CO2-Steuer abschaffen - Deutschland entlasten
Freitag, Juni 12, 2026
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Schwarzer Kapitalismus und roter Sozialismus werden den Mittelstand zerquetschen

Von PROF. EBERHARD HAMER | Dass die neue schwarz-rote Koalition überhaupt an die Regierung kam, hat sie einer verhängnisvollen Ampel-Politik der „Transformation“, der „Deindustrialisierung“ und der „Ökologie statt Ökonomie“ zu verdanken, die die Existenzbasis des Mittelstandes vorsätzlich zerstört und ihm mit nie dagewesenen Produktionskosten, mit „grünen“ Lasten und Bürokratie sowie den höchsten Steuern- und Sozialabgaben der Welt in Deutschland das Leben immer schwerer gemacht hat.

Der Mittelstand glaubte nun, mit Merz endlich wieder eine mittelstandsfreundliche Regierung wählen zu können, zum Beispiel durch den langjährigen Vorsitzenden der CDU-Mittelstandsvereinigung Carsten Linnemann und Friedrich Merz als Vertreter solider, sparsamer Finanzpolitik sowie Stopp der Massenimmigration, der grünen Wirtschaftspolitik und der Produktionskostensteigerungen.

Schon vor Machtübernahme hat aber Merz seine Glaubwürdigkeit verloren, indem er Deutschland das größte Schuldenpaket – über eine Billion Euro – mit Tricks und einer Grundgesetzänderung auferlegte – nicht, um den Mittelstand wieder zu sanieren, sondern um die Ukraine zu finanzieren und Rüstungsgüter bei den Konzernen zu kaufen. Zusätzlich sollen die Bau- und Infrastrukturkonzerne mit weiteren Schulden subventioniert werden.

Ludwig Erhards Wirtschaftswunder dank Steuerfreiheit

Wesentliche Mittelstandsfördermaßnahmen wurden im Koalitionsvertrag nicht beschlossen. Aus Scham darüber trat der CDU-Mittelstandsvertreter Linnemann aus der Regierungsmannschaft zurück. Der Wahlverlierer SPD hat sich in den entscheidenden Fragen vor allem der Sozialpolitik durchgesetzt. Der Koalitionsvertrag verheißt dem Mittelstand für die nächsten Jahre nichts Gutes.

Ludwig Erhard hat das Wirtschaftswunder nach dem letzten Kriege – deshalb geringer Bürokratie – in Deutschland dadurch zustande gebracht, dass er dem Mittelstand Steuerfreiheit für die im Unternehmen verbleibenden Gewinne gesichert hat. Diese Maßnahme betraf 96 Prozent aller Personalunternehmen in Deutschland und hat vor allen Dingen ein psychologisches Hoffnungs- und Aufschwungsklima gebracht, das den Mittelstand zu Höchstleistung, Höchstinvestitionen, Höchstwachstum, „Wirtschaftswunder“ und dem ganzen Land eine Blüte beschert hat.

Umfragen des Mittelstandsinstituts im Mittelstand haben jetzt nach den Wahlen keinerlei Hoffnungs- und Aufschwungsmentalität gebracht. In 96 Prozent der Personalunternehmen unserer Wirtschaft herrscht nach wie vor Unzufriedenheit, zum Teil Hoffnungslosigkeit und sogar Angst vor den Maßnahmen auch der neuen Regierung.

Ukraine-Krieg schadet Mittelstand

Immerhin hat die Regierung Merz mit der Neuverschuldung von mehr als einer Billion Euro nicht die Konsumnachfrage und die Frage nach mittelständischen Gütern und Leistungen, sondern einseitig die Militär- und Infrastrukturnachfrage vorbereitet. Der größte Teil dieses Geldes wird also an ausländische Konzerne ins Ausland fließen. Mehr als zwei Drittel der Militärgüter werden in den USA bestellt, zig-Milliarden Euro in die korrupte Ukraine, in deren zusammenbrechende Armee und für die Fortsetzung des Krieges versenkt. Nach Berechnungen des amerikanischen Geheimdienstes NSA kommt dabei die Hälfte dieser Leistungen für den eigentlichen Kriegszweck gar nicht an, sondern verschwindet in Korruption und Kick-back-Geschäften zwischendurch. Die Amerikaner ziehen sich deshalb aus diesem korrupten und nutzlosen Subventionskrieg zurück, was Merz zum Jubeln veranlasst, dass er nun die größte Militärmacht Europas und Führer im Ukraine-Krieg werden könne.

Dem Mittelstand nützt dieser Ukraine-Krieg nichts, im Gegenteil hat er ihm durch Kostensteigerungen geschadet; am meisten durch die drastisch gestiegenen Energiekosten, weil Sanktionen und die Sprengung der North Stream-Gasleitung die billige russische Gaszufuhr unterbinden und dafür dreimal so teures amerikanisches Fracking-Gas eingeführt werden musste. Merz hat nun die Hoffnung auf Reparatur der North Stream-Leitung zu verhindern versucht, indem er von der Leyen zu Sanktionen gegen den Rest dieser Leitung auffordert – zum Wohlgefallen der amerikanischen Fracking-Industrie und seines ehemaligen Arbeitgebers BlackRock, aber zum Schaden Deutschlands.

Wieder wird das Großkapital auf Kosten des Mittelstandes politisch gefördert und sogar subventioniert und allen Wählern – vor allem dem Mittelstand – die überhöhten Energiekosten zugemutet. Merz will sogar in den nächsten Jahren die CO2-Steuer kräftig erhöhen, mit der sich die EU-Behörde, die bisher kein eigenes Besteuerungsrecht hat, den Einstieg in eine eigene Steuer zu öffnen versucht.

Merz-Politik gegen den Mittelstand

Der langjährige Interessenvertreter des atlantischen Großkapitals (Merz) hat nicht nur selbst durch Handeln gegen sein Versprechen (Verschuldung) an Glaubwürdigkeit verloren, sondern auch dem Mittelstand schon in den ersten Monaten gezeigt, dass er dessen Hoffnung auf eine neue Mittelstandspolitik enttäuschen wird. Merz denkt in Kapitalgesellschaften, in Kapital und in Macht des Kapitals – kann sich wohl die Mentalität unserer Risikounternehmer, die auf eigene Haftung investieren und ihr Unternehmen selbst betreiben, gar nicht vorstellen. Ein Personalunternehmer ist eben etwas völlig anderes als eine Kapitalgesellschaft, ist ein Unternehmen von Personen mit Personen für Personen und lebt von personalem Vertrauen untereinander, nicht von bloßer Gewinnmaximierung wie die Kapitalgesellschaften. Ludwig Erhard wusste, dass ein Großteil der Mittelstandspolitik Psychologie ist. Dazu braucht es aber einen vertrauenswürdigen Mittelständler in der politischen Führung, den Merz nach Verlust von Linnemann nicht mehr hat.

Der Mittelstand kann also vom ehemaligen Kapitalinteressenvertreter, nun Kriegstreiber Merz kaum glaubwürdige Mittelstandspolitik erwarten. Auf der anderen Seite ist auch vom Koalitionspartner SPD und dessen Vorsitzendem Klingbeil keine glaubwürdige Mittelstandspolitik zu erwarten.

Die SPD hat sich das für die Produktionskosten entscheidende Arbeits- und Sozialministerium gesichert, das schon seit Jahrzehnten in Nachfolge von Marx Klassenkampf für die Arbeiter gegen das Kapital führt. Dabei hatte schon Marx für seine Ausbeutungstheorie die Kapitalgesellschaften im Visier, also die Kapitaleigner und Manager der großen Kapitalgesellschaften. Er hatte übersehen, dass mehr als 96 Prozent unserer Unternehmen gar keine Kapitalgesellschaften sind, sondern dass die Unternehmer mit ihren Mitarbeitern ein gemeinsames Leistungsteam darstellen, die von ihm behauptete „Ausbeutung der Arbeiter“ in Personalunternehmen also nicht stattfindet. Diese Harmoniesituation im Mittelstand steht im Gegensatz zur Klassenkampftheorie der Sozialisten bei Kapitalgesellschaften. Mittelstandspolitik muss deshalb personale Vertrauensökonomie verwirklichen, wie das Mittelstandsinstitut Hannover seit Jahrzehnten erfolglos predigt.

Höchste Steuern und Sozialabgaben der Welt

Die Politik von höheren Produktionskosten, höheren Mindestlöhnen, Arbeitszeitverkürzungen und kostenträchtigen Bürokratie- und Sozialwohltaten betrifft zu mehr als 90 Prozent die personalintensiven mittelständischen Betriebe, weniger die Kapitalgesellschaften, schadet also dem Mittelstand mehr als den Konzernen. Selbst wenn dies nicht aus Bosheit, sondern aus Unkenntnis über die ganz andere Teamstruktur der mittelständischen Unternehmen geschieht, kann damit weder Vertrauen noch Aufschwungsmentalität noch Wirtschaftswachstum im Mittelstand erzeugt werden.

Beispiel dafür ist, dass unsere mittelständischen Betriebe nicht nur mit den höchsten Steuern und Sozialabgaben der Welt belastet sind, sondern auch die höchste Bürokratielast zu tragen haben. Mehr als 1000 Stunden muss jeder Unternehmer jährlich bürokratische Pflichten in Deutschland erledigen: Meldungen, Kontrollen, Statistiken, Verordnungen u.a.

Diese Last ist durch die grüne Ökologie und durch die EU im letzten Jahrzehnt dramatisch gewachsen. Kein Wunder, wenn in Deutschland die produktive Wirtschaft verzweifelt und reduziert, die unproduktive Bürokratie aber unsere größte Wachstumsbranche ist.

Menschen wird Lust auf Arbeit vergrellt

Die schwarz-rote Regierung hat bisher nicht begriffen, dass Wirtschaftsaufschwung und Wohlstand vor allem aus den 96 Prozent Personalunternehmen unserer Wirtschaft stammen und dass eine wirksame Mittelstandspolitik anders sein muss als die Subvention der Kapitalgesellschaften oder Sozialleistungen an immer mehr Bevölkerungsgruppen. Immerhin leben zwei Drittel unserer Bevölkerung von Transferleistungen des Staates, darunter mehr als 6,5 Millionen total ohne Arbeit von „Bürgergeld“ und Sozialleistungen, viele von ihnen besser noch, als wenn sie arbeiten würden. Wer die Arbeit mit den höchsten Steuern und Sozialkosten der Welt belastet, darf sich nicht wundern, wenn die Menschen keine Lust mehr auf Arbeit haben.

Den Mittelstand immer mehr zu belasten, um einerseits die – meist ausländischen – Großkonzerne zu subventionieren und andererseits immer größere – vor allem ausländische – Bevölkerungsgruppen aus unseren Sozialsystemen leben zu lassen, ist Anti-Mittelstandspolitik, überfordert die Leistungsmöglichkeit des Mittelstandes, zerstört den Mittelstand und hat zur derzeitigen Frustration der mittelständischen Unternehmer geführt.

Wer nur für die Randgruppen Politik macht, stranguliert den produktiven Mittelstand. Mehr als eine Million (meinst Solo-Selbständige) Mittelständler haben wir schon verloren. Von den noch ca. vier Millionen werden wir eine weitere Million in den nächsten zwei Jahren verlieren. Verlust von Mittelstand ist aber zunehmende Arbeitslosigkeit, wachsende Sozialanforderungen bei sinkenden Staats- und Sozialanforderungen.

Hat Merz deswegen die Maxi-Schulden vorab beschließen lassen?

Das Sterben unserer mittelständischen Betriebe ist aber nicht nur ein Problem der Unternehmer selbst – die ins Loch der Existenzvernichtung fallen –, sondern auch zunehmende Arbeitslosigkeit der Mitarbeiter, sinkendes Sozialprodukt, Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden und Verproletarisierung unserer Gesellschaft.

Der Mittelstand hat in der Blütezeit bis zur Jahrtausendwende die Hälfte unserer Bevölkerung umfasst (47 Prozent), ist bereits jetzt um mehr als vier Prozent abgesunken und wird nur als ein Drittel unserer Gesellschaft aus der Rezession kommen. Das bedeutet den Absturz von Millionen mittelständischer, selbständiger und angestellter Familien und Existenzen. Fehlende Mittelstandspolitik der Regierung ist deshalb nicht nur ein theoretischer Fehler, sondern ein existenzielles Verhängnis für Millionen.

Hierin wird auch wohl der Grund liegen, weshalb das Brandmauerkartell keine alternative Kritik duldet. Die Angst vor der Diskussion ihrer falschen Politik lässt Merz und Co. zu antidemokratischem Ausschluss der Kritiker aus der praktischen Politik greifen und jede Alternative bekämpfen, wie alle Diktaturen ihre Kritiker diffamiert, bekämpft und verfolgt haben.

Ende der bürgerlichen Politik

Schon Hitler hat seine politischen Gegner durch seine SA bekämpfen, ihre Auftritte verhindern und die Gegner persönlich verfolgen lassen. Die Antifa heute verfolgt jeden Auftritt der AfD, erpresst Gastwirte und Kommunen, ihr keine Räume für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, demonstriert gegen jede Veranstaltung. Die Regierung finanziert mit Staatsgeldern (800 Milliarden Euro) über 500 politische NGOs, um „im Kampf gegen Rechts“ jede Aktivität der AfD zu verfolgen.

Begeisterung im Mittelstand kann man durch solche Politik und solches Verhalten nicht erzeugen. Mit dem Ende der bürgerlichen Politik und mit Schrumpfen des bürgerlichen Mittelstandes wird sich auch unter der Merz-Regierung Deutschland weiter verändern. Das können wir in den Innenstädten sehen, in denen sich das Proletariat massiert und deswegen der Mittelstand flüchtet.

Unsere Kinder werden einmal dem blühenden bürgerlichen Deutschland nachtrauern, das wir durch die eigene Wahl mittelstandsfeindlicher Parteien und Politik entbürgerlicht und damit proletarisiert haben. Die Schuldigen sind dann längst weg (mit Pensionen natürlich) und können nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, weil wir sie nicht rechtzeitig zur Verantwortung gezogen haben.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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12 Kommentare

  1. ZITAT:
    „Unsere Kinder werden einmal dem blühenden bürgerlichen Deutschland nachtrauern, das wir durch die eigene Wahl mittelstandsfeindlicher Parteien und Politik entbürgerlicht und damit proletarisiert haben.“
    ZITAT ENDE

    Da bin ich skeptisch, denn die Kinder werden aktuell bereits in den öffentlichen Schulen mehrheitlich indoktiniert durch links-grüne Ideologie der meisten Lehrkräfte. Bürgerlichkeit ist Vergangenheit – die Pöbel-Strategie des internationalen Sozialismus wirkt!

  2. „Der Mittelstand glaubte nun, mit Merz endlich wieder eine mittelstandsfreundliche Regierung wählen zu können, zum Beispiel durch den langjährigen Vorsitzenden der CDU-Mittelstandsvereinigung Carsten Linnemann und Friedrich Merz als Vertreter solider, sparsamer Finanzpolitik sowie Stopp der Massenimmigration, der grünen Wirtschaftspolitik und der Produktionskostensteigerungen.“

    Herr Merz ist ein Titan, bemerkenswert, wie er mit letzter Kraft sein Bäuerchen hervorwürgt und die Presse darin jubelnd einen wichtigen Beitrag zur Weltpolitik sieht.

    Ich habe mich mittlerweile mit der Auffassung angefreundet, dass mein schlechtes Jarma für diese persönliche Beleidigung meiner Intelligenz schuldig ist.

  3. Tja, die Welt von gestern, wer trauert ihr nicht nach.
    Aber in der Geschichte gibt es kein Zurück, sondern nur ein vorwärts.
    Die Welt wie wir sie heute kennen, wird sich grundlegend ändern und vermutlich nicht zum besseren.
    All die neuen Techniken und Erfindungen beschleunigen das Leben rasant und üben Druck auf die Menschen aus.
    Die Masse kommt da nicht mehr mit, die Grenze des gesunden Tempos wurde längst überschritten.
    Der beschleunigte Weg aber ist der falsche Weg.
    Der Mensch braucht Zeit für alles.
    Zeit in der Arbeit.
    Zeit zum Spielen.
    Zeit zum Ausruhen.

    Wir müssen einen neuen Weg finden, die Arbeit zu organisieren und neu zu verteilen, und zwar an alle!
    Wir können kein riesiges und immer weiter wachsendes Heer an Bürgergeldempfänger und Arbeitslosen ungenutzt lassen und sie für das Nichtstun auch noch bezahlen.
    Stichwort: Grundeinkommen und Arbeitspflicht

  4. erich-m 11. Juni 2026 Beim 11:03

    „Stichwort: Grundeinkommen und Arbeitspflicht“

    Ein schwieriges Thema Herr Merz durfte aufgrund seinen aktuellen Defizite bei mir nicht einmal den Rasen mähen. Und was soll er tatsächlich machen? Politik kann ja ganz offensichtlich nicht.

  5. Der Kapitalismus, das Geld, ist genauso ein Irrweg wie der Sozialismus.
    Kapitalismus ist gefährlich und wird uns alle umbringen oder versklaven.
    Wer Geld besitzt hat Macht und damit Gewalt über andere.
    Die Macht des Geldes muß gebrochen werden oder sie bricht uns!
    Das jetzige System muß weg, es muss wieder Geist regieren und nicht das Geld.

  6. OT oder nicht OT?
    *********
    Thilo Sarrazin: Fangt JETZT mit den Vorbereitungen an – das Ende naht! Letzte Warnung an Deutschland
    Unzensiert TV https://www.youtube.com/watch?v=OOXBKK1sYAM

    Da kommt auf uns noch was zu … ob Kapitaismus oder Sozialismus … Merz hat sich dann schon mit Merkel Arm in Arm verabschiedet!

  7. .
    SPD versteht von Wirtschaft so viel, wie eine Kuh von Plasmaphysik.
    .

    1.) Unvergessen SPD-Münteferings Appell an die Bürger (2002):
    „Weniger für den privaten Konsum – und dem Staat Geld geben, damit Bund, Länder und Gemeinden ihre Aufgaben erfüllen können“.

    2.) CDU-Merz ist via BlackRock nicht automatisch „ein Mann aus der Wirtschaft“.
    Im Gegenteil:
    Er versteht erschreckend wenig von Wiwi (Makro, Mikro); gruselige Interviews.
    Wir brauchen händeringend günstiges Russengas aus Röhren und Revival der heimischen Braunkohle.

    3.).Mmn. war Merz bei BlackRock ein besserer Sachbearbeiter, den BlackRock nur eingekauft hat, wegen seiner Kontakte in Politik und Wirtschaft.

    Friedel
    .

  8. Ludwig Erhardt hatte den Vorteil daß er in seiner Wirtschaftspolitik zwar auf die Alliierten Rücksicht nehmen mußte doch diese wollten die deutsche Bevölkerung möglichst schnell wieder profitabel selbsständig wirtschaften lassen. Er konnte frei gestalten.
    Deshalb hauen heutzutage die innovativen Startups in die USA ab. Dort können sie frei forschen und entwickeln. Biontech ist das typische Beipiel hierfür. In Deutschland wird wohl abgewickelt und man wendet sich der luktrativen Krebsforschung zu. (Bitte keine Cotrona-Diskussion an dieser Stelle).
    Eli Lilly (Abnehmspritze) stoppt seine geplanten Deutschland Investitionen.
    Das ethnisch reine Volk der Nachkriegszeit wollte etwas bewirken um besser leben zu können als ihre Kriegsgeneration. Die Migranten wollen großteils hier „gut und gerne leben“ und von den geplanten Sozialkürzungen werden sie natürlich nicht betroffen sondern diejenigen, welche aufopferungsvoll ihre Verwandten pflegen.

    Heute stehen wir unter dem Joch der EU, welche mehr als 2/3 aller bürokratischen Regeln vorgibt. Das wäre an sich nicht dramatisch aber fast nur Deutschland hält sich unterwürfig-sklavisch an die Regeln.
    Beispiel aus dem „Weltspiegel“ neilich: Die Polen legen ihre Kohlegruben nur nach und nach still aber behalten eine Notreserve. Wir hingegen schalten alles ab und setzen uns selber Deadlines, welche wir nicht einhalten können. Klimaziele erreicht – Patient tot.

    Deshalb hauen die innovativen Startups, die es ja durchaus gibt, in die USA ab. Dort können sie frei forschen und entwickeln. Sogar unter Trump. Scheitern in den USA ist kein Weltuntergang.

    Eine gemeinsame Produktion von Kampfjets mit den Franzosen kommt nicht zustande, weil Deutsche und Franzosen nunmal nicht miteinander klarkommen seit 70/71. Den Saarländischen Burschen der in eine elegante Franzöin verliebt ist, meine ich dabei nicht. Also muß man Kampfjets von den USA kaufen oder sich den Schweden andienen (Saab).

    Immer mehr Meldungen gegen durch die Systempresse wonach die Unterstützung für die Ukraine bröckelt. „Die EU steht hinter der Ukraine“. Inzwischen sind es nur noch die 3 Koalitionäre der Willigen und Bulgarien und sogar neuerdings Polen machen sich vom Acker von verschärfen ihre Asylgesetze. Frankreich und GB (besonders letztere) haben so viele Probleme daß sie weitere „Hilfspakete“ nicht mehr finanzieren können bzw. die Wiederwahl von Macron/Starmer gefährdet wäre. Fritz alleine im Haus als Zahlemännchen.
    Wenn der Bettelmönch die 90 Mrd.€ der EU verfrühstückt hat und noch mehr Menschen auf beiden Seiten gestorben sind, ist er mal eben weg, der Krieg ist aus und die Russen behalten die Krim und den Donbas.
    Dann gilt es wieder gute Beziehungen zu Moskau herzustellen und das kann die AfD am besten.

  9. Es wird hier bei PI oft über „Kapitalismus“ mit abgedroschenen Slogans gefaselt.
    Meist wohl von Menschen, die selbst im Leben nichts Vorzeigbares geschaffen haben.

    >> Ohne Kapitalismus säßen wir heute noch in der Steinzeithöhle!

    Der Kapitalismus hat Fortschritt und Wohkstand geschaffen , er
    basiert auf Freiheit der Menschen und Privateigentum.
    Er hat als Ziele einen freien Markt und strebt nach Gewinnmaximierung. Angebot und Nachfrage regeln dies.
    Jeder kann nach seinen Fähigkeiten und Vorlieben im Kapitalismus wirtschaften oder auch faulenzen – wie er will.

    Im GG ist die Sozialpflichtigkeit des Eigentums verankert.

    >> Selbst der Kommunismus (abgemildert nennt man ihn heute Sozialismus) kommt ohne einen Kern-Kapitalismus nicht aus. Man sieht dies an China.
    Im Kommunismus sind „die Reichen“ im Staatsrat als privilegierte Nichtstuer damit beschäftigt, Menschen zu bevormunden und „gleichzumachen“ sowie als Dilettanten die Wirtschaft „zu lenken“.
    Das links-grün-sozialistische Kartell in Deutschland neigt weiter dazu, „Staatsrats-Tendenzen“ zu prakzizieren.
    Folge:
    Auch deshalb weicht die Wirtschaft aus!

  10. @ friedel_1830 11. Juni 2026 Beim 13:39
    Dank für die Info. Habe es gestestet. Tatsächlich. Haben es die Merzel Hasenfüße vielleicht zensiert? In unserem ultralinken- occupiierten Deutschland -Absurdistan ist inzwischen alles möglich. Sarrazin sagt u.a. ab 2030 hat der Islam dank der aktuellen >Nicht- Regierung …Die DFB-Elf reist grau und flaggenlos zur WM: „Eine ästhetische Selbstlöschung“
    vor wenigen Minuten —> https://www.youtube.com/watch?v=8uwA5pwvByw

  11. zu meinem Komm. v11. Juni 2026 Beim 17:44
    @ friedel – mir ist schon seit einiger Zeit mehrmals aufgefallen, dass div. Texteile meiner Kommentare plötzlich einfach fehlen. So auch bei meinem o.g .Komm.!
    Kein Wunder dass der Link zu Sarrazin leider ebenso nicht funktioniert. Wäre hochbrissant !!!

    ÜBrigens … als Extra zu og. -kapitalismus-und-roter-sozialismus-werden-den-mittelstand-zerquetschen/
    constantin Schreiber (ex NR Sprecher ) warum Sozialismus nicht funktioniert
    https://www.youtube.com/watch?v=VVjeNszBPUQ&pp=ugUEEgJkZQ%3D%3D

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