Von RAINER K. KÄMPF | In der Berliner Zeitung analysiert Nils Brechbühler, warum das preußische Betriebssystem kollabiert. Kurz gesagt: Es ist hochgradig adipös. Lebensgefährdend, allerdings in erster Linie für uns, die wir es mästen – müssen.
Bei Lichte betrachtet ist es ja kein preußisches System mehr, sondern das bundesdeutsche. Also eine verkorkste Mutation. Während der preußische Beamte noch als Exportschlager galt, wird der Verwaltungsbeamte im bunten Deutschland zum Ladenhüter.
Ineffizient, träge und unflexibel bis zum Apoplex. Fettgefressen besteht seine Daseinsberechtigung offenbar nur noch darin, sich selbst zu bestätigen und zu wuchern. Der Leviathan hat die einstmaligen Ketten demokratischer und betriebswirtschaftlich orientierter Kontrolle längst gesprengt. Ein unüberschaubares Heer von Metastasen lähmt den gesellschaftlichen Wirtskörper bis zum Kollaps.
Anders als ein Perpetuum mobile jedoch bezieht dieser Leviathan die Energie nicht aus sich selbst, sondern will gefüttert werden. Immer mehr, immer besser. Durch uns. Das Volk wird ausgesaugt und ausgepreßt, um die existentielle Bedrohung einer mittlerweile disruptiven Gesellschaft zu begünstigen.
Es gibt exakt zwei Möglichkeiten der Korrektur dieser Fehlentwicklung: Ein Parasit geht ein, wenn der Wirt infolge des Befalls krepiert. Oder die Roßkur nach Milei. Bleibt einzig die Frage: Was ist uns lieber?
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.



Wie erklärt man einem Kind, was ein Beamter ist?
Antwort:
Beamte sind Menschen, die nichts produzieren (außer Kosten und Ärger).
Die Heilung besteht – äquivalenten zum „bösen sozialen“ Staat – nicht in der Abschaffung des Patienten, sondern seiner Rückkehr in einen gesunden Zustand und damit dem Ende seines Mißbrauchs. Der bundesdeutsche Amtsschimmel, der in nur wenig anderer Form sogar in der einstigen DDR Bestand hatte, die auch dort am Ende nur noch den Mangel verwaltet hat, muß wieder zum preußischen Beamtentum werden, wie es auch der thüringische AfD-Chef Höcke das eine oder andere Mal angeführt hat.
Pünktlichkeit, Fleiß, effektives und zügiges Arbeiten, dem steuerzahlenden Bürger verpflichtet – das alles sind Werte, die wieder in die Mitte gerückt werden müssen. Das aber setzt voraus, daß die linke Vorherrschaft in den Rathäusern und den Ämtern, die vor allem in Form einer engen Verfilzung mit „Gewerkschaften“ mit linksextremem Übergang praktisch schon das Hausrecht ausübt, gebrochen werden muß.
Tom62 6. April 2026 Beim 10:56
Es stimmt, was Sie schreiben. Unser Beamtenstaat bläht sich immer weiter auf. Seit 2015 wurden 45000 neue Stellen geschaffen. Das ist ein Unding und völlig inakzeptabel. Diese ganzen nichtsnutzen linken NGO`s und sonstigen Organisationen gehören abgeschafft, damit unser Staat wieder gesunden kann. Am besten gleich sofort.
Staatliche Bürokratie und Bevormundung sowie finanzielle Ausnutzung des Bürgers sind nach meiner Erfahrung in Deutschland weltweit einzigartig und führend.
Das liegt vor allem daran, dass ein links-grün-sozialistisches Menschenbild das staatliche Handeln mit zahllosen Vorschriften und Kontrollinstanzen sowie Alimentationen bestimmt.
Hinzu kommt, dass Politikern in Staatsämtern oft die Qualifikation für ihre Aufgabenerfüllung völlig fehlt, weshalb immer neue Heerscharen von Mitarbeitern eingestellt werden.
Der einzelne Mitarbeiter trägt nicht die Schuld an dieser Aufbauschung.
Der deutsche Bürger ist – salopp ausgedrückt – in vielerlei Hinsicht nahezu „Leibeigener“ des herrschenden Parteienkartells und der GEZ-Zwangsmedien.
Doch die Mehrheit der Wähler ist offenbar extrem „leidensfähig“ und nickt vieles ab.
M.?E. hat der Beamtenstaat eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt, gesellschaftliche Dynamik in papierene Sedimentschichten zu verwandeln. Jede Reform versickert in Formularen, jede Initiative in Zuständigkeitsfragen. Die Verwaltung erscheint dadurch weniger als Instrument des Gemeinwohls denn als hermetisches System, das seine Legitimation aus der eigenen Unantastbarkeit bezieht.
Ziemlich sinnlos, solche Beamtenkritik. Was ist das, Neid?
Wenn der Staat da zu viele Leute beschäftigt, dann damit sie nicht arbeitslos werden. Ist das schlecht?
Was würdet ihr lieber wollen: Hartz IV-Maßnahme oder Beamtenstelle?
Die Kritik ist auch deshalb sinnlos und peinlich, weil sich das Ganze bald erledigt hat. Das macht dann alles die KI.
Und dann will ich mal sehen, wie ihr mit den Massen an Arbeitslosen klarkommt.
Am besten auch noch Milei: Wollt ihr dazu auch noch obdachlos werden? Und dann ausgeraubt. Was für ’ne wundervolle Zukunft, die einige von euch hier offenbar wollen.
Eistee 6. April 2026 Beim 18:47
Mit Neid hat dieser aufgeblähte Beamtenapparat nichts zu tun, sondern mit Vernunft. Die Bürokratie muss abgebaut und nicht aufgebaut werden.
Die Arbeitsplätze sind in erster Linie durch die hohen Energiepreise und Steuern gefährdet. Da gehört schnellstens gehandelt. Zurück zu günstigem Öl und Gas aus Russland, dann geht es mit unserer Wirtschaft auch wieder aufwärts.
Ausserdem brauchen wir keine linksextremen NGO`s oder andere Organisationen, wo die Vettern und Freunde der roten und grünen Kommunisten gut untergebracht werden.
Die Idee des Beamtentums war im Grunde nicht schlecht: Der schlechtbezahlte Staatsangestellte bekam einige Vorteile, damit sich trotz der miesen Bezahlung noch Leute fanden, die sich als Staatsdiener verdingen und um Korruption vorzubeugen.
Ja, Beamte waren mal schlecht bezahlt, noch in den 1980er Jahren konnte man sich als Berufseinsteiger entscheiden, ob man in der Wirtschaft und im Handwerk gutes Geld verdienen will oder sich um einen eher schlecht bezahlten, aber sicheren und mit diversen ausgleichgenden Vorteilen versehen Job in einer Amtsstube bewerben mag.
Nur ist es halt wie überall: Wenn die falschen Leute an die Schaltstellen des Staates kommen, werden gute Ideen mal schnell pervertiert, ins Gegenteil verkehrt, übertrieben und ausgenutzt, bis der Krug auf dem Weg zum Brunnen bricht.
Die Löhne hielten mit den Besoldungen nicht Schritt, Ideologen nutzen Behörden, um ihre Ideologie umzusetzen und Parteien nutzen den Beamtenstatus als Versorgungsposten für Parteisoldaten.
Der Grüne Benedikt Lux hat das im Jahr 2020 sehr gut auf den Punkt gebracht, ich zitiere:
„Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“
Und es macht sich jetzt halt bemerbar, dass es Kontrollfreaks, Sozialisten, Wirtschaftsbremsen und Regulierungswütige waren, die über die Vergabe und Schaffung von Posten und Behörden entscheiden durften.
Die mit Abstand verkrustetsten ,inkompetentesten und unfähigsten Behörden sind unsere Gerichte und Staatsanwaltschaften. Wobei ich den Staatsanwaltschaften noch ein wenig zu Gute halte,daß sie weisungsgebunden sind und somit oft zum Spielball der Landesjustizminister werden.
Wenn man bei diesen Behörden nur ein klein wenig hinter die Kulissen schaut und sieht ,wie dort die Zeit mit Lapalien und lächerlichen Formalien verlabert und vertrödelt wird ,dann kann man den Verstand verlieren.
Darüberhinaus bremsen Richter und Staatsanwälte auch noch Polizeibehörden aus,z.B. mit absurden Hausdurchsuchungen wegen „Meinungsverbrechen“ .
Richter schaffen es Prozesse ,bei denen die Schuld des Angeklgten schon zu Prozessbeginn mit absoluter Sicherheit feststeht, noch unendlich in die Länge zu ziehen,wie z.B.das Verfahren gegen den Weihnachtsmarkt-Amokfahrer von Magdeburg ,für das ca.1Jahr geplant ist.Was gibt es dabei eigentlich so lange zu labern?
Die Liste solcher „Glanzleistungen“ unserer Justizbehörden ist kilometerlang.
Das Gejammer von der Überlastung unserer Justiz seitens des Richterbundes kann ich nicht mehr ernstnehmen. Bevor man dort noch mehr Personal hinsetzt,sollte man den Robenfiguren erst mal rationelles Arbeiten beibringen und zeigen ,wie man wichtig von unwichtig unterscheidet .Jedes Privatunternehmen ,das derart uneffektiv arbeitet ,könnte gleich mit der Firmengründung den Insolvenzantrag einreichen.
Die Beamtenorganisationen fordern ja selber immer mehr Beamte
Das die Politik gerne ihre eigenen Leute mit Parteibuch auf Steuerzahler Kosten im Staatsapparat unterbringt ist auch nichts neues.
Da kann sich keiner wundern, wenn der Laden zusammen gestichen wird
Was als nächstes kommt, ist ein KI-Verbot in öffentlichen Verwaltungen
Jede Wette, dass die ihre Posten und Gelder auf unsere Kosten sichern