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OB-Kandidat Büschges: „Das blaue Wunder beginnt in Köln“

Mit großer Spannung wird auf das Ergebnis der Kommunalwahl am Sonntag im einwohnerstärksten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen geschaut, wo allein 5000 Vertreter der Alternative für Deutschland kandidieren. Einer von ihnen ist Matthias Büschges (34), OB-Kandidat der AfD in Köln. Der dreifache Familienvater ist seit Jahren mit Herzblut in der Kölner Kommunalpolitik verankert und äußert sich kurz vor der Wahl im Interview mit dem Youtube-Kanal „Politik im Fokus“ (Video oben) und mit diesem Blog zur aktuellen Stimmungslage in der Domstadt.

PI-NEWS: Wie ist der bisherige Wahlkampf für Sie verlaufen?

MATTHIAS BÜSCHGES: Wir befinden uns auf den letzten Metern und können eindeutig feststellen, dass noch alles offen ist. Die letzten Wochen haben gezeigt: Mit Engagement, Klarheit und einer starken Mobilisierung der Unterstützer bleiben alle Optionen offen. Wir rechnen fest mit einem sehr positiven Ergebnis und blicken zuversichtlich auf die Wahl.

Laut aktuellen Umfragen liegt die AfD in Köln derzeit bei etwa zehn Prozent und könnte ihr Ergebnis zur letzten Kommunalwahl fast verdreifachen. Hat sich dieser Trend auch an Ihren Wahlkampfständen bemerkbar gemacht?

Wir beobachten einen spannenden Zwischenstand: Aktuell verzeichnen wir in der Stadt eine Fortschreibung von rund 12 Prozent plus X, was die Dynamik des Wahlkampfs eindrucksvoll widerspiegelt. Als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, dem Nachfolger auf den Stuhl Adenauers, liegt der Fokus auf Transparenz, Sachlichkeit und dem klaren Bekenntnis zu verantwortungsvollen Entscheidungen vor Ort. Das belohnt der Bürger mit einer extrem guten Prognose von derzeit knapp zehn Prozent.

Wo drückt dem Kölner Bürger am meisten der Schuh?

Der Bürger hat in den letzten zehn Jahren dabei zusehen müssen, wie eine kölsche Politik-Schickeria seine Stadt heruntergewirtschaftet hat. Wir haben keine vernünftige Infrastruktur, die Wirtschaft ist am Boden und kämpft ums Überleben. Die öffentlichen Plätze verkommen und niemand will aktiv etwas dagegen unternehmen. Nur die AfD packt diese Themen an und wird für Veränderung sorgen, wenn der Bürger es so bestimmt.

Wie wird sich der Einfluss der größer werdenden AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat ändern?

Wir werden nicht mehr ignoriert werden können. Die anderen Fraktionen müssen uns als gleichberechtigten Akteur im Rat begreifen und versuchen, uns inhaltlich zu stellen. Man kann uns und unsere Arbeit nicht weiter verschweigen. Das erkennen die Medien jetzt schon.

Wie wurden die AfD-Stadträte bisher von den Politikern der Altparteien im Kölner Rathaus behandelt?

Wir wurden nicht nur ignoriert, sondern sogar zensiert. Wir und unsere Positionen fanden nicht statt. Weder in der Debatte, noch in der Rückschau. Das wird sich bald ändern!

Matthias Büschges mit AfD-Chefin Alice Weidel am Donnerstag in Köln Porz.
Matthias Büschges mit AfD-Chefin Alice Weidel am Donnerstag in Köln-Porz.

Die Kölner Dumont-Presse und der WDR sind der AfD – gelinde gesagt – nicht gerade gewogen. Welche Strategien haben Sie entwickelt, um die Kölner Bürger trotzdem mit Ihren Inhalten zu erreichen?

Wir merken, seitdem die Umfragen mit den 12 Prozent für die AfD öffentlich wurden, dass wir anders behandelt werden. Seitdem sind uns die Pressemedien auch eher zugetan. Man kann uns nicht mehr totschweigen. Die Interviews und Veröffentlichungen meiner Person als AfD-OB-Kandidat waren vernünftig und fair.

In Köln haben sich CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und Volt auf ein sogenanntes „Fairness-Abkommen“ geeinigt und wollen das Thema Migration im Wahlkampf nicht behandeln. Wie hat die AfD darauf reagiert?

Alles was dem Bürger etwas nimmt, stellen wir infrage. Hier wird ein Thema ausgeklammert, was offenbar das Potential hat, für viele Dinge in Köln verantwortlich zu sein. Eigentlich geben genau das die unterschreibenden Parteien zu. Wir stehen klar dazu, dass wir sagen, dass wir dieses Abkommen niemals unterschrieben hätten. Wir werden uns auch in den kommenden Wahlkämpfen nicht an der Hybris beteiligen, den Kölnern vorzuschreiben, welche Themen angesprochen werden und welche nicht.

Ist für Sie Remigration Problem oder Teil der Lösung?

Wir müssen offen auch darüber sprechen dürfen. Menschen müssen abgeschoben werden. Welche Worte man dafür verwendet, steht jedem anheim. Wichtig ist, dass wir dieses Thema behandeln und den Bürgern auch darauf Antworten geben.

Der Muezzin der DITIB-Moschee in Köln-Ehrenfeld darf freitags zwischen 12 und 15 Uhr zum Gebet rufen. Hat die Kölner AfD in der Vergangenheit dazu Initiativen ergriffen?

Wir haben verschiedene Anträge in den Kölner Rat eingebracht und wollten dieses Thema regelmäßig einbringen. Nun kommen wir an den Punkt, dass wir es bald noch prominenter platzieren können. Was wir auch werden, versprochen. Muezzinruf – Nein Danke!

Vielen Dank für das Interview, Herr Büschges.

Sehr gerne.


Wahlkampf-Abschluss der AfD am 13. September in Köln-Chorweiler:

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6 Kommentare

  1. Grüne, SPD, Linke, CDU/CSU, FDP, Volt,
    alles Verbrecher-Parteien im Sinne des VOLKSVERRATS !
    Sie schämen sich nicht, weil sie wissen, welchen Prozentsatz
    das Volk an dummen, hilflosen Schafen immer noch hat.
    Diese laufen freiwillig zu ihrer Schlachtbank und glauben,
    sie befinden sich auf der richtigen Seite.
    Wenn sogar die Religion zum Landes-und Volksverrat aufruft,
    die Justiz kein Recht mehr ausübt, Organisationen als Mißbrauch
    gegen die Opposition, mit Steuern bezahlt werden,
    Gewerkschaftsbosse mehr mit der Regierung als mit ihren
    Mitgliedern zusammensitzen und Tarife aushandeln, die vorher
    von den Regierungs-Parteien genehmigt wurden, haben wir
    schon, nicht einmal mehr, einen versteckten Sozialismus.
    Ich glaube die 60 – 70 % denken immer noch, Sozialismus
    ist eine Demokratie.

  2. Also sorry, was ist denn das für ein Wunder mit 10 Prozent? Das heisst 90 Prozent fühlen sich im Shithole Kölle immer noch megawohl…Bei mind. 25 Prozent würde ich sagen das wird ein Wunder…

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