Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
Sonntag, Mai 3, 2026
Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
StartGeopolitikWie du mir, so ich dir

Wie du mir, so ich dir

Von RAINER K. KÄMPF | Leute, die Rußland, seinen Menschen mit ihrer Kultur und Geschichte Sympathie entgegenbringen, solche soll es ja tatsächlich im Westen noch geben, atmen erleichtert auf.

Der Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, hat telefoniert. Mit Bruno Rodríguez Parrilla, seinem Pendant in Havanna auf Kuba. Es beruhigt uns dahingehend, daß man auf die weithergeholte Idee kommen könnte, die Russen wären außenpolitisch nicht ausgelastet. Mag sein. Kann aber auch sein, die karten einfach nur nach.

Seitdem Donald Trump die Fühler nach der Karibikinsel Kuba ausstreckt, die weniger Einwohner als Moskau hat, und die Öffentlichkeit mit seinem Begehren piesackt, erwacht die Insel aus dem weltpolitischen Dornröschenschlaf. Eine wahrscheinliche Steilvorlage für den Kreml, zurückzupiesacken.

Nun ist bei aller Spekulation nicht zu erwarten, daß ein Revival chruschtschowscher Agenda ins Haus, respektive auf die Insel, ansteht.

Wir erkennen eher ein Austarieren, den Versuch einer Neujustierung des „regelbasierten Losertums“, um mit Maximilian Krah zu argumentieren. Realisten kommen eh nicht auf den Gedanken, POTUS würde sich von diesem femininen Unsinn auch nur peripher beeindrucken lassen.

Aber wir erkennen die Botschaft an Trump: Wenn ihr weiter in unserem Vorgarten herummurkst, können wir das auch.

Zur Problemlösung wird dadurch kaum beigetragen, sicher aber zum Erkenntnisgewinn, wo der Hase im Pfeffer liegt. Wenn jeder vor seiner Haustür kehrt, bleibt alles schön sauber und weitgehend streßfrei.

Kommt der Donbass heim ins Russische Reich, wird es den Russen im Land der schwarzen Erde auf jeden Fall besser gehen.

Und wer sagt jetzt, die Kubaner würden im Elend versinken, wenn es eine Neuauflage von Hawai 2.0 geben würde?


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

Beitrag teilen:
ÄHNLICHE ARTIKEL

24 Kommentare

  1. TRUMP wird sich hüten des Zaren bestes Sommerdomizil erobern zu wollen.
    Er wartet lieber ab, ob es ihm nicht doch noch in den Schoss fällt, dann greift er natürlich zu.

    TRUMP hat von Kennedy gelernt. Da war er ja noch ein Kind als die Welt den Atem anhielt.
    Das wird er nichr vergessen haben.
    Erst mal alles andere einsammeln gehen.
    Und dann frei nach Hollywood: Das Beste kommt zum Schluss!

  2. Nach wie vor bin ich der Meinung, MERZ sollte Herrn PUTIN erst mal die geklauten Gelder zurückgeben.

    Wie kann ich mit jemandem Frieden schließen, der mit meinem geklauten Geld unterwegs ist und es nicht mehr herausrücken will. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit!

  3. Dieses ganze Ukraine Problem wird immer so dargestellt als sei Putin ein Idiot.
    Dann wird das auch noch so öffentlich diskutiert.

    Putin weiß schon ganz genau: Die Europäer kratzen alles Geld zusammen, bald sind sie blank. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis ihm der DONBASS ganz gehört.

  4. Das wäre jetzt doch die ideale Gelegenheit für unsere Grosskopferten
    mal wieder ihre aussenpolitische Wichtigkeit unter Beweis zu stellen.
    Vielleicht diesmal mit ’nem Malleflieger und 20 Soldaten
    und unserer Aussenminister nach Kuba um sich dort an Ort und
    Stelle für irgendwas über irgeneine Lage zu informieren und nebenbei
    während des Aufenthaltes wegen öko, Klima und so (damit die Insel nicht versinkt)
    die Kühlschränke aus dem Flieger rausbauen und an den Strand zu schleppen.
    Eventuell des gleichen mit dem Flieger, der sie wieder zurück bringen soll.
    Kühlschränke auch für Kuba.

  5. Die Russen und die Kubaner? Also, das beruhigt mich nicht gerade. Ich halte das für keine gute Nachricht.
    Wenn die Seiten sich am Ende so verteilen sollten: Russland, Kuba, Slowakei, Serbien, Iran, Nordkorea, China. Und z.B. (rein fiktiv) die Russen planen würden, ein irgendwann ggf. besiegtes Deutschland den Nordkoreanern zu überlassen.
    Und auf der anderen Seite also stehen: USA, Kanada, Israel, England, Frankreich, Deutschland, Italien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Spanien, Ukraine, Japan, Südkorea.
    Und sie würden anfangen, einen einzuziehen. Dann wären die Seiten doch relativ klar, wo man hingeht, wo man hingehört, oder? Auch wenn man die Leute an der Regierung nicht mögen sollte.
    Würde man sich z.B. von den Engländern abwenden, um mit den Nordkoreanern mitzugehen? Das geht ja irgendwie auch nicht.
    Es ist schon eine verdammt miese Lage.
    Am besten gefällt mir immer noch: Stell‘ Dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.

  6. @Mantis: Das funktioniert so aber nicht: Man könnte sicher auch irgendwelche Radikale aus Deutschland finden, die sowas schreiben würden. Das bedeutet ja nun nicht, daß ALLE ANDEREN aus der jeweiligen Gruppe das auch so sehen. Man kann nicht alle Deutschen für sowas in Generalhaftung nehmen. Und alle Syrer nunmal auch nicht. Wie oft muß man das eigentlich noch wiederholen? ich glaube, das hatte schon irgendein Comedian vor 20 Jahren mal thematisiert: Ausländer, die in ALLEN Deutschen Nazis sehen. Und umgekehrt. Ist nunmal nicht so. Wir wollen für sowas nicht mit in Generalhaftung genommen werden. Und friedliebende Syrer nunmal auch nicht in ihrer Gruppe. Soviel Fairness muß sein.

  7. Kuba ist energiepolitisch und wirtschaftspolitisch am Ende.
    Denn stromlos im Dunkeln: Det‘ kannste‘ auch in Berlin erleben.
    Die meisten Kubaner leben inzwischen in den USA/Florida/Miami und unterstützen das bankrotte System durch persönliche Überweisungen an ihre Verwandten finanziell. Karibiker sind sehr familienbezogen.

    Kuba hätte eine goldene Zukunft vor sich wenn amerikanische Investoren aus der wirklich tollen Insel ein 2.St. Barth oder Hawai (Pazifik) machen könnten. Alle würden von den US-Investitionen profitieren, auch die Einheimischen im Dienstleistungsbereich.
    Ähnlich wie die Dom.Rep oder andere Inseln wie St.Barth oder diejenigen, gegen die wir bald Fußball spielen müssen. Kuba ist nicht so weit weg wie Hawaii und wohl noch nicht so versifft und kriminell wie Jamaica oder gar Haiti.
    Wie sagte doch der olle Fidel Castro immer? „Mehr arbeiten, weniger feiern“ (übersetzt).

    Aber wenn die Russen vor Kuba kreuzen mit ihren Kriegsschiffen, vor Trumps Nase also, dann ist wieder mal „Schweinebucht“ angesagt.
    Ein Mr. Trump ist nichts so nett und geduldig wie Kennedy es einst war!

  8. @ gonger 3. Februar 2026 Beim 18:42

    Kuba ist das nächste sozialistische Land, welches bals kollabiert. Venezuela war davor ein gutes Beispiel. Wie es besser geht zeigt Milei in Argentinien.

  9. OT

    🙁 Rheinmetall Hungary Zrt. errichtet in seinem Werk in Zalaegerszeg ein Entwicklungs- und Ingenieurzentrum für die Verteidigungsindustrie, gab der ungarische Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó am Freitag vor Ort bekannt. Die Investition beläuft sich auf 3,7 Milliarden Forint (9,5 Mio. Euro), wovon der ungarische Staat 560 Millionen Forint (1,4 Mio. Euro) beisteuert, um die Schaffung von 80 neuen Arbeitsplätzen zu unterstützen…
    https://ungarnheute.hu/news/rheinmetall-baut-mit-neuer-investition-sein-entwicklerteam-in-zalaegerszeg-aus-77670/

    ➡ Heute Mittwoch fällt die ungar. Justiz
    wahrscheinlich das Urteil über den
    „mutmaßl.“ Hammerbanden-Terroristen
    Simeon Ravi „Maja“ Trux.

  10. Im Frühjahr 2022 gab es weitgehende
    Friedensverhandlungen zw. Ukraine u.
    Rußland in der Türkei. Dann reiste
    der Halbtürke Boris Johnson nach Kiew
    u. stimmte den Halbnazi Selenski um.
    Johnson versprach „jede Hilfe“.
    Passend dazu wurde die „False-Flag-OP
    Butscha“ durchgeführt. Die armen Opfer gab
    es jedenfalls. Aber wer war es? Ich verdächtige
    die Ukrainer.

    Derzeit gibt es wieder Verhandlungen.
    Diesmal reiste der Sohn, Marc Rutte,
    eines niederl. Kolonialisten nach Kiew,
    um den mittlerweile Vollnazi Selenski
    umzustimmen. Was ihm gelang. Die
    Koali der Kriegswilligen schenkt der
    UKR erneut Waffen, Munition u. Raketen
    u. weiterhin „jede Hilfe“.

  11. New York Times:
    Die Clintons sagen im Epstein-Fall aus
    von Anti-Spiegel, 3. Februar 2026 14:31 Uhr
    https://anti-spiegel.ru/2026/new-york-times-die-clintons-sagen-im-epstein-fall-aus/

    Anm.: Mette Marit, Kronprinzessin von Norge,
    hat per E-Mail(ist nachgewiesen) ihren
    „verrückten Freund“ Epstein gefragt, ob
    es eine gute Idee sei, wenn sie ihrem
    unehelichen Sohn zum 15. Geburtstag ein
    Bild mit einer nackten Wasserski-Fahrerin
    schenke.

    ++++++++++++++++++++

    ➡ Selensky wird in den Epstein Akten im
    Zusammenhang mit Menschenhandel aus
    der Ukraine erwähnt
    von Anti-Spiegel, 3. Februar 2026 14:33 Uhr

    Wladimir Selensky wird in Dokumenten zum Fall des Finanzmanns mehrere Dutzend Mal erwähnt…
    https://anti-spiegel.ru/2026/selensky-wird-in-den-epstein-akten-im-zusammenhang-mit-menschenhandel-aus-der-ukraine-erwaehnt/

  12. @ Haremhab 3. Februar 2026 um 19:43

    Auch wenn Sozialismus u. Kommunismus
    menschenfeindliche Ideologien sind, der
    Fairneß halber muß man aber anmerken,
    daß die USA schon seit Jahrzehnten Kuba
    u. Venezuela kaputtsanktionieren.

  13. WIE IMMER 🙁
    UKRAINISCHE SHOW FÜR DIE
    GELD- & WAFFENSPENDER:

    Während des Besuches von Nato-Generalsekretär
    Mark Rutte in Kiew ist für die ukrainische
    Hauptstadt Luftalarm wegen eines möglichen
    russischen Raketenangriffs ausgelöst worden.

Kommentarfunktion ist geschlossen.