Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
Donnerstag, April 30, 2026
Gesichert unbequem ... und stolz darauf!
StartLinkeRote SAWie lang noch, bis der Rote Wedding marschiert?

Wie lang noch, bis der Rote Wedding marschiert?

Von RAINER K. KÄMPF | Proportional zum Abstand zwischen AfD und den Unionsparteien in aktuellen Umfragen mehren sich kritische und vernehmbare Stimmen hinsichtlich der Brandmauer. Stimmen aus dem Lager des Establishments, die offensichtlich, völlig zu Recht, befürchten, im Fall der Beibehaltung in die Wüste geschickt werden zu können.

Allerdings nicht von den Blauen, sondern mit denen gemeinsam, wenn sich 2029 eine tiefrote Koalition aus Rumpf-SPD, Linken und Grünen des Staates bemächtigen wird. Die Chancen stehen dann nicht schlecht, von Kanzler Banaszak in den Untergang geführt zu werden.

Was dann über uns hereinbrechen würde, ließe die damalige Oktoberrevolution in Rußland wie ein laues Reförmchen dastehen.

In Berlin bereitet sich die Linke unter Frontfrau Elif Eralp schon darauf vor, die sozialistische Hauptstadt aus den Tiefen des deutschen Orkus auferstehen zu lassen. Im Grunewald wird dann zwar keine Holzauktion stattfinden, der Immobilienmarkt jedoch könnte sich drastisch beleben.

Vielleicht ist das aber auch ganz gut und wir sollten nach Möglichkeit ihren Einzug in das Rote Rathaus unterstützen. Die alte Reichshauptstadt ist ohnehin verloren, es könnte aber manchem die Augen öffnen, wenn wahrgenommen werden sollte, was da de facto unter Laborbedingungen ablaufen würde.

Die andere Möglichkeit, das Inferno zu verhindern, ist die absolute Mehrheit für Ulrich Siegmund im Herbst in Sachsen-Anhalt mit anschließenden revolutionären Umbrüchen des morschen Systems, um den Deutschen sozusagen eine Druckbetankung in Sachen Erkenntnisgewinnung reinzudrücken.

Denn eins dürfte jedem klar sein: Wenn die Kandidaten der nationalen Front erst mal die Machtergreifung vollzogen haben, wird endgültig Schluß mit lustig sein. Danach wird nicht mehr gewählt, sondern lediglich im Amt bestätigt.

Alles in allem haben wir vielleicht noch drei Jahre, um uns zu entscheiden: Entweder wir reißen das deutsche Dornröschen aus dem Schlaf, sonst diktiert uns der schnöde Selbsterhaltungstrieb, den Eisernen Vorhang wieder zu schließen.

Ob unsere Leute jedoch eine Banane obendrauf deponieren werden, ist stark zu bezweifeln.


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

Beitrag teilen:
ÄHNLICHE ARTIKEL

15 Kommentare

  1. Die Verdummungs-Seuche hat den Westen, Norden und Süden Deutschlanfs befallen – nicht Mitteldeutschland!
    Darum kann ein AfD-Sieg in Mitteldeutschland für den großen Rest Deutschlanfs nur wenig bewirken. Die GEZ-Zwangsmedien werden dies weisungsgemäß im Sinne des Kartells durch Propafanda entsprechend bearbeiten.

  2. Der erschöpfte Zahler: Wer trägt noch den Sozialstaat?
    Der deutsche Sozialstaat gerät zunehmend unter Druck, da sich Beitrag und Leistung immer weiter voneinander entfernen. Das System verliert schleichend seine Grundlage der Gegenseitigkeit. Systeme brechen nicht laut. Sie verlieren still ihre Träger. Die innere Emigration der Fleißigen ist das eigentliche Risiko, nicht die Revolution. Von Bruno Wolters.
    https://www.freilich-magazin.com/wirtschaft/der-erschoepfte-zahler-wer-traegt-noch-den-sozialstaat
    Ludwig Erhard formulierte es einmal so: „Es gibt keine staatliche Leistung, die nicht auf dem Verzicht des Volkes beruht. Auf die Sozialsysteme umgelegt, heißt das: Wo dieser Verzicht ungleich verteilt ist, verliert die Rede vom Gemeinwohl ihre Glaubwürdigkeit.“

  3. In einem anderen Thread schrieb ich heute:
    ZITAT:
    „Afrikanern pauschal Verdummung anzukreiden, das ist nicht gerecht:
    In Deutschland ist fortschreitende Verdummung inzwischen eine Volksseuche.
    Beweis: 75 Prozent wählen stoisch das links-grün-sozialistische Kartell – und damit nachweislich den unaufhaltsamen Niedergang!“
    ZITAT ENDE.

    Dummheit als „Staatsräson“? Es deutet vieles darauf hin.

  4. Es ist vollkommen Wumpe wer dieses Konstrukt in 3 Jahren regieren wird.
    Volk, Staat und Nation sind vollkommen ruiniert.
    Für Reformen ist es zu spät, die Probleme so groß, dass System so verkrustet, korrupt und verfilzt.
    Sollen sie ihr Bolschewiken-Paradies ausrufen, das Volk besteht ja schon aus lauter Proleten.
    Wir sitzen im Völkerknast (gen. EU) und haben unser eigenes Schicksal nicht mehr in der eigenen Hand.
    Wir sind ein reines Helotenvolk geworden und die Masse ist damit zufrieden, weil sie keine Ehre mehr hat.
    Ich rate jedem zu gehen, solange es noch möglich ist.

  5. Die erneute Schließung des eisernen Vorhangs, die dem Westen ein Zurückziehen hinter die Elbe, mit erneutem Gruß an Bonn, auferlegen würde, könnte bei der von endlosen Provokationen, Haß und Großmannssucht getriebenen Politik, die Berlin Rußland gegenüber veranstaltet, nachdem sein Versuch, die Ukraine „heim ins eigene Reich“ der EU zu überführen, zunächst einmal gescheitert ist, wie die damit sehr wahrscheinlich verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen nur noch eine Frage der Zeit sein.

    Eine Aufkündigung des 2+4-Vertrages, einst sogar von den Russen ausgeschlossen – ich hatte vor Jahren, als die Rede davon unter Freunden aufkam, selbst in der russischen Botschaft nachgefragt – wird angesichts seines mehrfachen Bruches vonseiten Berlins und der NATO infolge ihrer aggressiven, von den Russen mit Recht als bedrohlich empfundenen Expansionspolitik, der immer noch „eins drauf“ gesetzt wird, längst wieder diskutiert.

    Vielleicht ist eine derartige Eskalation mit dem vergleichsweise besonnenen Putin, der die Deutschen von seiner Dresdener Zeit her als einstiger KGB-Agent gut gekannt und geliebt hat, vonseiten Moskaus nicht mehr zu machen. Es gibt jedoch genügend Scharfmacher in der Föderation, die das anders sehen könnten, und auch Putin lebt nicht ewig. Man kann und sollte auch hier niemals nie sagen. Nicht nur für Berlin gilt: Man erntet, was man sät.

  6. Ich habe das Band, dass mich mit diesem Staat einst verband 2014 geloest, da der Staat den Gesellschaftsvertrag (Rousseau) gebrochen hat.
    Seehofer hat damals vom Unrechtsstaat gesprochen und er hatte vollkommen Recht damit.
    2019 habe ich eine dicke Abfindung eingestrichen und aufgehört für diesen Unrechts-Staat Geld (BIP) zu erwirtschaften, dass er dann für Fremde zum Fenster rausschmeißen kann.
    Ich warte jetzt noch bis ich Rente kassieren kann, dann bin ich weg.
    Jeder der noch einen Funken Ehre im Leib hat sollte innerlich Kündigen, das System schädigen wo es geht und wenn’s finanziell reicht, das Land verlassen.
    Wo anders ist es vielleicht auch nicht viel besser, aber dort bin ich Gast und die Politik dort geht mich nichts mehr an, die sollen die Einheimischen dort selber machen.
    Mir tun nur die Gleichgesinnten leid, die hierbleiben müssen.

  7. Zur Zeit marschiert Marburg gegen Merz und in wenigen Tagen Emden, dort sind schon 5 Demos gegen Merz angekündigt.

    https://youtube.com/shorts/NWMY3aUtAk?si=sl7p8JMeJlkNhX7k

    Möglicherweise weil dort wie vermutet wird nach der neuen Militärstrategie die Pistorius gerade bekannt gegeben hat, der größte Kriegshafen und Umschlagsplatz für NATO Waffen in Richtung Osten entstehen soll.

    Wie mir gerade ein Freund der Urlaub an der See macht berichtet hat, fürchten dort viele Bürger, dass die Region militarisiert wird.

    Die vorhandene Logistik der VW Fährenverladung soll wohl militärisch implementiert werden.

    So wird quasi eine vergleichsweise kleine Stadt zum Premium Ziel, sollten sie wirklich durch ihre undiplomatische und unverantwortliche Politik den Krieg herbeiführen.

    Die ersten wollen wohl deswegen schon weg ziehen.

  8. Die Weiber vom roten Wedding sind Flintenweiber, die noch niemals im Leben gestanden und garbeitet haben, eine Bilanz erstellt oder gelesen, eine Art Rosa Luxemburg, die anderen nachäffen, wo diese gescheitert sind.

  9. erich-m 26. April 2026 Beim 17:10
    ————————————
    Das durchtrennte Band ……
    Durchaus verständlich Ihre Argumentation. Dennoch soltte man als Patriot seine deutsche Heimat hochhalten und an ein evtl. „Wunder“ glauben sowie – auch von außen – einwirken.

    So handabe ich es. Ich schreibe hier bei PI, weil ich die „rechte Sache“ unterstütze und mich nach wie vor als deutscher Patriot fühle, obwohl ich auch die britische Staatsbürgerschaft besitze (seit ich vor Jahrzehnten eine wunderbare Britin heiratete).

  10. A. von Steinberg 26. April 2026 Beim 18:25
    erich-m 26. April 2026 Beim 17:10
    ————————————
    … ich vor Jahrzehnten eine wunderbare Britin heiratete).
    ——————————————————————–

    Die Engländer durfte ich als wunderbare Menschen erleben.
    Allerdings sind die Engländer nicht zu verwechseln mit deren Politik.
    Engländer wie Deutsche haben die selbe Regierung (von den offiziell eingesetzten Marionettenregierungen natürlich aufwärts betrachtet).

  11. ZU:
    Von_Muttis_Gnaden 26. April 2026 Beim 18:51
    ———————————————–

    Danke sehr für die freundlcihe Rückmeldung!
    Stehe mit dem britischen Premier Keir Starmer und Labour auf „Kriegsfuß“.
    Ich unterstütze die Partei Reform UK unter Nigel Farage!

  12. An Erbsensuppe:

    Ihr Link ist nicht mehr aktuell (Live-Stream?).

    Die Plakate der Demonstranten sind noch nicht überzeugend („Kein Platz für Populisten“, „Merz stört im Stadtbild“).

    https://www.deutschlandfunk.de/mehrere-tausend-menschen-demonstrieren-gegen-sozialabbau-106.html

    In Bremerhaven freut man sich über 1,3 Milliarden EURO für einen Kriegshafen. Selbst die Grünen!

    https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/nato-militaer-milliarden-hafen-bremerhaven-bremen-100.html

  13. Im Grunde genommen ist es für Bremerhaven eine wirtschaftliche Überlebensfrage.

    Im Hafen gibt es nur noch Container und Autoumschlag. Daher ist es wirtschaftlich logisch, nach einem anderen Standbein zu schauen.

    Fischerrei und Werftindustrie spielen in Bremerhaven so gut wie keine Rolle mehr.

    Die Kehrseite ist, das man sich ja im Kriegsfalle ausmalen kann, was da los geht – Garnisons und andere wichtige Kriegseinrichtingen standen schon immer ganz oben auf der Liste.

    Und ob da nun nebenbei noch eine Stadt in Schutt und Asche gebombt wird, interessiert dann nicht.

    Ich mag Bremerhaven nicht aber ich wünsche der Stadt und seinen Bewohnetn, das es nicht zum Kriegsfall kommen wird.

    Was ich uns übrigens allen wünsche ist Frieden.

    Jeder Krieg bedeutet Leid, Tod und Unrecht.

    Wir haben wichtigere Probleme, als uns gegenseitig totzuschlagen!

  14. Was täten wir Deutschen nur ohne die Eralps dieser Erde?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Elif_Eralp

    Eralps Eltern, die politisch (Sozialisten) und gewerkschaftlich aktiv waren, flohen im September 1980 nach dem Militärputsch aufgrund politischer Verfolgung aus der Türkei nach Deutschland. Elif Eralps Mutter war im achten Monat schwanger, als die Eltern zunächst nach München kamen. Sie konnten dort mit Hilfe von Amnesty International Asyl beantragen. Wenig später wurde Eralp in München geboren. Sie wuchs zunächst dort auf, später in Dortmund, wo ihr Vater als Arzt tätig wurde. Im Alter von acht Jahren zog die Familie nach Hamburg-Altona, wo sie auch ihre Schullaufbahn absolvierte.[1]

    Nach ihrem Abitur studierte Eralp von 2001 bis 2007 Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. Das Studium schloss sie mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen ab. Anschließend absolvierte sie ihr juristisches Referendariat unter anderem beim Amtsgericht Hamburg, beim Hohen Flüchtlingskommissar der UN in Berlin, der Deutschen Botschaft Ottawa und einer Anwaltskanzlei für Aufenthalts- und Asylrecht. 2009 schloss sie ihre juristische Ausbildung mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen in Hamburg ab.
    2010 zog Eralp nach Berlin und begann als Referentin für Rechtspolitik bei der Bundestagsfraktion der Linken im Arbeitskreis „BürgerInnenrechte und Demokratie“ zu arbeiten.

    Vermutlich in Frieden und in Wohlstand unserem Tagwerk nachgehen ohne dass irgendwelche internationalen Sozialisten hier Stunk machen und trotz aller gewährten Chancen ständig „Rassismus!“ blöken.

Kommentarfunktion ist geschlossen.