„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
Hat Kubicki die Kraft zum klaren Kurs?
Wolfgang Kubicki hat es geschafft. Nach einer Kampfwahl gegen die last-minute angetretene Agnes Strack-Zimmermann sichert sich der 74-jährige Klartext-Liberale mit 59 Prozent den Vorsitz der FDP. Doch der magere Vorsprung zeigt: Die Partei ist nicht nur an der Urne am Abgrund, sondern innerlich tief gespalten. Nach dem Lindner-Jahrzehnt der geschliffenen Phrasen und der Karriere-Optimierung bleibt die große Frage: Hat Kubicki die Kraft, die FDP programmatisch zu bereinigen – oder wird sie weiter zwischen Marktwirtschafts-Gerede und EU-Bürokratielawinen zerrieben?
Köppels Gespräch mit Solowjow
In einem ausführlichen Interview mit Wladimir Solowjow (PI-NEWS berichtete), der rhetorischen Naturgewalt des russischen Mainstreams, wird deutlich: Die andere Seite denkt existentiell, nicht als „imperialistische Einkaufstour“. Wer Russland nur als Aggressor abserviert, unterschätzt die Tiefe der russischen Wahrnehmung. Diplomatie statt reiner Waffenlieferungen wäre überfällig – auch für Deutschland.
Schweizer Ausgabe:
Bundesgericht als Dunkelkammer
Viel schwerwiegender sind die Zustände am höchsten Gericht des Landes. Altbundesrichter Meier fordert den Rücktritt von gleich fünf Bundesrichtern. Der Grund: Eine nicht deklarierte Liebesaffäre zwischen zwei Mitgliedern des Gremiums, die man offenbar vertuschen wollte. Dazu kommt Kritik an fehlender Präsenzpflicht und Verstößen gegen Transparenzregeln. Ein Bundesgericht, das wie der Bundesrat auf gleicher Stufe steht, darf keine Schattenwirtschaft dulden. Wer in solchen Positionen sitzt, muss makellos sein – oder gehen. Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Vertrauen, keine Seilschaften.
Daniel Jositsch: Zu egozentrisch für die Parteipolitik?
In Zürich stellt die SP ihren eigenwilligen Ständerat nicht mehr auf. Zu unabhängig, zu wenig Parteisoldat? Jositsch wirkte oft wie ein Einzelkämpfer, der eigenen Interessen folgte statt der Parteilinie. Die Frage ist berechtigt: Ist er zu egozentrisch für die Parteipolitik?



Kubizki
Immer die gleichen Gesichter, immer das gleiche Lamento, immer die gleichen Sprüche …..
Mir ist der Kubizki unangenehm, den Herrn wuerde ich nicht Grüßen, noch nicht mal die Hand geben, geschweige denn in mein Haus einladen.
Die FDP ist eine Ansammlung von Opportunisten.
Weg mit allen Parteien, sie lösen kein Problem, sie sind das Problem.
Gott sei Dank, ist der Olympia-Quatscb in Hamburg gescheitert.
Kubicki ist ein Ukraine- u. Melnyk-Fan:
https://bilder.deutschlandfunk.de/6d/55/7c/cb/6d557ccb-48dd-463a-9b25-8dd352a8b99f/melnyk-102-1920×1080.jpg
Roßtäuscher K. sogar mit blau-gelber Fliege.
Strack-Z geb. Jahn mit Ehemann Strack-Z
Ist das Z bei uns nicht mehr verboten? 😀
Kubicki kann man vergessen!
Die Frage stellt sich nicht – oder nur der, der eine solche Partei, die es mit allem treibt, partout am Leben erhalten will.