Von MEINRAD MÜLLER | Am Dienstag erschien in der „Washington Post“ ein Artikel über die zunehmende Beliebtheit der AfD bei den deutschen Wählern. Hatte der „Washington Post“-Eigentümer Jeff Bezos etwa leise gehüstelt?
Als deutscher Leser musste man unwillkürlich inne halten: Nicht wegen einer zugespitzten Überschrift, sondern gerade wegen der ruhigen Selbstverständlichkeit, mit der dort über Deutschland und die Blauen geschrieben wird. Beschrieben wird, dass die Alternative für Deutschland nach Einschätzung der „Post“ realistische Chancen habe, in absehbarer Zeit Regierungsverantwortung zu übernehmen. Diese Einschätzung wird nicht als Gedankenspiel formuliert, sondern als reale Wahrscheinlichkeit. Das Jahr 2026 wird dabei ausdrücklich genannt.
Die Washington Post, gegründet im Jahr 1877, ist beileibe kein „rechtes Blatt“. Sie gehört seit Jahrzehnten zum liberalen Kern der amerikanischen Presse, steht politischen Institutionen nahe und hatte im letzten US-Wahlkampf offen Stellung gegen Donald Trump bezogen. Umso bemerkenswerter, dass ausgerechnet dieses Blatt zu einer solchen Einschätzung gelangt. Beim ersten Lesen kann einem der Gedanke kommen, dass hier vielleicht etwas aus dem Zusammenhang gerissen worden sein könnte. Aber wenn man den Text ein zweites und ein drittes Mal liest, ruhig und aufmerksam, Zeile für Zeile, dann wird man vom Gegenteil überzeugt.
Fiebermessen am Patienten Deutschland
Der Text liest sich wie eine nüchterne Bestandsaufnahme aus der Distanz. Erwähnt werden mehrere Jahre wirtschaftlicher Stagnation, eine Regierungskoalition mit erkennbaren Spannungen sowie eine wachsende Distanz zwischen politischer Führung und Bevölkerung. Diese Punkte werden nicht ausgeschmückt, sondern schlicht aneinandergereiht, so wie man Werte notiert, um sich ein Bild vom Zustand eines Patienten zu machen.
In dieser Darstellung wird die AfD nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil einer größeren Bewegung beschrieben, die sich über längere Zeit aufgebaut hat und nun sichtbar wird. Ein Satz, der in Deutschland von der regierungstreuen Presse so kaum gedruckt würde. In diesem Zusammenhang zitiert die Washington Post die AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einem Satz, der dort ohne weitere Ausführung wiedergegeben wird: „Diese Regierung ist endlich. Sie wird zu einem Ende kommen. Und das wird vor 2029 sein. Ich würde auf 2026 wetten.“
Auffällig ist weniger der Satz selbst als der Ort, an dem er steht. Er findet sich nicht in einem deutschen Interview und nicht in einem Wahlkampftext, sondern in einer US-Hauptstadt-Zeitung, die Deutschland seit Jahrzehnten aufmerksam beobachtet und Entwicklungen nüchtern beschreibt. Wer den Text liest, erkennt, dass sich der Blick auf Deutschland verändert hat und dass politische Verschiebungen inzwischen offen benannt werden.
Der Slogan unter dem Logo der Washington Post lautet „Democracy Dies in Darkness“. Und genau das erleben wir gerade in Deutschland. Welch eine Vorahnung!

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (72), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.



Für Alle die die AfD verbieten wollen und das auch öffentlich vorantreiben kann es bald gefährlich werden.
Die Listen sind mit Sicherheit geschrieben.
Trump schickt einfach die Special Forces, lädt diese „unsere richtigen Demokraten“ einfach auf das Schiff mit Namen “ Auf Nimmerwiedersehen“ und stellt den Status Quo wieder her. Innerhalb 6 Monaten wird aus Deutschland wieder das Land der Deutschen.
Ich hoffe es kommt genau so !!!!!!!
Kann ja noch kommen. Bei den Landtagswahlen könnte die AfD erste Regierungserfahrung bekommen. Aber auch die Regierung in Berlin ist am Ende. Der ukainische Kanzler Merz lügt sich durch.
J.D. wird nicht zur Sicherheitskonferenz kommen. Letztes Jahr sagte er die Wahrheit.
die deutsche Antiregierung und linke Kamarilla kratzt schon mal alle restlichen Reserven zusammen um der AfD und seine Millionen Anhänger und Wähler weiter ans Bein (mit Verbot) zu pinkeln. (siehe Lanz Sendung mit Von Storch -selbst wenn man solche üblen Sendungen nicht anschaut weiss man Bescheid!)
Zur Zeit macht Merz dicke Backen und Kavallerie-Gerassel wegen Grönland und schickt 2 Mann im weissen Kapfanzug in den „Dänischen Kühlschrank“ . Schauen diese nach ob das Licht ausgeht „wenn die Türe zu ist“?
Ich hoffe dass die washington post Recht hat -es wird Zeit für die AfD.Es gibt für diese Partei mehr Fürsprecher als Merz und der geschönte Windbeutel M.Lanz (auf dem Gehaltszettel vom ZDF) glaubt!
Merkel machte den deutschen Albtraum wahr und spielt bei ihren Nachfolgern immer noch mit.
schon mehrmals gepostet bereits vor 9 Jahren von G.H. vorgetragen ->aktueller denn je-
Gertrud Höhler: Regieren ohne Opposition – Wie verwundbar ist die Demokratie?
https://www.youtube.com/watch?v=e4gpz9K06Lk
„6Der Slogan unter dem Logo der Washington Post lautet „Democracy Dies in Darkness“. Und genau das erleben wir gerade in Deutschland. Welch eine Vorahnung!“
Ein Bundeskanzler unter der strengen Führung von Herrn Klingbeil und Frau Bas ist gelebte unsere Demokratie pur.
So funktioniert Gewaltenteilung zwei Idioten geben die Richtung vor und ein ausgemachter Trottel folgt klaglos und die Qualitäts Presse klatscht auch noch Beifall.
Dieser Wunsch wird höchstens bei Landtagswahlen im Osten war wenn es die Konstellation möglich macht daß Sozen. Linke und Grüne (teilweise) unter 5% liegen Ansonsten schließen sich die Systemparteien automatisch zusammen.
Was ist mit der Weidel los: legt sich mit den Republikanern an. War das schon nötig? –Das Einzige, was bisher passiert ist, ist: Maduro sitzt jetzt in NY auf dem Klo statt in Caracas und 15 BW-Soldaten üben in Grönland Schlitten fahren.
So wie im Krimi, die AFD kommt im letzten Moment
durch die Tür geschneit, um Deutschland vor dem sicheren Tod zu retten.
Dann werden die Herz- Lungenmaschinen alle sofort angestellt,
sämtliche lebensnotwendigen Maßnahmen werden umgehend eingeleitet,
Blutkonserven rangeschafft, Räume beheizt, Desinfektionsmittel im großen Stil eingesetzt.
Der Patient Deutschland wird drei Tage auf Schonkost gesetzt, um
dann mit Vollwertkost wieder gemästet zu werden, um ihn von
der Schwindsucht zu heilen, damit er so fett und vollgefressen werden möge, wie er einst war.
Irgendwann kommt die AfD an die Macht. Vermutlich zuerst als Lancesregierung und dann im Bund.
Ulrich Siegmund über „Faeser-Meme“-Prozess: „Ich freue mich, dass die Meinungsfreiheit gesiegt hat!“
https://www.youtube.com/watch?v=NrOtAr-A4Pw
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Alles andere wäre falsch.
Mir ist nicht ganz klar, wie die AfD, die sowenige Vollakademiker rekrutiert hat, ein Land regieren will.