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Donnerstag, April 23, 2026
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StartTrumpTrump und der Iran: Keine Kehrtwende, sondern jahrzehntelange Konsequenz

Trump und der Iran: Keine Kehrtwende, sondern jahrzehntelange Konsequenz

In einem aktuellen Video befasst sich der Londoner Exil-Iraner Mahyar Tousi (Tousi TV), „der Rockstar der neuen Internet-Medien“ (Matussek), mit der Sichtweise von US-Präsident Donald Trump auf den Iran in den letzten Jahrzehnten. Während laut Tousi die selbsternannten „Friedensaktivisten“ der antiwestlichen Tucker-Carlson-Fraktion und die üblichen Mainstream-Medien das Märchen verbreiten, Trump sei plötzlich von „dunklen Mächten“ zum Iran-Falken umprogrammiert worden, zeigt ein Blick in die Geschichte das Gegenteil. Die Behauptung, Trump sei erst seit seiner Rückkehr ins Amt „kontrolliert“, haben seine Doktrin von „Peace through Strength“ (Frieden durch Stärke) nicht verstanden.

Trumps Haltung zur islamischen Despotie in Teheran ist nicht neu. Sie ist konstant – und das seit über vier Jahrzehnten, wie nicht nur Tousi in seinem Video beweist, sondern auch die Financial Times aktuell schreibt. Bereits nach der völkerrechtswidrigen Erstürmung der US-Botschaft 1979 und der darauffolgenden Geiselnahme fand Trump deutliche Worte für das Chaos der damaligen demokratischen Regierung.

Während das Establishment zauderte, forderte Trump schon damals den Einsatz militärischer Mittel, um amerikanische Bürger zu befreien und den Respekt der USA in der Welt wiederherzustellen. Für ihn war es bereits in den 80ern „absolut lächerlich“, dass eine Weltmacht vor einem Regime wie dem Iran kuscht.

Obama-Deal vs. Realpolitik

Die Obama-Administration und ihr „Vize“ Biden versuchten, mit dem nuklearen Teheran Deals auszuhandeln, die das Überleben des Regimes sicherten, doch Trump blieb bei seiner Warnung: Ein atomar bewaffneter Iran ist die größte existenzielle Bedrohung für die westliche Welt. „Der Iran darf keine Atomwaffen besitzen“, war 2011 seine Devise und sie ist es 2024 mehr denn je.

Trumps Gegner werfen ihm Inkonsistenz vor, weil er Syrien-Einsätze kritisierte. Doch der Unterschied ist laut Tousi simpel: Trump lehnt sinnlose, chaotische Stellvertreterkriege ab, bei denen sich islamistische Fraktionen gegenseitig aufreiben sollen. Aber wenn es um die nukleare Vernichtungskapazität des Iran geht, die „die Ostküste auslöschen“ könnte, endet seine Geduld.

Tousis Fazit: Wer Trump heute vorhält, er würde sein Versprechen gegen neue Kriege brechen, ignoriert seine klaren Worte seit Jahrzehnten: Jeder, der Amerika oder seine Führung bedroht, muss mit einer starken militärischen Antwort rechnen. Das ist keine Kriegstreiberei, sondern die einzige Sprache, die man in Terrorstaaten versteht.

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1 Kommentar

  1. „Die NATO ist kein Bündnis der Gleichen, sondern eine Hegemoniemaschine der USA.“ (Sevim Dagdelen).
    +https://de.wikipedia.org/wiki/Sevim_Da%C4%9Fdelen

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