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Der Wählerstreik von Ludwigshafen

Von WOLFGANG HÜBNER | Die BASF-Heimat Ludwigshafen mag nicht die schönste unter Deutschlands Großstädten sein. Sie kann sich aber seit Sonntag rühmen, die Bürgerschaft mit den aufrechtesten Verteidigern der Demokratie in Deutschland zu haben. Für die selbsternannten Gesinnungswächter von „UnsererDemokratie“ samt ihrem mehrheitsfeindlichen Machtkomplex aus Parteienkartell und dienstbarer Justiz war die Wahl für das Oberbürgermeisteramt in der rheinland-pfälzischen Chemiemetropole ein beispielloses politisches Desaster.

Denn die mit Hilfe angeblich unabhängiger Gerichte erfolgte Aussperrung des aussichtsreichen AfD-Kandidaten Joachim Paul wurde von den empörten Wählern mit einer Wahlverweigerung von 70 Prozent und dazu noch rund zehn Prozent ungültigen Stimmen eindrucksvoll beantwortet. Die große Mehrheit der wahlberechtigten Ludwigshafener hat damit allen demokratiescheuen Provokateuren in Deutschland eine exemplarische Lektion erteilt: Das Volk lässt es sich nicht gefallen, nur die Wahl zu haben, die ihnen von der von Verlustängsten gepeinigten etablierten Obrigkeit zugestanden wird.

Trotzdem ist zu erwarten, dass in der nun anstehenden Stichwahl zwischen zwei Bewerbern von CDU/FWG und SPD, die zusammen (!) noch nicht einmal 20 Prozent der Wähler gewinnen konnten, dem Desaster noch eine peinliche Schmierenkomödie folgen wird. Da der schamvolle Verzicht eines der beiden Minderheitskandidaten kaum zu erwarten ist, wird damit nicht nur der restlichen Bundesrepublik, sondern selbst dem Ausland lehrreicher Anschauungsunterricht zum Zustand der politischen Unkultur zwischen Flensburg und Konstanz geboten werden.

Der politmediale Machtkomplex hierzulande handelt schon längst nach der Devise „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ Deshalb dürfte sich in einigen Wochen ein lokaler Ludwigshafener Bannerträger von „UnsererDemokratie“ mit breitem Siegergrinsen und Goldener Amtskette präsentieren. Doch möge sich niemand im System der „Brandmauer“-Profiteure in Sicherheit wiegen: Das Geschehen in Ludwigshafen zeugt nicht von Stärke, sondern von Schwäche der noch Mächtigen. Dieses „Sieges“ werden sie nicht froh!


Wolfgang Hübner.
Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

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27 Kommentare

  1. Eigentlich sind ja CDU und CSU verschiedene Parteien. Wo steht die CDU ohne die CSU. Unter 20 %….Die stärkste Partei ist momentan die AfD. Aber diese und Millionen Wähler werden einfach ausgeschlossen. Ich muss schon sagen : Nicht schlecht, diese Demokratie. Nicht nur in Ludwigshafen haben es die Menschen satt. Die AfD kommt. Und zwar mich ganz großen Schritten……Weidel für Deutschland !

  2. So einen Zustand der Demokratie hätte doch niemand je erwartet. :mrgreen:

    Keine Mindestwahlbeteiligung

    Es gibt bei Wahlen in Deutschland keine Mindestbeteiligung, die erreicht werden muss, damit die Wahl gültig ist. Selbst wenn 99 Prozent der Wahlberechtigten zu Hause bleiben, wird das Parlament entsprechend dem Stimmergebnis des übrigen Prozents der Wahlberechtigten zusammengesetzt. (Sofern das politische System nicht längst vor Erreichen solcher Zustände in einer Revolution umgestürzt wird.) Im Parlament sitzen auch nicht weniger Abgeordnete, wenn weniger Menschen zur Wahl gehen.

    https://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html

  3. Finde ich verständlich. NUr weil der Kandidat für die AfD ist, wurde er von der Wahlausgeschlossen.

    undere Demokratie = eure Diktatur

  4. In der DDR-Diktatur hieß es noch „Es muss demokratisch aussehen“

    In Ludwigshafen sieht es nicht einmal „demokratisch“ aus

  5. @ Europa_Nostra 22. September 2025 At 16:52

    Linke Politik ist dumm und undemokratisch. Deren Vorgehen ist eher typisch für eine Diktatur.

  6. Es stand halt „Herr der Ringe“ auf der Liste des Verfassungsschutzes

    Da kann man natürlich nicht Bürgermeister werden

  7. normal ist die Wahlbeteiligung doch so um 65-70 Prozent.
    Bei kommunahlwahlen ist sie immer noch geringer.
    Man kann also kaum von 70 % Boykott sprechen,
    viele Bürger wären eh nicht zur Wahl gegangen.
    Man kann wohl auch davon ausgehen, das der „Blaue“ , falls er hätte gewählt werden können,
    keine 70% der Stimmen bekommen hätte.
    Der Skandal bleibt, eine abgehalfterte ehem. EssPEhDee FRau kann Kandidaten ausschließen,
    wo gibt es denn soetwas. Das zuständige Gericht sagt, klag mal nach der Wahl.
    Dazu handelt es sich bei dem Mann auch noch um einen Beamten, welcher gar nicht Beamter wäre,
    wenn er nicht auf den Boden der FdG stehen würde.

  8. Dass in einer Stadt, die quasi um eine Firma herum jobmäßig und steuertechnisch aufgestellt ist, die Zerstörer dieser Wohlstandsgrundlage auch nur eine einzige Stimme bekommen, ist für mich kaum zu fassen. BASF plant den Abgang nach China, nachdem zunächst die Ampel die Energie unbezahlbar gemacht hat und Merz dabei munter weitermacht, Deutschland zu de-industrialisieren. Was muss man dieser Einwohnerschaft denn noch antun, bis die Altparteien die gerechte Quittung bekommen? BASF wird die Produktion von Adipinsäure, Cyclododecanon (CDon) und Cyclopentanon (CPon) am Standort Ludwigshafen einstellen. Die Produktionsanlagen für CDon und CPon werden in der ersten Jahreshälfte 2025 stillgelegt und die verbleibende Adipinsäureproduktion in Ludwigshafen wird im Laufe des Jahres 2025 geschlossen. Bald ist dann ganz „aus die Maus“.

  9. OT
    noch mal zu „unserem“ Elmar T.
    interessante Theorie bie Hadmut Danisch:

    „Der Hasenkommentar: Ein inszenierter Eklat um Elmar Theveßen als Karriere-Booster?
    Ist das alles eine Schmierenkomödie? [Update]

    Ich hatte die Überlegung geäußert, dass Theveßen es ganz gezielt auf Streit und Ausweisung anlegt.

    Vielleicht hat er von den USA als Linker die Schnauze voll, vielleicht hat man als ZDF-Korrespondent in den USA einfach keine weiteren Karriereaussichten, denn wie will man dort nach oben kommen, es gibt ja dort nichts darüber vom ZDF.
    Einfach zu kündigen geht auch nicht, dann ist man raus oder zumindest nicht mehr auf Karrierepfad, weil es dann so aussieht, als hätte man seinen Posten ohne Not von selbst aufgegeben. Als mutiger Front-Kämpfer für linke „Pressefreiheit“ aufzutreten, der vom bösen Trump rausgeworfen wurde, ließe die Sache aber freilich ganz anders aussehen. Das wäre so eine Art Märtyrertum.
    Ein Leser dazu:
    Hallo Hadmut,

    der Elmar will Intendant werden, denn der Rausschmiß aus den USA wäre beim ÖRR recht sicher ein Karriere-Booster.
    Das hat 1974 bei Lothar Loewe auch geklappt. Der wurde aus der DDR ausgewiesen, nachdem er gesagt hatte “dort wird auf Menschen wie auf Hasen geschossen” und dann Intendant. Ganz sicher kennt Elmar die Geschichte vom “Hasenkommentar”.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Loewe
    Legt Theveßen es also darauf an, mit großem TamTam vom bösen Trump als mutiger Kämpfer der „Pressefreiheit“ rausgeworfen zu werden, damit a) das ZDF ihm dann hier einen mindestens ebenso gut bezahlten Posten geben muss und er b) innerhalb der Journaille so hohes Ansehen als Opfer zu erwerben, damit er aufsteigen kann, ohne sich zur Frau zu erklären?

    Als Mann muss man sich ja schon etwas einfallen lassen, um gegen die woke Frauenbevorzugung anstinken zu können. Da wäre ein Rauswurf aus den Trump-USA genau richtig.
    Update: Leserzuschrift

    Hallo Hadmut,
    der Theveßen ist ja mit seiner Bewerbung als Nachfolger von Tom Buhrow gescheitert bzw. nicht berücksichtigt worden.
    Da wäre diese “Hasen-” bzw. “Loewen-“Masche ja durchaus überlegenswert!

  10. Anstatt die Schuldige, die 2019 zufällig vor der CoronaDiktatur-Show in Wuhan war in Ketten zu legen, bekommt diese ………..noch Auszeichnungen und ein Büro aus dem sie einfach weitermacht. So ein blödes Volk.

  11. .
    Fenriswolf

    (16:20 h)

    1.) Ich halte diese Trennung (Kreuth, 1976) für künstlich und unzulässig. CDU und CSU sind zwar verschiedene Parteien. Da die CSU ausschließlich in Bayern antritt, wo die CDU nicht vertreten ist,

    2.) die CDU aber in allen anderen 15 Bundesländern präsent ist und die CSU eben genau dort nicht antritt, muß man die Ergebnisse beider Parteien mMn. addieren.

    3.) Im Bundestag gehen beide Parteien zusammen.

    Friedel
    .

  12. @ Amos 22. September 2025 At 17:28

    In der Politik vertreiben rote und noch mehr Grün Unternehmen und Fachkräfte. Dafür werden Anlaphabeten in Land gelassen oder sogar eingeflogen wie die Afghanen. Islamische Analphabeten bringen für die Wirtschaft nichts.

  13. Ach Friedel…..Geschenkt. Alles die gleiche Wichse. Die CDU versenkt sich selbst. Da machen es dann die paar % auch nicht mehr. Bundeskanzler Klingbeil wird es schon richten……

  14. Stimmt, die ganzen Araber und Afghanen. Wir könnten ja auch mal was fürs Klima tun. Schwerlasttransport auf Kamele umstellen. Fachtreiber haben wir genug…….

  15. Schon wieder ein Anschlag auf Bahnanlagen, diesmal in NRW. Mal sehen, wann das Bekennerschreiben bei Indymedia kommt.

  16. Ja, die Bürgerschaft von Ludwigshafen hat jetzt mit einen Wahl-Boykott reagiert – eigentlich vorbildlich!

    Könnte aber für diese Stadt längst zu spät sein, wenn zu den bereits vorhandenen Schulden auch noch die BASF die Segel streichen sollte.

    In der Nachbarstadt Mannheim, auf der anderen Seite des Rheins, sieht es ebenfalls sehr düster aus, was die industrielle Zukunft anbelangt . . .

  17. Das Schlimme ist ja, dass diese Kandidaten mit den 20 Prozent „Restfiguren“ dennoch zum Ziel kommen und gewählt werden können.

    Das dürfte es gar nicht geben, dass ein Kandidat gewählt werden kann mit so einer geringen Wahlbeteiligung.

    Das ist ja so als wäre im Bundestag eine Pandemie ausgebrochen und nur drei Personen wären gesund und anwesend, die dann den neuen Kanzler auswählen könnten.

  18. Das darf den jetzigen Machthabern, Verrätern D Interessen, nie vergeben werden, daß sie mit faulen Mitteln die Kandidatur von Joachim Paul verhindert haben,

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