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Donnerstag, April 23, 2026
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Am Ende der Geduld?

Von RAINER K. KÄMPF | „Was lange währt, wird endlich gut“ will uns der Volksmund seit jeher lehren. Demzufolge braucht es auch seine Zeit, um diese Weisheit zu verifizieren. Zuweilen wird die Geduld überstrapaziert.

Der CDU-Politiker Tilman Kuban stellt dieser Tage fest, daß die arbeitende Mitte in Deutschland die Nase gestrichen voll habe. Jetzt erst? Diejenigen, die den woken Saftladen am Laufen halten, das nichtsnutzige Volk diverser Hochstapler durchbringen und der zunehmend entgleisenden Gesellschaft die mit Sicherheit nötige Henkersmahlzeit bereiten, sollen wohl die Geduld verlieren.

So ganz zaghaft deutet sich an, Tilman könnte die Zeichen der Zeit erkannt haben. Der bundesdeutsche Arbeiter, im weitesten ungegenderten Sinne, verliert das Interesse, den NGO-Staat, die Flutung mit illegalen Migranten, eine durchgeknallte Klimasekte und divers-geschlechtsunwillige Spinner zu finanzieren und sich dafür krummzulegen.

Das bekommt nicht nur die marginalisierte ehemalige Arbeiterpartei SPD zu spüren, sondern auch deren siamesischer Zwilling, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Seit Jahrzehnten lief das Komplott des Verrats an ihrer ureigensten Klientel reibungslos wie ein gut geöltes Uhrwerk. Mittels des Medienimperiums der Sozialdemokraten gelang es den herrschenden Arbeiterverrätern, die wertschöpfende Klasse hinter die Fichte zu führen, deren erschlichenes Vertrauen umzuleiten und dem Staat als willfähriges Werkzeug zur Verfügung zu stellen.

Doch Dornröschen scheint aufgewacht, und gerade die verratenen Leistungserbringer wenden sich nicht nur von den notorischen Verrätern mit sozialdemokratischem Anstrich ab, sondern jetzt auch von deren Tochtergesellschaften im Korsett des DGB.

Die über den Tisch gezogenen Gewerkschaftsmitglieder sehen eben den Kampf gegen die AfD nicht als Aufgabe einer Arbeitnehmervertretung an. Ja, eine Gewerkschaft muß kämpfen. Allerdings für die Interessen der Mitglieder, für sichere Arbeitsplätze, für leistungsgerechte Entlohnung und für ebenso leistungsorientierte Aufstiegschancen.

Während die Spitzen der als „Gewerkschaft“ firmierenden roten Politzellen ihrer Mutterorganisation dem symbiotisch determinierten Untergang folgen werden, entscheiden sich diejenigen, auf die es ankommen wird, für die Arbeiterpartei neuen Typus getreu dem Motto: „Sei schlau, wähl‘ Blau!“.

Die Rückbesinnung ist der Weg nach vorn und vielleicht, ja vielleicht kommt die Erinnerung an die sprichwörtlich starken Arme, die alles entscheiden können. Und da sind wir wieder: Was lange währt …


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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17 Kommentare

  1. „… ehemalige Arbeiterpartei SPD…deren siamesischer Zwilling…(DGB …“

    Zu den Vorfeldorganisationen der ehem. stolzen Partei der Arbeiter in Deutschland –
    heute der partei-eigene Medienkonzern DDVG mit parlamentarischem Arm „SPD“ und IGM –
    gehört qua meta-ideologischer Grundlage „Sozialismus/Kommunismus/Fürsorge etc“ auch

    – fast alle DGB-Gewerkschaften, aber in unterschiedlicher pol. Bindung und Kooperationstiefe,
    von der linken GEW über ÖTV/verdi/ bis IGM und IGBCE gibt es durchaus Unterschiede.
    – ACE als Kraftfahrer-Verein mit Versicherer GUV, DMB als Mieterbetreuung
    – Institute / Forschung wie Hans Böckler, Union Druck und Verlag und Bank
    und natuerlich die damit verfilzten halbstaatlichen Schein „N“GO für/gegen Dütt und Datt.

    Behelfweise für Reichtum, Frieden, Würde, x-Rechte, Naturschutz, Abi, das Gute allgemein.

  2. Tilman Kuban scheint ja ein echter Schnellmerker zu sein. Das eigentliche Kernproblem der kartellparteien ist aber die extreme Verkrustung der Ignoranz ,Dummheit und Realitätsferne. Ich glaube schon ,daß in CDU ,SPD und auch bei den Grünen einzelne Politiker durchaus zumindestens zum Teil sehen ,was bei uns schiefläuft ,aber sich nicht trauen, das offen auszusprechen, denn auf deren jeweilige hochbezahlte Minister-oder Abgeordnetenpöstchen sind viele „Parteifreunde“ scharf. Sobald sie dies öffentlich kundtuen machen sie sich extrem angreifbar für Kollegen ,die auf das jeweilige Pöstchen scharf sind.
    Beispiel Boris Palmer ,als er einmal in einem lichten Moment sich kritisch zur Massenmigration äußerte ,wurde er schließlich bei den Grünen aus der Partei gemobbt. Ich befürchte ,es wird noch relativ lange dauern und es bedarf insbesondere einer krätig weiter erstarkenden AFD ,bis diese inneren Verkrustungen bei den Kartellparteien aufbrechen werden.

  3. Haben meine Eltern und Großeltern schon gesagt, daß die SOZIS nicht
    mit Geld umgehen können. Die CDU macht es aber inzwischen auch
    nicht besser. Der einzige Lichtblick Schimmer „blau“ in der Ferne der Finsternis.
    Haben die meisten aber noch nicht begriffen.Siehe letzte Landtagswahlen.

  4. Tja, den Leuten fällt halt auf, dass Gewerkschaften wie der DGB und VerDi nie Teil der Lösung sein können, weil sie Teil des Problems sind.

    Zuerst demonstrieren sie für höhere Löhne – zu Lasten der Bürger als Konsumenten – und dann will der parlamentarische Arm der Sozen in Komplizenschaft mit den Schwarzen die Märchensteuer erhöhen.

    Streikt halt mal für niedrige Steuern, da haben dann alle was davon.

  5. Von linker Seite wird mir gesagt, die AfD sei ihnen zu unternehmerfreundlich und nicht sozial genug. Zu liberal also, das ist es, was man sagt. Zu feindlich dem Sozialstaat gegenüber. In der Tat sehe ich nicht, wie Gewerkschaftsfunktionäre eine Gemeinsamkeit z.B. mit jemandem wie Prof. Hamer hier finden sollten. Oder auch mit einer Ökonomin wie Alice Weidel. Wobei ich bei ihr darauf hoffe, daß sie die Sache mit Augenmaß betrachten würde.
    Aber, ich sage dann immer, die soziale Frage ist zwar auch noch wichtig, aber bei den heutigen Probleme beinahe zweitrangig. Das heißt, erstmal das Land wieder auf die Beine stellen, z.B. in Bezug auf die Energieversorgung, danach kann man sich wieder über die soziale Frage streiten.
    Gibt in der AfD wohl auch beide Strömungen. Ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn da auch ein paar ehemalige Sozis dabei sind. Sonst könnten die Radikalliberalen, das heißt ie Bewunderer von Miliei und seiner Kettensäge, vielleicht über’s Ziel hinausschießen.

  6. nicht die mama 25. März 2026 Beim 15:58

    „Tja, den Leuten fällt halt auf, dass Gewerkschaften wie der DGB und VerDi nie Teil der Lösung sein können, weil sie Teil des Problems sind.

    Zuerst demonstrieren sie für höhere Löhne – zu Lasten der Bürger als Konsumenten – und dann will der parlamentarische Arm der Sozen in Komplizenschaft mit den Schwarzen die Märchensteuer erhöhen.

    Streikt halt mal für niedrige Steuern, da haben dann alle was davon.“

    Stimme Ihnen zu. Die SPD-nahen Gewerkschaften sind auch nicht besser als die Sharia-Kommunisten.
    Ein Streik für niedrigere Steuern wäre sehr zu begrüßen.

  7. Tilmann Kuban. War da nicht mal was mit seiner Frau?
    Kratzt da etwa jemand an der Brandmauer?
    Aber vielleicht gehört er ja – trotz später Erkenntnis – zu jenen Unions-Politikern, welche erkannt haben daß sich eine erfolgreiche Politik nur in Zusammenarbeit (Koalition muß nicht unbedingt sein) mit der AfD umsetzen lässt.

    Der Betriebsratswahlen-Klassiker:
    Bei den Betriebsratswahlen von VW, wo den Arbeitern und Angestellten das Wasser bis zum Hals steht, haben AfD-nahe Gewerkschaften hinzugewonnen. Aber auch da ist es es wohl zu spät…
    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/betriebsratswahl-bei-volkswagen-wer-macht-rennen,vw-1098.html
    Obwohl die IG Metall nicht so radikal-politisch links wie verdi mit seinen ganzen linken Lehrern, -logen und -gogen ist.

  8. Kuddeldaddeldu 25. März 2026 Beim 14:56
    Haben meine Eltern und Großeltern schon gesagt, daß die SOZIS nicht
    mit Geld umgehen können.
    ++++

    Franz Josef Strauß sagte damals sinngemäß, den Sozen Geld zu überlassen wäre das Gleiche, als wenn man einen Hund es überlassen würde, einen Wurstvorrat zu überwachen.

  9. @ nicht die mama 25. März 2026 um 15:58

    „Streikt halt mal für niedrige Steuern, da haben dann alle was davon.“

    Die Betreiber des Hochsteuerlandes BRD wissen schon, weshalb politische Streiks und Generalstreiks hierzulande verboten sind, was einmalig sein dürfte in Europa.

  10. Es könnte den Eindruck erwecken, daß es bei den „C- Parteien“ noch normale Politiker gibt. Aber ich schätze, daß dies nur ein Testballon ist. Solange Typen wie Merz zum Kanzler gekürt werden gibt es keinen Grund diese Parteien zu wählen.

  11. CDU-Politiker Tilman Kuban stellt dieser Tage fest, daß die arbeitende Mitte in Deutschland die Nase gestrichen voll habe….

    Die CDU ist voll verantwortlich
    Sie haben Merkel jederzeit die Treue geschworen

  12. Die Dummheit der organisierten Arbeitnehmer währt schon
    viel zu lange, bis die endgültig aufwachen liegt Deutschland
    endgültig am Boden.
    Das macht die schleichende und fortwährende Indoktrination,
    durch die gekauften Medien.
    Wobei man sagen muss, der einfache Wähler, weiß nicht einmal,
    was Indoktrination bedeutet !
    Sagt man ihnen, dass 80 % der Tageszeitungen in Deutschland der
    SPD und ihren Zwillingsbruder DGB gehören, sehen sie dich an
    wie einen Außerirdischen.
    Eine Tageszeitung lese ich schon lange nicht mehr, aber selbst wenn
    man auf Internet umschaltet, kann man eindeutig die Handschrift der
    Faschisten erkennen !
    Der Michel lässt sich zum größten Teil weiterhin einlullen, am besten
    bemerkt man es zur Zeit, an das Trump-Bashing der hinterfotzigen,
    Roten Faschisten.

  13. Der DGB/VERDI&Co. ist eine längst sich selbst verwaltende linkssozialiistische Organisation in der sich alles nur noch um sich selbst dreht. Viele Mitglieder- ich ehemals auch obwohl ich eigentlich gar nicht Mitglied sein musste -( für meinen Berusgenre nur marginal eintretend,ect. pp)Bin weil längst bemerkt mit div. Kommentar ausgetreten. Es wurde von der GL gleich auf die AfD /und „Nazi“ verwiesen. Kopfschüttel. Mit den Kollegen hatte ich den Kontakt komplett abgebrochen- war offenbar der Einzige in meiner Crew der den Irrsinn durchsschaute. gegen die eigenen kritischen Mirglieder (-verhält sich als Gewerkschaft/VERDI wie eine NGO Orga ).
    Deren „Unterstützung und Streiks“ ist nur eine riesige Blend- Show für die weitere Generierung von Mitgliedsbeiträgen um den Erhalt des eigenen internen Verdi Arbeitsplatz- Konstrukts. Mitglieder sind zahlende Schäfchen gegen die Opposition /AfD.Kein Wunder haben die Gewerkschaften zehntausende an Mitglieder verloren ! (Habe ich auch denen indirekt zu verstehen gegeben- kam allerdings nicht so gut an!)
    Gewerkschaften sind 1:! identisch mit der Ideologie der SPD! = Absturz!

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