„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen an diesem Samstag zur neuen Deutschland-Ausgabe der Weltwoche:
- Gesucht: Volksnahe und bodenständige Politiker in Deutschland.
- Amerikas Schulden sind gesünder als die deutschen.
- Warum Sie vielleicht die Weltwoche abonnieren sollten.
- Verzweifeltes Gutmenschentum: Politisch korrekte Anti-Grapscher-Kampagne.



Zum Thema Schwimmbad
.
Die HAZ bringt heute wieder einmal einen Artikel zu den Vorfällen im Lister Schwimmbad, wobei ein Rettungsschwimmer tätlich angegriffen wurde.
Sie bietet viele Erklärungen an….
.
So scheint es laut HAZ auch ein hitzebedingtes Problem zu sein.
Auch kommt Wjahat Waraich (SPD) der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Bothfeld-Vahrenheide zu Wort, der die sozialen Probleme anspricht……
Aber lesen Sie selbst.
.
„Die soziale Lage spitzt sich zu“: Was ist bloß los im Lister Bad?
.
Mehrere Jugendliche haben einen Rettungsschwimmer im Lister Bad angegriffen und damit eine Debatte entfacht: Wie sicher sind die Freibäder in Hannover? War es ein Einzelfall – oder gibt es ein strukturelles Problem? Und was hat die Lage des Bads im Stadtteil Vahrenheide mit alledem zu tun?
Johanna Stein, Tobias Kurz und Andreas Schinkel
05.07.2025, 06:58 Uhr
.
Hannover. Überrascht sei sie nicht gewesen, erzählt die Frau im schwarzen Badeanzug, die sich auf einer Liege am Beckenrand sonnt. Sie habe den Vorfall im Lister Bad vor knapp zwei Wochen selbst mitbekommen. „Ich habe gesehen, wie die Jugendlichen den Bademeister dort ins Gebüsch geschubst haben“, sagt sie und zeigt auf den Bereich rund um den Sprungturm. Ihren Namen möchte die 66-Jährige nicht nennen. „Nicht, dass die mir auflauern.“
In dem Freibad sind an einem heißen Sonntagnachmittag im Juni die Emotionen hochgekocht. Weil das Becken sehr voll war, wollte ein Rettungsschwimmer den Sprungturm schließen. Mehrere Jugendliche bedrängten und schubsten den Mitarbeiter, er stürzte und verletzte sich im Gesicht.
.
Reizthema Sprungturm: Hier kommt es im Lister Bad zu Konflikten zwischen Jugendlichen und Bademeistern.
.
Mehr Security im Lister Bad
Es sei immer diese eine Clique, die Ärger mache, erzählt die 66-jährige Besucherin. „Ich gehe grundsätzlich nur vormittags schwimmen, damit ich weg bin, wenn die Herrschaften um 13.30 Uhr aufschlagen.“ Sie blickt sich im Bad um; in Zweierteams patrouilliert der Sicherheitsdienst rund um die Becken und Liegewiesen. Die großen Männer in gelben Westen fallen direkt ins Auge. „Es ist ein trauriges Bild, dass hier so viel Security herumlaufen muss“, sagt die Frau. „Demnächst brauchen wir wahrscheinlich noch bewaffneten Schutz.“
Ich gehe grundsätzlich nur vormittags schwimmen, damit ich weg bin, wenn die Herrschaften um 13.30 Uhr aufschlagen.
Besucherin im Lister Bad
.
Dass im Lister Bad jetzt zehn statt sechs Security-Mitarbeiter nach dem Rechten sehen, ist eine kurzfristige Reaktion der Stadt Hannover auf die Ereignisse. Langfristig sollen in Hannovers chronisch unterbesetzten Bädern 25,5 neue Stellen entstehen. Bei einem Pressetermin wenige Tage nach der Attacke auf den Rettungsschwimmer positionierten sich Oberbürgermeister Belit Onay und Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense (beide Grüne) gegen Gewalt in Hannovers Bädern.
(Schild-Aufschrift: „Keine Gewalt in Hannovers Bädern“ FOTO)
Gegen Gewalt im Bad: Tobias Giesbert von der Polizeiinspektion Mitte (von links), Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense, Oberbürgermeister Belit Onay und Jens Grude, Personalrat der Stadt.
Bloß: Die Stadt wird auch nicht müde zu betonen, dass es sich bei der Gewalttat im Lister Bad um einen „erstmaligen und einmaligen“ Vorfall handele. Auch der Polizei Hannover zufolge sind die Freibäder sicher. Man muss feststellen: Für einen Einzelfall hat die Verwaltung bei ihrem Pressetermin ganz schön groß aufgefahren, die Würdenträger ließen sich demonstrativ mit einem Banner und zwischen Stoppschildern am Beckenrand fotografieren.
.
Das Personal im Lister Bad soll sich zu alledem nicht äußern, für Statements wende man sich bitte an die Pressestelle der Stadt Hannover. Ein Bademeister meint aber hinter vorgehaltener Hand: Ja, das sei der erste Vorfall körperlicher Gewalt gegen einen Mitarbeiter gewesen. Doch die Stimmung sei hier schon länger so – angespannt, aufgeladen, aggressiv.
Ich höre immer nur von den Problemen.
Karl Sultan,
Kioskbetreiber im Lister Bad
Das bestätigt auch Karl Sultan, der in der 23. Saison den Kiosk im Freibad betreibt. Direkt bekomme er das in seinem Häuschen am Rande des Geländes allerdings nicht mit. „Ich höre immer nur von den Problemen.“ Jahrelang habe er auch in seinem Bereich Ärger mit aufmüpfigen Jugendlichen gehabt. „Seit ich vor ein paar Jahren aufgehört habe, Alkohol zu verkaufen, ist es ruhig“, sagt er.
Manche kommen weiterhin, manche meiden das Lister Bad
Zum Gesamtbild gehört auch: Die Meinungen der Badegäste gehen auseinander. Manche fühlen sich sicher und kommen weiterhin. Andere meiden das Freibad – wie ein Mann, der zwar als Jugendlicher oft hier war, mit seiner kleinen Tochter aber lieber auf den aufblasbaren Pool im heimischen Garten ausweicht. „Die Stimmung im Lister Bad ist wenig respektvoll“, meint er.
.
Das liegt nicht nur am Lister Bad im Speziellen. Generell sind Freibäder Orte, an denen sich die Stimmung im Wortsinn aufheizt. Auch Betreiber anderer Bäder in Hannover berichten teilweise von Respektlosigkeit in der Sommerzeit. Schon seit den 1970er-Jahren hat es immer wieder Studien gegeben, die einen Zusammenhang zwischen hohen Temperaturen und Aggressivität aufzeigen. Während einer Hitzewelle werden mehr Gewalt- und Sexualverbrechen begangen, das hat der US-Psychologe Craig Anderson nachgewiesen.
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Schon vor 20 Jahren im Freibad verprügelt worden
„Wenn an heißen Tagen viel los ist, muss man echt aufpassen“, sagt auch Milan Aslan. Der 35-Jährige wohnt heute in der Calenberger Neustadt, aufgewachsen ist er in Bothfeld. „Mit 14, 15 war ich im Sommer jeden Tag hier“, sagt er. Einmal sei er als Jugendlicher selbst in einen Streit verwickelt worden – an eben jenem Sprungturm, der auch vor zwei Wochen Ort des Geschehens war. Es habe Stress am Fünfmeterbrett gegeben – darüber, wer als Nächstes dran ist. Ein anderer habe ihn verprügelt. „Der hat dann Hausverbot bekommen, aber das bringt eh nichts“, sagt Aslan.
Wenn an heißen Tagen viel los ist, muss man echt aufpassen.
Milan Aslan,
Besucher im Lister Bad
Denn: Hinter dem Gebäude, auf Höhe des gesperrten Nichtschwimmerbeckens, gebe es eine Stelle, an der Jugendliche einfach über den Zaun kletterten und zwischen ein paar Bäumen hindurch wieder aufs Gelände gelangten. „Wenn es voll ist, merkt das keiner“, sagt Aslan. Trotz allem komme er immer noch gern ins Lister Bad und fühle sich auch nicht unwohl – der Mann mit den breiten Schultern vermittelt den Eindruck, dass er sich im Ernstfall zu helfen wüsste.
Stress im Freibad: Kein neues Phänomen
Aslans Erfahrungen am Fünfmeterbrett liegen mehr als 20 Jahre zurück und zeigen: Stress im Freibad ist kein neues Phänomen. Auch Bodo Mrozek, Historiker am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, warnt davor, aus Einzelfällen Trends ablesen zu wollen. In seinem Buch „Jugend – Pop – Kultur. Eine transnationale Geschichte“ (Suhrkamp) analysiert er Debatten über Jugendkrawalle in Schwimmbädern. Demnach habe es schon in den 1950er-Jahren einen gesellschaftlichen Diskurs über die angeblich entgleiste Jugend gegeben – während die Kriminalstatistik zeige, dass die Jugendgewalt in dieser Zeit gesunken war.
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Warnt davor, einen Trend auszumachen: Bodo Mrozek, Historiker am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
„Allein durch die Art, wie man etwas benennt – etwa als ‚Jugendgewalt‘ – setzt man eine Interpretation“, sagt Mrozek. Man könne stattdessen auch von „Sommergewalt“ sprechen. „Oder ‚Männergewalt‘ – weil es fast immer Männer sind.“ Der Historiker zieht den Vergleich zum Oktoberfest, wo es ebenso zu Gewalt und Übergriffen komme – das werde medial aber ganz anders dargestellt.
Und doch: Der Vorfall im Lister Bad ist Gesprächsthema. Vor Ort und in sozialen Medien gibt es Geraune. „Das waren bestimmt Ausländer“, sagen zwei Badegäste, die selbst einen Migrationshintergrund haben. Die Polizei Hannover hat vier Tatverdächtige ermittelt, sie sind zwischen 15 und 17 Jahren alt. Zu den Nationalitäten äußert sich die Polizei nicht, da dies für die Aufklärung der Tat nicht relevant sei. Nach Informationen dieser Redaktion waren Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund an dem Vorfall beteiligt.
.
Sahlkamp und Vahrenheide: Abgehängte Stadtteile
Für Wjahat Waraich (SPD) greift die Debatte zu kurz. „Es sind oft Menschen mit Migrationshintergrund, weil das eben die Bevölkerungsstruktur im Stadtteil ist“, sagt der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Bothfeld-Vahrenheide. Das Bad liegt im Grenzgebiet zwischen seinem Bezirk und der List. Die Viertel Sahlkamp und Vahrenheide haben Waraich zufolge große Probleme mit Jugendgewalt und Vandalismus. „Die Kinder- und Jugendarbeit scheitert in diesen Stadtteilen“, sagt er. „Die soziale Lage spitzt sich zu.“
.
„Die Kinder- und Jugendarbeit scheitert“: Wjahat Waraich, Bezirksbürgermeister in Bothfeld-Vahrenheide.
Das zeige sich etwa an der Zahl der Belegrechtswohnungen für arme Menschen, etwa Zugewanderte ohne Einkommen. Der Stadt Hannover zufolge ist fast jede zweite Wohnung (47,1 Prozent) in Vahrenheide eine Belegrechtswohnung. Für das gesamte Stadtgebiet liegt der Anteil bei 6,2 Prozent.
Der Stadtteil ist über Jahrzehnte vernachlässigt worden, da braucht man sich nicht zu wundern.
Wjahat Waraich (SPD),
Bezirksbürgermeister Bothfeld-Vahrenheide
Eine solche Homogenisierung von finanziell schwachen Bewohnern schaffe eben soziale Probleme, sagt Waraich. „Der Stadtteil ist über Jahrzehnte vernachlässigt worden, da braucht man sich nicht zu wundern.“ Dass die Stadt nun mehr Streetworker im Stadtbezirk und auch konkret im Lister Bad einsetzen will, sei richtig. „Aber das ist nur ein Feuerlöscher – wir haben strukturelle Probleme, die wir angehen müssen.““
https://www.haz.de/lokales/hannover/attacke-auf-rettungsschwimmer-in-hannover-was-ist-im-lister-bad-los-5MMLM4OFARF5LC6T6VB6VWMSLI.html-4
Zum Thema Schwimmbad
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Die HAZ bringt heute wieder einmal einen Artikel zu den Vorfällen im Lister Schwimmbad, wobei ein Rettungsschwimmer tätlich angegriffen wurde.
Sie bietet viele Erklärungen an….
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So scheint es laut HAZ auch ein hitzebedingtes Problem zu sein.
Auch kommt Wjahat Waraich (SPD) der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Bothfeld-Vahrenheide zu Wort, der die sozialen Probleme anspricht……
Aber lesen Sie selbst.
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„Die soziale Lage spitzt sich zu“: Was ist bloß los im Lister Bad?
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Mehrere Jugendliche haben einen Rettungsschwimmer im Lister Bad angegriffen und damit eine Debatte entfacht: Wie sicher sind die Freibäder in Hannover? War es ein Einzelfall – oder gibt es ein strukturelles Problem? Und was hat die Lage des Bads im Stadtteil Vahrenheide mit alledem zu tun?
Johanna Stein, Tobias Kurz und Andreas Schinkel
05.07.2025, 06:58 Uhr
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Hannover. Überrascht sei sie nicht gewesen, erzählt die Frau im schwarzen Badeanzug, die sich auf einer Liege am Beckenrand sonnt. Sie habe den Vorfall im Lister Bad vor knapp zwei Wochen selbst mitbekommen. „Ich habe gesehen, wie die Jugendlichen den Bademeister dort ins Gebüsch geschubst haben“, sagt sie und zeigt auf den Bereich rund um den Sprungturm. Ihren Namen möchte die 66-Jährige nicht nennen. „Nicht, dass die mir auflauern.“
In dem Freibad sind an einem heißen Sonntagnachmittag im Juni die Emotionen hochgekocht. Weil das Becken sehr voll war, wollte ein Rettungsschwimmer den Sprungturm schließen. Mehrere Jugendliche bedrängten und schubsten den Mitarbeiter, er stürzte und verletzte sich im Gesicht.
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Reizthema Sprungturm: Hier kommt es im Lister Bad zu Konflikten zwischen Jugendlichen und Bademeistern.
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Mehr Security im Lister Bad
Es sei immer diese eine Clique, die Ärger mache, erzählt die 66-jährige Besucherin. „Ich gehe grundsätzlich nur vormittags schwimmen, damit ich weg bin, wenn die Herrschaften um 13.30 Uhr aufschlagen.“ Sie blickt sich im Bad um; in Zweierteams patrouilliert der Sicherheitsdienst rund um die Becken und Liegewiesen. Die großen Männer in gelben Westen fallen direkt ins Auge. „Es ist ein trauriges Bild, dass hier so viel Security herumlaufen muss“, sagt die Frau. „Demnächst brauchen wir wahrscheinlich noch bewaffneten Schutz.“
Ich gehe grundsätzlich nur vormittags schwimmen, damit ich weg bin, wenn die Herrschaften um 13.30 Uhr aufschlagen.
Besucherin im Lister Bad
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Dass im Lister Bad jetzt zehn statt sechs Security-Mitarbeiter nach dem Rechten sehen, ist eine kurzfristige Reaktion der Stadt Hannover auf die Ereignisse. Langfristig sollen in Hannovers chronisch unterbesetzten Bädern 25,5 neue Stellen entstehen. Bei einem Pressetermin wenige Tage nach der Attacke auf den Rettungsschwimmer positionierten sich Oberbürgermeister Belit Onay und Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense (beide Grüne) gegen Gewalt in Hannovers Bädern.
(Schild-Aufschrift: „Keine Gewalt in Hannovers Bädern“ FOTO)
Gegen Gewalt im Bad: Tobias Giesbert von der Polizeiinspektion Mitte (von links), Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense, Oberbürgermeister Belit Onay und Jens Grude, Personalrat der Stadt.
Bloß: Die Stadt wird auch nicht müde zu betonen, dass es sich bei der Gewalttat im Lister Bad um einen „erstmaligen und einmaligen“ Vorfall handele. Auch der Polizei Hannover zufolge sind die Freibäder sicher. Man muss feststellen: Für einen Einzelfall hat die Verwaltung bei ihrem Pressetermin ganz schön groß aufgefahren, die Würdenträger ließen sich demonstrativ mit einem Banner und zwischen Stoppschildern am Beckenrand fotografieren.
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Das Personal im Lister Bad soll sich zu alledem nicht äußern, für Statements wende man sich bitte an die Pressestelle der Stadt Hannover. Ein Bademeister meint aber hinter vorgehaltener Hand: Ja, das sei der erste Vorfall körperlicher Gewalt gegen einen Mitarbeiter gewesen. Doch die Stimmung sei hier schon länger so – angespannt, aufgeladen, aggressiv.
Ich höre immer nur von den Problemen.
Karl Sultan,
Kioskbetreiber im Lister Bad
Das bestätigt auch Karl Sultan, der in der 23. Saison den Kiosk im Freibad betreibt. Direkt bekomme er das in seinem Häuschen am Rande des Geländes allerdings nicht mit. „Ich höre immer nur von den Problemen.“ Jahrelang habe er auch in seinem Bereich Ärger mit aufmüpfigen Jugendlichen gehabt. „Seit ich vor ein paar Jahren aufgehört habe, Alkohol zu verkaufen, ist es ruhig“, sagt er.
Manche kommen weiterhin, manche meiden das Lister Bad
Zum Gesamtbild gehört auch: Die Meinungen der Badegäste gehen auseinander. Manche fühlen sich sicher und kommen weiterhin. Andere meiden das Freibad – wie ein Mann, der zwar als Jugendlicher oft hier war, mit seiner kleinen Tochter aber lieber auf den aufblasbaren Pool im heimischen Garten ausweicht. „Die Stimmung im Lister Bad ist wenig respektvoll“, meint er.
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Das liegt nicht nur am Lister Bad im Speziellen. Generell sind Freibäder Orte, an denen sich die Stimmung im Wortsinn aufheizt. Auch Betreiber anderer Bäder in Hannover berichten teilweise von Respektlosigkeit in der Sommerzeit. Schon seit den 1970er-Jahren hat es immer wieder Studien gegeben, die einen Zusammenhang zwischen hohen Temperaturen und Aggressivität aufzeigen. Während einer Hitzewelle werden mehr Gewalt- und Sexualverbrechen begangen, das hat der US-Psychologe Craig Anderson nachgewiesen.
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Schon vor 20 Jahren im Freibad verprügelt worden
„Wenn an heißen Tagen viel los ist, muss man echt aufpassen“, sagt auch Milan Aslan. Der 35-Jährige wohnt heute in der Calenberger Neustadt, aufgewachsen ist er in Bothfeld. „Mit 14, 15 war ich im Sommer jeden Tag hier“, sagt er. Einmal sei er als Jugendlicher selbst in einen Streit verwickelt worden – an eben jenem Sprungturm, der auch vor zwei Wochen Ort des Geschehens war. Es habe Stress am Fünfmeterbrett gegeben – darüber, wer als Nächstes dran ist. Ein anderer habe ihn verprügelt. „Der hat dann Hausverbot bekommen, aber das bringt eh nichts“, sagt Aslan.
Wenn an heißen Tagen viel los ist, muss man echt aufpassen.
Milan Aslan,
Besucher im Lister Bad
Denn: Hinter dem Gebäude, auf Höhe des gesperrten Nichtschwimmerbeckens, gebe es eine Stelle, an der Jugendliche einfach über den Zaun kletterten und zwischen ein paar Bäumen hindurch wieder aufs Gelände gelangten. „Wenn es voll ist, merkt das keiner“, sagt Aslan. Trotz allem komme er immer noch gern ins Lister Bad und fühle sich auch nicht unwohl – der Mann mit den breiten Schultern vermittelt den Eindruck, dass er sich im Ernstfall zu helfen wüsste.
Stress im Freibad: Kein neues Phänomen
Aslans Erfahrungen am Fünfmeterbrett liegen mehr als 20 Jahre zurück und zeigen: Stress im Freibad ist kein neues Phänomen. Auch Bodo Mrozek, Historiker am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, warnt davor, aus Einzelfällen Trends ablesen zu wollen. In seinem Buch „Jugend – Pop – Kultur. Eine transnationale Geschichte“ (Suhrkamp) analysiert er Debatten über Jugendkrawalle in Schwimmbädern. Demnach habe es schon in den 1950er-Jahren einen gesellschaftlichen Diskurs über die angeblich entgleiste Jugend gegeben – während die Kriminalstatistik zeige, dass die Jugendgewalt in dieser Zeit gesunken war.
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Warnt davor, einen Trend auszumachen: Bodo Mrozek, Historiker am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
„Allein durch die Art, wie man etwas benennt – etwa als ‚Jugendgewalt‘ – setzt man eine Interpretation“, sagt Mrozek. Man könne stattdessen auch von „Sommergewalt“ sprechen. „Oder ‚Männergewalt‘ – weil es fast immer Männer sind.“ Der Historiker zieht den Vergleich zum Oktoberfest, wo es ebenso zu Gewalt und Übergriffen komme – das werde medial aber ganz anders dargestellt.
Und doch: Der Vorfall im Lister Bad ist Gesprächsthema. Vor Ort und in sozialen Medien gibt es Geraune. „Das waren bestimmt Ausländer“, sagen zwei Badegäste, die selbst einen Migrationshintergrund haben. Die Polizei Hannover hat vier Tatverdächtige ermittelt, sie sind zwischen 15 und 17 Jahren alt. Zu den Nationalitäten äußert sich die Polizei nicht, da dies für die Aufklärung der Tat nicht relevant sei. Nach Informationen dieser Redaktion waren Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund an dem Vorfall beteiligt.
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Sahlkamp und Vahrenheide: Abgehängte Stadtteile
Für Wjahat Waraich (SPD) greift die Debatte zu kurz. „Es sind oft Menschen mit Migrationshintergrund, weil das eben die Bevölkerungsstruktur im Stadtteil ist“, sagt der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Bothfeld-Vahrenheide. Das Bad liegt im Grenzgebiet zwischen seinem Bezirk und der List. Die Viertel Sahlkamp und Vahrenheide haben Waraich zufolge große Probleme mit Jugendgewalt und Vandalismus. „Die Kinder- und Jugendarbeit scheitert in diesen Stadtteilen“, sagt er. „Die soziale Lage spitzt sich zu.“
.
„Die Kinder- und Jugendarbeit scheitert“: Wjahat Waraich, Bezirksbürgermeister in Bothfeld-Vahrenheide.
Das zeige sich etwa an der Zahl der Belegrechtswohnungen für arme Menschen, etwa Zugewanderte ohne Einkommen. Der Stadt Hannover zufolge ist fast jede zweite Wohnung (47,1 Prozent) in Vahrenheide eine Belegrechtswohnung. Für das gesamte Stadtgebiet liegt der Anteil bei 6,2 Prozent.
Der Stadtteil ist über Jahrzehnte vernachlässigt worden, da braucht man sich nicht zu wundern.
Wjahat Waraich (SPD),
Bezirksbürgermeister Bothfeld-Vahrenheide
Eine solche Homogenisierung von finanziell schwachen Bewohnern schaffe eben soziale Probleme, sagt Waraich. „Der Stadtteil ist über Jahrzehnte vernachlässigt worden, da braucht man sich nicht zu wundern.“ Dass die Stadt nun mehr Streetworker im Stadtbezirk und auch konkret im Lister Bad einsetzen will, sei richtig. „Aber das ist nur ein Feuerlöscher – wir haben strukturelle Probleme, die wir angehen müssen.““
https://www.haz.de/lokales/hannover/attacke-auf-rettungsschwimmer-in-hannover-was-ist-im-lister-bad-los-5MMLM4OFARF5LC6T6VB6VWMSLI.html-4
Politiker der Altparteien haben für das deutsche Volk nichts übrig.
Politiker der Altparteien haben für das deutsche Volk nichts übrig.
Sehr informativ Ihre Info jeanette, ich habe da einen Vorschlag zu dem Begriff Jugendgewalt ect.:
Sondergewalt
-klingt eher nach Notwendigkeit 😉
Sehr informativ Ihre Info jeanette, ich habe da einen Vorschlag zu dem Begriff Jugendgewalt ect.:
Sondergewalt
-klingt eher nach Notwendigkeit 😉
Autsch, sorryMarie-Belen 5. Juli 2025 Beim 08:15
Zum Thema Schwimmbad…
Habe mich ordentlich vertan.
Ich meinte natürlich Sie!
Gruß Frank
Autsch, sorryMarie-Belen 5. Juli 2025 Beim 08:15
Zum Thema Schwimmbad…
Habe mich ordentlich vertan.
Ich meinte natürlich Sie!
Gruß Frank
Kita bietet nur noch Halal-Wurst an – besorgte Eltern werden verspottet
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/kita-bietet-nur-noch-halal-wurst-an-besorgte-eltern-werden-verspottet/
————————————————————————————————————
Ganz sicher haben Moslems das nicht gefordert. Nein, grüne Einheimischen machen es von sich aus als Unterwerfung. Die wollen alle zu veganern machen. Dabei ist vegan ungesund.
Kita bietet nur noch Halal-Wurst an – besorgte Eltern werden verspottet
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/kita-bietet-nur-noch-halal-wurst-an-besorgte-eltern-werden-verspottet/
————————————————————————————————————
Ganz sicher haben Moslems das nicht gefordert. Nein, grüne Einheimischen machen es von sich aus als Unterwerfung. Die wollen alle zu veganern machen. Dabei ist vegan ungesund.
Haremhab 5. Juli 2025 Beim 13:00
Kita bietet nur noch Halal-Wurst an…
•••••••••••
Ui ui ui, ich freue mich schon auf mein nächstes Schnitzel ?, und nächste Woche kommt meine Klimaanlage….
Dann mache ich extrem gesichert was für’s Klima!
Haremhab 5. Juli 2025 Beim 13:00
Kita bietet nur noch Halal-Wurst an…
•••••••••••
Ui ui ui, ich freue mich schon auf mein nächstes Schnitzel ?, und nächste Woche kommt meine Klimaanlage….
Dann mache ich extrem gesichert was für’s Klima!
Die oben formulierte Frage nach „volksnahen und bodenständigen Politikern“ geht am Thema vorbei. Dieses Thema ist die Krise der aktuell, bis auf ein paar kümmerliche Reste, nicht mehr vorhandenen Demokratie, zerstört in einem schleichenden, mehr oder weniger stillen Putsch und das über Jahre und über mehrere „Regierungen“ hinweg. „Es muß alles demokratisch aussehen, aber wir müssen die Macht in den Händen behalten“, proklamierten jene „Genossen“ schon 1946, als sie in der späteren DDR die Ost-SPD und die Ost-KPD zur SED zusammenführten.
Schon unter Kohl zeigten sich erste Ansätze dessen, was wir heute (die Leute in Mitteldeutschland sagen erneut) erleben. Daß eine so schillernde Ökosozialistin wie Merkel von diesem Mann und zugleich ersten EU-Kanzler protegiert wurde, die ihn dafür praktisch aus der Machtstellung warf, hat auch damit etwas zu tun.
Der oben angeführte, dem ersten DDR-Präsidenten zugeschriebene, Spruch wird seither immer mehr zur Maxime der Inhaber jener Diktatur, die sie der Bevölkerung als „Unseredemokratie“ ™ oder gerne auch als „Regelbasierte Ordnung“ ™ verkaufen. Kennzeichen jeder Diktatur ist nicht nur die Abwesenheit von Meinungsfreiheit, infolge von Einschüchterung und einstmals – siehe GG Artikel 5 – als verfassungswidrig gegoltener Zensur, sondern auch die Erosion der nie ganz vorhanden gewesenen, nun aber völlig zerstörten Reste der Gewaltenteilung. —
Werden Richter zu Polikern? So legt es ein heute erschienener Artikel der „Jungen Freiheit“ nahe. Richtiger ist es, daß Politiker zu Richtern werden, die als letzte Gehilfen fungieren, die die „demokratische“ Politik ihrer jeweiligen Einheitsparteien gegen auch noch die letzten Widerstände aus dem unbotmäßigen Volk durchzusetzen haben. Wer mehr als einmal Falsches sagt oder auch nur leise zu denken wagt, der riskiert, aus dem Job zu fliegen, oder er bekommt gleich Besuch (Bademantel vonnöten) und ein Verfahren an den Hals. Der Begriff eines Richterstaates, wie jener Autor ihn prägte, ist dafür vollkommen richtig gewählt.
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2025/wenn-aus-richtern-politiker-werden/
Die oben formulierte Frage nach „volksnahen und bodenständigen Politikern“ geht am Thema vorbei. Dieses Thema ist die Krise der aktuell, bis auf ein paar kümmerliche Reste, nicht mehr vorhandenen Demokratie, zerstört in einem schleichenden, mehr oder weniger stillen Putsch und das über Jahre und über mehrere „Regierungen“ hinweg. „Es muß alles demokratisch aussehen, aber wir müssen die Macht in den Händen behalten“, proklamierten jene „Genossen“ schon 1946, als sie in der späteren DDR die Ost-SPD und die Ost-KPD zur SED zusammenführten.
Schon unter Kohl zeigten sich erste Ansätze dessen, was wir heute (die Leute in Mitteldeutschland sagen erneut) erleben. Daß eine so schillernde Ökosozialistin wie Merkel von diesem Mann und zugleich ersten EU-Kanzler protegiert wurde, die ihn dafür praktisch aus der Machtstellung warf, hat auch damit etwas zu tun.
Der oben angeführte, dem ersten DDR-Präsidenten zugeschriebene, Spruch wird seither immer mehr zur Maxime der Inhaber jener Diktatur, die sie der Bevölkerung als „Unseredemokratie“ ™ oder gerne auch als „Regelbasierte Ordnung“ ™ verkaufen. Kennzeichen jeder Diktatur ist nicht nur die Abwesenheit von Meinungsfreiheit, infolge von Einschüchterung und einstmals – siehe GG Artikel 5 – als verfassungswidrig gegoltener Zensur, sondern auch die Erosion der nie ganz vorhanden gewesenen, nun aber völlig zerstörten Reste der Gewaltenteilung. —
Werden Richter zu Polikern? So legt es ein heute erschienener Artikel der „Jungen Freiheit“ nahe. Richtiger ist es, daß Politiker zu Richtern werden, die als letzte Gehilfen fungieren, die die „demokratische“ Politik ihrer jeweiligen Einheitsparteien gegen auch noch die letzten Widerstände aus dem unbotmäßigen Volk durchzusetzen haben. Wer mehr als einmal Falsches sagt oder auch nur leise zu denken wagt, der riskiert, aus dem Job zu fliegen, oder er bekommt gleich Besuch (Bademantel vonnöten) und ein Verfahren an den Hals. Der Begriff eines Richterstaates, wie jener Autor ihn prägte, ist dafür vollkommen richtig gewählt.
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2025/wenn-aus-richtern-politiker-werden/
Marie-Belen 5. Juli 2025 Beim 08:15
Zum Thema Schwimmbad
…….
die Bademeister sind meist alle Städtische Angestellte und machen Dienst an der vordersten Migrationsfront.
Ein Bademeister erzählte mir mal, er hätte beinahe einem 10jährigen wegen (ichfiggedeineMutter) ein paar geknallt, wollte aber so kurz vor der Rente auch keinen Ärger bekommen. Er hat dann alles erlaubt, auch das Kinder in Tshirt und Leggings schwimmen….
https://www1.wdr.de/nachrichten/debatte-freibad-uebergriffe-100.html
NRW-Innenminister Herbert Reul fordert jedenfalls schnelle und harte Strafen: „Solche Leute müssen rausfliegen, angezeigt und hart bestraft werden. Es geht hier um Straftaten, die keine Toleranz zulassen“, sagte der CDU-Politiker den „Westfälischen Nachrichten“. „Das bedeutet: Nicht zögern und sofort die Polizei rufen.“
passend dazu der herrlich bescheuerte Film von Doris Dörrie
https://de.wikipedia.org/wiki/Freibad_(Film)
… in einem Freibad nur für Frauen wird gestritten wie die Kesselflicker.
Marie-Belen 5. Juli 2025 Beim 08:15
Zum Thema Schwimmbad
…….
die Bademeister sind meist alle Städtische Angestellte und machen Dienst an der vordersten Migrationsfront.
Ein Bademeister erzählte mir mal, er hätte beinahe einem 10jährigen wegen (ichfiggedeineMutter) ein paar geknallt, wollte aber so kurz vor der Rente auch keinen Ärger bekommen. Er hat dann alles erlaubt, auch das Kinder in Tshirt und Leggings schwimmen….
https://www1.wdr.de/nachrichten/debatte-freibad-uebergriffe-100.html
NRW-Innenminister Herbert Reul fordert jedenfalls schnelle und harte Strafen: „Solche Leute müssen rausfliegen, angezeigt und hart bestraft werden. Es geht hier um Straftaten, die keine Toleranz zulassen“, sagte der CDU-Politiker den „Westfälischen Nachrichten“. „Das bedeutet: Nicht zögern und sofort die Polizei rufen.“
passend dazu der herrlich bescheuerte Film von Doris Dörrie
https://de.wikipedia.org/wiki/Freibad_(Film)
… in einem Freibad nur für Frauen wird gestritten wie die Kesselflicker.
https://www.youtube.com/watch?v=IoI4aanjjPE
„Deutschland ist eine komplette Irrenanstalt“ | Syrer-Attacke im Freibad
Gerald Grosz
https://www.youtube.com/watch?v=IoI4aanjjPE
„Deutschland ist eine komplette Irrenanstalt“ | Syrer-Attacke im Freibad
Gerald Grosz
https://www.youtube.com/watch?v=zprCJJAPPbw
„Demo für Siggi“ & Antifa Gegendemo Münster 5.7.25
Weichreite TV live
https://www.youtube.com/watch?v=zprCJJAPPbw
„Demo für Siggi“ & Antifa Gegendemo Münster 5.7.25
Weichreite TV live