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PI-NEWS-Interview mit Martin Sellner bei seinem Besuch in Ungarn

Von CONNY AXEL MEIER | Pünktlich zum zehnten „Gedenktag an die Opfer der Masseneinwanderung 2015 bis 2025“ am 4. September konnte die „Deutschsprachige Gemeinschaft in Ungarn“ (DG) unter Leitung des Schweizer Aktivisten Ignaz Bearth den mittlerweile weltbekannten „Remigrationsexperten“ Martin Sellner für eine Vortragsveranstaltung als Hauptredner gewinnen (PI-NEWS berichtete).

Im malerischen Badeort Gyékényes im Südwesten Ungarns gelegen, wo sich die Drau in Schleifen durch das Grenzgebiet zu Kroatien schlängelt, lauschten über 200 interessierte Gäste den Ausführungen des Wiener Vordenkers und Philosophen Martin Sellner. Während „Remigration“ als Forderung zur Wiederherstellung des inneren und äußeren Friedens in Europa unabdinglich ist, sind ökosozialistische Politiker in Westeuropa darauf bedacht, „Remigration“ als Unwort aus dem Diskurs zu verbannen.

Dazu nutzen sie missbraüchlich verschiedene Behörden zur Gesinnungskontrolle, Strafverfolgung und Meinungsunterdrückung sowie mit viel Steuergeld vollgepumpte sogenannnte NGOs und andere Teilzeit-Terroristen, die jegliches sachliches Gespräch über Remigration als Lösung der aktuellen Probleme verhindern sollen.

Nicht so in Ungarn. Dort kann über Remigration, illegale Masseneinwanderung und deren Folgen sowie die Verhinderung derselben offen und gefahrlos diskutiert werden, ebenso wie über alle anderen kontroversen Themen. Das ist Demokratie! Die derzeitige ungarische Regierung schützt ihre Bürger vor mohammedanischen Invasoren und hat die Südgrenze entsprechend militärisch gesichert. Damit schützt Ungarn entgegen der Agenda der Bevölkerungsaustauscher auch die Bürger anderer westeuropäischer Länder.

Die US-Administration unter Präsident Donald Trump setzt derzeit das Konzept der Remigration bereits flächendeckend in die Praxis um. Die Einwanderungsbehörde ICE verbringt alle Personen, die sich illegal im Land aufhalten, außer Landes, obwohl gelegentlich irgendwelche Trump-hassenden, von den „Demokraten“ installierte Bezirksrichter, das zu verhindern suchen. Die Folgen sind ein dramatischer Rückgang an Kriminalität und ein wachsendes Sicherheitsgefühl der Bürger in den Städten des Landes und ein nunmehr funktionierender Grenzschutz, der diesen Namen verdient.

PI-NEWS nutzte die Gelegenheit, um mit Martin Sellner ein kurzes Interview zu führen:

Martin Sellner mit PI-NEWS-Autor Conny Axel Meier in Gyékényes.
Martin Sellner mit PI-NEWS-Autor Conny Axel Meier in Gyékényes.

PI-NEWS: Martin, viele Deutsche emigrieren nach Ungarn. Andere sagen dazu sinngemäß: „Ihr haut einfach ab und seid somit keine Patrioten. Ihr seid Pseudopatrioten und lasst uns im Stich. Ihr hättet weiterkämpfen sollen.“ Wie empfindest du das oder was würdest du dazu sagen?

MARTIN SELLNER: Gute Frage. Ich sage mal gleich: Ich persönlich bleibe! Gleichwohl muss man bedenken: Die DDR ist ein Beispiel, das vorgebracht wurde. Ein weiteres Beispiel ist Irland. Länder, die unterdrückt oder besetzt waren oder in denen wirklich Missstände geherrscht haben. Auslandsenklaven, gerade Patrioten, waren oft der entscheidende Widerstand. Die Leute, die aus der DDR rausgekommen sind, waren entscheidend beim Rausschmuggeln von Leuten und wurden dann zu Widerstandskämpfern von außen. Die Auslands-Iren, die in Amerika gelebt haben, waren maßgeblich beteiligt am Widerstand in Irland, indem sie dort Rückzugsort, Unterstützungsmöglickeit etc. geliefert haben.

Ich persönlich glaube, das ist eine Sache, die sehr stark vom Einzelfall abhängt. Es gibt Leute, ein Beispiel ist Oliver Janich, aber auch Ignaz Bearth, die vom Ausland aus viel besser ihre Aufklärungsarbeit betreiben können. Und es gibt auch manche, die sagen: Ich will meine Rente, die in Deutschland noch kommt, nicht in einem völlig überfremdeten Stadtteil auch noch dem Staat in den Rachen schmeißen. Wenn man im Ausland ist und nach wie vor Patriot ist, sich vernetzt und die Heimat unterstützt, dann kann es einen guten Vorteil bringen. Also ich finde es ist nicht so einfach zu sagen. Es hängt einfach davon ab und es gab in der Geschichte schon oft patriotische Enklaven, die wichtig für den Widerstand im Heimatland waren.

Du warst vor einem Jahr hier. Was würdest du heute anders empfinden in Ungarn als vor einem Jahr?

Ich würde sagen, Ungarn hat sich nicht so stark verändert. Ich bin ja durch das Land durchgefahren. Ich habe gesehen, dass in Budapest und in den urbanen Räumen eine liberale westliche und auch weniger patriotische Widerstandsbewegung entsteht. Es kriegt das Ausland mit, muss ich sagen, dass jetzt wirklich versucht wird, Ungarn auch als patriotische Bastion zu knacken. Ich kann immer nur sagen: Bitte wehrt euch dagegen! Sonst ist es bald so wie in Deutschland, wie in Österreich, mittlerweile leider auch schon in Tschechien, Polen und in anderen Ländern. Es gibt die Massenmigration, es gibt den Regenbogen-Terror und am Ende seid ihr auch nicht besser dran als wir. Also, ich hoffe, dass Ungarn patriotisch stabil bleibt, aber noch ist das Land wirklich sehr gut.

Du sprichst von Remgration. Wenn man das historisch sieht, dann hat die Remigration auf der iberischen Halbinsel 700 bis 800 Jahre gedauert, bis die Mohammedaner dort vertrieben worden sind. In Ungarn dauerte die Remigration von 1686 bis 1699, also etwa 13 Jahre, bis das Ganze abgewickelt war. Wie lange, würdest du sagen, bräuchte eine Remigration, die jetzt beginnen würde, um den gewünschten Effekt für die Zukunft zu erzielen?

Sehr gute Frage. Ich würde eine kleine Korrektur anbringen, wenn ich darf. Jahrhundertelang in Spanien dauerte nicht die Remigration, sondern die Reconquista, also die Rückeroberung. Danach ging es ja schnell mit der Rückwanderung der Mauren. Genauso Ungarn. Als die Ungarn einmal ihre Freiheit hatten, sind die Osmanen schnell abgezogen. Ich glaube, die Reconquista, die Rückeroberung unserer Heimat und vor allem die Überwindung unserer Demokratiesimulation – wir haben nicht viel Zeit – das muss rasch gelingen. Wenn wir das geschafft haben, dann wird es mit der Remigration sehr schnell gehen. Ich denke, sie wird etwa solange dauern, wie auch der Überfremdungsprozess gedauert hat, dass die Leute sich wirklich einfügen und sich assimilieren, also Teil der Gemeinschaft werden, oder vielleicht freiwillig und langfristig ihren Lebensmittelpunkt woanders wählen.

Wir bedanken uns bei dir für deinen Besuch in Ungarn und für das angenehme und aufschlussreiche Gespräch. Alles Gute und viel Erfolg weiterhin in Deutschland und in Österreich! Wir verfolgen deine Tätigkeit hier in Ungarn mit Spannung und hohem Interesse.

Es ist gut zu wissen, dass es solche kleinen Enklaven gibt und ich danke euch für eure Arbeit. Es ist wichtig.

Vielen Dank!

Im nächsten Jahr stehen in Ungarn Parlamentswahlen an und die von der EU-Kommission massiv unterstützten Marionetten unter dem vorgesehenen EU-Statthalter, dem TiSZA-Chef Péter Magyar, kündigen schon masssive Steuererhöhungen an. Ob versehentlich oder nicht, sie sind wenigstens ehrlicher als der deutsche Lügenkanzler. Sie sagen klipp und klar: Erst müsse man die Wahlen gewinnen. Zoltán Tarr, die rechte Hand Magyars: Man könne „jetzt nicht darüber reden”, sonst werde man „bei den Wahlen scheitern”, überhaupt gebe es vieles, worüber man nicht reden könne, erst müsse man „die Wahlen gewinnen”. Tarr: „Also erst die Wahlen gewinnen, danach geht alles”. Das kennen wir doch schon von jemandem in Deutschland. Wie es dann ausgeht, wissen wir auch.

Bis zu den Wahlen 2016 fließt noch viel Wasser die Donau hinunter und es bleibt zu hoffen, dass der Plan der EU-Kleptokraten, Ungarn die Souveränität zu nehmen und daraus einen Vasallenstaat zu machen, nicht aufgehen wird. Es reicht den Menschen, wie Orbán es mehrfach betonte, dass Westeuropa in zehn Jahren unter dem Druck und dem Terror der Ökosozialisten islamisiert sein wird. Mittelosteuropa muss stabil bleiben, damit die westliche Kultur einen Rückzugsort zum Überleben behält und nicht verloren geht.


PI-NEWS-Autor Conny Axel Meier.

Conny Axel Meier (geb. 1956) betätigt sich seit über 20 Jahren als Publizist, Menschenrechtsaktivist und Islamaufklärer. Seit 2004 war er Schriftführer im „Bundesverband der Bürgerbewegungen“ (BDB). 2006 gehörte er zu den ersten Mitgliedern von „Pax Europa“. 2008 war er maßgeblich beteiligt an der Fusion der beiden Vereine zur „Bürgerbewegung PAX EUROPA“ (BPE) und wurde bis 2016 deren erster hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer. 2019 zog er mit seiner Ehefrau ins politische Exil nach Ungarn und schreibt von dort regelmäßig für PI-NEWS.

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4 Kommentare

  1. Das Willkürpack der SED 2.0 das heute das Maul für ein AFD Verbot aufreißt hat vergessen, dass dem SED Dreckspack 89 ein Blutbad nur um Haaresbreite erspart blieb.

    Die selbsternannten Demokraten sind sich deshalb gar nicht bewusst wie geschichtsvergessen und verantwortungslos sie agieren, wenn sie ihre unqualifizierten Mäuler aufreißen.

  2. .
    An Martin Sellner,

    Sie haben mehr Kommentare verdient; Prob ist das zu lange YouTube.

    Für mich sind Sie der absolute patriotische Superstar Europas; Signalgeber
    Eine ehrliche Haut und die personifizierte Authentizität.

    Friedel aus Gaza-NRW
    .

  3. Martin Sellner ist ein heller Kopf der die Probleme fundiert anspricht. Man kann dem nicht viel zufügen.

    Die Leute müssen die Wahrheit erkennen und handeln, sonst hilft alles nicht. Leider haben die >Regierungsmedien schon so lange Übermacht das ein Großteil der Bevölkerung diese nicht mehr erkennt.

    Es gibt bestehende Gesetze welche nicht angewandt werden. Das erinnern daran alleine macht Ihn schon zum Staatsfeind. Allein das müsste eigentlich dem Bürger zu denken geben.

    Martin Sellner ist eine der Lichtgestalten im national-konservativen Spektrum, möge ihm noch viel Erfolg und langes Leben gegönnt sein !

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