Von WOLFGANG HÜBNER | Mitleid mit dem auf dem DGB-Kongress in Berlin heftig ausgebuhten Bundeskanzler? Mitnichten. Sympathie mit den sich empört gebenden Funktionären der Gewerkschaften? Mitnichten. Denn der eine wie die anderen belügen und betrügen die Menschen nach Kräften. Zu den vielen Merz-Lügen muss an dieser Stelle nichts mehr ausgeführt werden. Zur betrügerischen Praxis der DGB-Führung ist aber einiges zu sagen. Denn der DGB übt sich in Reaktion auf die schweren wirtschaftlichen Verwerfungen in Deutschland plötzlich in klassenkämpferischer Rhetorik.
Scharf kritisiert wird in Berlin die sogenannte Gesundheitsreform, vor militanten Protesten wegen negativen Folgen bei der geplanten sogenannten Rentenreform wird gewarnt. Auch am Achtstundentag soll nicht gerüttelt werden, „gerechte Steuerpolitik“ durchgesetzt werden. Die Sozialpartner alias Arbeitgeber werden wortreich beschuldigt, sich vor ihrer Verantwortung zu drücken. Die DGB-Losung lautete schon am 1. Mai „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“.
Wenn es noch eines Beweises für die geistig-politische Verwahrlosung der sozialdemokratisch kontrollierten Gewerkschaften bedurft hätte, dann beseitigt allein schon diese Losung jeden Zweifel: Denn im Kapitalismus werden Unternehmen allemal betrieben, um Profite zu machen, nicht um Arbeitsplätze zu schaffen. Eine solche banale Erkenntnis gehörte vor wenigen Jahrzehnten noch zum Allgemeingut. Allerdings war schon damals der DGB nicht Widerpart, sondern Teil der bundesdeutschen Machtmaschine, die nun allerdings nicht mehr richtig funktioniert.
Wer wissen will, warum das so ist, kommt um zwei wesentliche Faktoren nicht herum: Die für die deutsche Ökonomie fundamental schädlichen Sanktionen gegen Russland sowie die Aufrüstung und Militarisierung samt ihren irrwitzigen Kosten, die vielen Steuermilliarden für den Kokser und seine korrupte Bande in Kiew obendrein. Doch so seltsam wie auffällig: In den gesamten Klageliedern und Resolutionen des DGB ist von all dem keine Rede.
Eisern wie die marode politische Schwester SPD schweigen auch die Gewerkschaftsführungen darüber, warum nun der Generalangriff auf den Sozialstaat und die Arbeitsbedingungen durchgeführt werden soll. Damit aber ist der DGB objektiv wie subjektiv Komplize des großen Volksbetrugs, der unter der Parole „Reformbedarf“ multimedial in Szene gesetzt wird.
Nichts anderes ist die Aufgabe des DGB, als den sich naturgemäß in dieser Situation entwickelnden Verdruss von unten in falsche, mit leeren Phrasen gepflasterte Bahnen zu lenken. Deshalb braucht Deutschland nicht nur alternative Politik, sondern auch alternative Organisationen, die sich aus dem betrügerischen sozialdemokratischen DGB-Gefängnis befreien.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.



Das Abkanzeln des Abkanzlers kann bis zu seinem Abdanken so weitergehen.
Normalwerweise müsste der DGB Steuersenkungen fordern.
Dass man Firmen nicht bis zum Rentabilitätsverlust und in den Bankrott melken kann, wissen die beim DGB längst und dass Lohnerhöhungen bei den derzeitigen Steuern nicht zum Wohle des Besteuerten, sondern in erster Linie zum Wohle des Besteuernden gereichen, das wissen die auch schon seit Ewigkeiten.
Die Klassenkrampf-Rhetorik ist beim DGB ebenso zur Makulatur verkommen wie bei der SPD und dient dem Verarschen des beitragszahlenden Fussvolkes. „Da schau her, wir tun was für dich!“ Pfffff….
Der DGB ist mittlerweile von Sozen unterwandert, gekapert und agiert als reine Vorfeld- und Wahlkampforganisation der SPD.
Aber Fritze wollte es so, also soll er es bekommen und gefälligst geniessen, der Spass, einen weinerlichen, abgekanzelten Kanzler zu erleben, kommt uns Bürger immehin sehr teuer zu stehen, dann muss der Spass auch sehr derbe sein.

Ein praktisches Beispiel, wie die Einheitsgewerkschaft und die Spezialdemokraten agieren: als hier ein besonders spezialdemokratischer Betriebsrat endlich abgewählt worden war, da schuf die Wundergewerkschaft flugs einen neuen Sonderposten: „Koordinator der Betriebsräte der verschiedenen Unternehmensstandorte weltweit“. Und der wird natürlich nicht gewählt (schon gar nicht direkt von der Belegschaft). Und wer hat den Posten bekommen? Genau: der Abgewählte. „Unsere Demokratie“ bei der Arbeit.
Ich fürchte die meisten verstehen den DGB völlig falsch.
Der DGB verkauft „Arbeitnehmerrechte“ wie ein Fischhändler Fische oder ein Obsthändler Obst. Ihm ist völlig egal, was er verkauft. Es ist nur eine Ware, damit die Führungsgruppe davon leben kann und Geld verdienen kann. Es ist ein Unternehmen, das natürlich Profit für seine eigenen Mitglieder machen will. Wer dahinter mehr sieht, hat nicht die geringste Ahnung von solchen Organisationen.
Meusche Hustensaft 13. Mai 2026 Beim 15:56
Der/die/das Abgewählte hiess nicht zufälligerweise Fahimi?
Die hat den DGB-Vorsitz doch auch nur wegen ihrer Parteisoldaterie und als Versorgungs- und Belohnungsposten bekommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Yasmin_Fahimi#Politik
Die Hauptkosten, die größte Gefahr und das Hauptproblem sind all die Asylanten.
Sofort alle Zuwendungen stoppen. Jedem eine Karte mit Ziel Österreich und 100 € in die Hand drücken und gut ist’s. Dann haben wir 1, 2 Wochen etwas Unruhe danach ist’s wieder gut.
Selbes Spiel mit allen NGO’s und Lobbyistenverbänden, halt ohne Österreich Karte denn die können das Land suchen wo der Pfeffer wächst.
Für mich ist klar, dass bei allen Jobs die im internationalen Wettbewerb, stehen Lohnkürzungen her müssen.
Z. B. Automobilindustrie -50 %
Diese Hilfs-/Anlernkraefte sind maßlos überbezahlt.
Anders sind diese Industriearbeitsplätze nicht wettbewerbsfähig und zu retten.
Und auch bei den Beamten müssen 50% des Gehalts gestrichen werden.
Die Beamten verdienen viel zu viel.
Nur so kann die Industrie in Deutschland gehalten werden.
Alles andere ist Unfug und keine dauerhafte Lösung.
Diese Arbeitsplätze dauerhaft zu subventionieren können wir uns nicht mehr leisten und es verzerrt den Wettbewerb.
Die Gewerkschaften haben weder ihre Stimme erhoben gegen eine ungezügelte Migration, noch haben sie sich gegen die arbeitsplatzvernichtende Klima- und Energiepolitik gewandt; auch bei Sprengung der bestfunktionierenden AKW blieb ihr Protest aus, und das Verbrennerverbot wurde sogar von ihnen unterstützt („Der Verbrenner geht, (Mitarbeiter – Anm.) Vahdeddin bleibt“ – ?berschrift eines Artikels in der Mitgliederzeitschrift der IG Metall vom 2.3.23)
Die Gewerkschaften in Deutschland waren Schoßhündchen der selbsternannten “demokratischen Mitte”, und haben damit ihr Recht verwirkt, als ernst zu nehmende Stimme im politischen Alltag wahrgenommen zu werden.
Ein Unternehmen ist keine demokratische Organisation, wo jeder Mitreden und Mitbestimmen kann.
Da gibt’s einen Chef, der schafft an, alle anderen führen aus.
Diese ganze Mitbestimmung hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt stehen.
Ein Unternehmen muss zu 100% auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet sein, und nicht auf Ökologie, Umweltschutz,
Inklusion und solchen Firlefanz.
Das lenkt alles nur von der eigentlichen Aufgabe ab.
Dieser ganze Firlefanz ist Ausfluss weiblichen Denken!
Ein Unternehmen erfolgreich zu führen ist wie Krieg führen, davon haben die Weiber keine Ahnung.
alle, die in D oben schwimmen incl. Berliner Regierung und Umfeld, Gewerkschaften die einen notwendigen Volksaufstand verhindern, die eingebundene Medienbagage, die deren Lügen und Propaganda verbreitet, bildlich in einen Sack stecken und draufherum dreschen, bis sich nichts mehr bewegt.
Gewerkschaften waren früher einmal echte Vertreter der arbeitenden Bevölkerung, allerdings war der GDB und seine Mitdliedsgewerkschaften schon immer falsche Schlangen. Davon unabhängige allerdings auch kleinere Organisationen waren wirklich für ihre Mitglieder da. Allerdings haben sie eben kaum Einfluß auf das tatsächliche Tarifgeschehen.