CO2-Steuer abschaffen - Deutschland entlasten
Freitag, Mai 15, 2026
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Industrie kann der Mensch nicht essen

Von WOLFGANG HÜBNER | Beim EU-Gipfel in Brüssel ist nicht nur der von Kanzler Merz und Kommissionspräsidentin von der Leyen geplante Raub des russischen Staatsvermögens gescheitert (PI-NEWS berichtete). Zumindest vorerst ist auch die Unterzeichnung des Mercosur-Freihandelsabkommens zwischen der EU und den südamerikanischen Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay geplatzt. Den Ausschlag dafür gaben die Regierungen von Frankreich und Italien, zwei Schwergewichte in der EU. Doch auch Polen und Ungarn stimmten gegen das Abkommen.

In Deutschland herrscht offiziell Enttäuschung und auch Wut, weil sich vor allem die deutsche Industrie neue Absatzmärkte in Südamerika versprochen hat. Offenbar sind die Bauern hierzulande wieder gut im Griff der CDU und industriellen Landwirtschaft. Das ist im Nachbarland Frankreich und auch in Polen ganz anders. Trotz geringen Anteils an der Wirtschaftsleistung dieser Länder und auch in Italien genießt dort die Nahrungsproduktion selbst bei der städtischen Bevölkerung noch immer hohes Ansehen.

Und es ist den Menschen dort nicht so egal wie im Niedrigpreisparadies Deutschland, was sie essen, wie das schmeckt und unter welchen Umständen Lebensmittel produziert werden. Vergessen ist in diesen Ländern auch nicht, dass Nahrung die Grundlage allen menschlichen Seins ist. Industrie ist in vielerlei Weise unverzichtbar für Massengesellschaften, doch essen oder gar kulinarisch genießen kann man Industrie nicht. In Frankreich wie in Italien gibt es Stolz auf die eigenen Küchen und ihren internationalen Ruhm.

Wenn dort die Bauern, also die Produzenten des Nahrungsangebots, protestieren, gerne auch mit brachialen Mitteln, dann darf keine Regierung das missachten. Viele deutsche Landwirte werden offen oder heimlich mit dem vorläufigen Scheitern von Mercosur sympathisieren. Aber sie haben die Übermacht der industriellen Profitinteressen und völlig desinteressierte, kapitalhörige Medien gegen sich. Ein guter Grund, an die wichtigste Lebensgrundlage zu erinnern.


Wolfgang Hübner.
Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.

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16 Kommentare

  1. Anscheinend ist Nahrungsmittelproduktion im Gegensatz zu Energieversorgung aus Sicht unserer „Eliten“ keine kritische Infrastruktur, die erhalten werden muß. Nebenbei stellt sich die Frage, was man denn auf diesen „neuen Absatzmärkten“ absetzen will. Industrieproduktion kann es wohl nicht sein, da die gewollte Zerstörung „unserer“ Industrie wohl kaum genügend Produktion übrig lassen wird, um den Eigenbedarf Europas zu decken. Es läuft wohl eher darauf hinaus, dass einige Kreise ihr Schwarzgeld und ein paar Waffen besser außerhalb der europäischen Jurisdiktion transferieren könne, während die nahrungsmittelrechtlichen Auflagen, die unsere Bauern über jahrzehnte geknechtet haben für Importeure aufgeweicht werden, um endlich den genmanipulierten Dreck zu konkurrenzlosen Schleuderpreisen auf den europäischen Markt zu bringen. Dann wird unser bäuerlicher Mittelstand endlich aufgerieben, das Ackerland kommt zu Schleuderpreisen auf den Markt und Blackrock, Statestreet etc. können dann Ukraine 2.0 spielen, bis der Verbraucher nur noch Industriedreck kaufen kann, während „die Vermögensverwalter“ dann echte Werte statt Spielgeld in den Händen halten, die ihren Wert nach dem Crash zumindest erhalten. Der das Essen kontrolliert hat wesentlich mehr Macht als der, der das Klimanarrativ kontrolliert. Es bleibt zu hoffen, dass die Bauern durchalten und auch entsprechen UNterstützung erfahren. Aber bestimmt sind schon wieder Bauernverbandsfunktionäre unterwegs, die nur „das Beste“ wollen und unsere Landwirte an den Meistbietenden verkaufen.

  2. Bei den Bauernprotesten in Brüssel wurden einige Bauern von der Antifa angegriffen. Deutsche Bauern lassen sic nicht viel gefallen und haben sich gewehrt.

  3. Es gibt absolut nichts mehr, was diese Gurkenregierung richtig macht!
    Es ist wahrscheinlich nicht leicht, in diesem „kaputten“ Land noch irgendetwas „auszubessern“.

  4. Oh, VIELE Fragen!
    Welche Absatzsatzmärkte verspricht sich welche deutsche Industrie im Ausland?
    Die deutsche Industrie IST im Ausland. Dank der Anstrengungen der so genannten „Grünen“.
    Hier braucht keine Urproduktion mehr zugunsten einer Industrie geopfert zu werden.

    Zweitens: Sowohl Frankreich als auch Polen dürfte – zumindest im bisherigen Vergleich zu Deutschland – einen HOHEN Anteil der sogenannten Urproduktion an der Gesamtvolkswirtschaft haben.

    Drittens: Von welchem „Niedrigpreisparadies Deutschland“ ist da die Rede? Und dann auch noch bzgl. der Nahrung? Lieber Artikelautor: Gehen Sie bitte nochmal durch den nächsten Aldi und gucken sich die Preise dort genauer an! Insbesondere die Fleischpreise! Es haben unglaublich viele Landwirte längst aufgegeben, weil sie einfach keine Böcke mehr auf die Scheiße haben, die besonders seit den Grünen in diesem Land abgeht.

    Landwirt ist man nicht einfach so. Gilt für alle Selbstständigen, Gewerbetreibenden. Man hat da ein erhöhtes relatives Bedürfnis nach Freiheit, aller irrwitzigen Bürokratie zum Trotz, die einem auferlegt wird und diese Freiheit erzwungen zur Farce macht.

  5. Der Artikel ist sachlich richtig, nur kann ich mich mit der Bezeichnung „Niedrigpreisparadies“ für Deutschlands Lebensmittel sicherlich nicht anfreunden. Wenn etwas zu niedrig ist, und eigentlich immer zu niedrig war, sind das die Erzeugerpreise, die die Molkereien und andere verarbeitende Betriebe, Zwischenhändler und Marktketten an die Landwirte zahlen. Bei den EVP kommt das nur leider nicht an, was auch durch punktuelle Angebote zu Zwecken der Kundenbindung nicht anders wird.

    Gesteigert wird das Ganze noch durch die von den bewußten Fehlentscheidungen der diversen Regierungen verursachte Inflation mit Preissteigerungen von inzwischen bis zu über hundert Prozent, je nach Produktsegment. Auch das läßt sich durch genehme Statistiken, die durch die öffentlichen wie privaten Medien geistern, nicht aus der Welt schaffen. Der Weg, die Bauern gegen die Verbraucher und die Verbraucher gegen die Bauern aufzubringen, ist der falsche. Aber die Technik ist bekannt: Sie heißt „Teile und herrsche“.

  6. Ab Januar wird alles noch teurer im Land. Grund dafür ist die gestiegener CO2-steuer. Auch da hätte Merz etwas ändern können.

  7. Der Vorzeige-Obdachlose-Arbeitslose von Berlin:
    Vor einigen Jahren wollte er raus aus Ungarn, im Ausland arbeiten, mehr Geld verdienen. Eigentlich war Italien das Ziel, doch dann landete er in Berlin. „Ein Freund versprach dort Arbeit auf einer Baustelle. Aber als wir dort ankamen, gab es eine Polizeirazzia. Gleich am ersten Morgen. Alles war kaputt.“….
    https://www.bz-berlin.de/berlin/weihnachts-wunder-obdachloser-attila
    Ungarische Staatsbürger benötigen für die Arbeit in Deutschland keine spezielle Arbeitserlaubnis, da sie von der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit profitieren, vor einer Polizeirazzia hätte Attila eigentlich keine Angst haben müssen.

  8. Ist ja rührend, daß der Herr Bundeskanzler Wut und Zorn zuläßt (mindestens bis zum nächsten Shitstorm Unserer Demokraten). Vielleicht sollte ihn aber jemand darauf aufmerksam machen, daß es helfen würde, den Import der Verursacher dieser Wut und diesem Zorn endlich einzustellen und die besonders netten Schätzchen, die uns hier täglich beglücken, umgehend in ihre Heimat zurück zu schicken.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article6946e3e54480b753eb67116c/gedenken-nach-anschlag-merz-in-magdeburg-auch-wut-und-zorn-duerfen-sein-im-auge-von-grausamen-verbrechen.html
    Wut und Zorn ist was anderes als Hass und Hetze, oder?

  9. Ich denke daß es auch unter den deutschen Bauern rumoren wird falls das Mercosur-Abkommen in der alten Form durchkommen sollte. Milchbauern in Not: Die gegenwärtigen Milchpreise machen die Erzeugung von Milch unwirtschaftlich.
    Die niedrigen Agrarpreise von Haltungsstufe 2-Billigfleisch sind dem Konkurrenzkampf Aldi, Lidl usw. geschuldet was gesunder Wettbewerb ist aber wenn es an die Substanz der deutschen Landwirtschaft geht, dann müssen sich auch die deutschen Landwirte den französischen, italienischen und belgischen Protesten anschließen. In Brüssel haben die Landwirte am Wirksamsten protestiert.

    Billiges Hormon-Fleisch (Weichmacher) aus Argentinien brauchen wir hier nicht. Keiner weiß doch welche Qualitäts-Standarts die Gauchos dort einhalten und kontrollieren kann man das ohnehin nicht.
    Die Lieferketten-Bürokratie wird doch inzwischen ganz langsam reduziert. Und da will man neue Bestimmungen schaffen?
    Und unsere Exporte dorthin? Das größte Land Brasilien nähert sich Russland an.
    Wer aus finanzieller Not gezwungen ist in die Discounter-Kühlregale zu greifen, der macht es nicht freiwillig und den verurteile ich deshalb nicht.
    Das Abkommen muß weg und die Verhandler hatten 26 Jahre Zeit, davon wieviele Tage in der Sonne an der Copacabana?
    Es entscheidet sich endgültig im Januar ob Merz eine weitere Niederlage auf dem europäischen Parkett einstecken muß. Ganz vom (sprichwörtlichen) Tisch ist die Sache noch nicht.

    Etwas OT: Putin will mit Macron sprechen (nicht mit Merz). Was ist da los? „Miami“ wirkt?
    https://www.morgenpost.de/politik/article410508760/ukraine-krieg-news-russland-aktuell-trump-deutschland-putin.html
    Werden Macron und Meloni (die kommt ja auch gut mit Staatchefs klar) plötzlich vernünftig?

  10. Ohne Industrie laufen die Bauern wieder hinterm Hakenpflug, der von Ochsen gezogen wird. Da gibt es dann auch nichts zu essen.

  11. Deutschland 2025: Das ist keine Demokratie mehr
    Marc Friedrich, 21.12.2025 | ~ 1 Std. 14 Min.

    Roger Köppel zerlegt die deutsche Politik kompromisslos:
    Erfolgs-Hybris, Brandmauer-Wahnsinn, Staatsquote über 50%, Parteiverbote und warum die Bürger längst schlauer sind als die Regierungseliten. Eine Analyse aus Schweizer Perspektive.
    https://www.youtube.com/watch?v=gQdzrTwrlx4

  12. @ Germania® (Freies Land™)
    22. Dezember 2025 um 00:46

    Bin dafür, daß der Pflug demnächst
    von grünen „Eseln“ gezogen wird.

  13. Kriegsindustrie brauchen wir keine.
    Ohne Lebensmittelindustrie kann man
    kein Land, wie die BRD mit ~85 Mio. Einw.,
    ernähren. Und was wir brauchen ist Energie:
    Billiges Erdgas u. Atomstrom. Wobei wir
    bei den Nordstream-Terroristen wären:

    Nord-Stream-Sabotage: Ukrain. Ex-Kommandeur
    bestätigt Rolle von verdächtigem Soldaten Serhij K.
    Sein damaliger Vorgesetzter, Roman Tscherwinsky…

    Die Aussagen des Ex-Militärs sind brisant,
    denn Tscherwinsky selbst gilt als zentrale
    Figur hinter der Operation…

    Die Pipelines seien ein «militärisch legitimes Ziel» gewesen, da Russland damit seine Armee finanziert habe. Die Attacke habe zudem in internationalen Gewässern stattgefunden und sei laut internationalem Seerecht nicht verboten.

    Diese Argumentation wird nun auch Teil der Verteidigungsstrategie von Serhij K. Vor dem Bundesgerichtshof sei laut Spiegel eine Beschwerde anhängig, die eine funktionelle Immunität als Soldat geltend macht…
    https://weltwoche.de/daily/nord-stream-sabotage-ukrainischer-ex-kommandeur-bestaetigt-rolle-von-verdaechtigem-soldaten/

    Krieg gegen(!) die Ukraine: Ukraine greift russische(!)
    Schattenflotte erstmals im Mittelmeer an,

    berichteten der Kyiv Independent, die Ukrajinska Prawda und das Nachrichtenportal RBK Ukrajina unter Berufung auf Kreise des Inlandsgeheimdiensts SBU…
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-12/ukraine-krieg-schattenflotte-tanker-drohnen-angriff

    Korruptaine – Kleptokratie & Terrorstaat!

  14. Selensky verlangt, daß Europa die ukrainische
    Armee auch nach dem Krieg bezahlt!
    Alexander Raue, 21.12.2025 | 8 Min.
    Laut ukrainischen Medien ist Selenskys Stabschef Yermak trotz offiziellen Rücktritt weiter im Amt! Die Korruption geht ungehindert weiter und der Grund dafür ist unfaßbar! Außerdem hat Selensky von Europa verlangt, die ukrainische Armee auch NACH dem Krieg weiter zu bezahlen, da die wirtschaftliche Lage immer schlimmer wird. Das Faß ohne Boden kennt keine Grenzen!
    https://www.youtube.com/watch?v=fvDxyASRup8

    Milliardär Selenski u. Dramaqueen Andrea
    telefonieren täglich u. abends treffen die
    beiden sich in ihrer Wohnung. Alte
    Liebe rostet nicht!

    IM STANDESAMT 😉
    Damit Wolo nicht so klein neben Andrea
    ist, wurde er auf ein Kissen gesetzt:
    https://img.sparknews.funkemedien.de/238943975/238943975_1689248723_v16_9_1200.jpeg

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