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Donnerstag, Mai 28, 2026
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Die Stunde der Zartbesaiteten

Von RAINER K. KÄMPF | Geht das hier so weiter, platzt die Polizeiliche Kriminalstatistik bald aus allen Nähten. Wenn der Fachbegriff für einen im übertragenen Sinne beschichteten Primaten nun schon zum Strafbefehl führt, ist der Punkt fast erreicht, an dem sich die Justiz selbst entwürdigt.

Ja schon, objektiv betrachtet, mag die Klassifizierung auf den ersten Blick etwas unhöflich scheinen. Bei näherer Betrachtung allerdings kommt man ins Grübeln. Aber wie auch immer, Unhöflichkeit war bis dato noch nicht strafbewehrt.

Wäre unsere Gesellschaft nicht bereits vollends aus dem Ruder gelaufen, würde ein Vollzugsbeamter, der mit dem Ansinnen konfrontiert wird, eine entsprechende Anzeige aufzunehmen, mitleidig mit dem Kopf schütteln. Er würde sich vehement davor scheuen, um sich nicht selbst zum Klops zu machen.

Bei Licht betrachtet müßten wir alle todtraurig gestimmt sein, und hochgradig verunsichert. Wo soll das enden, wenn unsere sogenannte politische Elite so mimosenhaft zimperlich und dünnhäutig wie ein Frühchen im Brutkasten ist?

Mein Gott, wie sollen die ein Land führen, einen Staat regieren und uns auch noch außenpolitisch vertreten? Ihren „Mann“ stehen für uns. Man ist eher geneigt, vor Mitleid zu zerfließen, als ihnen vorbehaltslos unser Schicksal anzuvertrauen.

Wahrscheinlich sind sie gerade deshalb noch am Wirken, weil man ihnen nicht zumuten mag, Konsequenzen zu ertragen. Jede 13-Jährige einer westasiatischen Mädchengang hat mehr Power und Konfliktbereitschaft.

Man kommt heutzutage einfach nicht daran vorbei, die AfD als leuchtendes Beispiel hinzustellen. Halten wir uns vor Augen, wie Vertreter dieser Partei diffamiert, beschimpft und persönlich herabgewürdigt werden. Im Gegensatz zur Weicheikaste der Etablierten jedoch stehen sie das aus und wachsen daran.

Das ist der Unterschied. Und genau deshalb dürfen wir es ihnen auch getrost zutrauen, uns ehrenhaft zu regieren.


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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12 Kommentare

  1. Nun ja…..selbst Lackaffen sollten ein gewisses Niveau haben. Herr Merz ist moralisch bankrott. Mehr geht eigentlich nicht. Ich würde mich nicht mehr auf die Straße trauen. Aber so ein Herr Merz nimmt es wohl nicht so genau……

  2. Man sollten dem armen Mann, der seine ganze Kraft schon dafür braucht, Deutschland endgültig den Orkus herunterzuspülen, nicht auch noch Gelegenheiten bieten, sich in der Opferrolle zu suhlen. Die Gerichte sind ohnehin zu überlastet für den Unsinn. Laßt es einfach. Genau das wollen sie doch haben.

  3. Merz sieht in letzter Zeit auch ganz schön schlecht aus. Der wird immer dünner, dafür wird Klingbeil immer feister.
    Das ist auch gut so, und ich freue mich darüber. 😉

  4. Es ist eine Frage der Kultur, wie mit „Beleidigungen“ umgegangen wird.
    In der Regel ist es ein Zeichen von eigenem Unvermögen, wenn man jemanden beleidigt. Es zeigt dann, dass man selbst geistig einer Auseinandersetzung nicht gewachsen ist und deshalb „Tiervergleiche“ zur Herabwürdigung des Gegenübers nutzt.
    Meine Meinung:
    Auch Herr Merz hat ein Recht auf eine „Restwürde“ – nur Sachargumente bzw. Fakten zählen,
    aber ohne Beleidigungen!

  5. Der Merz ist am Ende, er kriegt nichts hin, seine Partei diskutiert offen ihn abzulösen, alle fallen über ihn her.
    Er ist hoffnungslos überfordert, hat meiner Meinung nach einen Burn-out und seine Nerven nicht mehr im Griff.
    Wenn er klug ist schiebt er eine Erkrankung vor und wirft den Bettel hin.
    Er hat nach 12 Monaten abgewirtschaftet, hat vielleicht noch die Hälfte der Partei hinter sich.
    Und die grossen Reformen kommen erst noch, wo die UNION die Kröten der SPD schlucken muss und der Knall vorprogrammiert ist.

  6. @ Maria-Bernhardine 28. Mai 2026 Beim 16:21

    „Ich bin kein Lackaffe,
    nur mega herablassend.
    Und hier gebe ich unserem
    Handlanger Geld“

    Der einzige Freund? Man könnte tatsächlich meinen, daß zumindest in der Politik Selenskij der einzige ist, der noch zum BlackRock-Kanzler hält. Schließlich gehört mindestens die halbe Ukraine schon der Firma und deren bezahlte Strohpuppe aus Kiew gleich mit. Ich fände es übrigens unheimlich, würde Merz mir auf die Schultern klopfen wollen, und würde mir das verbitten. Doch sage mir, mit wem du umgehst, und sich sage dir, wer du bist.

  7. Ich warte immer noch, dass die „demokratischen Parteien der Mitte“ die AfD „inhaltlich stellen“ und „demaskieren“, wie sie nie müde werden zu wiederholen.

    Ich sehe aber seit Jahren nur aufgeblasene Backen, Beleidigungen, Drohungen und den Abtrag von Recht, Freiheit und Demokratie seitens „Unseredemokratie“.
    In Verbindung mit Hochverrat.
    Staatsanwaltschaft Halle stellt Verfahren ein: „Oma gegen Rechts“ durfte Höcke „Nazi“ nennen…
    https://rp-online.de/politik/deutschland/omas-gegen-rechts-appell-an-bildungsminister_aid-149011305
    „Omas gegen Rechts“ warnen vor AfD-Einfluss auf Schulen…
    Die Schulkinder sollten Courage zeigen! Auch gegen OMAS!

  8. Im Volk geht es, gottseidank, nicht so
    zu wie beim Adel, weil ein einzelner
    Normalbürger weniger Macht hat muß
    er auch mal Dampf ablassen dürfen.

    Wenn aber der Adel oder Politadel
    daherkommt u. die Bürger in Benimm
    erziehen möchte – man beachte das Gefälle.

    Ich gehe davon aus, daß der Bürger
    über Merz schrieb u. ihn nicht direkt,
    von Angesicht zu Angesicht, mit „Lackaffe“
    betitelt hat. Deshalb sollten sich Merz
    oder andere Politiker nicht so anstellen.

    Man kann lärmenden Nachbarn drohen,
    man werde die „Bullen“ holen, aber sollte
    zu einem Polizisten nicht „Bulle“ sagen.

    Und wie die Abgeordneten im Bundestag
    miteinander umgehen ist oft recht unfein,
    aber sie stehen miteinander auf ungefähr
    gleicher Stufe.

    Was völlig anderes ist es, wenn wegen einer
    angebl. Verbalbeleidigung ein Fremdkultureller
    gleich das Messer zückt – nicht nur einem
    Biodeutschen gegenüber, sondern auch
    untereinander. Solche Stammeskulturen
    gehören nicht hierher.

    Fazit: Über jmd. öffentl. sprechen ist
    was anderes als zu jmd. sprechen.

  9. Ja. Er ist schon recht empfindlich, unser Friedrich aus dem Sauerland. Austeilen, besonders gegen Leute, die sie grundsätzlich für Plebs halten, dem sie natürlich straflos (was sonst) „Faulheit“ unterstellen dürfen, aber kann er doch recht gut. Aber das können sie bekanntlich alle, angefangen mit einer besonders liebenswürdigen Dame aus der Partei der Nicht-Steuer-Zahler bis hin zu unserem Flieger-Ass, die ansonsten, wegen Marginalien, der Justiz die Bude einrennen.

    Man muß nicht beleidigen. Andererseits habe ich großes Verständnis dafür, wenn auch schlichteren Leuten (ach die darf es geben) berechtigterweise mal die Hutschnur platzt. Denn diese Wut ist verdient. Wem das schon zu viel ist, der hat in der Politik nichts verloren. Sagte niemand geringeres als einer der besseren Vorgänger, den sie zuweilen „Kohlbirne“ nannten. „Friederich, o Friederich, du bist ein rechter Wüterich“, hieß es mal im Struwwelpeter. Also, lieber Herr Merz, heulen Sie nicht herum. Der Ton macht die Musik – auch für Sie.

  10. Beim Thema Brandmauer kennt Seehofer kein Wackeln. „Der Beschluss steht und wird auch nicht jeden Tag diskutiert.“ Und weiter: „Ich würde auch in Zukunft für beide Richtungen, ganz rechts wie ganz links, ausschließen, mit denen zusammenzuarbeiten.“ Gysi hält dagegen. „Die CDU im Osten hat sich inzwischen an uns gewöhnt, nach 35 Jahren. Die AfD ist der Union viel fremder.“ Man müsse an dem Unvereinbarkeitsbeschluss „nicht krampfhaft festhalten“. Seine Prognose: „Das Ding wird nicht halten.“
    https://www.bild.de/politik/inland/horst-seehofer-gibt-merz-regierung-schuld-am-afd-hoch-6a180576fc909a07c21444a5
    Den „Unvereinbarkeitsbeschluss“ ist Merkels Werk.

  11. „Lackaffe“ kann auch stillschweigende Billigung durch die Umgebung sein. Irgendwo habe ich gelesen, dass Herr Merz mehr als tausend Euro Steuergeld pro Monat für Schönheitspflege benötigt. Im Wettlauf mit Annalena bleibt er aber dennoch chancenlos.

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