Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
Donnerstag, April 16, 2026
Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
StartBuch-TippReichelt, von Dohnanyi, Brodkorb – drei prominente Köpfe im CATO-Magazin

Reichelt, von Dohnanyi, Brodkorb – drei prominente Köpfe im CATO-Magazin

Das CATO-Magazin präsentiert in seiner aktuellen Ausgabe gleich drei kontroverse Interviews: Julian Reichelt, Klaus von Dohnanyi und Mathias Brodkorb warnen in ihrer Analyse zur Lage der Nation vor politischer Selbsttäuschung und Identitätsverlust.

Julian Reichelt, der ehemalige BILD-Chefredakteur und Macher des Portals „NiUS“, spricht von einem „ausgesetzten Rechtsstaat“ und konstatiert: „Was wir derzeit erleben, ist der größte Angriff, den es auf die Meinungsfreiheit jemals gegeben hat. […] Der Rechtsstaat existiert derzeit nicht so wie er vor zehn Jahren existiert hat.“

Sein Fazit: „Wenn die Lage so ist wie von mir skizziert, dann kann sie in Deutschland nur politisch demokratisch beendet werden durch eine demokratische Revolution.“ Den Abgrenzungsbeschluss der CDU zur AfD hält er für einen zentralen Fehler: „Am besten all diese Unvereinbarkeiten und Brandmauern weg.“

Klaus von Dohnanyi (97), langjähriger SPD-Politiker und Bundesminister a.D., spricht über das Thema seines soeben aktualisiert aufgelegten Buches „Nationale Interessen“ – für viele ein Tabu-Thema. Deutschland, so Dohnanyi, habe es verlernt, seine Interessen insbesondere im Kontrast zu den USA klar zu formulieren: „Wir haben uns daran gewöhnt, dass Strategie Sache der Hegemonialmacht USA ist.“

Den Krieg in der Ukraine bezeichnet Dohnanyi im CATO-Interview als „Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Rußland“. Er hält der Nato vor, dem Kriegsausbruch nicht diplomatisch entgegengewirkt zu haben. Seine Forderung: Die EU solle sich von den USA emanzipieren.

Schließlich Mathias Brodkorb (SPD), ehemaliger Bildungs- und Finanzminister von Mecklenburg-Vorpommern, kritisiert postkoloniale Ideologien mit Bezug auf sein neues Buch „Postkoloniale Mythen“ und beschreibt, wie dieses ideologisch verminte Gelände des europäischen weißen Selbsthasses zunehmend Museen und historische Darstellungen verzerrt. Seine Quintessenz: „Daß die übertriebene Erzählung von der ’weißen‘ Schuld inzwischen selbst völkische Muster reproduziert: Der weiße Mann ist böse und der schwarze von Grund auf gut.“

Beitrag teilen:
ÄHNLICHE ARTIKEL

2 Kommentare

  1. „Linksfraktionschefin Heidi Reichinnek wollte in das Parlamentarische Kontrollgremium
    zur Beaufsichtigung der Nachrichtendienste. Doch die Union blockierte den Eintritt.
    Gute Gründe hat sie dafür nicht…“

    +https://www.kn-online.de/politik/geheimdienst-kontrolle-ohne-reichinnek-das-ist-ein-fehler-SK44CL5A3VGAHOAE3PMTMV36CU.html

    „,..Es war also vollkommen unnötig von der Union, hier eine Brücke zu beschädigen,
    die begehbar sein sollte.
    Grundsätzlich gilt: *
    Die Linke ist eindeutig Teil des demokratischen Spektrums, die AfD ist es nicht.“

    kommentiert der Reichsnachrichtendienst RND im SPD-eigenen Medienkonzern DDVG.

    * Korrektur: Gilt nicht für mich.

  2. „Linksfraktionschefin Heidi Reichinnek wollte in das Parlamentarische Kontrollgremium
    zur Beaufsichtigung der Nachrichtendienste. Doch die Union blockierte den Eintritt.
    Gute Gründe hat sie dafür nicht…“

    +https://www.kn-online.de/politik/geheimdienst-kontrolle-ohne-reichinnek-das-ist-ein-fehler-SK44CL5A3VGAHOAE3PMTMV36CU.html

    „,..Es war also vollkommen unnötig von der Union, hier eine Brücke zu beschädigen,
    die begehbar sein sollte.
    Grundsätzlich gilt: *
    Die Linke ist eindeutig Teil des demokratischen Spektrums, die AfD ist es nicht.“

    kommentiert der Reichsnachrichtendienst RND im SPD-eigenen Medienkonzern DDVG.

    * Korrektur: Gilt nicht für mich.

Kommentarfunktion ist geschlossen.