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Donnerstag, April 16, 2026
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Umsturzpläne und Gewalt: Hat die Demokratie noch eine Chance?

Von MANFRED ROUHS | Die Idee der Demokratie ist 2500 Jahre alt und stammt aus Griechenland. Die dortige erwachsene, freie, männliche Stadtgemeinschaft wählte jährlich ihre führenden Beamten, die Archonten. Allerdings waren nur Adelige berechtigt, sich zum Archonten wählen zu lassen. In der Volksversammlung, der Ekklesia, stimmten die Athener – soweit sie erwachsen, frei und männlich waren – über Bauprojekte, Gesetze, Kriege und Bündnisse ab. Und über die Frage, wie alles das, was sie da beschlossen haben, finanziert werden sollte.

Die Demokratie von Athen bestand nur wenige Jahrhunderte. Gestürzt wurde sie von außen, als Alexander der Große 338 v. Chr. die Stadt eroberte.

Die Archonten unserer Tage fürchten eher einen Umsturz von innen als Interventionen von außen. Wo auch immer der Demos, das gemeine Wahlvolk, sein vermeintliches Recht geltend macht, sich selbst zum Archonten aufschwingen zu dürfen, lassen sie den faulenden Pilz militanter, umstürzlerischer Verbal-Radikalismen in dessen Netzwerke einpflanzen. Überschreitet das lancierte, verbale Säbelrasseln bestimmte Grenzwerte, dann werden Razzien und Festnahmen fällig. Ein Schauspiel, das in diesen Tagen in Deutschland wieder einmal bestaunt werden kann.

Der Austausch des modernen Adels eines Landes ist weltweit schwierig. Im Iran wird zwar sowohl der Präsident wie auch ein Parlament gewählt, aber kandidieren darf nur, wen der religiöse Wächterrat zulässt. Vor dem Hintergrund der jüngsten militärischen Eskalation im Nahostkonflikt werden nun auch in Deutschland stimmen laut, die den Sturz des Regimes fordern. Was ihnen fehlt, ist ein Alexander, der den Plan umsetzt. Leider – oder Gott sei Dank? – wird die Bundeswehr in ihrer gegenwärtigen Verfassung diese Lücke nicht ausfüllen können.

In den USA gelang mit der wiederholten Wahl Donald Trumps ins Präsidentenamt ein politischer Elitenwechsel. Wo seine Pläne durch organisierte Kader der alten Archonten hintertrieben werden, nimmt er die Herausforderung freudig an und lässt das Militär aufmarschieren.

Das lässt hoffen. Vielleicht ist Demokratie ja doch möglich? Und was den US-Amerikanern recht ist, kann uns Deutsche nur billig sein!

Nun denn: Diesseits wie jenseits des Atlantiks kleben die Archonten mit List und Tücke an ihren Privilegien. Sie verkünden dreist, nur sie selbst könnten die Demokratie repräsentieren. Und beneiden wahrscheinlich die Führung des Iran um den Wächterrat.

Leicht wird der Weg nicht werden. Aber das Beispiel der USA zeigt: Veränderung ist möglich! Demokratische Veränderung durch Wahlen. Sie ist aus der Sicht derer, die gehen müssen, ein Umsturz.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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18 Kommentare

  1. Noch nie hat ein pathologischer und ausufernder Beamtenstaat mit Günstlingswirtschaft sich selber zurückgefahren

    Sie alle wurden gestürzt

    Von innen oder von außen

  2. Linke und Grüne wolllen einen Umsturz. Enteignungen, Erschießung von Reichen uw. sind schon geplant.

    Moslems fordern laufend ein Kalifat. Dafür gab es keine strafen.

  3. Linke und Grüne wolllen einen Umsturz. Enteignungen, Erschießung von Reichen uw. sind schon geplant.

    Moslems fordern laufend ein Kalifat. Dafür gab es keine strafen.

  4. Der Beamtenstaat hat das chinesische Kaiserreich hunderte von Jahren gelähmt und letztendlich zu Grunde gerichtet.

  5. Der Beamtenstaat hat das chinesische Kaiserreich hunderte von Jahren gelähmt und letztendlich zu Grunde gerichtet.

  6. Noch nie hat ein pathologischer und ausufernder Beamtenstaat mit Günstlingswirtschaft sich selber zurückgefahren

    Sie alle wurden gestürzt

    Von innen oder von außen

  7. Demnächst wollen die schwulen Bundestagsabgeordneten wieder in Berlin auf den CSD tänzeln.

    Damit man ihre Parteizugehörigkeit besser erkennen kann, wollen sie sich diesmal Handfeger ins Gesäß stecken.

    Mit den Borsten nach oben in den Farben ihrer Parteien.

  8. Demnächst wollen die schwulen Bundestagsabgeordneten wieder in Berlin auf den CSD tänzeln.

    Damit man ihre Parteizugehörigkeit besser erkennen kann, wollen sie sich diesmal Handfeger ins Gesäß stecken.

    Mit den Borsten nach oben in den Farben ihrer Parteien.

  9. Er meint wahrscheinlich nur das Bundes-Land.
    Wenn überhaupt.

    Das erinnert mich an den ersten Trump-Wahlkampf.
    Da sagten doch auch etliche US-Berühmtheiten (Schauspieler, Sänger) sie würden, bei seinem Sieg, das Land verlassen.
    Robert de Niro war doch auch einer davon.
    Keiner von denen ist dann wirklich gegangen.

  10. Er meint wahrscheinlich nur das Bundes-Land.
    Wenn überhaupt.

    Das erinnert mich an den ersten Trump-Wahlkampf.
    Da sagten doch auch etliche US-Berühmtheiten (Schauspieler, Sänger) sie würden, bei seinem Sieg, das Land verlassen.
    Robert de Niro war doch auch einer davon.
    Keiner von denen ist dann wirklich gegangen.

  11. Zuerst, muss diese undemokratische EU verschwinden !
    Auch wenn sie uns in der Vergangenheit wirtschaftlich einiges
    gebracht hat, mit einer Demokratie hat Brüssel schon lange nichts
    mehr zu tun.
    Sie haben sich ihre Demokratie untereinander selbst aufgeteilt !

  12. Zuerst, muss diese undemokratische EU verschwinden !
    Auch wenn sie uns in der Vergangenheit wirtschaftlich einiges
    gebracht hat, mit einer Demokratie hat Brüssel schon lange nichts
    mehr zu tun.
    Sie haben sich ihre Demokratie untereinander selbst aufgeteilt !

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