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Donnerstag, April 23, 2026
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Wirtschaftsprognose: Rezession als Dauerzustand

Von MANFRED ROUHS | Die am Mittwoch in Berlin öffentlich bekannt gegebene Gemeinschaftsdiagnose der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute für das Jahr 2026 ist politisch und medial allgemein als Alarmsignal aufgefasst worden. Ihre Autoren stellen für das laufende Jahr und für die Folgejahre ein Wirtschaftswachstum im Promille-Bereich in Aussicht. Allerdings ist selbst dieses minimalistische Wachstum beschönigt.

Prognostiziert wird kein realer Anstieg der Wirtschaftsleistung, sondern lediglich eine Ausdehnung der Geldmenge – mit Inflation als absehbarer Folge. Denn dem deutschen Haushalt mit einem Volumen von rund 500 Milliarden Euro steht ein „Sondervermögen“ – also ein Schuldenpotential – in etwa der gleichen Größe gegenüber. Dieses Potential wird nicht in einem oder in zwei Jahren ausgeschöpft, aber jedes Jahr zu einigen Prozent. Also in einem höheren Ausmaß, als die Wirtschaft nominell „wächst“.

Eine aus Krediten gespeiste Ausdehnung der Geldmenge ist kein Wirtschaftswachstum, sondern eine Rezession. Der anwachsende Schuldenberg mag die nachlassende deutsche Wirtschaftsleistung jahrelang verschleiern, aber wenden kann er sie nicht.

Aus der deutschen Wirtschaft kommt kaum messbarer Widerstand gegen den Niedergang. Die Konzerne verlegen ihre Produktionskapazitäten ins Ausland statt gegen den politischen Horror vor der eigenen Haustüre anzukämpfen.

Dr. Cornelia Haase-Lerch, die Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt, die ihren Kammerbetrieb weder nach Osteuropa noch nach Asien auslagern kann, ringt sich immerhin zu zaghaften Worten der Kritik durch:

„Die erneute Absenkung der Wachstumsprognose ist ein Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland. Unsere Unternehmen leiden nicht nur unter der schwachen Konjunktur, sondern vor allem unter hausgemachten Standortnachteilen: zu hohe Energie- und Produktionskosten, lähmende Bürokratie, zu viele Berichtspflichten, zu langsame Verfahren und fehlende wirtschaftspolitische Verlässlichkeit. Das kostet Investitionen, schwächt die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter und setzt die industrielle Substanz unseres Landes aufs Spiel.“

Allerdings vermag es innerhalb des etablierten politischen und medialen Betriebs niemand, den Hauptgrund für den wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands offen anzusprechen: Den Niedergang des Bildungsniveaus in der deutschen Bevölkerung. Mit 20 Prozent Analphabeten, wie sie heute für deutsche Großstädte prägend sind, lässt sich keine internationale Wettbewerbsfähigkeit mehr herstellen. Diese Folge einer absurden Zuwanderungspolitik hängt wie ein Betonklotz an den Beinen der deutschen Wirtschaftskraft und zieht den Wirtschaftsstandort Deutschland unerbittlich in die Tiefe.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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8 Kommentare

  1. Wir brauchen keine funktionierende Wirtschaft. Wir brauchen Schwulen und Lesbenkneipen. Und Orte, an denen der queere Teil der Bevölkerung ihre Fähigkeiten ausleben kann.

  2. https://www.facebook.com/share/v/1CUsgchDVK/

    Der Grossteil der Deutschen ist kaputt, fertig, niemals zu einem Widerstand fähig. Ich treffe beruflich viele Deutsche, die meisten sind spätestens seit der Impfung physisch und psychisch zerstört.

    Sprechen eins zu eins was die Öffentlichen Ihnen einreden, die Menschen sind ohne Hoffnung und werden auch dem Islam singend die Tür öffnen!!!

    Es gibt noch eine Hoffnung, nämlich die starken Kämpfer die bei PI fast im Minutentakt kommentieren, wenn die mal losgehen und den PC verlassen, dann Mann oh Mann 😉

  3. Die Welt braucht kein Wirtschaftswachstum. Die Menschheit schafft bereits jetzt ihre Arbeit nicht, wenn man sich kaputte Schulen, Straßen und Eisenbahn ansieht; das ist nicht nur in Deutschland so.

    Das Erneuern einer Fahrbahndecke ist kein Wirtschaftswachstum.

    Wenn die Energiereserven schwinden (Nordsee-Öl, Gas aus Holland), wird die nächste Generation wieder mehr körperliche Arbeit verrichten müssen.

  4. Die Ursachen für die zukünftigen Dauerrezession sind bekannt!

    Es sind die Massenmigration von Unterbelichteten, eine katastrophale Energiepolitik, Billionen € für unnütze Klimaschutzmaßnahmen, Bürokratismus, dämliche EU-Vorschriften, eine verheerende Steuerpolitik die vieles abwürgt, zu hohe Abgaben, die Einmischung in den Ukrainekrieg, die Geldverschwendung für Sozialtransfers von 4 Millionen Arbeitsunwilligen sowie die Reduzierung der Bildungsanforderungen.

    Alles linksgrüne Projekte!

  5. Dieser Untergang Deutschlands ist politisch gewollt. Unsere Politverbrecher machen was sie wollen. Legt ihnen endlich das kriminelle Handwerk!

  6. Die deutsche Wirtschaft steckt in einer Dauerkrise – und die Ursachen sind hausgemacht. Jahrzehntelang wurde auf die faule Ausrede gesetzt, dass sich das „Wachstum von alleine einstellen würde“, doch diese Strategie hat uns in die Sackgasse geführt. Es mangelt an echten Reformen, die dem Land helfen könnten, sich an den Strukturwandel anzupassen. Stattdessen wird viel zu viel über „kurzfristige Konjunkturimpulse“ diskutiert, während grundlegende Probleme ignoriert werden. Die Politik reagiert zu langsam, und die Unternehmen sind größtenteils von Bürokratie und unsicherer Gesetzgebung blockiert. So wundert es kaum, dass die deutsche Industrie mit einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit kämpft, während der Rest der Welt an uns vorbeizieht. Der Fachkräftemangel wird als „Zukunftsproblem“ abgefertigt, doch wir haben längst die Gegenwart erreicht – und es wird immer schlimmer. Wenn die Wirtschaft nicht ausreichend digitalisiert wird, bleiben wir auf der Strecke, egal wie viele Subventionen in die Hand genommen werden. Ein weiteres Problem: Die exportabhängige Wirtschaft leidet unter geopolitischen Unsicherheiten, doch anstatt die Abhängigkeit von wenigen Märkten zu verringern, setzt Deutschland weiter auf den alten Kurs, der immer mehr zum Risiko wird. Die überhöhten Energiekosten, angetrieben durch geopolitische Krisen, sind ein weiteres Nadelöhr, das die deutsche Wirtschaft lähmt – und dies ist nicht der Moment für „wir schauen mal, was passiert“-Politik. Noch fataler ist, dass die Regierung zwar Maßnahmen anpreist, aber in der Realität viel zu oft an ihrer eigenen Unbeweglichkeit scheitert. Es fehlt an der nötigen Entschlossenheit, eine umfassende Reformagenda zu verfolgen. Stattdessen wird nach kurzfristigen Lösungen gesucht, die das eigentliche Problem nicht einmal ankratzen. Am Ende könnten wir auf eine „Ära ohne Wachstum“ zusteuern – doch niemand scheint wirklich bereit, diesen Kurs zu ändern.

  7. Klaus Neumann 3. April 2026 Beim 10:59
    Wir haben viel zu hohe Energiepreise, deshalb kann Buntland mit den anderen Ländern nicht konkurrieren.
    Investigativ-Journalisten haben sich die Strasse von Hormus persönlich angeschaut. Sie stellten fest, dass der Seeweg offen ist. So werden wir also von unserer Regierung veräppelt. Lügen sollen dazu beitragen, dass wir uns E-Autos kaufen.

  8. Wie doof kann eine Regierung eigentlich sein? Mit der neuen Regelung, die Preise an der Tankstelle nur noch einmal am Tag erhöhen zu dürfen, ist der Schuß ja wohl nach hinten los gegangen. Wie heute gesehen, liegt der Diesel Preis, bei uns auf dem Land bei knapp 2,50 Euro. Bei uns hier fahren weder Bus noch Bahn, sogar die Schulkinder muss man selber zur Schule bringen. Lieber Herr Merz, Sie kommen doch selber vom Land und sollten diese Situation auch kennen.hier kann man nicht auf das Auto verzichten, da wir sonst verhungern würden. Wann hört dieser Politikwahnsinn endlich auf.
    Gruß Udo

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