CO2-Steuer abschaffen - Deutschland entlasten
Mittwoch, Mai 13, 2026
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Der erzwungene Gang ins digitale Gefängnis

Von MICHAEL HERRMANN | Die globale Elite hat ihr Ziel, nämlich die totale Überwachung und technologische Versklavung der aus ihrer Sicht minderwertigeren Artgenossen, fast erreicht. Es fehlen nur noch die weltweite Einführung einer digitalen Identität (dID) für jeden Einzelnen und – um auch sämtliche Finanzströme kontrollieren zu können – die elektronische Wallet, in Verbindung mit einer Digitalwährung.

Folgende Länder haben bereits eine digitale ID eingeführt oder planen dies:

Europäische Union und Europa

EU-weit: Die EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet) soll bis Ende 2026 in allen Mitgliedstaaten eingeführt werden. Pilotprojekte laufen bereits.

Estland, Finnland, Malta: Diese Länder führen die Rangliste der digitalen Verwaltung in der EU an und haben bereits fortgeschrittene digitale Identitätssysteme.

Deutschland: Die BundID (eine Vorstufe der dID) ist seit 2025 nutzbar, ergänzt durch die ID Wallet-App für digitale Führerscheine. Vollständige Integration mit der EUDI Wallet ist geplant.

Schweiz: Das nationale e-ID-System wurde in einem Referendum 2025 knapp angenommen und wird schrittweise eingeführt.

Vereinigtes Königreich: Der Online Safety Act 2023 ist verabschiedet, und die GOV.UK Wallet befindet sich im Pilotbetrieb mit Rollout-Ziel bis August 2029

Nord- und Südamerika

Vereinigte Staaten: 25 Bundesstaaten haben Altersverifikationsgesetze für Online-Inhalte verabschiedet. Weitere Regelungen wie der Kids Online Safety Act (KOSA) sind in Diskussion.

Mexiko: Ab 2026 wird die biometrische CURP (Unique Population Registration Code) verpflichtend eingeführt.

Costa Rica: Das IDC-Programm wurde im September 2025 gestartet.

Asien und Pazifik

China: Das nationale Cyberspace ID-System zur Online-Authentifizierung wurde 2025 gestartet und basiert auf Realnamen- und Biometrie-Daten.

Südkorea: Seit Januar 2025 ist die digitale Aufenthaltskarte verfügbar.

Vietnam: Seit Juli 2025 ist die e-ID für alle Online-Verwaltungsverfahren verpflichtend.

Laos: Einführung einer nationalen digitalen ID im Oktober 2025.

Papua-Neuguinea: Das System SevisPass wurde im Mai 2025 gestartet, mit flächendeckender Einführung bis März 2026.

Australien: Das Digital ID Act 2024 ist in Kraft; die Nutzung durch private Unternehmen startet ab Dezember 2026.

Afrika

Äthiopien: Die Fayda-Digital-ID ist seit Januar 2025 für alle Bankgeschäfte verpflichtend.

Nigeria: Ausbau des nationalen NIN (National Identification Number)-Systems.

Sambia: Einführung des INRIS-Projekts zur digitalen Identität, unterstützt von der Weltbank.

Die Liste macht deutlich, dass das Thema weltweit vorangetrieben wird. Leider ist den meisten Menschen nicht ansatzweise bewusst, was dieser erzwungene Gang ins digitale Gefängnis bedeutet. Bereits ohne dID und eWallet, werden massiv Daten aller Art, darunter auch hochsensible, und persönliche, erfasst, gespeichert und mit Unterstützung von KI ausgewertet. Das Bedenkliche daran ist, dass wir diese Daten größtenteils selbst, durch Nutzung von Handy und Internet, freiwillig liefern und damit erst ermöglichen, dass unfassbar detaillierte Persönlichkeitsprofile erstellt werden können.

Diese können Aussagen zu persönlichen Vorlieben, zur politischen Einstellung, zum Sozialverhalten, zum Gesundheitszustand inkl. Impfstatus, zum Konsum von Lebensmitteln und sämtlichen anderen Gütern sowie Bewegungsprofile enthalten, um nur einige Themenfelder zu benennen. Mit der Einführung einer verpflichtenden dID (s. Koalitionsvertrag) und der Einführung des digitalen Euro, wird die Überwachung noch einmal erheblich engmaschiger und es eröffnet sich für staatliche Stellen die Möglichkeit, unerwünschtes Verhalten direkt zu bestrafen.

Durch die Masse und der Vielfältigkeit der erhobenen Daten, ist auch ein Lieblingsprojekt der angeblichen Klimaretter umsetzbar. Gemeint ist die Ableitung eines individuellen CO2-Fußabdrucks für jeden Bürger, mit entsprechenden Konsequenzen, falls dieser zu groß sein sollte.

Abgesehen davon, erhöht sich durch die Einführung einer dID das Risiko eines schlimmstenfalls existenzbedrohenden Identitätsdiebstahls und das Absaugen von sensiblen Daten durch Hacker drastisch. Dass der Staat nicht in der Lage ist, solche Daten wirksam gegen Hackerangriffe zu schützen, hat zuletzt die stümperhafte Sicherung von Patientendaten gezeigt, die im Rahmen der Einführung der elektronischen Patientenakte abgespeichert und mühelos gehackt werden konnten.

In Verbindung mit einer digitalen Währung (Stablecoins oder CBDC) und einer verpflichtenden eWallet sind auch sämtliche finanziellen Transaktionen nachvollziehbar. Dass digitale Währungen beliebig programmierbar sind, ist eine weitere, der finanziellen Freiheit widersprechende Eigenschaft, die genutzt werden kann, um regelkonformes Verhalten zu „fördern“.

Jedenfalls darf man den Beteuerungen nicht glauben, wonach nicht geplant sei, das Bargeld abzuschaffen. Die Politik wird den Zugang zu Bargeld und dessen Verwendung erschweren, um so die Menschen dazu zu bringen, die digitale Währung verstärkt zu nutzen, schlicht weil es komfortabler sein wird. Wenn dann die Verwendung von Bargeld ein gewisses Niveau unterschreitet, d.h., dass beispielsweise nur noch 10 bis 15 Prozent aller Finanztransaktionen bar ausgeführt werden, wird das Argument kommen, dass es zu aufwändig und zu kostspielig sei, zwei Systeme zu unterhalten, zumal ja eines kaum noch genutzt würde. Das wäre das Ende der gedruckten bzw. geprägten finanziellen Freiheit.

Deshalb mein Appell: Bezahlen Sie bar, wann immer es möglich ist und unterstützen Sie Aktionen und Petitionen zum Erhalt von Bargeld, wie beispielsweise diese hier.

Fazit

Die Einführung einer digitalen ID und des digitalen Euro müssen unbedingt verhindert werden. Ohne Widerstand der Massen wird es aber nicht funktionieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, über die negativen Folgen der digitalen Überwachung auf jeden Einzelnen aufzuklären.

Viel Zeit bleibt nicht mehr, zumal die Bundesregierung am 19. November 2025 mit über 75 Unternehmen und Organisationen aus der deutschen Digitalwirtschaft eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, wonach die europaweite digitale Brieftasche, EUDI-Wallet, nicht nur pünktlich in Deutschland zur EU-Frist 2027 starten, sondern zum Vorzeigemodell werden soll. Und das mit maximaler Akzeptanz in der Bevölkerung!

Wir sollten der Regierung deutlich machen, dass diese maximale Akzeptanz nicht vorhanden ist, sondern ganz im Gegenteil, die Ablehnung dominiert!

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5 Kommentare

  1. Michael Herrmann,

    sehr gute und notwendige Aufklärung, die hoffentlich auch jenseits von PI den Horizont erhellt!

    …In Verbindung mit einer digitalen Währung (Stablecoins oder CBDC) und einer verpflichtenden eWallet sind auch sämtliche finanziellen Transaktionen nachvollziehbar. Dass digitale Währungen beliebig programmierbar sind, ist eine weitere, der finanziellen Freiheit widersprechende Eigenschaft, die genutzt werden kann, um regelkonformes Verhalten zu „fördern“….
    ______________
    Dazu passend nochmals meine Frage:

    Gibt es eine andere Möglichkeit für Zuwendung(en)?
    Außer die unter 1. oder Bitcoin (kein Fan von)?
    Absender verschleiert darstellen?
    Nicht missverstehen, mit über 1K Kommentaren bin ich hier nicht ein auf Grund gelegtes U-Boot!

    1. Banküberweisung:

    Empfänger: PI-NEWS
    OTP-Bank
    IBAN: HU09 1177 5434 4527 0886 0000 0000
    BIC: OTPVHUHB
    Verwendungszweck: Schenkung

    Mod: Hier gehts auch noch: https://ko-fi.com/pinews andere Möglichkeiten, als die auf der Spendenseite angeführten bieten sich uns aktuell leider nicht mehr (Paypal und auch Patreon haben uns ja schon vor Jahren aus Gesinnungsgründen gekündigt).

  2. Momentan haben sich noch einige gegen die Digitale Krankenakte gewehrt, dieses verweigert.
    Zum Glück gibt es noch Leute, die mitdenken!
    Es gibt noch Leute, leider erfährt man nicht wie viele es sind!
    Da müsste man jemanden kennen, der bei der Krankenkasse arbeitet.

  3. Die vernetzte digitale Welt ermöglicht die totale Diktatur!

    Der Zugriff auf alle Bereiche und Daten der Menschen ist damit möglich und die Zerstörung eines Menschen und seiner Existenz kann in Sekunden erledigt werden. Die Machthaber brauchen dazu keine Polizei und keine Truppen, weil der digitale Bürger mit einem Mausklick zum Obdachlosen ohne Geld gemacht werden kann. Deshalb ist die Abschaffung des Bargeld ein primäres Ziel der bösartigen Pseudoeliten. Schon heute kann eine digitale Akte erstellt werden, die normale Menschen zu Kriminellen erklärt, denn wer zweifelt die digitalen Daten an. Das digitale Volk hat keine Bürgerrechte mehr, denn der Staat sieht alles und weiß alles über den Bürger. Wir werden zu Sklaven und zu Leibeigenen.

  4. Obwohl ich hier die Petition unterschrieben habe,
    glaube ich, dass die digitale Welt nicht mehr aufzuhalten ist.
    Es gibt zwar noch einige, zumeist ältere Menschen, die an der
    Kasse bar bezahlen, aber wenn ich die jungen Schimpanzen, vor
    allem Studenten sehe, die wegen eines Kaugummis ihr Handy
    oder Karte zücken, könnte ich jedes Mal kotzen.
    Diese dummen Rindviecher sind nicht mehr imstande über Demokratie
    und Freiheit nachzudenken und begeben sich schon total verblödet
    in die Sklaverei. Die bemerken nicht mehr, dass sie von Tag zu
    Tag immer mehr überwacht werden.
    Ich bin bei dieser Petition gespannt, ob die angestrebte Zahl von 1. Million
    erreicht wird. Bei einer vernünftigen Beteiligung müssten es mehrere
    Millionen sein !

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