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Donnerstag, April 30, 2026
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Weltwoche Daily: Merz‘ Flucht in die Außenpolitik

Weltwoche Daily mit Roger Köppel – pointiert, unerschrocken, mit einem Schuss guter Laune, immer die „andere Sicht“, kritisch gegenüber Mainstream-Narrativen und mit spitzer Feder gegen links-grüne Überheblichkeit und staatliche Bevormundung. Das sind die Themen heute:

Ist Trump ein Faschist?

Kaum ist Donald Trump wieder im Amt, greifen die gewohnten Chöre in Berlin, Brüssel und bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zur ultimativen rhetorischen Atombombe: „Faschist!“. Historiker drehen sich im Grab um, aber das stört niemanden. Hauptsache, der Feind hat einen Namen, der jede Diskussion sofort beendet. Tatsache ist: Trump hat weder Konzentrationslager eröffnet noch die Presse verboten – im Gegenteil, er wird von ihr täglich zerlegt und liebt es. Faschismus sieht anders aus. Vielleicht sollten die echten Faschismus-Experten mal in die Spiegel der woken Cancel-Culture schauen. Dort findet man mehr autoritäre Züge als in Mar-a-Lago.

Merz: Flucht in die Aussenpolitik

Bundeskanzler Friedrich Merz hat ein Problem: Zu Hause brennt die Hütte – Migration, Energiepreise, marode Infrastruktur. Und was macht der Sauerländer? Er flüchtet sich in die große weite Welt. Venezuela-Krise, Ukraine, Indien – überall mischt Merz mit, Hauptsache weit weg vom deutschen Alltag. Klassischer Außenkanzler-Komplex. Während die Ampel damals im Inland versagte, versagt Merz jetzt, indem er das Inland ignoriert. Die Bürger merken: Wenn der Kanzler nur noch im Flieger sitzt, sitzt das Land in der Tinte.

Oskar Lafontaine: Fake-News-Attacke gegen den Friedenspolitiker

Oskar Lafontaine, der unbequeme Saarländer, der nie den Mund gehalten hat, wird mal wieder zum Abschuss freigegeben. Diesmal lautet die Kampagne: „Putin-Versteher“. Weil er seit Jahren vor Eskalation im Ukraine-Krieg warnt und Waffenlieferungen kritisiert, hagelt es Fake-News-Vorwürfe aus den üblichen Verdachtsmedien. Der Mann, der schon früh die rot-grüne Kriegsbeteiligung ablehnte, wird zum Feindbild stilisiert. Friedenspolitik? In Zeiten des Kriegsjournalismus ein Verbrechen. Lafontaine bleibt trotzdem gelassen – und das macht seine Gegner erst richtig nervös.

Immanuel Kant: Verstärkung für Köppel

Philosophische Unterstützung aus Königsberg! Immanuel Kant hätte seine helle Freude an der aktuellen Medienlandschaft gehabt. Der Kategorische Imperativ gegen Desinformation? Eher der Imperativ der Aufklärung: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Genau das predigt Roger Köppel seit Jahren – und erntet dafür regelmäßig Häme aus den Redaktionen. Kant würde nicken: Wer Zensur und Einheitsmeinung fordert, verrät die Aufklärung.

Journalistische Wundertüte im Armani-Anzug

Manche Kollegen fragen sich immer noch, wie man gleichzeitig gut gelaunt und kritisch sein kann. Die Antwort läuft seit Jahren in Zürich herum: Roger Köppel. Der Mann zieht jeden Morgen die journalistische Wundertüte auf – mal spöttisch, mal philosophisch, immer unabhängig. Und weil er keinen Mainstream-Kurs fährt, wird er geliebt oder gehasst. Dazwischen gibt’s nichts.

Zensur in der Schweiz: Pfisters VBS im Kampf gegen «Desinformation»

Verteidigungsminister Martin Pfister entdeckt das neue Feindbild: „Desinformation“. Das VBS mutiert zum Wahrheitsministerium. Wer nicht die offizielle Linie singt, wird zum Sicherheitsrisiko erklärt. Palantir-Software, Überwachungsphantasien – alles im Namen der „Resilienz“. Die Schweiz, die mal für Redefreiheit stand, rutscht in den EU-Modus: Zensur light, aber mit Schweizer Präzision. Wenn der Staat entscheidet, was Desinformation ist, dann ist die Demokratie schon halb verloren.

Affront: Meloni missbraucht Katastrophe von Crans

Die Brandkatastrophe von Crans-Montana mit 40 Toten ist eine Tragödie. Italien trauert – verständlich. Aber Giorgia Meloni nutzt das Unglück schamlos für anti-schweizerische Stimmungsmache. Der Bar-Besitzer kommt gegen Kaution frei? Sofort „Affront!“, Botschafter zurückrufen, große Worte. Meloni weiß: Emotionen gewinnen Wahlen. Die Schweizer Justiz unabhängig zu lassen, passt da schlecht ins Bild. Trauer ja – politisches Kalkül nein.

Ballern auf Jesus: Ameti stilisiert sich zum Opfer

Sanija Ameti hat mit einer Luftpistole auf ein Jesus-und-Maria-Bild geschossen und es stolz gepostet. Jetzt, Monate später, spielt sie die Gescholtene, die Überarbeitete, das Opfer der bösen Kritik. Klassiker: Provokation, dann Empörung heucheln, wenn’s Konsequenzen gibt. Wer auf religiöse Symbole ballert und das dann als „Kunst“ oder „Fehler“ verkauft, braucht kein Mitleid – sondern ein bisschen Demut. Die Schweiz hat Religionsfreiheit – inklusive der Freiheit, nicht auf heilige Bilder zu schießen.

800 Professoren protestieren für die SRG

800 Professoren – vor allem aus den weichen Fächern – fordern mehr Geld für die SRG. Begründung? „Demokratie braucht Qualitätsjournalismus“. Übersetzung: Die SRG soll weiter links-grün bleiben und die Bürger für ihre eigene Bevormundung zahlen lassen. 800 Unterschriften aus der akademischen Blase – das ist kein Volksaufstand, das ist ein Bettelbrief.

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2 Kommentare

  1. Nächstes Mal sollte Geburtsmuslima Ameti auf
    eine Kopie eines alten Mohammedbildes ballern.
    Und alles würde gut werden. 😉 Zwinker!
    https://t1p.de/4tbvg

    Beleidigte Moslems, z.B. vom Hindukusch,
    würden ihr angebliches Bilderverbot sofort
    vergessen u. nur ihren beschossenen Halbgott,
    äh, Allah-Gesandten verteidigen u. zwar mit
    angezündeten Kirchen u. enthaupteten Christen,
    obwohl Ameti noch nie Christin war. Wetten?

    +++++++++++++++++

    Der erste schriftlich überlieferte Beleg gegen bildliche Darstellungen ist erst in der Hadith-Literatur im späten 8. Jahrhundert im Muwa??a‘ al-Muwatta‘ ::: des Mâlik ibn Anas nachweisbar. Als

    Umm Habiba und Umm Salama – zwei Ehefrauen Mohammeds – über die Mâriya-Kirche Abessiniens und über die dortigen bildlichen Darstellungen dem Propheten kurz vor dessen Tod berichteten, soll er(Anm.: der alte Hetzer u. Aufwiegler) der Tradition zufolge geantwortet haben:

    „Wenn unter denen ein frommer Mann stirbt,
    bauen sie über seinem Grab eine Gebetsstätte
    und bringen darin diese Bilder an. Solche Leute
    sind vor Al-Lah/Der-Gott am Tage der Auferstehung
    die schlechtesten Geschöpfe.“[11]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderverbot_im_Islam

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