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Die Rettung der EU-Verschuldung: Das Vermögen der Bürger

Von PROF. EBERHARD HAMER (Teil 2 von 2) | Inzwischen ist die Verschuldung der EU und ihrer Mitgliedsländer so groß, dass es durch die klassischen Schuldenrückzahlungsmöglichkeiten wie Einsparungen, Steuererhöhungen oder Kreditaufnahme nicht mehr lösbar ist. Die Schuldenexplosion treibt zum Crash des Euro-Systems und damit auch der EU.

In dieser verzweifelten Situation kann ein Zusammenbruch (Crash) nur noch durch zwei brutale Vermögenseingriffe auf die Bürger abgeschoben werden: 1. Die Entwertung der Geldvermögen und 2. Enteignungen auch im Sachvermögen.

Zu 1: Eine Entwertung des Geldvermögens wird von der EU bereits vorbereitet. Die Europäische Zentralbank will 2029 auf den „Digitalen Euro“ umstellen, was nichts anderes besagt, als dass dann die Bargeldwährung abgeschafft und eine neue, in der Willkür der Zentralbank liegende Digitalwährung eingeführt werden soll. Eine solche Umstellung wird üblicherweise auch mit Abwertung verbunden.

In den bisherigen Währungsreformen wurde in Frankreich um jeweils zehn Prozent, bei uns sogar 1947 um 90 Prozent abgewertet, was nichts anderes besagt, als dass die Währungsguthaben der Bürger diese Prozentsätze an Wert verlieren, der Staat aber als Schuldner um diesen Prozentsatz entlastet wird.

Auf dem Wege zur Währungsreform entsteht meistens eine sich beschleunigende Inflationsstrecke, weil die Menschen dem Geldwert nicht mehr trauen bzw. die Geldmenge so stark erhöht wird, dass ihr Wert entsprechend sinkt.

Wichtig erscheint für die Bürger der EU, dass die Euro-Bürokratie mit der Umstellung auf den digitalen Euro offen die Absicht bekundet, eine Währungsreform durchzuführen und damit das Finanzvermögen der Bürger zu eigenem Vorteil um den Abwertungssatz zu vernichten.

Unser Finanzvermögen ist deshalb direkt durch die EU gefährdet. Das gilt nicht nur für Barguthaben, sondern auch für Rentenansprüche, Aktien, Schuldverschreibungen, Grundschulden und alle anderen nominellen Werte.

Wir müssen also mit einem radikalen Schnitt aller Geldwerte rechnen, um die eigentlich illegalen Schulden der EU – und auch der Mitgliedsländer – aus dem eigenen Finanzvermögen jedes Bürgers wieder abzutragen.

Wer also die Absichten der EU und die logischen Konsequenzen daraus ernst nimmt, sollte – wie es die Hochfinanz längst tut – sein Finanzvermögen entweder nach Außereuropa verlagern oder in Sachvermögen umtauschen.

Zu 2: Die EU will aber auch an unser Sachvermögen. Als 1947 die Kriegsschulden durch Währungsreform reduziert wurden, wurde auch ein „Lastenausgleich“ zur Belastung des Immobilienvermögens „aus Gerechtigkeitsgründen“ eingeführt: der Lastenausgleich, mit dem zwangsweise alle Grundstücke mit staatlichen Grundschulden belastet wurden.

Die EU plant ihren Raubzug noch weiter: Sie will auch das bewegliche Vermögen der Bürger belasten bzw. teilenteignen. Dazu hat sie 2024 eine neue Behörde, die „Anti Money Laundering Authority (AMLA)“, in Frankfurt angesiedelt. Angeblich dient diese Behörde der Bekämpfung der Geldwäsche. In Wirklichkeit aber soll sie ein Vermögensregister jedes einzelnen Bürgers der EU anlegen. Durch ihre räumliche Nähe zur Euro-Bank soll damit das Finanzvermögen jedes einzelnen Bürgers leicht ermittelt, kontrolliert und der EU-Behörde zu Plünderungszwecken gemeldet werden können.

Wenn nur noch digitales Geld besteht, hat die Zentralbank die alleinige und totale Kontrolle über das Finanzvermögen jedes einzelnen Bürgers der EU, kann also die EU mit Hilfe ihrer AMLA Finanzvermögen nicht nur generell für alle Bürger in der EU reduzieren, sondern auch speziell politische Missliebigkeit, Opposition oder „falsches Denken“ mit Geldentzug bis zur Kontosperrung bestrafen.

Damit aber auch die Sachvermögensbesitzer zwangsweise zur Schuldenbereinigung der EU mitbeitragen müssen, soll die AMLA über jedes einzelne Vermögen jedes EU-Bürgers ein Vermögensregister anlegen.

Dafür hatte sich die EU-Kommission schon 2021 eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, welche bescheinigte, dass ein solches Vermögensregister grundsätzlich machbar sei, so dass die Vermögensverhältnisse der Bürger grenzüberschreitend transparent würden und abgerufen werden können. Nichts soll den Behörden mehr verborgen sein. Weder das kleine Häuschen auf Mallorca noch die Uhrensammlung oder der Goldvorrat oder der Oldtimer oder die Kunstschätze der Bürger. Angeblich soll nach der Richtlinie (EU) 2024/1260 damit nur die Abschöpfung und Einziehung von Vermögenswerten und deren Erträge für Kriminelle abgeschöpft werden können. Tatsächlich aber dient das Vermögenregister einem neuen Lastenausgleich, um die Sachvermögen ebenso für die Staatsschulden heranzuziehen wie die Inflation und Währungsreform die Geldwerte dann entwertet hat. Praktisch soll die AMLA ein zentrales Vermögensregister erstellen, um die Vermögenswerte der Bürger brutal zu erfassen, so dass es im Falle eines EU-Entschuldungsprogrammes nur eines Mausklicks bedarf, um jeden einzelnen Bürger hinsichtlich seines Vermögens zu entreichern, zu plündern.

Die entsprechenden Informationen für das Vermögensregister sollen aus sämtlichen Informationen der Behörden digital zusammengeführt und durch einen Fragebogen für jeden Bürger ergänzt werden, bei dem hohe Strafen für Falschangaben drohen.

Dieses Zwangs-Vermögensregister gilt nicht nur für natürliche Personen, sondern auch für Stiftungen und juristische Personen, also für das Sachvermögen jeder Person in der EU.

Die Europabank als Zentralbank der Digitalwährung und AMLA als zentrale Vermögensinformation aller Sachvermögen können also gemeinsam (2029?) die totale Plünderung aller EU-Bürger an Finanz- und Sachvermögen durchführen.

So jedenfalls die Pläne.

Wie können wir dem entgehen?

Die Schwachstelle der Euro-Plünderung durch die EU ist weniger das Finanzsystem, welches total von der EU zentralisiert werden kann; – die Probleme werden auf der AMLA-Seite bei der Ermittlung des Sachvermögens auftreten.

  • Das gilt einmal für die Werte der Grundstücke. Wertet die AMLA die Einheitswerte oder die Verkehrswerte mit Grundschulden oder ohne?
  • Wie will eine staatliche Behörde nachprüfen, welche Kunstschätze ich habe und was diese wert sind? Und wenn ich diese überhaupt nicht angebe?
  • Gleiches gilt für Gold. Wie kann eine staatliche Behörde beweisen, dass ich Gold habe und wie viel? Jedenfalls nicht für die vor zehn Jahren (Verjährung) gekauften Bestände.
  • Und wie will der Staat die Vollständigkeit einer abgegebenen Vermögenserklärung nachprüfen?
  • Und was ist mit den Finanzanlagen in den Steueroasen? Diese sind bisher schon nicht bekannt und werden wohl auch von den dortigen Staaten geschützt bleiben, weil dies sonst ihr wirtschaftlicher Ruin wäre.

Es gibt also eine Menge Schlupflöcher und auch rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, das Vermögen künstlich zu reduzieren.

Was bleibt, ist, dass die EU sich hemmungslos und illegal verschuldet, dafür keine eigenen Steuern und Einnahmen hat, also ihre Schulden bei den Bürgern in Europa durch Plünderung von deren Finanz- und Sachvermögen abladen muss.

Hätten die Brandmauer-Parteien nicht jede Kritik an der EU verhindert, deren illegale Verschuldung nicht akzeptiert (Merkel, Macron, Merz) und auch die Übernahme der jährlichen Hilfszahlungen für die überschuldeten Mitgliedsstaaten nicht akzeptiert, würde die EU nicht überschuldet und konkursreif sein, würde der Bürger vor ihrem Zugriff geschützt geblieben sein.

Unsere Politiker sind es selbst schuld, dass nun die EU nach unserem Vermögen greift und mit Zustimmung unserer nationalen Politiker greifen darf.

So wurde die EU von der Wohltat (Handel) zur Plage, vom wirtschaftlichen Nutzen durch Übergriffigkeit ihrer Bürokratie zur Gefahr und zum Schaden für jeden besitzenden Bürger.

Denn bei privater Überschuldung bleibt dies ein Problem zwischen Schuldner und Gläubigern. Bei staatlicher Überschuldung dagegen sorgt die internationale Hochfinanz immer dafür, dass nicht sie als Gläubiger verliert, sondern die Bürger allein den Schaden zu tragen haben, also ausgeplündert werden müssen.

Die EU bereitet diese Plünderung im Auftrag der Hochfinanz gerade vor. Der Termin 2029 ist nicht zufällig, weil die EU gerade wieder 90 Milliarden Ukraine-Schulden gemacht hat und aufgrund ihrer Überschuldung selbst auch zahlungsunfähig zu werden droht.

» Teil 1: Die überschuldete EU will nun die Bürger plündern


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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6 Kommentare

  1. Das EU-Vermögensregister kommt. So können die sehen, wo es etwas zu holen gibt. Erst danach können neue oder höhere Steuern. Möglich wären auch Zwangshypotheken usw. Bürger werden weiter ausgepreßt.

  2. diejenigen die nichts besitzen sind mal wieder die gewinner. ein leben lang gutgehen lassen und dann mit der einheitsrente aka bürgergeld sauber dastehen. und ich idiot der sein leben lang versucht hat etwas zu erreichen und letztendlich auch erreicht hat steh dann auf einer stufe.
    man sollte es nicht glauben aber ich kannte vor 50jahren ein paar von diesen vögeln. die hatten damals schon den begriff einheitsrente im sprachgebrauch. jahrzehnte des nichtstuns und jetzt tatsächlich kriegen solche pfeifen rente.

  3. .
    Je übergriffiger der Staat/ EU, desto aggressiver die Gegenwehr der Bürger.

    Wir Deutschen werden Fettlebe der großen Pleiteländer F, Sp, It. nicht weiter finanzieren
    Franzosen beziehen 80% ihres Nettogehalts als Rente, Deutsche 48-53%, länger arbeitn

    Diese EU mit Diktatorin v.d.Leyen ist für Deutschand schlimmer als Versailles.

    Friedel
    .

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