CO2-Steuer abschaffen - Deutschland entlasten
Freitag, Mai 22, 2026
CO2-Steuer abschaffen - Deutschland entlasten
StartSozialismusEingeforderte Solidarität der Fleißigen ist nichts anderes als Ausbeutung

Eingeforderte Solidarität der Fleißigen ist nichts anderes als Ausbeutung

Von PROF. EBERHARD HAMER | Der Finanzminister verlangt von den „starken Schultern“ mehr Solidarität, das heißt höhere Steuerabgaben. Auch der Gewerkschaftstag stimmte in diese Forderung ein. Die Sozialisten wollen nach ihrem Zustimmungsabsturz eine neue populäre Parole und haben deshalb die Steuererhöhung für die „Reichen“ bzw. die „höheren Abgaben für die Besserverdienenden“, also Steuererhöhungen für den Mittelstand und die Oberschicht zu ihrem Programm der „sozialen Gerechtigkeit“ erklärt.

Steuerliche Wirklichkeit ist aber, dass schon jetzt die oberen zehn Prozent 50 Prozent aller Einkommenssteuer zahlen und dass die Mittelschicht oberhalb des Medianeinkommens unseren Staat und unsere Gesellschaft zu netto 80 Prozent finanziert, weil sie einerseits die Subventionen für die Oberschicht, andererseits die immer größeren Sozialleistungen an die Unterschicht zahlen muss.

Diese Zahlungen haben sich in den letzten 20 Jahren immer wieder erhöht, weil die Oberschicht mit ihren steuerlichen Wohnsitzen flexibel und deshalb zunehmend in Steueroasen ausgewandert ist, wo der deutsche Fiskus sie nicht mehr erreicht, die Unterschicht aber durch Massenzuwanderung kräftig zugenommen hat, aber zunehmend nicht mehr arbeitet, weil die Sozialleistungen netto höher als Arbeitserträge geworden sind (Grundsicherung, Asylbewerber u.a.).

Höchste Abgabenquote der Welt für den Mittelstand

Zwei Drittel unserer Bevölkerung leben deshalb mittlerweile ganz oder teilweise von öffentlichen Transferleistungen. Während also die Oberschicht sich der Besteuerung entziehen kann, wird die Unterschicht verschont, so dass der fleißige Mittelstand immer mehr, nicht nur für den Staat, sondern auch für die Randgruppen, zahlen muss – inzwischen die höchste Abgabenquote der Welt.

Schon Merkel verstand unter Solidarität der Bevölkerung einseitig, dass der Mittelstand noch „mehr Verantwortung (also mehr Zahlungen) übernehmen“ müsse und wurde dafür sogar von ihrer Mittelstandsvereinigung beklatscht. Der BlackRock-Vertreter Merz und der Alt-Sozialist Klingbeil betreiben die gleiche weitere Belastungserhöhung für den Mittelstand, wobei sich seit der von der Ampel betriebenen Deindustrialisierung und grünen Rezession die wachsenden Belastungen durch von den gleichen Regierungen ständig verschlechterte Rahmendaten (Energieverteuerung, Heizkostenhammer, Inflation, Betriebssterben durch Deindustrialisierung o.a.) zu einer Doppelquetsche auswirken, die die Existenz von hunderttausenden Selbständigen und ihren Betrieben inzwischen vernichtet, den Mittelstand seit 50 Jahren wieder reduziert – und seine Leistungsmöglichkeiten ebenso.

Der Anspruch auf „Solidarität“ des Mittelstandes für den Staat und für die Randgruppen ist also immer mehr zur Ausplünderung des Mittelstandes selbst geworden.

Auch der ethische Anspruch der Solidarität verschwindet

Die Solidarität eines Volkes gibt es nur auf ethischer Basis einer Gemeinschaft, des Gemeinsinns, des Lebens gemeinsam füreinander. Das fängt mit der Familie an, im Bezirk, im Dorf, in der Stadt und schließlich im Nationalstaat.

Schon letzteren darf man aber nicht mehr nennen, ohne vom Linkskartell der Brandmauerparteien als „rechts“ und radikal bezeichnet zu werden. Wer das Wort Vaterland – was immerhin in unserer Nationalhymne noch besungen wird – nennt, wird zum Rechtsextremisten abgestempelt. National dürfen wir nicht mehr sein. Dann gibt es auch keine nationale Solidarität mehr.

Aber auch die Familie soll nicht mehr Leitbild unserer Kultur sein. Konzerne und Sozialkassen wollen keine Mütter, sondern Arbeiterinnen und Beitragszahlerinnen und die Emanzentheorie lehnt sogar die Bindung an den Mann ab.

Wenn nicht mehr die Arbeit Lebensaufgabe und nicht mehr die Familie bzw. die Kinder Sinn des Lebens sein sollen, wenn egoistischer Lustgewinn oder die Angst vor dem Weltenende durch Klimawende die Motive menschlichen Handelns werden, dann hört jede kollektive Verantwortung für Familie, in der Gemeinde und im Staat auf. Dann geht es statt um Liebe und Hilfe für den Nächsten nur noch um Ego-Trip auf Kosten aller anderen. Dann löst sich alle Gemeinschaft und Gemeinschaftsverantwortung zum Kampf aller gegen alle in Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft auf.

Warum sollte ich Solidaritätsverantwortung übernehmen?

  • Für fremde Menschen aus fremden Völkern, die sich auf meine Kosten hier ein üppiges Leben ohne Arbeit verschaffen wollen?
  • Für Menschen, die wegen ihrer Krankheit hier nach Deutschland einwandern, um sich hier kostenlos unseres teuren Gesundheitssystems zu bedienen?
  • Für Leute, die produktive Arbeit ablehnen und sich in unproduktive – meist öffentliche – Beschäftigung flüchten?
  • Für Leute, die mich als unproduktiven Bürokraten dirigieren, kontrollieren, manipulieren wollen und dafür immer mehr Vorschriften erfinden, mit denen sie meine Freiheit begrenzen?
  • Für Leute, die zwar von mir leben, sich aber nicht meiner Kultur anpassen, sondern mich mit ihrem kämpferischen Islam unterjochen wollen?
  • Für Menschen, die mit einer ideologischen Brandmauer mein Denken, sogar mit Denunzianten kontrollieren und mich mit Gewalt unter ihre Ideologie zwingen wollen (Corona, CO2-Ideologie, die grüne Sekte u.a.)?
  • Generell für Leute, die mich immer mehr ausplündern, um selbst immer besser davon leben zu wollen?

Dafür bin ich nicht mehr solidarisch

Die von Schmarotzer-Typen eingeforderte Solidarität der Fleißigen ist nichts anderes als Ausbeutung, ist nicht ethisch begründet, sondern Räuber-Mentalität. Das gilt auch für Politiker, die die deutschen Steuerzahler – ihre Wähler – zugunsten fremder Länder, fremder Interessen oder fremder Organisationen ausbeuten, wie zum Beispiel für Aufrüstung, für das internationale Kapital, für die Korruption der Entwicklungshilfe, für fremde Ideologie (Umwelt), die Finanzierung uns nichts angehender Kriege und für fremde Bevölkerungen (Ukraine-Finanzierung, Übernahme der Ukraine-Renten) oder für die Zahlung von politischen Fremdrenten an Ausländer, die mit uns nichts zu tun haben.

Solidarität fühle ich nur mit Menschen, mit denen ich gemeinsame Ethik und Leben habe, zum Beispiel mit meiner Familie, nicht aber mit Leuten, mit denen ich keine menschlichen Bindungen, keine gemeinsame Kultur, keine gemeinsamen Interessen habe, sondern die mich sogar kulturell, politisch oder sozial bekämpfen.

Die Forderung nach „mehr Verantwortung“ ist also meistens nur Vorwand für höhere Belastung, Plünderung, Raub an meinem Einkommen oder Vermögen oder für Leute, die es sich auf meine Kosten als Dauergäste hier in Deutschland bequem machen wollen.

Vorsicht vor den Forderungen nach Solidarität! Sie meinen es meist nicht ehrlich!


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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24 Kommentare

  1. Der „verdeckte“ Kommunismus:
    Wir erinnern uns: Die nationalen Sozialisten (NS) waren – wie der Name bereits ausdrückt (!) – keine Rechten, sondern Sozialisten. Sie „schafften“ den Utergang Deutschlands 1945.
    Die heutigen internationalen Sozialisten des Kartells sind auf der gleichen Spur – sie wollen die Masse dressieren, den Menschen als Individuum weitgehend ausmerzen und ausbeuten für ihre Ziele.

  2. Lars Klingelbeutel gibt nach eigenem Bekunden nichts auf Zahlen, er fühlt das Klima.

    Zahlen, die Geldwert darstellen, auf die gibt der Klingelbeutel hingegen viel, auch wenn er keine Ahnung davon hat. Er weiss nur, dass er und Fritze an das Geld anderer Leute wollen. Und zwar an das Geld aller anderen Leute.

    Die Regierung ist faktisch pleite, der Staat überschuldet und bankrott, aber sie sind nicht gewillt, ihren Verschwendungs- und Veruntreuungsrausch zu verlassen, darum kann jede sog. Reform nur mehr Umverteilung in Richtung Regierung bedeuten.

    Fritze jedenfalls weiss genau, was er da macht, letztens erst sorgte er sich nämlich darum, was passiert, wenn die Ratingagenturen seiner Regierung die AAA-Bonität streichen.

  3. Eingeforderte Solidarität der Fleißigen ist nichts anderes als Ausbeutung
    ***********
    Bei dem obigen PI Bild – MerzKLinngbeil
    berechtigte Frage? > gibt da wieder was zu nuscheln? Das deutsche Volk ist echt verrückt wenn es diese
    Antipolitik gegen sich selbst nicht bemerkt und kapiert.!
    Wie konnte es so weit kommen, dass eine sog. „konservative“ Regierung -angeblich CDU- mit einer abgewählten sozialistischen Absteiger- Splitterpartei SPD nun in gemeinsamer Sache meint, sie würden für die Mehrheit des Volkes Politik machen? Dies ist doch schizophren ! Und dies soll Demokratie sein)
    Dies ist Dystopie… wir sind real in einem Science Fiction Film -„Mad Max“ Teil 1-3 . die Trylogie zeigt den gesellschaftlichen Zusammenbruch und Polizist Max’ (= der „vergewaltigte Bürger“ )verwandelt sich zum einsamen Krieger. Leider sitzt dieser bisher in der Realität unter dem Katzentisch und kapiert nichts was um ihn herum geschieht.
    Wie lange noch gibt es diesen unerträglichen Irrsinn?

  4. Bravo Prof. Hamer,
    Sie haben den Kern, der eine Nation zusammenhält, grossartig dargestellt.
    Macht aus dem Artikel ein Plakat und hängt es im ganzen Land aus.
    Aber die Altparteien arbeiten längst nicht mehr für Deutschland, für unsere Nation, sondern sie sind Agenten der EU und des internationalen Finanzkapitals.
    Desshalb ist jede Unterhaltung mit denen sinnlos.

    Gerade ist wieder Sitzungswoche in der Schwatzbude.
    Schaut euch die wild mit den Händen fuchtelnden, geifernden und hassverzerrten Gesichter der Altparteienpolitiker an.
    Die sind alle vollkommen psychotisch und bar jeder Vernunft.
    Und das gesamte „Volk“ ist keinen Deut besser.
    Es wird nicht mehr besser werden, da alles bis zur Wurzel (BILDUNG, GEBURTENRATE) zerstört sind.
    Das einzig sinnvolle ist, das Land zu verlassen.
    Überall ist es besser als hier, noch kann man weg.
    Ich gehe weg, ich mag dem Sterben meines Landes nicht zusehen.

  5. ZU:
    erich-m 21. Mai 2026 Beim 11:47
    ——————-
    ZITAT: „Das einzig sinnvolle ist, das Land zu verlassen.“ ZITAT ENDE

    Was das evtl. Auswandern betrifft, so hatten wir hier bei PI schon mehrfach entsprechende Diskussionen.
    Es ist jedem selbst überlassen, was er oder sie macht.
    Ein Argument gegen das Auswandern ist, dass es nirgendwo auf der Welt eine solch „feudale“ soziale Hängematte gibt wie in Deutschland.
    Ein Argument für das Auswandern ist demgegenüber, dass in Deutschland die Kriminalität höher ist als in vielen Emtwicklungsländern und mittelfristig die Gefahr eines Atomkrieges (wie nirgendwo sonst auf der Welt) besteht.
    Egal wo man sich ansiedeln möchte: Ohne Risiko ist nichts und ohne Kapital geht es gar nicht.
    Wer mit dem Gedanken ans Auswandern „spielt“, dem empfehle ich, sich auch einmal mit Texas zu befassen:
    Weites Land, erstklassige Wirtschaft (Nummer 8 in der Welt), große Freiheit, sonniges Klima – beste Chancen für Fleißige!

  6. Da kann ich nur zustimmen. Texas the land of the free. dont mess with texas. selten so stolze und freie menschen erlebt wie das in Texas gang und gäbe ist. zu meiner Zeit hatten die nichtmal Mehrwertsteuer, und bei Corona keine Einreisesperre! wenn ich das gewußt hätte wäre das ein monatelange urlaub geworden.
    Mit der Polizei würde ich mich übrigens nicht anlegen. Texas ist der Bundesstaat mit den meisten Schußopfern durch Cops.
    Die ziehen sofort, beim geringsten Verdacht wird das magazin geleert. Kein Wunder hier ist ja eh jeder bewaffnet.
    Die Zivilcourage befördert natürlich auch dass bei Schulschiessereien der Täter an Ort und Stelle außer Betrieb genommen wird.

  7. Halte die Figuren oben auf dem Bild für zwei parasitäre Scharlatane, die sich für große Kaiser halten.
    Deutsche Politik der Gegenwart ist schlimmer, als das, was Andersen in seinem bekannten Märchen beschrieb:

    Des Kaisers neue Kleider

    Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, daß er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um das Theater und liebte es nicht, spazieren zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages, und eben so, wie man von einem Könige sagt, er ist im Rathe, sagte man hier immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe.“
    In der großen Stadt, in welcher er wohnte, ging es sehr munter zu; an jedem Tage kamen viele Fremde da an. Eines Tages kamen auch zwei Betrüger; sie gaben sich für Weber aus und sagten, daß sie das schönste Zeug, das man sich denken könne, zu weben verständen. Die Farben und das Muster wären nicht allein ungewöhnlich schön, sondern die Kleider, die von dem Zeuge genäht würden, besäßen die wunderbare Eigenschaft, daß sie für jeden Menschen unsichtbar wären, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.
    „Das wären ja prächtige Kleider!“ dachte der Kaiser; „wenn ich die anhätte, könnte ich ja dahinter kommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen; ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden! Ja, das Zeug muß sogleich für mich gewebt werden!“ Und er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen möchten.
    Sie stellten auch zwei Webstühle auf und thaten, als ob sie arbeiteten; aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Stuhle. Frischweg verlangten sie die feinste Seide und das prächtigste Gold, das steckten sie in ihre eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.
    „Ich möchte doch wohl wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind!“ dachte der Kaiser. Aber es war ihm ordentlich beklommen zu Muthe, wenn er daran dachte, daß Derjenige, welcher dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es nicht sehen könne. Nun glaubte er zwar, daß er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen Andern senden, um zu sehen, wie es damit stände. Alle Menschen in der ganzen Stadt wußten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und Alle waren begierig, zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei.
    „Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden!“ dachte der Kaiser. „Er kann am Besten beurtheilen, wie das Zeug sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und Keiner versieht sein Amt besser, als er!“ –
    Nun ging der alte, gute Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten, „Gott behüte uns!“ dachte der alte Minister und riß die Augen auf; „ich kann ja nichts erblicken!“ Aber dieses sagte er nicht.
    Beide Betrüger baten ihn, gefälligst näher zu treten, und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, und der arme, alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen: aber konnte nichts sehen, denn es war nichts da. „Herr Gott!“ dachte er, „sollte ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt, und dieses darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, daß ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!“
    „Nun, Sie sagen nichts dazu?“ fragte der Eine, der da webte.
    „O, es ist niedlich! ganz allerliebst!“ antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. „Dieses Muster und diese Farben! – Ja, ich werde es dem Kaiser sagen, daß es mir sehr gefällt.“
    „Nun, das freut uns!“ sagten die Weber, und darauf nannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der alte Minister paßte gut auf, damit er dasselbe sagen könnte, wenn er zum Kaiser zurückkäme, und das that er.
    Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold, das sie zum Weben brauchen wollten, Sie steckten Alles in ihre eigenen Taschen, auf den Webstuhl kam kein Faden, aber sie fuhren fort, wie bisher, an dem leeren Webstuhle zu arbeiten.
    Der Kaiser sandte bald wieder einen andern ehrlichen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stände und ob das Zeug bald fertig sei; es ging ihm gerade, wie dem Ersten; er sah und sah, weil aber außer dem leeren Webstuhle nichts da war, so konnte er nichts sehen.
    „Ist das nicht ein hübsches Stück Zeug?“ fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, welches gar nicht da war.
    „Dumm bin ich nicht!“ dachte der Mann; „es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge? Das wäre komisch genug, aber das muß man sich nicht merken lassen!“ und so lobte er das Zeug, welches er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. „Ja es ist ganz allerliebst!“ sagte er zum Kaiser.
    Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge.
    Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhle sei. Mit einer ganzen Schaar auserwählter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Staatsmänner waren, die schon früher dort gewesen, ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser und Faden.
    „Ist das nicht prächtig?“ sagten die beiden alten Staatsmänner, die schon einmal da gewesen waren. „Sehen Ew. Majestät, welches Muster, welche Farben!“ Und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, daß die Andern das Zeug wohl sehen könnten.
    „Was!“ dachte der Kaiser, „ich sehe gar nichts! Das ist ja schrecklich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein?
    Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte!“ – „O, es ist sehr hübsch!“ sagte er. „Es hat meinen allerhöchsten Beifall!“ Und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl, denn er wollte nicht sagen, daß er nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, welches er bei sich hatte, sah und sah und bekam nicht mehr heraus, als die Andern; aber sie sagten, wie der Kaiser: „O, das ist hübsch!“ Und sie riethen ihm, diese neuen, prächtigen Kleider das erste Mal bei der großen Procession, die bevorstand, zu tragen. „Es ist herrlich, niedlich, ercellent!“ ging es von Mund zu Mund; man schien allerseits innig erfreut darüber, und der Kaiser verlieh den Betrügern den Titel: Kaiserliche Hofweber.
    Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem die Procession stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten über sechzehn Lichter angezündet. Die Leute konnten sehen, daß sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertig zu machen. Sie thaten, als ob sie das Zeug aus dem Webstuhl nähmen, sie schnitten mit großen Scheeren in die Luft, sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und sagten zuletzt: „Nun sind die Kleider fertig!“
    Der Kaiser mit seinen vornehmsten Cavalieren kam selbst dahin, und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade als ob sie etwas hielten, und sagten: „Seht, hier sind die Beinkleider! Hier ist der Rock! Hier der Mantel!“ und so weiter. „Es ist so leicht wie Spinnenwebe; man sollte glauben, man habe nichts auf dem Leibe; aber das ist gerade die Schönheit davon!“
    „Ja!“ sagten alle Cavaliere; aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da.
    „Belieben Ew. kaiserliche Majestät jetzt Ihre Kleider allergnädigst auszuziehen,“ sagten die Betrüger, „so wollen wir Ihnen die neuen anziehen, hier vor dem großen Spiegel!“
    Der Kaiser legte alle seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm jedes Stück der neuen Kleider anzögen, welche fertig wären; und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel.
    „Ei, wie gut sie kleiden! Wie herrlich sie sitzen!“ sagten Alle. „Welches Muster, welche Farben! Das ist eine köstliche Tracht!“ –
    „Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, welcher über Ew. Majestät in der Procession getragen werden soll,“ meldete der Oberceremonienmeister.
    „Seht, ich bin ja fertig!“ sagte der Kaiser. „Sitzt es nicht gut?“ Und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel, denn es sollte scheinen, als ob er seinen Schmuck recht betrachte.
    Die Kammerherren, welche die Schleppe tragen sollten, griffen mit den Händen nach dem Fußboden, gerade als ob sie die Schleppe aufhöben; sie gingen und thaten, wie wenn sie Etwas in der Luft hielten; sie wagten nicht, es sich merken zu lassen, daß sie nichts sehen konnten.
    So ging der Kaiser in Procession unter dem prächtigen Thronhimmel, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: „Gott, wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich; welche Schleppe er am Kleide hat, wie schön das sitzt!“ Keiner wollte es sich merken lassen, daß er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht, wie diese.
    „Aber er hat ja nichts an!“ sagte endlich ein kleines Kind. ‚Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!“ sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte.
    „Aber er hat ja nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: „Nun muß ich die Prozession aushalten.“ Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war. – Hans Christian Andersen (1805-1875)

    In diesem Deutschland wäre das kleine Kind längst verhaftet worden.

    SAPERE AUDE!

  8. Export in die USA im 1. Quartal um 30,5% eingebrochen.
    Danke, Herr Merz, Herr Klingbeil.
    Trump erhebt Zoll auf unsere Waren und Merz und Klingbeil bedanken sich auch noch dafür, denn es hätte ja noch schlimmer kommen können.
    Psychotisch!

  9. derweil:
    https://hpd.de/artikel/politischer-islam-europa-schrittweise-transformation-offener-gesellschaften-durch-langfristige-24065
    langfristige Einflussnahme
    Von:
    Sebastian Schnelle

    18. Mai 2026
    Die Autoren verzichten bewusst auf alarmistische Zuspitzungen und legen stattdessen ein leises, aber strategisch angelegtes Muster offen. Im Zentrum steht dabei eine adaptive, legale und institutionell eingebettete Vorgehensweise, die auf Geduld, Mehrdeutigkeit und diskursive Anschlussfähigkeit setzt. Auf Basis umfangreicher Quellenarbeit zeichnen Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav Gustenau nach, wie sich dieser Anspruch ideengeschichtlich entwickelt hat und warum gerade seine Unauffälligkeit demokratische Gesellschaften vor besondere Herausforderungen stellt.

    Das vorgelegte Buch versucht gar nicht erst, mit der naheliegenden Dramaturgie der Empörung zu arbeiten. Wer spektakuläre Zuspitzungen erwartet, wird eher enttäuscht. Stattdessen legen die Autoren etwas offen, das deutlich unbequemer ist: ein strategisches Muster, das sich gerade dadurch auszeichnet, dass es nicht laut daherkommt. Im Zentrum steht dabei nicht Gewalt, sondern ein langfristig angelegter Transformationsanspruch: die schrittweise Umgestaltung offener Gesellschaften entlang religiös-politischer Ordnungsvorstellungen, wie sie insbesondere mit der Muslimbruderschaft (MB) verbunden sind.

    Die 1998 vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdo?an mit einer Zeile aus einem Gedicht des türkischen Politikers Ziya Gökalp (1876–1924) auf den Punkt gebrachte Strategie „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind“ ignorieren offene Gesellschaften auf jeden Fall auf eigene Gefahr.

  10. erich-m 21. Mai 2026 Beim 11:47
    Überall ist es besser als hier, noch kann man weg.
    Ich gehe weg, ich mag dem Sterben meines Landes nicht zusehen.
    ……….
    Das dachte sich wohl auch ein junger Mann 30 Jahre aus Österreich, er schrieb einen Abschiedsbrief und atmete bewusst Kohlenmonoxyd ein….
    Grund waren finanzieller Probleme. R.I.P.

    2024 wanderten 269.986 Deutsche aus Deutschland aus. Das waren rund 21 Prozent aller Auswanderungen. Jährlich ziehen mehr Deutsche weg, als wieder nach Deutschland zurückziehen.
    Besonders viele junge Menschen ziehen fort (Zweidrittel unter 40 Jahre) und sie haben häufig einen Hochschulabschluss (Dreiviertel der Befragten). Die meisten wollen nur eine Zeitlang ins Ausland.
    Zielländer:
    die Schweiz (20.700),
    Österreich (13.300),
    die USA (9.300),
    Spanien (8.900) und
    Frankreich (5.500)

  11. Das Problem ,das Prof. Hammer in der Überschrift anspricht ,ist grundsätzlich so alt ,wie die Menschheit. Schon immer haben es sich faule Asoziale und arbeitsscheue Schmarotzer auf Kosten der ehrlich arbeitenden Menschen bequem gemacht ,bzw.zu machen versucht. Diese Trennlinie zwischen Faulen und Fleißigen zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Gruppierungen im Großen ,wie im Kleinen.
    Immer dann wenn solche Entwicklungen aus dem Ruder laufen ,also die Ehrlichen das Gefühl haben ,die Zahldeppen für die Schmarotzer zu sein,was derzeit in extremer Weise der Fall ist ,kommt es auf breiter Front zu einer Entsolidarisierung der Gesellschaft. Das führt zwangsläufig zu einem Verfall der (Arbeits) Moral und einem damit einhergehenden wirtschaftlichen Niedergang der Gesellschaft bzw.des Staates.
    Die grundsätzlichen Fragen die sich hieraus stellen sind ,wann diese unheilvolle Entwicklung in D begann und wie man sie hätte verhindern können,bzw was müssen wir jetzt tuen ,um sie zu stoppen und wieder umzukehren.

  12. Entweder ist man besonders dumm oder besonders dreist. Die hier ansässigen Syrer ( mittelbare Nachbarschaft ) lachen sich kaputt über die blöden Deutschen , die jeden Morgen zur Arbeit gehen. Unser Lieblingssyrer sitzt mit Frau und 5 Kindern seit 11 Jahren in einer tollen Wohnung und kann aus psychischen Problemen nicht arbeiten…..meine Diagnose lautet FK . Faulkrank . Aber wer das sagt , wählt bestimmt die AfD. Stimmt. Hier wählen alle die AfD !

  13. Unser jüngster Sohn lebt alleine und verdient gut. Stromabrechnung kommt immer im April. Letztes Jahr eine Rückzahlung von 197,24 €. Hat seine Gewohnheiten nicht geändert. Neueste Abrechnung am 27. April 26 . Eine Nachzahlung von 348,14 €……Hier stimmt doch etwas ganz und gar in Deutschland !

  14. Propaganda & Gehirnwäsche

    SKLAVEN DER RÜSTUNGSINDUSTRIE

    RUSSENHASSER Merz schlägt Ukraine
    assoziierten EU-Mitgliedsstatus vor
    https://www.aol.de/merz-schl%C3%A4gt-ukraine-assoziierten-eu-065845409.html

    Wie denken die Deutschen über
    Bundeswehr, Trump und NATO?
    Euronews

    Polin Johanna Urbancik
    Do., 21. Mai 2026

    Dr. Timo Graf, wissenschaftlicher Oberrat am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam

    ist mit seiner Studie „Deutschland in der militärischen Führungsrolle? Sicherheits- und verteidigungspolitisches Meinungsbild in der Bundesrepublik Deutschland 2025“ dieser Frage nachgegangen.

    ganz klar der große Vertrauensverlust der deutschen Bevölkerung in die USA als NATO-Bündnispartner.

    lässt sich aus den Daten auch eine nochmals gestiegene Bereitschaft der deutschen Bevölkerung ablesen, mehr in die eigene Verteidigungsfähigkeit zu investieren.

    Seit 2022 haben wir etwas unter 60% Zustimmung für höhere Verteidigungsausgaben und der „Trump-Effekt“ sorgt für einen weiteren Zuwachs um 7 Prozentpunkte auf insgesamt 65%.

    46% befürworten weiterhin, dass amerikanische Atomwaffen zur Abschreckung Russlands in Deutschland stationiert bleiben. Hier gab es sogar ein leichtes Plus.

    Der Fokus liegt heute nicht mehr auf Auslandseinsätzen wie in Afghanistan oder Mali, sondern wieder auf Landes- und Bündnisverteidigung. Das verstehen und unterstützen die Menschen mehrheitlich. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sehen inzwischen 65% Russland als direkte militärische Bedrohung für Deutschland.
    WIESO? DIE UKRAINE IST NICHT IN DER NATO!

    VOLKSVERBLÖDUNG! DEUTSCHE SKLAVEN
    AMERIKANISCHER KRIEGE!
    https://www.aol.de/denken-deutschen-%C3%BC-bundeswehr-trump-041600844.html

  15. die vom Völkerball kommende hat jetzt den Fußball entdeckt:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article6a0cf7c93b7096456ac7c9a1/fussball-wm-dann-passt-infantino-den-ball-zu-baerbock-und-der-pr-coup-ist-perfekt.html
    Baerbock und Infantino … wenn Dummheit auf Dreistigkeit trifft:

    Was Infantino dann macht, ist ein gut überlegter PR-Coup: Er greift sich einen Fußball, wirft ihn vom Podium aus Annalena Baerbock zu und ruft: „Los, pass weiter!“ Baerbock tut, wie ihr geheißen, wirft den Ball in Richtung der Kinder – und plötzlich herrscht Gejohle, Gelächter und Gerenne im sonst so biederen Saal der UN, als der Ball über die Ränge fliegt und die Kinderschar sich danach reckt….
    „Schaut her“, ruft Infantino mit rudernden Armen ins Mikrofon. „Fußball macht alle glücklich.“

  16. Gestern bei „Lanz“: 13,3 Mrd.€ kosten uns alleine „nur“ die Syrer, Afghanen und Ukrainer. Gemeint sind nur diejenigen welche bei uns im Land sind. Also ohne die Finanzierung des korrupten Staates Ukrainer, die Syrien-Aufbauhilfe etc.
    Lanz wird nie ein AfD-Freund aber er betreibt die einzige TV-Quasselrunde vor man solche Aussagen hört und zitieren kann ohne in Verdacht zu geraten die rechte Presse zu zitieren.
    „Die Syrer kehren in ihre Heimat zurück“. Stimmt! Aus der Türkei, Jordanien, anderen Nachbarländern aber nicht aus dem Sozialparadies Deutschland.

    Bei den anstehenden Sparmaßnahmen ist NIE von Einsparungen bei den Migranten die Rede.
    Auch bei der Kriminalität sind Syrer und Afghanen einsame Spitze wie der PKS-Report zeigt.

    Der Report von Sahra Tacke ist für DDR-2-TV-Verhältnisse sehr offen und ehrlich.
    https://www.zdf.de/video/reportagen/am-puls-100/am-puls-mit-sarah-tacke—system-buergergeld-leben-ohne-leistung-100
    Machen wir uns nichts vor: Die Regierung hat sich jetzt eine Zwangsdeadline für Reformen zum 30.6. gesetzt. Da man sich bis dahin nicht einig werden wird wegen der „Roten Linien“ ( = Fritze – Sprache) gibt es nur 2 „Lösungen“:
    – Erneute Vertagung nach den LTW’en im Osten oder
    – Eine Mehrwertsteuererhöhung. Die MwSt. ist die unsozialiste Steuer aller Steuern weil keiner sich ihr völlig entziehen kann und sie die ärmere Bevölkerung am härtesten trifft.

    Völlig irre auch daß der deutsche Steuerzahler E-Autos aus CHINA subventioniert! Da freuen sich Byd und andere. Das deutsche E-Auto wird durch die Subvention natürlich billiger aber das China-Auto ist danach aber immer noch billiger und wer kein Geld hat ein Auto zu unterhalten geht weiterhin leer aus.

  17. Fenriswolf 21. Mai 2026 Beim 13:48

    Unser jüngster Sohn lebt alleine und verdient gut. Stromabrechnung kommt immer im April. Letztes Jahr eine Rückzahlung von 197,24 €. Hat seine Gewohnheiten nicht geändert. Neueste Abrechnung am 27. April 26 . Eine Nachzahlung von 348,14 €……Hier stimmt doch etwas ganz und gar in Deutschland !
    ———-
    Hoch im Norden hinter den Deichen im Land der Windräder ist der Strom eben teurer als im windarmen Bayern oder BaWü.
    Dabei ist „unser“ S-H-Günni doch so stolz auf seine deutschlandweit beste erneuerbare Energieversorgung auch wenn er den überflüssigen Windstrom im übrigen Deutschland nicht los wird weil die Netze nicht fertig werden. Deren Ausbau Richtung Süden hängt m.W. irgendwo in der Wilstermarsch fest und auch die Elbe scheint ein unüberwindliches Hindernis für den Weiterbau der Leitungen zu sein.

    Ansonsten sollte man den Strom-Verbrauch überprüfen: Wärmepumpe oder E-Auto mit Hausanschluß gekauft? Das geht ins Geld…Ansonsten hat der Nachbar mitgezapft…
    Meine Gasheizung (pfui!), lief dieses Jahr 1 Monat länger auf low-level weil es nachts immer noch so kalt war. Die habe ich erst heute abgestellt „im wärmsten Klima-Sommer“ seit dem Urknall.

  18. erich-m 21. Mai 2026 Beim 11:47

    Das einzig sinnvolle ist, das Land zu verlassen.
    Überall ist es besser als hier, noch kann man weg.
    Ich gehe weg, ich mag dem Sterben meines Landes nicht zusehen.
    ———-
    Leider ist es nicht so. Ich habe mich viel mit dem Thema Auswandern beschäftig und einige Länder durch berufliche Tätigkeiten kennengelernt. Also nicht nur am Strand rumgelegen und in Bars gehockt.

    Meine Ausschlußkriterien waren schließlich:
    1.) Im Ausland ist man als Deutscher das was man zunehmend im Inland als Deutscher ist: Ein Ausländer! Es ändert sich also nichts.
    2.) Die Frage der Krankenversicherung welche besonders im Alter unweigerlich auf einen zukommt.
    Trotz den Lauterbachs und Warkens ist sie hier immer noch besser als anderswo. Das gilt auch für Europa. Eine private Krankenversicherung kann einen ruinieren und zahlt meistens nicht bei chronischen Krankheiten.
    3.) Unzufriedenheit ist kein Motiv. Unangenehme ausländische und inländische Zeitgenossen trifft man im Ausland jede Menge. Durchgeknallte Freaks, gescheiterte Existenzen, erfolglose Glücksritter, arrogante Reiche welche in ihrer eigenen Blase leben. Also wie bei uns.
    „Hüte Dich vor Sturm und Wind und Deutschen die im Ausland sind“. Stimmt!
    Es macht einen Riesenunterschied ob man Rentner oder Unternehmer ist wie Herr. v.Steinberg mit einem gewissen Background.
    4.) Das feuchtheiße Klima mit unangenehmen Erscheinungen wie Wassermangel, Stromausfall, Erdrutschen in vielen Ländern ist nichts für mich.
    5.) Unbedingt die Landessprache beherrschen. Rudimentär Englisch und Spanisch sprechen genügt nicht denn sonst wird man gnadenlos von den Einheimischen über den Tisch gezogen z.B. beim Erwerb von Immobilien. Die Zeiten wo Deutsche im Ausland bewundert wurden sind vorbei!!!
    Natürlich hat man als Deutscher auch im Ausland gewisse Rechte..Allerdings kann man die manchmal nicht durchsetzen z.B. bei unverschuldeten Verkehrsunfällen ist der verhasste Ausländer automatisch Schuld.
    6.) Ein pol. Regimewechsel im Ausland kann alle Pläne zunichte machen (Ungarn?). Plötzlich kommt Gegenwind auf. Da braucht man ein Rückzugsgebiet und das ist …Deutschland.
    7.) „Wer im Ausland ein kleines Vermögen machen will sollte ein großes mitbringen“. Noch mehr Expat-Sprüche gefällig?

  19. @ Mantis 21. Mai 2026 Beim 14:31
    Zitat:..Schier fassungslose Kommentatoren der Mainstream-Journaille fragen sich immer wieder entgeistert, warum die AfD ausgerechnet in Ostdeutschland auf eine derartig große Resonanz stößt, dass sie vielerorts längst Volkspartei ist und in Sachsen-Anhalt sogar die absolute Mehrheit anpeilt, wo es im Osten doch vergleichsweise wenige Migranten gebe und die Menschen gar keinen Grund hätten, sich um das Thema zu sorgen. ….“
    **********
    Bemerkung: Wer so etwas ernsthaft fragt ist dumm und hat nur Stroh im Hirn, oder er will es einfach nicht wissen= Stockholmsyndrom de Luxe. Die „Ossi`s“ die ein wenig Grips in der Birne haben und Voraus denken können wissen genau warum sie Merkel und Konsorten keinen Millimeter schwarz unter deren CDU Fingernägel trauten. Der Westen Deutschlands war von Anfang an mit deren Politik eine sich anbahnende Katastrophe. Da brauchgt man keine zusätzlichen Millionen Refugees in Thüringen, Sachs. AH , Brandenburg.
    Schon Kohl und Genscher gaukelte etwas vor, dass sich die Balken bogen. Und dann kam der Gauck sogar im Original .Man muss sich nur mal sogar öff. rechtl. Doku`s für die Zeit der Auflösung der DDR und der Übergang in die BRD hinter den Hurra Kulissen anschauen. Die Ossi`s haben daraus gelernt, sind schlauer als die meisten blauäugigen Schäfchen des Westens. Keinen Tag hätte ich dort zu DDR Zeiten leben wollen, doch warum dieses Völkchen heute AfD wählen (selbst wenns keinen Refugee dort geben würde – Argumente sind nur scheinheilig und vorgeschoben!) kann man zu 100% nachvollziehen und unterstützen.
    siehe u.a. ex DDR Kritikerin/Dissidentin Bärbel Boley+ oder Angelika Barbe (Von der CDU wegen Kritik ausgeschlossen und diskriminiert! – weil nun AfD affin.)
    https://17juni1953.wordpress.com/2019/03/09/baerbel-bohley-das-staendige-luegen-wird-wiederkommen/

    DDR-Dissidentin Angelika Barbe warnt: „Diese Entwicklung kenne ich schon“
    https://www.youtube.com/watch?v=GTx91_kl8W8

    da passt doch wie der Deckel auf den Hafen—->der aktuell erneut A.Merkel umgehängte Preis -nun von der EU -die Deutschland zerstört hat !

  20. Das Geschwätz von den „starken Schultern“, die die oft nur vorgeblich „Schwachen“ stützen sollten, ist nichts anderes als die Forderung nach einer verfassungswidrigen Ungleichbehandlung der entsprechenden Bevölkerungsschichten. Die „Starken“, worunter für gewöhnlich die Vermögenderen und Besserverdiener subsumiert werden, leisten bereits über den Steuersatz, gesetzt den Fall er wäre gleich, die rechnerisch jeweils höheren Anteile. Eines besonderen noch höheren Prozentsatzes bedarf es hierzu erst gar nicht.

    Hamer ist an dem Punkt recht zu geben: Diese Forderung ist nichts anderes als eine Forderung nach Ausbeutung oder, so könnte man auch sagen, einem „Recht“ auf Raub. Zweitens ist auch an dieser Stelle deutlich zu machen, daß der Staat kein Einnahmeproblem hat, er hat ein Ausgabeproblem. Kein anderes Land auf der Welt hat so hohe Steuereinnahmen, und kein anderes Land geht trotz dieser exorbitant hohen Einnahmen geradezu pleite, weil die Verwalter der Kasse vergessen haben, daß die Kasse dem Volke gehört und sie nur die Verwalter sind.

    Infolgedessen wird unser aller Geld geradezu in aller Welt verschleudert und für sinnlose Projekte regelrecht verbrannt, während deren vorgebliche Grundlagen – wie die der längst widerlegten CO²-Lüge – von ihren einstigen Urhebern gerade erst vor wenigen Tagen als „unplausibel“ und daher als falsch widerrufen worden sind. Dazu kommen die Abenteuer in und mit der von einer kriminellen Strohpuppe geführten, teils nazistischen Ukraine, die endlich in den „ganz großen Krieg“ mit der Russischen Föderation münden sollen.

    Die nicht erst seit Merkel (die das Ganze noch auf die Sitze getrieben hat) katastrophale Politik der Masseneinschleusung von zumeist kulturfremden Ausländern kommt noch dazu. Für alles das besaß keine einzige Regierung der Bundesrepublik Deutschland, erst recht nicht die von den aktuellen Kriegstreibern der Spielart Merz und Konsorten, jemals auch nur den Zipfel einer Legitimation, die ihr der Wähler schon deswegen gegeben hätte, weil diese Leute mithilfe von Wahlen, aber auch diversen Taschenspielertricks nach den Wahlen, mit denen die ihnen zu stark gewordene Opposition wirksam ausgegrenzt wurde, an die Macht gekommen sind.

    Die Hauptschuldigen an dem Desaster sitzen in der CDU, die anderen schleißen sich an. Sie alle haben unser Land an die Wand gefahren, und sind nun der Ansicht – weil sie nie eine andere Lösung für die von ihnen geplünderten Kassen gekannt haben – daß die abhängig Beschäftigten, die Rentner und die chronisch kranken – nicht zuletzt auch die, die wegen ihrer Schuld ihre Arbeit verloren haben und weiter verlieren werden – die Zeche ihrer kriminellen Machenschaften zu begleichen hätten.

    Unser Volk sollte sie Mores lehren. Der dazu notwendige erste Schritt wäre überall die Wahl der einzigen Partei, die zu einer tatsächlichen Lösung der von den oben Genannten verursachten Probleme überhaupt bereit wäre, denn deren Wurzeln liegen allerdings nicht in dem Sozialsystem, und auch nicht an etwa zu niedrigen Steuersätzen, sondern ihrem jeweiligen Mißbrauch vonseiten von Usurpatoren, die sich den Staat längst zur Beute gemacht haben und Agenden zu erfüllen suchen, die gegen den Willen wie den Bestand des deutschen Volkes gerichtet sind.

  21. ZU:
    gonger 21. Mai 2026 Beim 15:03
    ———
    Ja, was Kommentierer-Kollege Gonger zum Thema „Auswandern“ schreibt, das beweist seine praktischen Erfahrungen.
    Im Wesentlichen deckt sich dies auch mit meinen Eindrücken aus einer Reihe von Ländern.

    Wenn man sich keine private Krankenversicherung mit ausreichendem Auslandsschutz (Rückflugdeckung!) leisten kann, dann sollte man besonders zurückhaltend agieren. Man rechne mit wenigstens 1.500 € monatlich.
    Wer finanziell gut bestückt ist, der sollte sich in Deutschland mindestens eine Kleinwohnung mieten, um „ein Bein“ in der Ur-Heimat zu behalten. Das ist auch psychologisch viel wert. Für diese Kleinwohnung braucht man dann einen Housekeeper, der einmal wöchentlich die Wohnung lüftet, Staub wischt usw.

  22. OT oder nicht OT?!
    Der ganze Wahnsinn in der Politik macht sich seit Jahren auch im Spitzenfussball der Multimillionäre und deren Trainer bemerkbar. Seit der Quatar WM und deren FussballOuting der „Deutschen“ Mannschaft vermischt mit der Multikultipolitik und Nancy Faeser Armbinden zeigt dieser Fussball Parallellen zur Entwicklung der Politik.
    Kein Wunder -und gottseidank ist die Nagelsmann Rosa- Multikulti Crew mit ihrer erbärmlichen Leistung in allen sportlicher und gesellschaftlichen Bereichen ausgeschieden.
    Mal abgesehen,davon dass der A.Rüdiger durch seine sich typisch wiederholenden politischen Eskapaden dorthin geschickt werden sollte wo er ursprünglich herkam statt auf den Fussballplatz.
    Passiert dies nun auch in der kommenden aktuellen WM erneut…. und zwar in einer anderen Form blamabel – passend zur Antipolitik von Merz/Klingbeil&Co.???!
    siehe dazu: Schande! Das Neuer-Comeback entlarvt Deutschland. Comedian bekennt: „Ich bin kein Fan mehr.“
    https://www.youtube.com/watch?v=ycYw-uc_0aw
    Passt wie Arsch auf Eimer.
    Bemerkung: war mal in früheren Jahren Fan vom Fussball…. längst hasse ich ihn.! Sicherlich nicht der Einzige.. aus guten Gründen!

  23. A. von Steinberg 21. Mai 2026 Beim 21:06

    ZU:
    gonger 21. Mai 2026 Beim 15:03
    ———
    Ja, was Kommentierer-Kollege Gonger zum Thema „Auswandern“ schreibt, das beweist seine praktischen Erfahrungen.
    Im Wesentlichen deckt sich dies auch mit meinen Eindrücken aus einer Reihe von Ländern.

    Wenn man sich keine private Krankenversicherung mit ausreichendem Auslandsschutz (Rückflugdeckung!) leisten kann, dann sollte man besonders zurückhaltend agieren. Man rechne mit wenigstens 1.500 € monatlich.
    Wer finanziell gut bestückt ist, der sollte sich in Deutschland mindestens eine Kleinwohnung mieten, um „ein Bein“ in der Ur-Heimat zu behalten.
    —–
    Eine dt. Meldeaddresse müsste m.E. auch genügen. Das macht ein Kumpel von mir so. Das kann auch zur Untermiete beim Bruder/Verwandten sein. Auf jeden Fall sollte man das geliebte, ausgewählte Ausland auch in der off-season kennenlernen: Also Dänemark im November, Thailand jetzt (schön heiß dort grade), Malle wenn’s regnet oder Sandsturm (‚Calima‘) auf Granny ist und der Wüstensand es bis in die Zähne schafft…Oder Hurricane in der Dom.Rep. mit Stromausfall wenn das Dach wegfliegt…

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