„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
Macron gibt der EU höchstens noch fünf Jahre
Emmanuel Macron, der ewige Retter Europas, hat es am Dienstag selbst gesagt: In fünf Jahren könnte die Europäische Union in ihrer jetzigen Form Geschichte sein. Und was macht der Grande Nation-Präsident daraus? Er fordert – Überraschung! – noch mehr Geld von den anderen. Vor allem von uns. Deutschland soll bitte noch tiefer in die Tasche greifen, damit Frankreich seine Grandeur retten und die Bauernproteste mit noch mehr Subventionen ruhigstellen kann.
Kurze Durchsage an Berlin: Wenn der französische Präsident schon das baldige Ende der EU prophezeit, warum schicken wir dann weiterhin Milliarden in dieses sinkende Schiff? Vielleicht wäre es klüger, das Geld in die eigene marode Infrastruktur und die explodierenden Strompreise zu stecken. Nur so ein Gedanke.
AfD-Politiker zeigt eigenen Vater an – und man versteht ihn
In einer bizarren Familienposse hat ein AfD-Kommunalpolitiker aus Sachsen-Anhalt tatsächlich Strafanzeige gegen den eigenen Vater erstattet – wegen angeblicher „Volksverhetzung“. Der Vater hatte in einer privaten Chatgruppe kritische Sätze über Migration geteilt. Der Sohn fürchtete um sein politisches Fortkommen und zog die Reißleine.
Man mag den Vorgang moralisch abstoßend finden. Aber politisch ist er logisch. Wer heute in Deutschland Karriere machen will – auch in der Opposition –, muss beweisen, dass er den neuen Regeln gehorcht. Selbst wenn das bedeutet, die eigene Familie zu opfern. Willkommen in der DDR 2.0.
Kurzer Blick in die Weltwoche Daily Schweiz
Drüben in der Schweiz wird heute gestritten, ob die US-Verfassung wirklich das Nonplusultra der Demokratie ist. Spoiler: Die meisten Weltwoche-Leser sagen Nein. Die schweizerische direkte Demokratie mit Volksinitiative und Referendum bleibt das deutlich bessere Modell – weniger anfällig für ideologische Alleingänge von Berufspolitikern.
Die NZZ wiederum scheint einen neuen Auftrag zu haben: Der Epstein-Fall soll jetzt irgendwie zum Putin-Fall umgedeutet werden. Man darf gespannt sein, wie kreativ die Redaktion dabei wird. Und in Ilanz hat der Gemeindepräsident mal wieder in Rekordzeit die Beherrschung verloren. Kurze Zündschnur, große Klappe – ein Klassiker im helvetischen Polit-Alltag.



Seit der letzten BTW sitzen – auch für AfD – im Bundestag sehr viele Leute, die dort nicht hingehören.
Die AfD muß höllisch aufpassen, daß sie durch diese U-Boote sich nicht selbst zerlegt.
Warum erst in 5 Jahren ? Lieber heute als morgen.
Heute auf CNews: Jedes Jahr werden in Frankreich zig Tausende im öffentlichen Dienst eingestellt. Sie arbeiten kürzer, sie sind öfter krank als die in der Privatwirtschaft angestellten.
Auf 1000 Franzosen kommen 90 öffentlich Bedienstete, in Deutschland kommen 56 auf 1000, in Spanien 60 auf 1000. Das bezahlen die deutschen Steuerzahler. Die Bürokratie in Frankreich ist einsame Spitze. Die Bauern werden vor allem kaputtgemacht von der französischen Bürokratie, nicht so sehr vom Mercosur. Das aber behaupten die französischen Politiker und ihre Medien.
Emmanuel Macron setzt jetzt verschärft seine Leute in Führungspositionen des Staates, nach Flitzpiepen wie Richard Ferrand kommt jetzt Amelie de Montchslin an die Spitze des französischen Rechnungshofs, als Nachfolgerin des Sozialisten Pierre Moscovici. Sie wird dann die Aktivitäten prüfen, die sie bislang selbst getätigt hat, bislang im Finanzministerium zuständig für die öffentlichen Ausgaben. Der Präsident der französischen Zentralbank hätte noch bis Oktober 2027 sein Amt zu verwalten, tritt aber auf Ersuchen des Emmanuel Macron jetzt schon „aus privaten Gründen“ zurück, damit er vor den Präsidentschaftswahlen Mai 2027 einen Gefolgsmann auf den Posten setzen kann.
Emmanuel Macron bereitet seine Kandidatur für die Präsidentschaft 2032 vor.
Es gibt jetzt schon in Frankreich massenhaft öffentliche Institutionen, die jede Abweichung von der Politik der extremen Mitte der Europäisten und Globalisten zunichte macht, Conseil d’État, Conseil Constitutionnel etc. alle besetzt mit sozialistischen Europa-Adepten. Jacques Lang, der Freund des Jeffrey Epstein und seiner Knaben und Mädchen, ist nur einer von vielen. Das geht schon so seit 1981, seit Staatspräsident François Mitterrand, daß Frankreich systematisch abgewirtschaftet wird.
Das alles ist nur noch widerlich.
Die deutsche Regierung sollte achtgeben, nicht in den Strudel des Niedergsngs Frankreichs zu geraten.