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Mittwoch, Mai 20, 2026
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Merz verhöhnt das Volk: „Erkenntnisproblem“ statt Reformen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) in Berlin den Bürgern mal wieder die Schuld zugeschoben. Statt die katastrophale Lage der deutschen Wirtschaft anzuerkennen, diagnostiziert er ein „Erkenntnisproblem“ bei all jenen, die seine Politik kritisieren. Die Botschaft ist klar: Das Volk versteht einfach nicht, wie gut es ihm unter Schwarz-Rot eigentlich geht.

AfD-Bundessprecherin Alice Weidel traf den Nagel auf den Kopf: „Mit beispielloser Geringschätzung attestiert der Bundeskanzler Kritikern seiner Politik nun ein angebliches ‚Erkenntnisproblem‘.“ Für die hart arbeitende Mittelschicht, die seit Monaten auf versprochene Entlastungen wartet, sei das ein zynisches Ablenkungsmanöver. Merz delegitimiere berechtigte Kritik und wälze die Verantwortung auf die Bürger ab.

Die Realität spricht eine andere Sprache. Unternehmen stellen Investitionen ein, die Industrie baut zehntausende Arbeitsplätze ab, das Geschäftsklima ist auf Corona-Tiefststand. Gleichzeitig türmen sich die Schulden, die Zinslast des Bundes nähert sich der 80-Milliarden-Grenze – Geld, das für Rente, Pflege und Infrastruktur fehlt. Strukturreformen? Fehlanzeige. Stattdessen Nebelkerzen über „Investitionen“ und „Modernisierung“, während die Steuereinnahmen sinken und die Wachstumsprognosen immer weiter nach unten korrigiert werden.

Besonders perfide ist Merz’ Umgang mit der Wohnungsnot. Millionen Zuwanderer in wenigen Jahren haben den Markt kollabieren lassen – das bestätigen sogar regierungsnahe Experten. Doch statt die Massenmigration zu stoppen und Baubürokratie radikal abzubauen, spielen Union und SPD weiter „jeder hat ein Dach verdient“ und schieben Verteilungskämpfe an. Familien, Alleinerziehende und junge Deutsche verzweifeln auf der Wohnungssuche, während der Staat weiter importiert, was er nicht versorgen kann.

Weidel fordert einen echten Kurswechsel: spürbare Steuer- und Abgabensenkungen, bezahlbare Energie, Bürokratieabbau und marktwirtschaftliche Vernunft statt ideologischer Experimente. Die Bürger haben längst erkannt, was Merz ihnen als „Erkenntnisproblem“ verkaufen will: Die Ampel hat das Land ruiniert, Schwarz-Rot liefert keine Wende, sondern nur warmen Worten und neue Schulden.

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4 Kommentare

  1. Herr Merz hat wie Frau Merkel keinen Weitblick – vor allem denkt er nur an sich und seine Macht!
    Deutschland als Nation bleibt auf der Strecke und wird sich kaum noch erholen.
    Verantwortliche Politik muss sich mit der Zukunft befassen und wenigstens 20 Jahre im Blick haben.
    Leider aber wird überwiegend von Politikern nur kurzfristig gedacht und agiert – die Folgen sieht man bereits heute.

    Was die Bevölkerungsprognose für Deutschland betrifft, so existieren offiziell keine Zahlen, die etwas Verlässliches über die Herkunfts-Zusammensetzung aussagen. Bis 2045 wird mit einer Gesamtbevölkerung von ca. 84 Millionen gerechnet. Etwa die gleiche Zahl wie aktuell. Allerdings wird die Zusammensetzung sich ändern.
    Kurz gesagt: Die Deutschen sterben aus, die Menschen mit Auslandsherkunft steigern ihren Anteil von derzeit
    24 Prozent (rd. 20 Millionen) auf möglicherweise 40 Millionen (48 Prozent) bis 2045. Das sind meine groben Schätzzahlen.
    Es sind einige Unwägbarkeiten enthalten, denn die Vermehrungsrate der Nicht-Deutschen hängt auch davon ab, wieviel Millionen zurück nach Syrien, in die Ukraine usw. zurückkehren werden.
    Aber tendenziell dürfte klar werden, dass sich auch dadurch die wirtschaftlichen und – vor allem – die politischen Verhältnisse gewaltig ändern werden.

  2. Merz gehört zu jener Kamarilla, die aufgrund vorsätzlich falscher Weichenstellungen einer verheerenden „Klimapolitik“ (deren wissenschaftsfreie Grundlagen in der letzten Wochen von den einstigen Urhebern gerade aufgekündigt worden sind), russophober Sanktionen und aktiver Kriegstreiberei nahezu alleinverantwortlich ist für den gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich desolaten Zustand unseres Landes, der sich bereits in beginnendem Zerfall erzeigt. Das ist Erkenntnis genug, um Roß und Reiter zu benennen, was unumgänglich ist, wenn Deutschland wieder auf Kurs gebracht werden soll.

    Diese Politkriminellen sind von dem fanatischen Irrglauben besessen, daß sie ungestraft unser Land an die Wand fahren und die abhängig Beschäftigten, Rentner und chronisch Kranken dafür zur Kasse bitten „dürfen“, damit die für die Folgekosten ihrer Irrfahrten aufkommen sollen. Erkenntnismangel? Unbelehrbarkeit? Faktenresistenz? Das alles besteht gegenwärtig nur bei der Union und den anderen Altparteien. Das ist allerdings noch die vorteilhaftere Wertung. Sie wird spätestens dann hinfällig, wenn wir von Vorsatz ausgehen.

    Das sind keine Fehler mehr, denn so viele „Fehler aus Unkenntnis“ macht kein Mensch.

  3. In der Psychologie nennt man jemanden neurotisch, der die Realität nicht anerkennen kann und sich in Wunschträume flüchtet.
    Psychotisch sind Leute, die die Realität sehr gut kennen, aber aufgegeben haben diese Realität zu gestalten, weil sie daran gescheitert sind.
    Tja, was ist das jetzt, irgend etwas dazwischen oder beides.

  4. Der Herr Merz verliert langsam die Nerven und schlaegt wild um sich.
    In seiner Haut möchte ich nicht stecken.
    Er wird es nicht mehr lange machen und sich einen Burn-out einfangen, da er hoffnungslos überfordert ist.

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