Deutschland galt lange als Land der Erfinder und Ingenieure. Doch während andere Nationen technologisch aufholen, verliert der Wirtschaftsstandort Deutschland rasant an Dynamik. Woran liegt das? Dr. Christoph Birghan, Patentanwalt und seit 2025 für die AfD Mitglied des Deutschen Bundestags, spricht über Unternehmertum, die schwindende Innovationskraft Deutschlands und Auswege aus der Krise.
PI-NEWS: Was die Anzahl der angemeldeten Patente anbelangt, gehört Deutschland immer noch zu den Spitzennationen. Ist das nicht ein gutes Zeichen für die Zukunft?
CHRISTOPH BIRGHAN: Nicht unbedingt. Zwar sind wir noch stark, aber die Innovationskraft Deutschlands nimmt ab. Im Global Innovation Index 2025 sind wir beispielsweise nicht mehr unter den Top Ten, sondern auf Platz elf abgerutscht. Vor allem bei Zukunftstechnologien wie Digitalisierung oder Quantencomputing passiert zu wenig. Stattdessen konzentrieren wir uns auf Dekarbonisierung – also auf Patente, die politische Vorgaben erfüllen, aber keine weltweit wettbewerbsfähigen Innovationen schützen, die unabhängig vom politischen Umfeld sind.
Viele hatten gehofft, die Energiewende würde ein „neues Wirtschaftswunder“ auslösen. Warum ist das ausgeblieben?
Das hat mehrere Gründe, die aber alle absehbar waren: Erneuerbare Energien sind teuer, unzuverlässig und der Staat muss massiv Geld zuschießen. Die Produkte werden vielfach in Asien produziert. Aber vor allem entsteht dadurch keine Produktivitätssteigerung. Es wird lediglich die Energieversorgung umgestellt. Das schafft weder Mehrwert noch wachsenden Wohlstand.
Die Verteidiger von Kernenergie sagen immer, sie sei im Endeffekt günstiger als die erneuerbaren Energien. In Großbritannien wurde aber vor einiger Zeit der Bau eines Kernkraftwerks abgebrochen, weil es zu teuer wurde. Warum fordern Sie trotzdem eine Rückkehr zur Kernkraft?
Zunächst haben auch die Kostensteigerung beim Bau der KKW in Großbritannien mehrere Gründe, die man sich genau anschauen sollte. Beispielsweise wurden dort lange keine KKW gebaut – es fehlte also am Know How. Eine Situation, in die uns die deutsche Politik nun auch bringen könnte. Durch unterbrochene Lieferketten in Folge von Corona sowie hohe Inflation sind die Baukosten in die Höhe gestiegen – beides politisch verursacht. Und dann gab es Wechsel in Management und die staatliche Energiepolitik. All das sagt aber nichts über die grundsätzliche wirtschaftliche Grundlage von Kernenergie aus. Im Gegenteil: Weltweit setzen Staaten zunehmend auf Kernenergie: Frankreich, Polen, die skandinavischen Länder – sie alle bauen neue, teilweise kleinere, modulare Reaktoren. Deutschland steht auch in diesem Punkt isoliert da. Außerdem fehlt uns die Infrastruktur: Der Wind weht vor allem im Norden, die Industrie sitzt wiederum besonders im Süden. Stromtrassen zu bauen dauert ewig und kostet Unsummen. Mit all dem verlieren wir Zeit und andere Länder bauen ihren Vorsprung aus.
Wo sehen Sie die Ursachen für diesen Rückstand?
Das hängt mit der Transformationspolitik zusammen. Energie ist, wie gesagt, bei uns extrem teuer – und günstige Energie ist die Grundlage für eine florierende Industrie und Wissenschaft. Stahl, Chemie, Halbleiter: Das lohnt sich nur bei niedrigen Energiekosten. Dazu kommt ein wachsender Bildungsrückstand: mangelnde Grundkenntnisse, schwache Sprachkompetenzen, zu wenig MINT-Nachwuchs. Wenn deutsche Spitzenpolitiker nicht einmal verhandlungssicher Englisch sprechen, ist das sinnbildlich.
Was müsste sich konkret ändern?
Erstens: ein sinnvoller Energiemix, der verlässlich ist und was die Kosten anbelangt im internationalen Vergleich standhalten kann. In diesem Mix kann – wo es sinnvoll erscheint – auch Windkraft dabei sein, in jedem Fall gehört aber auch Kernenergie dazu. Zweitens: ein Bildungssystem, das exzellente Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker hervorbringt. Drittens: mehr Mut zum Unternehmertum. Junge Menschen brauchen Anreize, etwas Eigenes aufzubauen, statt auf sichere Staatsjobs zu setzen.
Es gibt doch viele Start-ups. Zählt das nicht als Unternehmertum?
Viele hängen am Subventionstropf oder zielen auf schnelles Skalieren, um dann zu verkaufen. Ein echter Unternehmer will aber Produkte entwickeln, die besser sind als andere und ein Unternehmen aufbauen, das dauerhaft am Markt besteht. Das behinhaltet aus meiner Sicht zum Beispiel auch ein hohes Maß an Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber. All das gibt es natürlich noch in Deutschland, aber wir brauchen mehr davon, um zukunftsfähig zu sein.
Welche Branchen schaffen heute Wohlstand?
KI, Software, IT. Wer an die Börsen schaut, sieht Nvidia, Microsoft, Amazon, Tesla. Und all das sind keine deutschen Firmen. Tesla ist ja im Kern noch nicht mal ein Autobauer, sondern ein Konzern, der Software und deren technische Anwendung unter anderem in Autos und Robotern entwickelt. In Deutschland würde man solche Entwicklungen schnell überregulieren und damit abwürgen.
Was denken Sie, aus welchem Grund viele deutsche Vorstandsvorsitzende die Energie- und Verkehrswende unterstützen? Und das, obwohl es augenfällig auf mittlere Sicht wirtschaftliche Schwierigkeiten verursacht?
Weil sich mit Subventionen ebenfalls Geld verdienen lässt. Man sichert sich staatliche Förderung und verlagert parallel die Produktion ins Ausland. Zudem sind Politik und Wirtschaft eng verflochten. Die Leute gehen auf die gleichen Partys und es ist ihnen wichtig, in diesen Kreisen unterwegs zu sein. Da wollen die wenigsten offen anecken. Abgesehen davon, dass all das zu massiven wirtschaftlichen Schäden für unser Land führt, ist es auch für den Mittelstand ein echter Nachteil. Der hat nämlich in der Regel nicht den gleichen Zugang zur Politik und kann auch nicht einfach die Produktion ins Ausland verlagern.
Wie steht Europa insgesamt im globalen Wettbewerb da?
Zu schwach. Unter den größten internationalen Unternehmen ist kein europäisches. Zu viel Regulierung, zu wenig Vertrauen in Unternehmer – und eine Kultur, die Erfolg eher misstrauisch beäugt.
Welche Rolle spielt dabei das Patentsystem?
Es ist – trotz aller gutgemeinten Ansätze – zu formalistisch, zu langsam, zu teuer. Das 2023 eingeführte europäische einheitliche Patentsystem sollte vereinfachen, hat aber zusätzliche Bürokratie und Kosten geschaffen. Kleine und mittlere Unternehmen können sich das oft nicht leisten – insbesondere, wenn es zu Streitigkeiten kommt.
Warum schaffen es so wenige deutsche Patente in die wirtschaftliche Anwendung?
Weil Quantität oftmals wichtiger ist als Qualität. Forschung und Patentierung sind zu wenig verknüpft. In den USA etwa wird effizienter patentiert: dort werden öfter wissenschaftliche Entwicklungen nicht nur in Zeitschriften veröffentlicht, sondern auch zum Patent angemeldet. Bei uns versucht man, mit staatlichen Programmen alles zu fördern – aber Hightech lässt sich nicht verordnen.
Danke für das informative Gespräch, Herr Dr. Birghan.
Sehr gerne.



Wozu Innovationskraft völlig überflüssig.
Es ist viel wichtiger, dass wir bei den LBGTQ Paraden führend sind. Am deutschen Schwulsein wird die Welt genesen.
Vertrauen „irreparabel beschädigt“? Superintendentin Trauner m Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt mit sofortiger Wirkung freigestellt
https://www.landeskirche-hannovers.de/presse/pressemeldungen-landeskirche/2025/11/11-hildesheimer-superintendentin-trauner-voruebergehend-vom-dienst-freigestellt
….hat sie sich evtl. geweigert vier schwule Männer zu segnen?
Die Regenbogenfahne nicht gesegnet und geachtet?
Hat sie falsch Zeugnis gepredigt?
War sie ein Corona-Leugner?
Im Jahr 2024 gab es in Deutschland insgesamt etwa 322.000 Austritte aus der katholischen Kirche und 345.000 Austritte aus der evangelischen Kirche. Zusammen ergibt dies eine Gesamtzahl von rund 667.000 Kirchenaustritten, obwohl in Medienberichten die Zahl der Gesamtverluste über eine Million genannt wird, was sowohl Austritte als auch Todesfälle umfasst.
Und es werden täglich mehr, die „Firma Gott und Sohn“ schaufelt sich ihr eigenes Grab.
Die Innovationskraft wird nun mal enorm gebremst wenn alles technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Handeln unter Vorbehalt von irrwitzigen „Klimazielen“ steht!
Die gefeuerte Kirchenmaus hatte doch allerbeste Referenzen für Linke Kirche mit Regenbogengedöns:
—-Wann sie und IHRE Ehefrau, die Grundschullehrerin Katrin Landmesser, in der Hildesheimer Superintendentur einziehen, steht den Angaben zufolge noch nicht fest.—
https://www.landeskirche-hannovers.de/presse/nachrichten/2024/02/16-cordula-trauner-wird-neue-superintendentin-in-hildesheim
Katherina Reiche will Wirtschaft mit „Agenda 2030“ beleben
Die Lage sei ernst, sagt Bundeswirtschaftsministerin Reiche. Der Staat müsse sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, Subventionen müssten überprüft werden….
https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-11/bundeswirtschaftsministerin-katherina-reiche-grundsatzrede-agenda-2030
Ferndiagnose: Patient „Wirtschaft“ ist so gut wie tot, und beim Sauerstoff-Beatmungsgerät steht die Regierung „auf dem Schlauch“.
Mantis 11. November 2025 Beim 18:14
Katherina Reiche will Wirtschaft mit „Agenda 2030“ beleben
Die Lage sei ernst, sagt Bundeswirtschaftsministerin Reiche. Der Staat müsse sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, Subventionen müssten überprüft werden….
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Frau Reiche hat recht. Die einzige Ministerin vom Fach. Kommt aber leider zu spät.
Ihre Aussagen werden vielen rot-grünen Soziapolitikern nicht gefallen weil sie unbekümmert in ihrer Sozialblase leben.
Zu den Subventionen gehören ja auch die NGO’s, die Ukraine mit ihren 11,5 Mrd €, die wir an sie rüberwachsen lassen, die Versorgung der Landsleute in Deutschland und Merzens Versprechen, die er in Belem gemacht hat und er wird sich bestimmt nicht lumpen lassen.
Auch Hilfe-Ministerin „Reem“ scharrt schon lange mit den Hufen, endlich, endlich Syrien zu unterstützen während Trump den MP bei seinem Besuch dort einen „starken Kerl“ genannt haben soll.
Frau Reiche kann jederzeit in die Wirtschaft zurück aber die Arbeitslosen nicht, die „erfreuen“ sich dann an ihrer Wärmepumpe? Der Flurschaden, den Habeck & Co. angerichtet haben, ist einfach zu groß.
Ihre Wirtschaftspolitik ist fast deckungsgleich mit jener von der AfD.
Solche „Agendas“ kosten bekanntlich den Kanzlern den Job, wir wir wissen aus der Vergangenheit.
Kemmerich zeigt sich in dem Video empört: „Ich war völlig perplex, völlig erschüttert. Offenbar kann man in diesem Land nicht mehr überall hingehen und sagen, was man denkt.“ Und weiter: „Wenn wir dieser Entwicklung nicht entgegentreten, sind wir auf einem sehr schlimmen Pfad.“ Der Satz „Sie werden hier nicht bedient“ erinnere ihn an „dunkle Zeiten in Deutschland“.
https://www.bild.de/politik/inland/kemmerich-aus-traditionslokal-geworfen-wir-bedienen-sie-nicht-69131014e6281f32195acdcc
DAS geht alles auf die Kappe der Alten-Ex-Kanzlerin!
„von wegen die Wahl unverzüglich und sofort rückgängig machen“
Kemmerich ist ein rechtschaffender Mann mit dem Herz auf dem rechten Fleck!
Flutversagerin Anne Spiegel bekommt Top-Job
https://www.bild.de/politik/inland/anne-spiegels-comeback-flutversagerin-bekommt-top-job-691315f7e6281f32195ace65
„Ich weiß, dass es Vorbehalte gegen mich gibt. Das nehme ich wahr – und ernst“, sagte sie. Darüber hinaus zeigte sie wenig Selbstzweifel und Einsicht. Stattdessen verwies sie auf ihre berufliche Expertise. „Ich habe langjährige Erfahrung, an der Spitze einer Verwaltung zu stehen.“
Diese Erfahrung haben die Ahrtal-Bürger hautnah zu spüren bekommen.
Wir haben neue Industrien die durch Lobbyismus entstehen: Wärmepumpenrevolution, E-Autos die maximal 8 Jahre laufen und deshalb von der Industrie geliebt werden, dann die Impfindustrie !!!!!!
Wir müssen Berichte die erscheinen , überprüfen da ich glaube dass viele tägliche Meldungen nur einem Zweck dienen und der ist den Lobbyisten zu dienen!!!
Wer lebt in der Nähe und kann diesen Bericht bestätigen:
https://www.focus.de/politik/deutschland/schuelerin-stirbt-an-meningokokken-recherche-zeigt-eklatante-behoerden-pannen_92e27ba2-59e3-4e95-90ae-768f52a788c4.html
Mit KI wird noch kein Geld verdient.
Die Finanzdecke dieser unternehmen ist eher dünn, für die gigantischen Rechenzentren wird auch gigantisch viel Geld benötigt.
Daher auch der kleine “ Absturz“ der entsprechenden Aktien vor ein paar Tagen.
Noch sind die Verluste nicht wieder
egalisiert.
@ zarizyn 11. November 2025 Beim 18:57
KI verbraucht viel energie. Nur haben wir in D nicht genug. Durch die Abschlatung von Kohlekraftwerken und KKWs geht es nicht. Achja Gaskraftwerke sind auch nicht gewollt.
Und was ist mit den EU?Geldern, die auch an Kartoffelbauern geflossen sind? „Die Flächenprämie liegt bei 160 Euro pro Hektar und deckt nur einen Bruchteil der rund 5000 Euro Kosten je Hektar“, sagt Olaf Feuerborn.
Heißt: Deutschlands Kartoffelbauern haben mehr als 48 Millionen Euro Steuermittel kassiert. Geld, das sie auch dann nicht zurückzahlen müssen, auch wenn ihre Kartoffeln in Biogas-Anlagen landen oder gar vernichtet werden.
Hinzu kommen Millionen aus speziellen EU-Agrarfonds, beispielsweise Einkommensstützung für Junglandwirte oder für mehr Nachhaltigkeit.
https://www.bild.de/politik/inland/steuer-millionen-fuer-den-kartoffeln-wahnsinn-ernte-wird-vernichtet-bauern-kassieren-6911efe2111dd875f6257a4d
also „alles für die Katz“ bedeutet, dass eine Anstrengung vergeblich, sinnlos oder umsonst war.
Die großmaeulig ausgerufenen Wasserstoff Projekte, z.
B. In Hamburg, sind weitestgehend wieder eingestellt worden.
Z.B.
im Bereich Stahlwerke, oder auch bei Airbus.
Trotzdem wird auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraft Werks weiter fleißig gewerkelt und weiter Geld verbrannt.
Auch werden vieler Orts bereits die Gasleitungen aus der Erde gerissen.
HH Bgm Tschentscher war neulich in Kanada, in einer Wasserstoff Mission, und meinte anschließend, das er die Nähe zu Kanada sehr schätze.
Nun ja, es kann nicht jeder ein Erdkunde
Kenner sein.
@Haremhab
Buprae
Scheinbar traut sich keiner, dem Mann zu sagen, das er ausschließlich repräsentative Aufgaben hat.
Auch zum Thema „Syrer nach Syrien“
hat er sich eingemischt, in dem er meinte, das die Menschen nicht in ihre Heimat zurück gebracht werden sollen.
Haremhab
KI Rechenzentren
Doch, tatsächlich sollen auch im Energie armen Deutschland solche Rechenzentren
gebaut werden.
Allerdings sind die ca nur ein Zehntel so groß wie die amerikanischen.
Und werden sicher auch noch großzügig von unserem Geld subventioniert.
So wie das Chipwerk der Taiwanesen in Dresden, oder Leipzig.
Mal eben 10 Milliarden rausgehauen.
Scheinbar ist das Werk aber noch nicht fertig, so das es zur “ Chipkrise“ in der Automobilindustrie gekommen ist.
Mantis
In Hannover haben tatsächlich 50 mutige Menschen gegen die Vergabe
dieser gut dotierten Stelle an diese Dame protestiert.
Quelle: WO, Welt Online
Viele zum Teil sehr ablehnende Leser Kommentare.
Französische Fassungslosigkeit über die deutsche Politik | Manfred Haferburg im Interview
https://www.youtube.com/watch?v=0VfMmT1Pg18
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Wir brauchen Atomenergie.
@ zarizyn 11. November 2025 Beim 19:20
Ein neues Intel-Werk sollte nach Magdeburg kommen. Durch schlechte Politik hat sich Intel zurückgezogen. Standortnacchteile sprechen dafür.
In Offenbach-Dietzenbach soll ein neues KI-Zentrum entstehen. Gibt’s da soviel zusätzliche Energie, welches ein riesiges Rechenzentrum füttern können? Windenergie in Dietzenbach wäre mir neu. Dort weht nämlich ein anderer Wind: Der von Migranten.