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Donnerstag, April 30, 2026
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Weltwoche Daily: T-Rex Trump und die EU im Verdauungstrakt

Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr – Köppel live plus scharfe Analysen von unabhängigen Köpfen. Die Themen:

T-Rex Trump und die EU im Verdauungstrakt

Die EU-Kommission zittert, die transatlantischen Feuilletons schreien schon wieder „Diktator“. Realität: Trump hat Europa in den vergangenen Wochen wirtschaftlich und militärisch so sehr in den Schwitzkasten genommen, dass selbst die härtesten Brüsseler Betonköpfe langsam schlucken. 25 Prozent Zölle auf Autos, Drohung mit NATO-Austritt, Gas- und Strompreisdiktat – der T-Rex verdaut die EU gerade in Zeitlupe. Und die Straßburger Deppen? Reagieren mit allerletzter Kraft mit noch mehr Gender- und Klimaforderungen. Peinlich.

«Ich will nur ein Stück Eis»: Wie man Trumps Gardinenpredigt kontern müsste

Trump zu von der Leyen sinngemäß: „Ihr wollt Schutz, zahlt aber nichts, wollt billiges Gas, aber blockiert unsere LNG-Terminals, wollt Freihandel, aber habt 47 % Zölle auf unsere Pick-ups. Ich will nur ein Stück Eis.“ Die einzig ehrliche Antwort wäre gewesen: „Herr Präsident, Sie haben recht. Wir ändern das sofort.“ Stattdessen kam das übliche EU-Gewinsel und Gender-Gelaber. Wer so kontert, darf sich nicht wundern, wenn er weiter gedemütigt wird.

Abu Dhabi: Russland und die Ukraine verhandeln

Hinter verschlossenen Türen, Golfstaaten als Vermittler, keine Mikrofone von CNN und Tagesschau. Genau so sieht seriöse Diplomatie aus – nicht die endlose Selenskyj-Show mit Selfie- und Panzer-Selfies. Erste Hinweise: Russland bleibt bei der Linie „kein Zurück hinter 2022“, Kiew signalisiert Bewegung bei Neutralität und Donbass. Der Westen tobt – weil er endlich nicht mehr im Fahrersitz sitzt.

Von der Leyen: Investieren in Grönland

Ursula von der Leyen entdeckt plötzlich die strategische Bedeutung von Grönland – und will „europäisch investieren“. Übersetzung: Wir haben Angst, dass Trump sich das nächste Mal einfach die Rohstoffe und die militärische Kontrolle nimmt. Zu spät, Frau Präsidentin. Dänemark hat schon mit Washington verhandelt. Die EU kommt mal wieder nur als fünftes Rad ans Bett.

Weltwoche Daily Schweiz

Bundesrat Cassis: Zappelphilipp und Ranschmeisser-Diplomatie

Ignazio Cassis eilt von Foto-Termin zu Foto-Termin, verspricht allen alles und ärgert am Ende niemanden – außer der eigenen Bevölkerung. Die peinlichste Ranschmeißer-Nummer seit Jahren: Mal bei Selenskyj buckeln, mal bei Trump schmeicheln, zwischendurch China hofieren. Ergebnis: null Profil, null Respekt.

Selenskyj: Beängstigende Machtparolen

„Wir werden siegen oder alle sterben“ – die neueste Durchhalte-Rhetorik aus Kiew klingt immer mehr nach Endzeitsekte. Wer so spricht, hat den Punkt erreicht, an dem der eigene Machterhalt wichtiger wird als das Leben der eigenen Bevölkerung. Europa applaudiert weiter.

Bundesrat Parmelin: Stiller Pragmatiker

Während Cassis zappelt, macht Guy Parmelin einfach seine Arbeit: Landwirtschaft schützen, Industrie nicht strangulieren, keine ideologischen Eiertänze. Wenig Glamour, viel Resultat. Genau das, was die Schweiz jetzt braucht.

Lieber Trumps Friedensrat als EU-Kriegsräte

Trump will den Krieg beenden – koste es, was es wolle. Die EU will ihn verlängern, bis der letzte Ukrainer gefallen ist. Wer wirklich Frieden will, setzt auf den Mann, der Deals macht, statt auf die Brüsseler Kriegsverlängerer mit ihren Sanktions- und Munitions-Shows.

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2 Kommentare

  1. Schweiz
    Beheizung muss heruntergefahren werden: Reichweite von E-Bussen durch Kälte massiv eingeschränkt

    Durch die jüngste Kältewelle stoßen in Schweizer E-Bussen Wärmepumpen an ihre Grenzen. Um die Reichweite der Batterie zu sichern, müssen die Passagiere frieren.

    In den Schweizer Städten Schaffhausen und Bern müssen sich Passagiere von Elektrobussen aufgrund der Wetterlage auf niedrige Temperaturen während der Fahrt einstellen…
    +https://apollo-news.net/beheizung-muss-heruntergefahren-werden-reichweite-von-e-bussen-durch-kaelte-massiv-eingeschraenkt/

    Und die Busfahrer? Die sitzen den ganzen
    Arbeitstag in Minusgraden in der rollenden
    Blechbüchse.

  2. Roger Köppel:
    „Lieber Trumps Friedensrat als EU-Kriegsräte.“

    Sevim Dagdelen:
    Trumps Friedensrat ist ein Kriegsrat

    Trumps „Friedensrat“ ist kein Friedensprojekt, sondern ein Kriegs- und Kolonialrat: eine Institution auf Lebenszeit für den US-Präsidenten, die die UNO entmachtet, Russland und China ausmanövriert und den westlichen Kolonialismus erneuert…

    Der Friedensrat ermächtigt sich selbst, in allen Belangen tätig zu werden, die bisher exklusiv dem UN-Sicherheitsrat zukamen. Das alleinige Vetorecht haben die USA und der ewige Präsident Donald Trump.

    Der Friedensrat zielt darauf ab, den UN-Sicherheitsrat mit seiner Hauptverantwortung für internationale Sicherheit und die Aufrechterhaltung des Weltfriedens zu ersetzen.

    Angenehmer Nebeneffekt für US-Präsident Donald Trump: Das Vetorecht insbesondere der ständigen Sicherheitsratsmitglieder Russland und China wird damit aufgehoben…

    Trumps Angebot zur Teilnahme am Friedensrat an Russland und China ist ein mafiöses Angebot. Wer es annimmt, entmachtet sich selbst, gibt dem US-Imperialismus carte blanche und trinkt den Kakao, durch den er gezogen wird.

    (Dänemark ist wegen Grönland nicht eingeladen)

    US-Präsident Donald Trump hat etwa 60 Länder
    weltweit anschreiben lassen…
    +https://www.nachdenkseiten.de/?p=145180

    (Die Einladung Kanadas zum Friedensrat
    hat Trump öffentl. zurückgenommen, weil
    es ihm nicht paßt, was Premier Mark Carney
    beim WEF in Davos vortrug.)

    Full text: Charter of Trump’s Board of Peace
    No mention of Gaza, which bolsters ToI’s reporting that US also envisions panel helping resolve other conflicts worldwide; member countries must pay $1 billion for permanent spot

    By Jacob Magid

    +https://www.timesofisrael.com/full-text-charter-of-trumps-board-of-peace/

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