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Donnerstag, April 30, 2026
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Wenn die Bürde des Amts unerträglich wird

Von RAINER K. KÄMPF | Leicht hat er es nicht, der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich Merz. „… wenn Sie mal schauen, was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und herabgewürdigt werde – kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“ Soviel zum Alleinstellungsmerkmal. Es geht halt jeder Kanzler seinen ureigenen Weg in die Annalen der Geschichte.

Später werden Historiker mit der Analyse beschäftigt sein, woran es denn wohl gelegen haben mag, daß ein Politiker, in den so viel Hoffnung gesetzt wurde, krachend und auf ganzer Linie scheiterte. Daß sie genau zu dem Ergebnis des Scheiterns kommen werden, so wie hier vorweggenommen, dürfte zweifellos feststehen.

Vielleicht spürt Merz das ja auch. Warum sonst die verzweifelt anmutende Offenbarung? Selbstmitleid oder nach Mitleid heischend? Beides steht einem Regierungschef nicht gut zu Gesicht. Schon gar nicht einem, der unter falschen Versprechungen ins Amt kam, das Land aus einer der verheerendsten politischen und wirtschaftlichen Krisen führen zu wollen.

Das Volk ist mehr und mehr enttäuscht. Mehr noch, ernüchtert und der Geduldsfaden bis zum Zerreißen gespannt. Die Menschen erwarten klare kompromißlose Führung und ein gesellschaftspolitisches Konzept, das deutlich erkennbar den Willen und die Absicht der bitter nötigen politischen Wende vermittelt und zum Ziel stellt.

Das will und kann die Truppe in Berlin niemals. Nicht einmal ansatzweise. Der demütige und uns alle demütigende Aufruf, die schon flehentliche Bitte an den Koalitionsführer SPD, sich an ihre angeblich einstmalige wirtschaftliche Kompetenz zu erinnern, ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.

Das kann, ja, das darf auf keinen Fall so weitergehen! Vielleicht dämmert es endlich auch den ersten Unions-Granden, daß dieses ehemals fortschrittliche, wirtschaftlich starke und blühende Land zu einer historischen Müllhalde degradiert wird.

Der Chef des CDU/CSU-Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten, sieht zumindest die regierende Koalition am Ende. Ob die Neuwahlen, die er ins Spiel bringt, ein wesentlich anderes Wahlergebnis zur Folge hätten, darf unter den gegenwärtigen Bedingungen kaum erwartet werden.

Es sei denn, eine unverbrauchte, dem Land und seinen Menschen verpflichtete Generation von Politkern würde die Bühne in Berlin betreten. Das können nicht nur, sondern das müssen auch Unionspolitiker sein. Und zwar jetzt, zum wohl letzten möglichen Zeitpunkt einer Palastrevolution in 10117 Berlin!


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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10 Kommentare

  1. Ooooch, armes Tuck-Tuck, eine Runde Mitleid bitte mit dem larmoyantesten Kanzler, der je im deutschen Kanzleramt einen Sessel abnutzen durfte.

    Nun, es mag tatsächlich sein, dass Fritze von allen Kanzlern die meiste Kritik abbekommt, aber es hat auch noch kein Kanzler vor Fritze so einen Mist gebaut und Deutschland und uns Deutschen mehr geschadet wie Fritze.

    Und in Anbetracht von Vorgängern wie Scholz und besonders seiner Parteigenossin Merkel ist das eine echte Leistung, nur eben keine, auf die man stolz sein kann. Fritze gebührt sozusagen die Goldene Himbeere der Politik.

  2. Febr. 2025
    In Interviews hat Merz zugegeben, dass sein jährliches Bruttoeinkommen etwa 1 Million Euro beträgt. Damit gehört er zweifellos zu den gutverdienenden Politikern in Deutschland.

    Interessanterweise fühlt sich Merz trotz seines Einkommens nicht der Oberschicht zugehörig. Er hat sein Vermögen nicht nur durch seine politische Tätigkeit, sondern auch als Lobbyist und Berater für verschiedene Firmen erworben.

    Laut des Vermögenmagazins beträgt Friedrich Merz‘ Vermögen um die 12 Millionen Euro.
    +https://www.focus.de/politik/top-verdiener-der-cdu-vermoegen-von-friedrich-merz-ist-der-politiker-millionaer_id_259664932.html

    ++++++++++++++++++++++

    MULTI-MILLONÄR MERZ IST ROTZFRECH
    In den letzten 20 Jahren
    Merz erklärt GKV-Reform:
    „Haben leider zuviel ausgegeben“
    WER GIBT ZUVIEL AUS?
    AN WEN? WER IST DER ELEFANT IM RAUM?

    Eine solche Reform habe es zuletzt vor rund 20 Jahren gegeben. „Wir haben in dieser Zeit leider zu viel ausgegeben“, so der Bundeskanzler, „diese Dynamik mussten wir stoppen, um das System insgesamt bezahlbar zu halten.“

    Laut Bundeskanzler Friedrich Merz hängen wir
    Deutschen zu viel ab – in der Hängematte der
    Wohlstandsgesellschaft, u.a. bei
    SEEADLER TV, RICHARD ASCHBACHER | 12 Min.
    +https://www.youtube.com/watch?v=41JimXuAfXc

  3. HIER FÜR MERZ NOCH MEHR LESEFUTTER:

    Butterblume3211_1, vor 17 Std.
    Hr. Merz kann einfach von seinem Amt zurücktreten und diese Höllenqualen haben ein Ende.

    anunge, vor 15 Std.
    Der arme Kerl. So reicht ihm doch endlich ein paar Hunderter, sodass er seine Tränen damit trocknen kann.

    (…)

    +https://www.reddit.com/r/berlin_public/comments/1syt5h4/friedrich_merz_im_spiegelgespr%C3%A4ch_kein/

  4. Komme noch aus der Ära Bernhard Grzimek, Jacques Cousteau, Horst Stern oder Heinz Sielmann, und auch noch heute schaue ich mir, wenn mir um mich rum alles zuviel wird, gerne Tier- oder Naturfilme an.

    – Das furchtloseste Tier der Welt | Warum Raubkatzen den Honigdachs fürchten –
    https://www.youtube.com/watch?v=DSwuxR1Efc0
    (30:56 min.)

    – Kaffernbüffel: Warum das gefährlichste Tier Afrikas kein Raubtier ist –
    https://www.youtube.com/watch?v=ZMEQEdCXXx8
    (27:52 min.)

  5. Wollte Fritz Pinocchio M. nicht Massen abschieben?
    Nur Wahlkampfgedöns?

    MERKEL:
    „Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt. Und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“ – Focus: am 25. Februar 2008 Mitschnitt
    https://de.wikiquote.org/wiki/Angela_Merkel

    ++++++++++++++++++++

    Stilles Gedenken an mindestens 426.000 Opfer: Die Dresdner Trauerwache macht das Ausmaß eines ungeheuerlichen Staatsversagens greifbar!

    Sicherheit und Ordnung

    27.04.2026 Dennis Riehle

    Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Hunderte Menschen gedenken: Trauermarsch in Dresden für Opfer von Anschlägen und Attentaten“ (aus: „Antenne Sachsen“ vom 26.04.2026)

    (…)

    +https://www.riehle-news.de/die-dresdner-trauerwache-macht-das-ausmass-eines-ungeheuerlichen-staatsversagens-greifbar/

  6. Frach mal kurz den copilot Tschätt,
    welche regierungen gab es in Deutschland, die mit Notverordnungen regiert haben?

    und dann sacht der dir:

    Kurzantwort: In Deutschland regierten ausschließlich in der Weimarer Republik mehrere Regierungen mithilfe von Notverordnungen nach Artikel 48 WRV – vor allem die Präsidialkabinette Brüning (1930–1932), Papen (1932) und Schleicher (1932–1933). Auch Friedrich Ebert nutzte Notverordnungen, jedoch nicht als dauerhaftes Regierungsinstrument.

  7. des Weiteren:

    Überblick: Welche Regierungen in Deutschland regierten per Notverordnung?
    1. Weimarer Republik – der zentrale historische Kontext
    Der Begriff Regieren per Notverordnung bezieht sich in Deutschland fast ausschließlich auf die Weimarer Reichsverfassung (1919–1933).
    Artikel 48 WRV erlaubte dem Reichspräsidenten, in Krisen Grundrechte außer Kraft zu setzen und Verordnungen mit Gesetzeskraft zu erlassen.

    2. Regierungen, die tatsächlich mit Notverordnungen regierten
    Friedrich Ebert (Reichspräsident 1919–1925)
    Setzte Notverordnungen vor allem 1920/21 und 1923 ein, um Angriffe von links und rechts abzuwehren.

    Aber: Die Regierungen dieser Zeit stützten sich noch überwiegend auf parlamentarische Mehrheiten.

  8. Fortsetzung
    Präsidialkabinette 1930–1933
    Diese Regierungen hatten keine parlamentarische Mehrheit mehr und ersetzten die Gesetzgebung des Reichstags weitgehend durch Notverordnungen des Reichspräsidenten Hindenburg.

    Diese Phase gilt als Erosion der parlamentarischen Demokratie und bereitete den Weg für die Machtübernahme der Nationalsozialisten.

    3. Nationalsozialismus (ab 1933) – Sonderfall
    Formell gab es 1933 noch eine Notverordnung:

    Reichstagsbrandverordnung (28. Februar 1933) – setzte zentrale Grundrechte außer Kraft und leitete die Diktatur ein.

    Aber: Die NS-Regierung regierte nicht dauerhaft per Notverordnung, sondern durch das Ermächtigungsgesetz, das die parlamentarische Demokratie vollständig ausschaltete.

    4. Bundesrepublik Deutschland (ab 1949)
    Das Grundgesetz kennt keine Notverordnungen.
    Es existiert nur der Gesetzgebungsnotstand, der aber ein parlamentarisches Verfahren bleibt.

  9. Als Fazit
    ‚Die einzigen deutschen Regierungen, die wirklich regierten (nicht nur punktuell handelten) per Notverordnung, waren die Präsidialkabinette Brüning, Papen und Schleicher (1930–1933).
    Sie nutzten Artikel 48 WRV als Ersatz für parlamentarische Mehrheiten – ein zentraler Faktor für das Scheitern der Weimarer Demokratie.‘
    (sacht der KI pilot von winzigweich)

    weiter traute ich mich dann doch nicht zu fragen, man will ja schließlch der ehrwürdigen ki kein Ohr abkauen 😉

  10. Ich entschuldige mich hier. Öffentlich.

    Herr Merz ist allein wegen meinem schlechten Karma zum Kanzler geworden. Irgendeine andere Ursache kann ich mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass dieses unfähige Männchen auch nur ein einziger Wähler im Vollbesitzer der geistigen Kräfte gewählt hätte.

    Und natürlich kann ich etwas für mein Karma. Ich hätte in meinem früheren Leben einfach keine Katzen ersäufen sollen.

    Dass wir deshalb diese Pflaume als Kanzler haben, tut mir einfach leid.

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