In einem spannenden, oft brachialen Gespräch hat Roger Köppel, Chefredakteur der Weltwoche, den russischen Star-Propagandisten Wladimir Solowjow zum Duell geladen (hier Teil 1). Was folgte, war kein höfliches TV-Pläuschchen, sondern ein philosophisch aufgeladenes Kräftemessen, das die Unterschiede zwischen russischem Selbstverständnis und westlicher Sicht offenlegte.
Solowjow, der mit vier bis fünf Stunden Schlaf und Sendungen rund um die Uhr auskommt, gibt sich als leidenschaftlicher Menschenfreund – solange es nicht um „europäische Eliten“ geht. Mit scharfem Witz und tiefer historischer Überzeugung attackiert er das westliche Narrativ. Europa habe keine Atomkapazitäten für einen echten Krieg, Amerika werde nicht für Brüssel sterben. Taktische Atomwaffen seien keine Selbstmorddrohung, sondern „extrem pragmatisch“. Eine kalte Kalkulation der Machtverhältnisse, die Köppel sichtlich zum Nachdenken bringt.
Besonders heftig wird es bei der Geschichte. Solowjow weist den „Holodomor“ als gezielten Genozid an Ukrainern zurück und verortet die Hungersnöte der 1930er im gesamtsowjetischen Kontext des Kollektivismus. Er verteidigt den russischen Anteil am Sieg über Hitler und wirft dem Westen Heuchelei vor: Während man in Kiew Nazi-Kollaborateure wie Stepan Bandera und Roman Schuchewytsch zu Helden erkläre, werde Russland belehrt.
Als Jude sowjetischer Prägung sieht er in der „Entnazifizierung“ eine historische Notwendigkeit, keine Aggression. Köppel kontert mit ukrainischem Leid, Widerstand gegen die Sowjets und der Frage nach Verhältnismäßigkeit – doch Solowjow bleibt unbeirrbar: Die Ukraine sei kein historisch eigenständiges Gebilde, sondern Schauplatz eines Bürgerkriegs, der 2014 durch einen Putsch eskaliert sei.
Der Russe liefert keine sanften Töne. Er kritisiert kinderlose, drogenumnebelte europäische Politiker, die ihre eigenen Völker verraten hätten, und sieht in Sanktionen gegen ihn selbst die alte europäische Neigung, jüdische Antifaschisten zu berauben. Gleichzeitig betont er russische Großzügigkeit: Man zahle in eroberten Städten, man foltere nicht. Die Liebe der Russen sei anders – tief, nicht egoistisch.
Köppel hält stand, stellt unbequeme Fragen zur nuklearen Eskalation, zur Frontlage und zu Solowjows eigenem „Kampfmodus“. Der Russe kontert mit Zahlen: Freiwillige russische Soldaten, katastrophales Verlustverhältnis für die Ukrainer beim Leichenaustausch, westliche Fehleinschätzungen. Der Krieg sei längst keiner mehr nur gegen Kiew, sondern gegen die NATO.
Das Duell zeigt vor allem eines: Russland fühlt sich existentiell bedroht und ist bereit, mit aller Härte zurückzuschlagen. Während der Westen in moralischer Überheblichkeit verharrt, rechnet Solowjow nüchtern mit Macht. Ein Gespräch, das jeder nachdenkliche Europäer gesehen haben sollte.


Interessantes Projekt von Herrn Köppel mit dem kompetenten Gesprächspartner Wladimir Solowjow.
Sehr prägnant ist u. a. die skeptische Frage von Wladimir Solowjow:
„Glaiben Sie ernsthaft, dass die US-Amerikaner sich töten lassen, um Europa zu verteidigen?“
Meine Antwort wäre: Nein!
Wenn insbesondere Deutschland weiterhin Rußland provoziert, dann „kracht“ es.
Die Russen hatten bereits 27 Millionen Todesopfer durch den WWII – verursacht durch Deutschland.
Sie sind aktuell klug und stark genug, vorbereitend einen Abwehrschlag auszuführen.
Das Gespräch zeigt noch mehr:
Ein Zusammenleben von Ukrainerin und Russen in einem Staat Ukraine ist nicht mehr möglich.
Die Ukraine muss entlang der ethnischen Grenze mehrheitlich Ukrainer – mehrheitlich Russen geteilt werden.
Sehr euch die Karte von den letzten freien Wahlen von 2012 in der Ukraine an.
Alles andere macht keinen Sinn und hat nie Sinn gemacht, siehe Ex-Jugoslawien.
Will man dauerhaften Frieden, muss man zuerst die Realität anerkennen.
Aber die EU macht schon wieder den gleichen Fehler mit Moldau/Bessarabien.
Dort leben 30% Russen und die wollen nicht in die EU und sich von den Moldauern schikanieren lassen.
Wenn es da keinen Ausgleich gibt, haben wir dort den nächsten Krieg.
„Aber die EU macht schon wieder den gleichen Fehler mit Moldau/Bessarabien.
Dort leben 30% Russen und die wollen nicht in die EU und sich von den Moldauern schikanieren lassen.
Wenn es da keinen Ausgleich gibt, haben wir dort den nächsten Krieg.“
Genau das, was man auch mit dem Begriff der „Ukrainisierung“ dieser Länder an Rußlands Peripherie zutreffend beschrieben hat, ist Sinn und Ziel der Methode.
Vor ein paar Tagen hat Präsident Putin in Sankt Petersburg klar erklärt, dass Russland den Krieg gewinnen wird.
Ich erkenne keinerlei Anzeichen dafür, dass dem nicht so sein sollte.
Das ganze Polit- und Medien-Getöse aus dem Westen bedeutet für die reale Kriegslage gar nichts.
Mit seiner aggressiv-übertriebenen Clownerei find ich Solowjow ziemlich unterträglich, da erinnert er durchaus an diverse Linke wie z.B. den günen Dzienus oder die rote Baracke Heidi.
Aber wenn man das übetriebene Propagandagehabe ausblendet und ihm zuhört, muss man zugeben, dass er in einigen Dingen durchaus recht hat.
„Europa ist heute ein tollwütiger Hund“:
Scott Ritter startet auf dem SPIEF einen
vernichtenden A…
(Deutsch automatisch synchronisiert,
teilweise etwas schnell)
05.06.2026 #ScottRitter #SPIEF #Russia
„Europa ist heute ein tollwütiger Hund.“ Dies waren einige der umstrittensten Äußerungen des ehemaligen UN-Waffeninspekteurs Scott Ritter während einer Podiumsdiskussion beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF).
In einer Rede, die schnell Aufsehen erregte, behauptete Ritter, Europa existiere nicht mehr, argumentierte, Europa stehe für nichts, warf Deutschland vor, in seine militaristische Vergangenheit zurückzufallen, und warnte vor einer zunehmend gefährlichen Welt angesichts steigender nuklearer Spannungen.
Ritter kritisierte zudem die US-Außenpolitik und bezeichnete das amerikanische Vorgehen im Irak als von Regimewechsel und nicht von Abrüstung getrieben. Er warnte eindringlich vor einem Atomkrieg und argumentierte, dass dieser, sobald er ausbreche, zu einer globalen Katastrophe eskalieren könne.
Sehen Sie die wichtigsten Ausschnitte aus Ritters brisanten Äußerungen zu Europa, Deutschland, den Vereinigten Staaten, der NATO und dem wachsenden Risiko einer nuklearen Konfrontation.
12 Min.
+https://www.youtube.com/watch?v=ZneRKh4cjyg
„Er spielt ständig Rambo!“: Putin verspottet
Selenskyjs offenen Brief und nennt ihn sinnlos.
😀 Mäßig anhörbare Übersetzung von dem,
was Putin dazu sagte:
+https://www.youtube.com/watch?v=jyYGpODCuVY
+++++++++++++++++++++++++++
VORSICHT, ELLENLANGE PROPAGANDA!
Bei bild.de gibt es die Übersetzung der
ganzen Suade des manischen Neonazis Selensky.
Lügen, Frechheiten u. Großkotzigkeit des
raffgierigen Ex-Pimmelpianisten;
Offener Brief ohne eigentliche Anrede:
„…Sie haben beinahe die Hälfte Ihrer 26 Jahre an der Macht damit verbracht, Krieg gegen die Ukraine zu führen…
Ja, Sie können die Russen noch immer dazu zwingen, unter diesen Bedingungen zu leben. Doch Ihre Ressourcen schwinden erheblich.
Sie werden weder genug Geld noch genug politisches Kapital haben, um die Loyalität der Russen weiterhin so zu kaufen, wie Sie es in den vergangenen 26 Jahren getan haben.
Und wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Welt dazu beiträgt, diesen Moment näherzubringen…
Wir haben viele Menschen und Staaten in der Welt vereint, die an der Seite der Ukraine stehen und sich gegen Sie stellen. Wir haben die Waffen und die Finanzierung gefunden, die wir benötigten.
Wir erhalten Unterstützung. Sie erhalten Sanktionen. Und das wird so weitergehen, bis es Gerechtigkeit für die Ukraine gibt – die Gerechtigkeit, die wir anstreben und die erreicht werden kann…
Das Beispiel Orbáns zeigt, wie diejenigen enden, die sich dafür entscheiden, Russland in seinem Krieg gegen uns zu helfen: in Schande…
Nach 26 Jahren an der Macht beginnt das Alter,
seinen Tribut zu fordern…
Und das ist keine Drohung von mir…
Heil, Ukraine!“
(Anm.: Wenn Selenski weiterhin soviel kokst
oder seinen Asow-Nazis passend einfällt,
daß Selenski von Geburt her Jude ist,
ist er noch vor Putin unter der Erde.)
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/ansage-an-kreml-chef-selenskyj-postet-offenen-brief-an-putin-6a21c98bb2a498471d9386f3
Ein drittklassiger Mime mit irrem Blick:
https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/543dd8e0-eb68-49a0-9f0b-6a6aa781fed3_w640_r1.5_fpx52_fpy45.jpg
Tja, hinter jeder Ecke könnte ein Vater, dessen Sohn
von der Straße geraubt u. in den Fleischwolf geworfen
wurde, mit einem Gewehr im Anschlag stehen – und
paff, tot ist der Aff´!
Steckbrief
Bei Gefahr macht der Wendehals seinem Namen alle Ehre:
er plustert sich auf, dreht u. wendet seinen Kopf hin u. her.
https://www.nabu.de/imperia/md/nabu/images/arten/tiere/voegel/spechte/180718-nabu-wendehals-horst-engler-naturgucker-1.jpeg
Der Mime und der Steinmeier:
„Es ist in unserem ureigenen Interesse, die
Ukraine weiter zu unterstützen“, Bundespräsident
Steinmeier hat am 11. Oktober den ukrainischen
Präsidenten Wladimir Selensky empfangen.
„Niemand wünscht sich Frieden mehr als die
Ukrainer. Aber wenn Putin sich durchsetzt, wäre
das kein Frieden – im Gegenteil: das wäre eine
große Bedrohung für ganz Europa.“
MIT BILDERN – DER BETTLER IM FREIZEIT-LOOK:
https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2024/10/241011-Besuch-Selensky.html
A. von Steinberg 6. Juni 2026 Beim 11:29
„Sehr prägnant ist u. a. die skeptische Frage von Wladimir Solowjow:
„Glaiben Sie ernsthaft, dass die US-Amerikaner sich töten lassen, um Europa zu verteidigen?“ Meine Antwort wäre: Nein! Wenn insbesondere Deutschland weiterhin Rußland provoziert, dann „kracht“ es.“
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Ja. Und dann stünden die amerikanischen Truppen in Ramstein, usw., und würden es abkriegen. Und dann wären die USA doch mittendrin. Deshalb: Bevor das passiert, würden die Amerikaner abziehen. Wenn sie also abziehen, wüßte man, es ginge bald los.
Solowjows Ansichten waren einseitig und verfälschend. Am Ende des Zweiten Weltkriegs seien keine deutschen Frauen von russischen Soldaten vergewaltigt worden? Die Toten unter Stalin seien nur ein bedauerliches Unglück gewesen, und in anderen Ländern seien in der Zeit auch Leute umgekommen? Die Sowjetunion sei ein großartiges Land gewesen?
Den Streit in dem Interview gab es vor allem darum, daß Solowjow darauf beharrte, der Krieg in der Ukraine werde deshalb geführt, um die Nazis dort zu bekämpfen.
Darum redeten sie (Köppel fragte z.B., was denn genau deren Ideologie sei), aber kamen nicht voran. Solowjow sagte, dort seien Nazis, und Russland müsse sie bekämpfen. Darum gehe es.
Wirklich? Auf einmal war gar keine Rede mehr davon, daß Russland sich von der Nato-Osterweiterung bedroht fühle, und davon, daß die Nato in der Ukraine Atomwaffen stationieren werde, wenn die Ukraine in die Nato komme. Es war auch keine Rede von den gewaltigen Bodenschätzen in der Ukraine, vom fruchtbaren Boden, vom Öl und vom Lithium.
Das spielte für Solowjow alles keine Rolle. „Nazis bekämpfen“, und das war’s. Fast wie bei der Antifa. Begeistert sein kann man von solchen Reden nicht.
ZU:
Eistee 6. Juni 2026 Beim 17:31
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Ja, Ihre Einwände sind teils m. E. berechtigt.
Was einen möglichen Atomschlag der Russen betrifft, so wird Berlin „dran sein“ – es kommt dann auf den Wind an, ob Rumänien was an Fallout abbekommt.
Natüröich ist manches an den Statements von Solowjow einseitig bis sogar unwahr – das fiel mir auch auf, aber ich erwartete auch keine „reine Wahrheit“, sondern eher ein sprachliches Geplänkel.
Solowjow irrte noch in zwei weiteren Punkten:
– Zum einen sagte er, Russland müsse ja nicht gleich alle Atomwaffen einsetzen, es reiche ja erstmal eine kleine taktische. Das Problem dabei ist, wenn erst mal eine eingesetzt wurde, kann von der Gegenseite auch eine kommen, und dann kann sich das steigern, bis die Erde zerstört ist. Das ist der Grund, warum die Amerikaner eine kleine, tragbare Kernwaffe für den Infantriesoldaten wieder aufgegeben haben. Es würde eskalieren. Das sollte er eigentlich wissen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Davy_Crockett_(Kernwaffe)
– Zum anderen sagte er, Russland sei Europa nuklear überlegen. Das stimmt zwar, Russland hat deutlich mehr Atomwaffen als Frankreich und England. Russland ist die größte Atommacht der Welt (das sollte man auch nie vergessen). Dennoch: Die wohl bedeutendsten Städte in Russland sind Moskau und St. Petersburg. Die Atomwaffen von Frankreich und England würden ausreichen, um diese zu zerstören (wie ich neulich mal irgendwo gehört hab‘). Die soll man also nicht unterschätzen, es gibt da also auch ohne die Amerikaner eine gewisse nukleare Abschreckung. Die Solowjow aber ignoriert.
Also: Vieles falsch. Uneinsichtig. Dazu gewaltbereit. Nicht leicht, mit so jemandem umzugehen. So eine Haltung von russischer Seite macht mir wenig Hoffnung auf Verständigung und Deeskalation. Und das ist nur wieder eine weitere sehr schlechte Nachricht.
ZU:
Eistee 6. Juni 2026 Beim 18:14
——
Nein, da muss ich widersprechen, wenngleich ich Ihre Auffassung respektiere.
Niemand im Westen wird einen begrenzten Atomschlag gegen Berlin nuklear beantworten, das steht für mich fest. Weder Frankreich noch UK mit ihren mickrigen Atomwaffen werden deshalb Moskau bombardieren. Und die USA werden schon gar nichts an Nuklearwaffen einsetzen.
Die Angeklagte kommentierte (…) mit den folgenden Worten: „Wir sind mit Putin, er ist auf dem richtigen Weg, um endlich die gesamte faschistische Unsauberkeit zu vernichten, die in den letzten acht Jahren Menschen im Donbass, Luhansk und Donetsk umgebracht haben. Da hat man irgendwie euer Geschrei nicht gehört, dass Menschen, unter anderem Kinder und Alte, nicht getötet werden sollen.“
https://oberlandesgericht-braunschweig.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/internetpost-zu-russischem-angriffskrieg-verurteilung-wegen-billigung-von-straftaten-251408.html
Die Angeklagte wurde verurteilt, weil sie die militärische Sonderoperation von Anfang 2022 der russischen Streitkräfte in der Ukraine gebilligt habe. (§140 StGB Billigung Verbrechens der Aggression § 13 des Völkerstrafgesetzbuches). Wenn man den Post liest kann man es ausschließen, dass die Angeklagte in der militärischen Sonderaktion ein Verbrechen der Aggression (gemeinhin auch: völkerrechtswidriger Angriffskrieg) sieht. Ob der Post geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, interessiert hier nicht. Dass hier kein Verbrechen, das die zu Unrecht Angeklagte billigen würde, vorliegen kann, ergibt sich daraus, dass die Sonderoperation nach ihrer Ansicht dazu dienen soll, die Raketenangriffe auf die Bevölkerung in der Ostukraine zu unterbinden. Wenn man wie das Gericht jedoch das als Argument gegen die Vermutung eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nicht gelten lässt, dann kommt das Gericht seinerseits in den Verdacht der Billigung einer Straftat, ja es hat den Anschein, das Gericht billige die jahrelangen Angriffe des Kiewer Regimes auf die Menschen in der Ostukraine. Solche Gerichtsentscheidungen ergehen bekanntlich im Namen des Volkes, da möchte ich dann aber doch darauf hinweisen nicht im meinem Namen.
A. von Steinberg 6. Juni 2026 Beim 18:23
„Nein, da muss ich widersprechen, wenngleich ich Ihre Auffassung respektiere.
Niemand im Westen wird einen begrenzten Atomschlag gegen Berlin nuklear beantworten, das steht für mich fest. Weder Frankreich noch UK mit ihren mickrigen Atomwaffen werden deshalb Moskau bombardieren.“
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Ich kann da einige Belege anführen:
Zunächst einmal hatte ich Informationen aus diesem Video von „Vermietertagebuch“ – der freilich auch andere als Qualitäts-Medien heranzieht, da mag es also auch die eine oder andere Falschmeldung geben:
https://youtu.be/mIhubprqxYE?t=70
Russland wird derzeit von ukrainischen Langstreckendrohnen empfindlich an seinen Ölproduktionsanlagen getroffen. Die in St. Petersburg war nur eine von vielen. Russland hat deshalb schon im April Produktionsstätten von solchen Drohnen auf seine Ziellisten gesetzt. In Deutschland befinden sich diese laut Angaben der Russen in Hanau (nahe Frankfurt a.M.) und München. Nato-Hauptquartiere befinden zudem bekanntlich in Wiesbaden und Rostock.
Berlin ist natürlich unsere Hauptstadt, aber es ist nicht mal sicher, ob die Russen das zuerst anvisieren würden, und wenn, dann in welcher Form.
Zu den Atomwaffen der Franzosen sagt Googles KI: „Frankreich verfügt über ein Arsenal von rund 290 bis 300 einsatzbereiten Atomsprengköpfen. … Die interkontinentalen M51-Raketen der französischen U-Boote tragen Sprengköpfe … mit einer Sprengkraft von jeweils ca. 100 bis 150 Kilotonnen. Ein einziges U-Boot der Triomphant-Klasse kann bis zu 16 dieser Raketen tragen, die jeweils mit bis zu 6 unabhängig steuerbaren Sprengköpfen bestückt sind (insgesamt bis zu 96 Sprengköpfe pro U-Boot). … Da ein einziges französisches Atom-U-Boot permanent auf Patrouille im Atlantik ist und bis zu 80–96 Sprengköpfe mitführt, könnte dieses alleine dutzende russische Großstädte gleichzeitig anvisieren und zerstören.“
Das Wort „mickrig“ würde ich damit als widerlegt ansehen. Und die Antwort hat sich nur auf die französischen Waffen bezogen.
Es gibt Art. 5 Nato-Vertrag, und es gibt auch Art. 42 Abs. 7 EU-Vertrag. Würde Frankreich bei einem Angriff auf Deutschland nicht handeln, wäre es wohl mit Nato und EU sowie dem Ansehen Frankreichs als verläßlichem Bündnispartner vorbei. Schwer zu sagen, ob sie das riskieren würden. Aber wenn man sich die Meldungen aus dem Video oben zu den Übungen der Franzosen mit den Polen ansieht, sieht es eher aus, als wollten sich alle gemeinsam reinreiten. Was dann auch eine Form der „Europäischen Einigung“ wäre …
Maria-Bernhardine 6. Juni 2026 Beim 16:21
Endlich wieder einmal ein Bild von Steinmeier, das letzte Mal habe ich ihn gesehen mit den beiden türkischen Fußballern. Wenn etwas in unserem Interesse ist, wäre Steinmeier nicht Steinmeier, wenn er uns dabei nicht mit der Erkenntnis überraschen würde, dass das dann in unserem eigenen Interesse ist, aber auch damit kann sich dieser Mann nicht zufrieden geben, in unserem ureigenen Interesse muss es dann schon sein.
https://www.tagesschau.de/inland/oezil-guendogan-steinmeier-101.html
Man versucht Russland zu einen für alle sichtbaren Angriff auf ein NATO-Gebiet zu provozieren um dann zu sagen, jetzt können wir endlich offiziell zurückschlagen. „Einmarsch sofort“
Dabei wird längst unterhalb der Sichtlinie von EU, NATO, Briten und Helfern der USA Russland in einer Weise angegriffen, welches als direkten Angriff zu werten ist. Die letzten Beispiel sind die Angriffe aus (uns über) dem NATO-besetzten Baltikum auf Russland mit Drohnen.
Wer Waffen und Know-how liefert, bei welchen man nur auf einen Knopf drückt, um den Kreml zu bombardieren, der greift selber an.
Historische Beispiele für dieses Vorgehen des Westens sind reichlich und gehen nicht nur bis zu den Ursachen des Zweiten Weltkriegs zurück (Provokationen durch Polen zusammen mit GB, welche Hitler zum Angriff bewegt hat, usw).
Putin dürfte schlau genug sein,
@ talkingkraut 6. Juni 2026 19:45
„Wenn man wie das Gericht jedoch das als Argument gegen die Vermutung eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges nicht gelten lässt, dann kommt das Gericht seinerseits in den Verdacht der Billigung einer Straftat, ja es hat den Anschein, das Gericht billige die jahrelangen Angriffe des Kiewer Regimes auf die Menschen in der Ostukraine. Solche Gerichtsentscheidungen ergehen bekanntlich im Namen des Volkes, da möchte ich dann aber doch darauf hinweisen nicht in meinem Namen.“
So ist es, auch wenn ich damals bis ganz zuletzt darauf gehofft hatte, Putin würde von einem Einmarsch absehen, und entsetzt war, als er sich doch dazu provozieren ließ, auch weil das, was bis heute daraus erfolgt ist, damals schon absehbar war. Im Grunde hat das OLG sich durch Unterschlagung oder zumindest Unterlassung, sich hinsichtlich der Ursachen (der Krieg begann 2014 und nicht 2022) ausreichend zu informieren, selbst dessen strafbar gemacht, wessen es den Angeklagten verurteilt hat.
Wie das Bundesverfassungsgericht hinsichtlich des angeblich menschengemachten Klimawandels, so urteilt auch das OLG Braunschweig deutlich erkennbar nicht aus Wissen, sondern aus politischen Vorgaben heraus. Die Rechtsprechung ist in Deutschland nicht frei. Die StA ist weisungsgebunden und die Richter werden mehr oder weniger über den Parteienproporz bestimmt. Dazu kommen die entsprechenden Gesetze, die eine Rechtsstaatlichkeit vorgaukeln mögen, aber mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun haben. Es geht nicht um Meinungen, sondern um das Befolgen politischer Narrative und Weisungen. Daher kommt dann auch die behauptete Strafbarkeit.
Mit derartigen Gesetzen wird immer mehr nicht das Recht, sondern das Unrecht festgeschrieben. Die Losung heißt „Bestrafe einen, erziehe Tausend“. Nur so ist es überhaupt möglich, daß derlei Skandalurteile produziert werden. Auch wir stehen, wenn wir uns zu dem Thema der meistens unterschlagenen Vorgeschichte entsprechend äußern, bei der weder das ukrainische Regime, noch der Westen, auch nicht Berlin, gut wegkommen – sie alle haben das Blut der ermordeten Zivilisten und der Kinder an Händen -, immer mit einem Bein im Knast. Das ist der Zustand der Meinungsfreiheit im angeblich besten Deutschland, das wir je hatten, anno 2026.
ZU:
Eistee 6. Juni 2026 Beim 22:46
———
Die Kräfteverhältnisse sind mir selbstverständlich bekannt, weshalb ich die britischen und französischen Nuklearwaffen >> im Vergleich zu Rußland <> Dieses Szenario ist zunächst nur Theorie.
Man wird in Kürze wohl sehen, wann, wo und wie die Russen taktische Atomwaffen in der Ukraine einsetzen werden, da sie konventionell nicht an ihr Ziel gelangen.
>> Natürlich alles völkerrechtswidrig, aber die Realität sieht eben anders aus als auf dem Papier.
Man kann nur hoffen, dass sich Deutschland nicht weiter mit Rußland anlegt, sondern den Grundsatz der Völkerverstäbdigung wieder ernst nimmt und das völlig unsinnige Wettrüsten beendet.
KORREKTUR
Mein erster Absatz oben ist irgendwie beim Absenden getilgt worden, nachfolgend komplett!
ZU:
Eistee 6. Juni 2026 Beim 22:46
Die Kräfteverhältnisse sind mir selbstverständlich bekannt, weshalb ich die britischen und französischen Nuklearwaffen >> im Vergleich zu Rußland << als „mickrif“ einstufe.
IIhr Glaube an Art. 5 ist vertrauensselig, aber unbegründet – warum sollten die USA, Uk oder Frankreich eingreifen, wenn Berlin in Schutt und Asche gelegt wiürde? Nur weil es auf dem Papier eine imaginäre Beistandspflicht gibt? Diese drei Staaten würden ihre eigenen Territorien und Menschen aufs Spiel sezuen – und dies für Berlin?
Sie würden einen begrenzten Atomschlag gegen Deutschland hinnehmen, aber sicher protestieren.
A. von Steinberg 7. Juni 2026 Beim 11:04
“ Die Kräfteverhältnisse sind mir selbstverständlich bekannt, weshalb ich die britischen und französischen Nuklearwaffen >> im Vergleich zu Rußland << als „mickrif“ einstufe."
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So? Also, mir waren diese Kräfteverhältnisse überhaupt nicht bekannt. Mir war nicht bewußt, daß die französischen und englischen Atomwaffen im Zweifel ohne Probleme alle russischen Großstädte einäschern könnten. Ich dachte vielmehr, deren Atomwaffen seien mickrig, und könnten nicht viel Schaden anrichten. Aber das war offenbar ein Irrtum.
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"IIhr Glaube an Art. 5 ist vertrauensselig, aber unbegründet – warum sollten die USA, Uk oder Frankreich eingreifen, wenn Berlin in Schutt und Asche gelegt wiürde? Nur weil es auf dem Papier eine imaginäre Beistandspflicht gibt? Diese drei Staaten würden ihre eigenen Territorien und Menschen aufs Spiel sezuen – und dies für Berlin?
Sie würden einen begrenzten Atomschlag gegen Deutschland hinnehmen, aber sicher protestieren."
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Tja, warum sollten sie das? Weil das vielleicht der Zweck eines Bündnisses ist, daß alle zusammenstehen, und sich als Einheit begreifen, auch und gerade militärisch?
Außerdem hatte ich ja geschrieben, daß ich nicht sicher bin, was sie dann machen: Die Bündnisse einhalten, oder die Bündnisse brechen, und damit auflösen? Beides halte ich für möglich. Aber eine leichte Entscheidung wird es nicht sein. Und eine historische in jedem Fall. Sollten Nato und EU zerfallen, wäre die Welt in jedem Fall eine andere. Daß es unmöglich ist, daß das passiert, habe ich gar nicht geschrieben, ich halte es durchaus für möglich. Aber auch nicht für sicher.
Tom62 7. Juni 2026 Beim 10:05
Die Richter wissen natürlich nichts über den Raketenbeschuss durch das Kiewer Regime auf die Menschen in der Ost-Ukraine, der doch seit 2014 andauert, kommt ja in den Wahrheitsmedien, denen sie ausgeliefert sind, nicht vor. Die zu Unrecht angeklagte Frau hat jedoch sicherlich viele Verwandte, Freunde und Bekannte in Russland, die ihr davon berichten. Dann kommen diese total ahnungslosen Richter und wollen die Frau darüber belehren, die militärische Sonderoperation von Anfang 2022 sei ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Das ist schon bizarr.