steuer wird nach dem Willen unserer letzten Regierungen in den nächsten Jahren kräftig weiterwachsen.

Hierbei handelt es sich aber nicht um eine wirtschaftliche Grundlage, sondern um reine Ideologie – eine Ideologiezulage auf unsere Energie, insbesondere auf unsere Treibstoffe. Bei 2024 53,7 Millionen Tonnen Treibstoffverbrauch (zu 60 Prozent Diesel und zu 34 Prozent Benzin) kommen dabei schon fast 20 Milliarden Belastung der Autofahrer zusammen.

Der Hauptkostentreiber an unseren Tankstellen ist nämlich der Staat, der 55 bis 65 Prozent der Preise an den Zapfsäulen an Steuern kassiert. Von zwei Euro Kosten / Liter an der Tankstelle sind dies 110 bis 130 Cent Kosten des Verbrauchers durch staatliche Steuern – also der größere Teil des Spritpreises. Sogar beim Heizöl schlägt der Staat mit Energiesteuer (14,40 Euro), CO2-Steuer (20,7 Euro) und Mehrwertsteuer (19 Euro) ca. 35 bis 40 Prozent der Kosten jedes Liters auf, den der Kunde in seinen häuslichen Tank leitet.

Wenn sich deshalb Regierung und Politik darüber aufregen, dass die Spritpreise mit Recht zu hoch sind, könnte niemand anders dies leichter lösen als sie, nämlich indem sie die übermäßigen Steuern auf unseren Sprit reduzieren.

Diesen einfachsten und verbraucherfreundlichsten Weg geht die Regierung aber nicht. Sie will nicht auf Steuern „verzichten“. Offenbar glaubt sie, dass das Geld unseres Volkes zuerst für sie da sei, für notwendige und überflüssige staatliche Zwecke, nicht aber für diejenigen, die dieses Sozialprodukt überhaupt schaffen – die private Wirtschaft und ihre fleißigen Arbeitnehmer.

Wir wollten eigentlich in einer Marktwirtschaft leben, in der die Selbstverantwortung und das Vorrecht jedes Marktteilnehmers auf seinen Leistungsertrag an erster Stelle stehen.

Wie der Staatsanteil am Spritpreis zeigt, sind wir längst überwiegend in einer sozialistischen Staats- und Verwaltungswirtschaft, die von einem Vorrang des kollektiven Staatsverbrauchs ausgeht und sich deshalb erlaubt, dem einzelnen Leistungsträger den größten Teil seines Leistungsertrages durch Besteuerung zu stehlen. Unter den Reformnotwendigkeiten scheint ein Zurück zu marktwirtschaftlicher Freiheit, zum eigenen Recht am Leistungsertrag der fleißigen Erwerbstätigen und zur Selbstverantwortung – also zum Mentalitätswandel – notwendige Grundlage für alle anderen Reformen.

Solange wir jedenfalls kollektiv denken und handeln, werden wir keinen individuellen marktwirtschaftlichen Aufschwung erleben.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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17 Kommentare

  1. Natürlich müssen die Bolschewisten der Bundesregierung gierig sein!

    Weil 8 Millionen Neger, Islamisten und Zigeuner und zusätzlich 3 Millionen arbeitsscheue Deutsche zum Durchpampern importiert und installiert wurden.

    Außerdem werden noch erhebliche Beträge ins Ausland, vor allem an die Ukraine und an die EU sowie für Klimascheiß verplempert.

    Da braucht der Staat halt hohe Steuern und Abgaben.

  2. Ich entschuldige mich schon am Beginn meines Kommentars bei dem sehr guten PI-Autor, denn ich arbeite mich nur an der Überschrift ab, ohne auch nur eine Textzeile gelesen zu haben.
    ———————–

    Der gierige Staat

    Ein Staat ist nicht gierig, gut oder böse etc., sondern nur ein Gemeinschaftskonstrukt. Innerhalb diesem Gemeinschaftskonstruktes gibt es gierige, gute oder böse Protagonisten.

    Der Staat oder das Gemeinwesen ist also der falsche Ansprechpartner bzgl. unserer Vorbehalte.

    Die bildenden Organisationen (z.B. Parteien, Vereine, Kirchen etc.) machen einen Staat und sind der alleinige Ansprechpartner bzgl. Vorbehalte.

    Warum ist das wichtig?

    Schuldzuweisungen an einem nichtschuldfähigen „Staat“ lenken von der Verantwortung der bildenden Organisationen bzw. einzelner Protagonisten unnötig ab, bzw. bestätigen diese sogar durch die Schuld- bzw. Verantwotungsverlagerung.

    Der Staat ist nicht das Problem, sondern die Verantwortungsträger für den Staat.

  3. #Ihab Kaharem -Nazisau-

    Bist du dir sicher im richtigen Forum zu sein?

    Die wahren Kosten ohne Autoverkehr werden dich richtig arm und hungernd machen…

  4. War ja klar, Psychotricks für die Deutschdeppen, mach den Sprit auf 2,50/l , dann wieder runter auf 2 und die Schafe sind super Happy wenn sie ne Tanke für 1,99 finden.

    Ist alles fürs Ausland , für uns Deutsche gibt es nur mehr Steuern und den Altparteien-Doppel- Gabrielschen-Stinkefinger!!!!

  5. Es müsste ein Gesetz erlassen werden, dass die Höchststeuer auf ein Produkt auf 100 Prozent beschränkt.
    Und zwar alle, wie auch immer titulierten Einzelsteuern zusammen, dürfen insgesamt nicht diese 100 Prozent übersteigen.

    Dann würde der Sprit jetzt ca. 1,50 €, eine Packung Zigaretten ca. 3,– €, usw. usf. kosten.

    Das wäre mehr als fairerweise geboten und würde die heimische Wirtschaft kräftig ankurbeln.

    Unsere Nachbarn würden in Massen als Kunden zu uns kommen. >> Einkaufstourismus.

  6. #AUC 13. Mai 2026 Beim 21:59

    In die richtige Richtung gedacht, aber trotzdem falsch.

    Nur ein Steuersatz, für alles, ohne Ausnahmen oder Begründungen.

    Warum sollte für A mehr Steuer erhoben werden als für B oder C?

  7. @ WohnungsDurchSuchung 13. Mai 2026 Beim 21:19
    ——————————————————–
    Ich arbeite mich nicht am Inhalt Ihres Kommentars ab, sondern nur an Ihrem schlechten Deutsch:

    “ … Innerhalb diesem Gemeinschaftskonstruktes …“
    RICHTIG wäre Genitiv „…dieses Gemeinschaftskonstruktes…“

    „… Schuldzuweisungen an einem nichtschuldfähigen „Staat“ …“
    RICHTIG wäre Akkusativ “ …an einen …“ – nicht „an einem…“

    Fazit: bevor man sich hier über irgendetwas negativ oder sonstwie äußert, sollte man erstmal die Grundsätze der deutschen Sprache erlernen. Dieser Hinweis bezieht sich weniger auf den Kommentator selbst, sondern mehr an den Verfassungschmutz. Ihr solltet den Idioten, die Ihr hier als „Störer“ etablieren wollt, erstmal anständigiges Deutsch beibringen. Aber auch wenn Ihr das schaffen solltet, merken wir sehr schnell, wer hier ein faules Ei ist und wer nicht.

  8. #Triker 13. Mai 2026 Beim 22:23

    Vielen Dank, Herr Lehrer.

    Dann lerne ich wohl besser Dativ und Genitiv als ehemals anerkannter Legastheniker um mir zu erlauben in Ihrer Gegenwart mich zu äüßern? Oder wie meinen? Oh ja, Kommasetzung kann ich auch nicht!

    Inhaltlich können oder wollen Sie ja nichts zu meinem Beitrag sagen? Oder wollten Sie mich einfach nur diskussionsfrei ausgrenzen? Ist aber für mich egal…

    Zur Info: Dein VS hat mich eine Wohnungsdurchsuchung gekostet. Also mach mal halblang du A…

  9. Sozialistische Planwirtschaft, seit M von allen Altparteien benutzt,
    killt, macht arm, nimmt einem das letzte bißchen Freiheit mit dieser Scheindemokratie noch erlaubt wird, Atem, unsere Kultur und Zukunft, die Multikulti weichen mußte weg.

  10. An WohnungsDurchSuchung 13. Mai 2026 um 21:25

    Guter Rat (insbesondere, falls sie unter 40 sind):
    Passen Sie gut auf sich auf!

    Das Nordsee-Öl wird weniger.
    Der Energieaufwand für Rohölförderung steigt immer weiter.
    Die Holländer liefern demnächst kein Gas mehr.
    Fracking: schön und gut, für ewig ist das auch nichts.
    Uranproduktion (Kasachstan) soll angeblich rückläufig sein.
    Dünger wird teurer.

    Also: Wirtschaftswachstum adé. Aber wenn die nächste Generation gut vorbereitet ist, wird sie damit leben können.

  11. Eine ursprünglich von Habeck und natürlich der UvdL-EU geplante Erhöhung der CO2-Bepreisung wurde nach den Beratungen von letzter Nacht wohl zurückgenommen aber nicht die CO2-Bepreisung an sich.
    Diese Meldung hat sich wohl mit Prof. Hamers Artikel zeitlich überschnitten.
    Auch der Habeck-Heizungs-Hammer wird so nicht umgesetzt sondern wohl weniger hart für den Verbraucher ausfallen. Gewisse fossile Energien sind weiterhin erlaubt, z.B. „grüne Gas“, was es kaum gibt.
    Die Grünen sind natürlich auf der Zinne. Das ist schon mal ein gutes Zeichen.

    Jedoch da wäre noch die EU, die diesen vernünftigen Beschluß rückgängig machen könnte und Deutschland würde sich dahinter verkriechen. Daher: Nicht unterkriegen lassen, Frau Reiche!

    Im ARD-Magazin 21:45 eben:
    …und das gute russische LNG wird mit Hilfe einer deutschen Firma über den relativ unbekannten (mir nicht) Massenguthafen Zeebrugge eingeführt. Das ist dann eben „belgisches“ LNG. Die Grünen und GEZ’ler empören sich bereits! Es geht voran!

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