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Dienstag, April 21, 2026
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Kein schöner Land in dieser Zeit

Von MEINRAD MÜLLER | Lang, lang ist’s her: Vor rund 190 Jahren wurde das Volkslied „Kein schöner Land“ komponiert – und hat Generation um Generation geprägt. Es war ein Lied der Heimat, der Geborgenheit, des Zusammenhalts. Man saß beieinander, sang, fühlte sich sicher.

Diese Zeit ist vorbei. Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz – in einem seiner seltenen lichten Momente – musste kürzlich zugeben, dass das Stadtbild in unseren Städten verkommt (PI-NEWS berichtete hier, hier und hier). Und wenn ein Regierungschef das sagt, meint er genau das, was wir alle täglich sehen:

Der abendliche Spaziergang durch die Fußgängerzone ist kein Genuss mehr, sondern ein Spießrutenlauf. Vermüllte Plätze. Schmierereien an jeder Wand. Aggressive Gruppen, die das Straßenbild dominieren. Polizei? Nur auf dem Papier. Ordnung? Ein nostalgischer Begriff.

Kein schöner Land? Willkommen in der Realität. Damit PI-NEWS diese Entwicklung sichtbar dokumentieren kann, bitten wir unsere Leser: Schicken Sie uns Handyfotos aus Ihrer Stadt mit ein paar beschreibenden Sätzen! Zeigen Sie, wie es wirklich aussieht:

  • Plätze, die man früher liebte – und heute meidet.
  • Straßen, die nicht mehr deutsch wirken.
  • Ecken, in denen man sich unwohl fühlt.
  • „Romantische“ Abendspaziergänge… mit Puls 180.

Ihre Bilder sprechen mehr als 1000 politische Sonntagsreden. Halten wir gemeinsam fest, was aus unserem Land geworden ist – und warum wir nicht länger schweigen.

» Schicken Sie uns Ihre Fotos bitte an: info@pi-news.net


Meinrad Müller.
Meinrad Müller.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.

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16 Kommentare

  1. „Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz – in einem seiner seltenen lichten Momente – musste kürzlich zugeben, dass das Stadtbild in unseren Städten verkommt“

    Lichte Momente?

    Ich weiß nicht, ob man das so nennen kann, wenn der Pfleger das Patsche Händchen hält und ihn aufmuntert: „Fritze heute musst du ganz tapfer sein. Heute musst du regieren!“ Und Fritze blöd lächelt.

  2. Ich glaube man merkt, dass ich von diesem Männchen keine besonders hohe Meinung habe.

    Einen Herrn Klingbeil zum Finanzminister zu machen und sich auf die Schuldenorgie der SPD einzulassen, geht nicht im Vollsuff. Dazu ist ein kompletter geistiger Totalausfall notwendig.

    Ein moralischer Krüppel und ein charakterlicher Zwerg, der sich einbildet, Bundeskanzler spielen zu können.

  3. Kein schöner Land. Es wird noch heute hier und da in Japan in gelungener Weise intonisiert, vielstimmig gesungen, zum Beispiel von Schulorchestern. Wenn sie das dann erklingen hören, aus einer Turnhalle, gesungen von Japanischen Buben und Mädchen in Deutsch, dann bleiben sie stehen und lauschen andächtig. Kein schöner Lied, finden Sie nicht auch?

  4. @ ghazawat 20. Oktober 2025 Beim 10:03

    Chrakter, Moral, Kompetenz usw. kann man nicht mehr voraussetzen. Merkel fehlte dazu noch zusätzlich Charisma. Sie hatte noch nie etwas.

  5. Merz ist doch grade vollauf damit beschäftigt sich in einer PK von der AfD abzugrenzen. Soll er sich dann auch noch um solche Unwichtigkeiten wie das Stadtbild von Deutschland kümmern?
    Außerdem sind für ihn die Stadtbilder von Gaza und Kiew wichtiger.

  6. Die Rüge eines Hausherrn über zu viele ungebetene Gäste im Haus – welche zudem oft die Gastfreundschaft massiv verletzen – sollte eigentlich eine banale Selbstverständlichkeit sein!

    Was soll man darüber hinaus aber von einem Hausherrn halten, der trotz dieser Zustände keine wirklichen Konsequenzen zieht, eher wegschaut und somit billigend in Kauf nimmt, dass seine Mitbewohner im Haus weiterhin diesen Zuständen ausgeliefert bleiben – er selbst aber abgeschirmt und privilegiert eine andere, sichere Bleibe hat?

    Richtig . . .

  7. „Kein schöner Land in dieser Zeit“ ist ein
    bekanntes Volkslied, das auf
    Anton Wilhelm von Zuccalmaglio
    zurückgeht.

    Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio
    (* 12. April 1803 in Waldbröl;
    † 23. März 1869 in Nachrodt bei Altena) war
    ein deutscher Heimatschriftsteller und
    Volksliedforscher. Er nannte sich selbst
    Wilhelm von Waldbrühl.

    Er war eines von sechs Kindern von
    Jakob Salentin von Zuccalmaglio* und Clara Deycks;
    zudem ist er der Bruder von
    Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio**.

    Im Jahr 1825 begann er zusammen mit seinem Bruder Vinzenz, der sich zum Zeichen seiner Herkunft aus dem Bergischen Land den Namen „Montanus“ („der Berger“) gegeben hatte, ein Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg…

    Mitten in die Vorbereitungen zu einer akademischen Laufbahn erhielt Zuccalmaglio 1832 den Auftrag, als Erzieher des einzigen Sohnes des späteren Gouverneurs von Polen, Fürst Gortschakow, nach Warschau zu gehen.

    ➡ Er unternahm große Reisen in +Rußland und kam, vom +Zaren mit Doktor- und Professortiteln ausgezeichnet, 1839 wieder nach Schlebusch zurück…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Wilhelm_von_Zuccalmaglio

    Anton Wilhelm von Zuccalmaglio, eine Art Hagestolz
    +https://de.wikipedia.org/wiki/Hagestolz
    Ein klangvoller Name, italienische Vorfahren, 1803 in Waldbröl geboren, Hobbynaturforscher, Musikkritiker, zufälliger +Mitentdecker des +Neandertalers, bekannt vor allem als Volksliedsammler…

    In Waldbröl wird am Zuccalmaglio-Platz in der Altstadt – nicht weit entfernt vom Geburtshaus, einem der typisch bergischen Fachwerkhäuser – mit einer dreiteiligen Plastik an den berühmten Sohn erinnert, der sich nach seinem Geburtsort auch „Wilhelm von Waldbrühl“ nannte. Hier ertönt alle Stunden ein Glockenspiel, dessen musikalische Palette vom Schöner-Land-Hit und je nach Jahreszeit bis zu Weihnachtsliedern
    reicht. Der Chorverband NRW hat ein Festival nach Zuccalmaglio benannt und vor allem erinnert eine winterfeste Apfelsorte, die „Zuccalmaglio Renette“…
    +https://www.neuessehen.com/kein-schoener-land/anton-wilhelm-von-zuccalmaglio

    ++++++++++++++++

    *Der Vater Jacob Salentin von Zuccalmaglio,
    insgesamt sechs Kinder
    +https://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Salentin_von_Zuccalmaglio

    **Der Bruder von Anton, Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio,
    genannt Montanus:

    Vincenz von Zuccalmaglio heiratete am 22. Dezember 1835 Gertrude de Caluwé (* 23. November 1809 auf Haus Blegge (Haus Blech) in Paffrath; † 31. Mai 1891 in Grevenbroich), die Tochter des Gutsbesitzers Franz Wilhelm de Caluwé und Anna Maria de Caluwé, geborene Schmalzgrüber.[4] Das Paar war bereits seit 1826 miteinander verlobt gewesen und hatte sechs Kinder…

    Montanus verfasste 75 Bücher, Broschüren und Theaterstücke.
    +https://de.wikipedia.org/wiki/Vinzenz_Jakob_von_Zuccalmaglio
    ➡ „Herz und Hand dem Vaterland u. die Seele
    Gott, dem Herrn.“
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/Zuccalmaglio.jpg

  8. FORTSETZUNG ZU
    Maria-Bernhardine 20. Oktober 2025 um 12:13

    Anton von Zuccalmaglio entstammte väterlicherseits
    einer alten italienischen Adelsfamilie

    Auf Wanderungen in der sauerländischen Umgebung und an Ennepe, Ruhr, Volme, Lippe sammelte er nicht nur Geschichten, Sagen und Volksweisen, sondern dichtete auch viele eigene Volkslieder. (Schulz-Fielbrandt 1987) 22 seiner Lieder wurden von Brahms vertont. Andere volkstümliche Lieder vertonten Schumann, Mendelssohn-Bartholdy, Carl Maria von Weber und Carl Loewe. Er schrieb über 2000 Gedichte, 8 Trauerspiele, 20 Lustspiele, 15 Singspiele.
    https://www.lexikon-westfaelischer-autorinnen-und-autoren.de/autoren/zuccalmaglio-anton-wilhelm-florentin-von/#biographie

    Die Geschichte der Familie von Zuccalmaglio stützt sich auf eines der wichtigsten Original-Dokumente, dieses stellt die am 7.Oktober 1765 in Verona notariell beglaubigte Abschrift des Stammbaumes „della famiglia di Zuccalmaglia“ dar.

    Clemente Zuccalmaglio ist der Stammvater.

    Besonders zu erwähnen ist Antonio – die Schlüsselfigur für die Verbindung des Namens Zuccalmaglio von Italien nach Deutschland.

    Im norditalienischen Caprino Veronese gibt es einige Spuren des Namens Zuccalmaglio.

    An der dortigen Hauptstrasse steht die Villa Zuccalmaglio. An der Spitze eines Tores der Villa ist ein Wappen eingearbeitet, das sehr dem Wappen auf dem Stammbaum von 1765 ähnelt.

    In der Dorfkirche S.Pancrazio befinden sich heute noch Taufbücher der Dorfgemeinschaft aus dem 16./17. Jahrhundert, in diesen sind Einträge mit dem Familienname Zuccalmaglio wiederzufinden.

    Dort gibt es Hinweise auf Antonio Simeon von Zuccalmaglio, den Begründer der +deutschen Linie…
    https://zuccalmaglio.de/geschichte

  9. Haremhab 20. Oktober 2025 Beim 13:17
    @Maria-Bernhardine

    ZDF überträgt Queer-Gottesdienst – was kommt als Nächstes?
    —–
    ausgerechnet im Erzkatholischen Münsterland, die müssten eigentlich aus der Geschichte gelernt haben.
    Im Januar 1536 wurden die drei Täuferführer Jan van Leiden, Bernd Knipperdolling und Bernd Krechting hingerichtet und ihre Leichen am Lambertiturm in eisernen Körben zur Schau gestellt. Die ehemaligen Bewohner Münsters kehrten zurück.
    https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4uferreich_von_M%C3%BCnster
    Die Käfige gibt es heute noch im Lambertiturm zu besichtigen und sind jederzeit einsatzbereit….

  10. https://www.welt.de/politik/deutschland/article68f48fc09c193ceaa4c4d00a/heilige-messe-zdf-uebertraegt-erstmals-gottesdienst-aus-queer-gemeinde.html
    —hoffentlich sind die Hostien glutenfrei, der Messwein fair-traded und die Holzbänke aus ESG gesegnetem Holz—
    https://www.bibleserver.com/de/verse/3.Mose24,16
    Lutherbibel 2017
    Wer des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben. (2Mo 20,7; Mt 26,65)

  11. https://archive.ph/uRegs
    „Wir bleiben hier“: Was die neue Moschee für Moslems in Hannover bedeutet
    Hannover. Hannover soll eine neue, repräsentative Moschee in zentraler Lage bekommen. Für viele muslimische Gläubige ist der Neubau ein emotional besetztes Projekt – denn er steht symbolisch auch dafür, dass sie ihren festen Platz in der Stadt haben. Ein Besuch beim Freitagsgebet.

    „Nix ist doofer als Hannover“
    Dort wohnt der Wulff im Schafspelz
    der frühere Bundespräsident Christian Wulff hat seine Aussage “Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland” erneut verteidigt. “Die Muslime sind die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft Europas. Deswegen gehören sie zu Europa dazu”.

  12. Wenn man in der westlichen Sphäre Bilder und Fotos aus vergangenen Zeiten (vor 40 Jahren zb) mit den heutigen Zuständen vergleicht, dann muss man feststellen, dass es ein Untergang war. Und die Verantwortlichen müssen benannt werden. Es waren die Alt-Parteien mit ihren Hintergrundstrukturen

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