Von MEINRAD MÜLLER | Bevor die Menschen in Wohnungen, die bislang mit Gas oder Fernwärme beheizt wurden, erfrieren, werden sie umgesiedelt. Sie werden zu Binnenflüchtlingen, zu einer Landverschickung der neuen Generation. Wohin werden sie umgesiedelt? Zu Menschen, die noch einen Bioverbrenner, sprich Holz- und Kohleofen, betreiben, wie die Vorfahren.
Doch nur noch rund 18 Prozent der Haushalte verfügen über einen Holz- oder Kohleofen. Wer einen solchen Ofen besitzt, weiß, was zu tun ist. Im Sommer werden Baumstämme zersägt, dann mit der Axt gespalten und zum Trocknen aufgeschichtet. Das macht man nicht aus Freude, sondern aus Erfahrung. Holz fällt nicht vom Himmel, und es brennt nur dann ordentlich, wenn man sich rechtzeitig darum gekümmert hat.
Holz vor der Hütte
Holz vor der Hütte ist kein Schmuck, sondern Vorrat. Jeder Hausbesitzer wusste früher, wie viele Kubikmeter Holz und wie viele Zentner Kohlebriketts nötig waren, um halbwegs sicher über den Winter zu kommen. Kochen ist wichtig, besonders, wenn Kinder im Haus sind.
Der Autor dieses Textes, geboren im Januar 1954 in Bayerisch-Schwaben, erinnert sich gut daran: Der Holzofen in der Küche brannte immer. Tagsüber sowieso, abends wurden große Buchenscheite nachgelegt, die morgens noch glimmten. Die Küche war der einzige beheizte Raum. Die Schlafzimmer im ersten Stock hatten keinen Ofen. Dafür gab es dicke Daunendecken. Für die ganz Kleinen und für Oma kam eine kupferne Wärmflasche eine Stunde vor dem Schlafengehen ins Bett. So haben wir Winter mit minus 25 Grad überlebt.
2026: Minus fünf Grad und nichts geht mehr
Heute reichen minus fünf Grad und nichts funktioniert mehr. Die Oberleitungen der Berliner Straßenbahnen frieren ein, der Verkehr steht. Die Elektrobusse springen nicht an, wenn sie nicht in Hallen vorgewärmt werden. Die Batterien machen nicht mit. Auch E-Autos kommen nicht weit. Vorbei ist es mit dem Schönrechnen. Das Elektrowunder wird zum Rohrkrepierer.
Brennholz vorzubereiten ist Knochenarbeit. Statt Fitnessstudio wurde gesägt, gehackt und gestapelt. Wer klug war, tat das zwei Jahre im Voraus, denn trockenes Holz brennt besser. Zum Anzünden gab es keine chemischen Anzünder. Wir nahmen Reisig. Die Äste, die zu klein für Brennholz waren, und das Tannengrün wurden auf etwa 30 Zentimeter Länge gehackt, zu Bündeln geschnürt und ebenfalls in der Holzhütte gestapelt. Das trocknete schnell, und wenige Teile ließen sich mit einem Stück Zeitungspapier im Ofen anzünden. Schon damals gab es sinnvolle Verwendungen für die Altpapierpresse.
Zur Untermiete beim Holzofenbesitzer
Nach dem Krieg wurden Menschen, in unserem Fall aus Schlesien, einfach einquartiert. Per Bescheid. Bei uns war es Frau Dengler. Eine nette Frau, die wir vorher nicht kannten. Sie bekam ein Zimmer, lebte mit uns, aß mit uns und hütete zusammen mit der Großmutter die Kinderschar. Das war keine freiwillige Wohngemeinschaft, sondern eine Anordnung. Aber sie funktionierte.
Es würde daher nicht wundern, wenn Menschen aus kalten Wohnungen zwangsweise bei Holzofenbesitzern untergebracht würden. Sie wären Binnenflüchtlinge im eigenen Land. Eine Landverschickung, nicht aus Krieg, sondern aus Energieknappheit. Der Rucksack wäre schnell gepackt. Feldbetten würden in Zimmern und im Flur aufgestellt. Man rückte zusammen. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Notwendigkeit.
Entschädigung
Natürlich geschähe das nicht ohne Geld. Der Staat kennt solche Regelungen. Die Entschädigung läge bei 72 Euro pro Person und Tag. Das ist der Satz, der auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen angewandt wird. Eine einquartierte Familie mit vier Personen, untergebracht auf Feldbetten im Wohnzimmer, brächte dem Holzofenbesitzer 288 Euro pro Tag.
Man säße zusammen in der Wohnküche, näher am Herd, tränke Tee und spräche über frühere Zeiten. Über Winter, die kälter waren. Über Wohnungen ohne Zentralheizung. Über eine Zeit, in der man wusste, dass Wärme Arbeit macht. Und natürlich über politische Themen, wodurch gewiss zusätzliche Wärme entstünde …

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (72), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.



Dumm nur,daß es nach dem Willen der grünen Klimaretter bald auch keine Holzöfen mehr geben soll,denn diese sind ja angeblich große Feinstaubschleudern. Außerdem soll ja das Astholz ,das sich gut als Brennholz eignet, aus ökologischen Gründen im Wald verbleiben und ganze Bäume nur zum Heizen zu fällen geht nun mal garnicht.
Die ökosozialistischen CO2 Schmarotzer und Bevormunder arbeiten schon längst daran, Lügenkonstrukte gegen das Heizen mit Holz vor die von ihnen kontrollierten Gerichte zu bringen, damit sie uns diese letzte existenzielle Souveränität und Freiheit nehmen können, damit wir gezwungen sind uns lmit der Wärmepumpe abmelden zu lassen und wir gezwungen sind den Teuro Strom der desaströsen Windkraftanlagen und Solaranlagen zu beziehen.
Die sogenannte deutsche Umwelthilfe als Afterorganisation und Vorfeld der links-GRÜNEN Kommunisten sind die Treiber gegen das Heizen mit Holz.
Holzöfen sollen verboten werden. Das fordern Grüne. Es geht um u-nabhängigkeit. Bürger könnten Holz im Wald holen. Aber Grüne wollen alle abhängig halten.
Für 800 Euro Rente muss ein Deutscher Arbeitnehmer heutzutage 40 bis 45 Jahre malochen.
Herr Sozialdemokrat!
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/kevin-kuehnert-findet-800-euro-pension-fuer-vier-jahre-bundestag-skandaloes-a-45679d0c-1782-49dd-985c-f210de831175?utm_campaign=CCwqGAgwKg8IACoHCAowydjaAjDA_Bsw6ILsBDC7yaUF&utm_content=related&utm_medium=discover&utm_source=newsshowcase
An Zeitungspapier für das Anzünden von Holzöfens dürfte in Deutschland ausnahmsweise kein Mangel herrschen.
Die Produkte der oligarchen- und regierungsgestützten Lügenpresse stehen immer noch auf den Zeitungsständern. Auf die dümmlichen Überschriften mit anlockender Funktion fällt keiner mehr rein, wer die freien Medien im Internet entdeckt hat.
Wenn das System so weiter macht, dann landen wir locker nicht bei 1958 sondern bei Zuständen wie 1358: Hunger, Seuchen, Krieg und Türkensturm.
Eine heutige Einquartierung aus dem „Fundus am Kundus“ dürfte etwas anders ausgehen. Die Herren und Damen an der ehemaligen Frontlinie vom Hindukusch (Afghaninnen und Afghanen) haben ein gewaltiges Selbstbewusst und birgt gewisse tödliche Gefahren, welche einige naive Deutsche mit ARD und ZDF Anschluss erfahren durften.
Ein Grund für diese Misere ist die Tatsache, dass der ganze Politikbetrieb in Deutschland und der EU von Kräften gesteuert wird, welche nie gewählt wurden. Diese Hinterzimmer haben dann für jeden Zeitabschnitt ein besonders wichtigstes Thema (CO2, „Ausländer Helfen“, Russland ruinieren, ukrainische Toiletten vergolden, …) welches dann von der Lügenpresse jeden Tag, jede Stunde, jede Minute in die Köpfe der staunenden Bevölkerung gepresst werden soll.
wir haben einen kachelofen und ein schönes haus dazu. drei vier, grüne arschgeigen durch den winter bringen a72euro/tag und nase könnte ich mir gut vorstellen. aber nur wenn die jeden morgen besserung beteuern.
Diese Frau ist genau so ein Sicherheitsrisiko für den Wirtschaftsstandort Deutschland wie der „Hühnerzüchter“!
Die sollte dringend professionelle Hilfe aufsuchen!
https://youtube.com/shorts/UYript8YWdk?si=J2JDhib4lxEgmbPe
Oh, das Holzhacken und Bevorraten mache ich bis heute.
Leider ist das grüne Heizungsgesetz noch längst nicht vom Tisch. Und soll es nach dem Willen der aktuellen Politik auch nicht. Wenn sich die Wichser durchsetzen, muss ich erfrieren.
Derzeit liegt der Schütt-Kubikmeter Buche in unserer Ecke bei 140 Euro. Vor wenigen Jahren waren es 80. Der Preissprung setzte meiner Erinnerung nach mit der Sprengung der Nordstream-Pipelines ein. Logischerweise ziehen die verbleibenden Energieträger dann im Preis nach.
Auf einem Dorfflohmarkt traf ich damals auf einen älteren Herrn, der sicher 80 alte Kanonen-, Öl-, Kohle- und Holzöfen für den Verkauf gesammelt hatte. Die Dinger gingen ihm weg wie warme Semmeln.
ich hab mit 40euro m3 meterholz angefangen. bloß als die bauerngimpel ohne not jedes jahr 5euro mehr wollten hab ich bei 60euro die reissleine gezogen und verheize nur noch anthrazit. wesentlich komfortabler als holz. da brennt der kachelofen auch durch und die bude ist morgens immer noch warm. mit holz schafft man das nicht.