Von CONNY AXEL MEIER | Suchen Sie noch ein passendes Geschenk für Onkel Max zum 99. Geburtstag? Ein Präsent, das ihn an alte Zeiten erinnert? Wie wäre es damit? Ein edler Kugelschreiber, recycelt aus angeblich im Ukraine-Krieg benutzten Patronenhülsen?
Mit solchen Kugelschreibern, frisch geliefert vom Schlachtfeld, erfreute die dänische Ratspräsidentschaft der EU in Gestalt von Außenminister Lars Løkke Rasmussen in Kopenhagen die versammelten EU-Außenminister und schenkte den Teilnehmern je ein solches Schreibgerät (im Video oben bei 2:29:20 Stunden). Es soll sie daran erinnern, dass mit den wiederverwerteten Geschosshülsen, mit deren Patronen auf russische Soldaten geschossen wurde, Frieden in Europa wiederhergestellt werden soll.
Der Kriegstreiber-Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
Das ist in der Tat eine bemerkenswerte Geschenkidee, die noch ausbaufähig ist. Für anstehende Treffen von EU-Ministern könnten zur Erhöhung der Kriegsbereitschaft, ergo für den Frieden, noch weitere geniale Präsentideen in die Produktion umgesetzt werden. Wie wäre es beim Treffen der „Willigen“, die Emmanuel Macron für kommenden Donnerstag nach Paris eingeladen hat, mit Lampenschirmen, hergestelllt aus der Haut gefallener russischer Soldaten? Das weckt doch Erinnerungen. Alternativ kämen auch Aschenbecher aus den Schädeln russischer Kriegsgefangener, vorzugsweise mit Einschussloch, in Betracht. Oder Skalps von erschossenen russischen Offizieren als Deko für die Kantinen in europäischen Ministerien? Der Phantasie der Kriegstreiber sind keine (historischen) Grenzen mehr gesetzt.
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó, der in Kopenhagen dabei war, brachte die Situation der EU letztes Wochenende auf dem Tranzit-Politikfestival in Tihany am Balaton auf den Punkt: Den Hauptgrund für den Tiefflug der EU sieht Szijjártó darin, dass diese „von einer extrem liberalen und kriegstreiberischen Elite beherrscht wird. Aufgrund ihrer chronischen Erfolglosigkeit ist diese Elite außerordentlich frustriert. Ihre Entscheidungen trifft sie nicht auf Basis der Realität, sondern auf Grundlage verschiedener verrückter Ideen. […] Ihre Herrschaft ist derzeit das größte Problem in Europa. Sie hat Europa von den größten und bedeutendsten Akteuren der Weltpolitik politisch isoliert. Die rationalsten und physikalischsten Fragen der Welt – Wirtschaft und Energie – hat sie ideologisiert und überpolitisiert. Und schließlich behindert sie ständig die Schaffung von Frieden in Europa.“
Die deutschsprachige Budapester Zeitung schreibt dazu:
Der Außenminister machte die dramatischen Fehlentscheidungen der Kommission unter Ursula von der Leyen dafür verantwortlich, dass die EU inhaltlich ebenso wie symbolisch und erst recht nach ihrem äußeren Erscheinungsbild nicht länger als Faktor der Weltpolitik gilt. Diese Führung habe Europa von den wichtigsten Akteuren isoliert, rationale Fragen der Wirtschaft und der Energieversorgung durchideologisiert und eine Friedensfindung im Osten systematisch behindert.
In Abwesenheit der dieses Jahr erstmals seit langer Zeit am Tranzit-Politikfestival nicht teilnehmenden Opposition erklärte Szijjártó, bezugnehmend auf die 2026 anstehenden Parlamentswahlen: „Weil wir existenzbedrohend für den liberalen Mainstream in Brüssel sind, wird man dort nichts unversucht lassen, um uns aus dem Weg zu räumen.“
Dieses abgekartete Spiel der Brüsseler Bonzen kennt man in Ungarn schon von 2022 zur Genüge. Nur die Marionetten haben die Strippenzieher wieder mal ausgetauscht. Es wird ihnen vermutlich nichts nützen. Viktor Orbán hat volle Rückendeckung durch Donald Trump und seinen Vizepräsidenten J.D. Vance. Zudem befindet sich Ungarn nicht im Krieg, auch nicht im propagandistischen, weder mit China, noch mit Russland, noch mit sonst jemanden. So soll es auch bleiben. Da kann Merz noch so drohen und schimpfen.
Merz und Macron jenseits jeder Realität
Seine woke Bundeswehr will, außer ihm selbst, sowieso niemand in der Ukraine sehen. Dazu haben sich die alte und jetzige Bundesregierung selbst zu schnell und zu eindeutig ins Abseits gestellt. Sicherheitsgarantien können weder sie noch die EU der Ukraine geben, auch wenn Macron noch so laut tönt: „Gemeinsam mit unseren Partnern und in Abstimmung mit der NATO werden wir daran arbeiten, robuste Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu definieren. Diese sind eine notwendige Voraussetzung für einen glaubwürdigen Weg in Richtung Frieden.“ (Übersetzung PI-NEWS)
Selten in der Geschichte war die Wahrnehmung der Regierenden von der Realität weiter entfernt als heute. Da hilft auch kein Kugelschreiber aus Patronenhülsen…

Conny Axel Meier (geb. 1956) betätigt sich seit über 20 Jahren als Publizist, Menschenrechtsaktivist und Islamaufklärer. Seit 2004 war er Schriftführer im „Bundesverband der Bürgerbewegungen“ (BDB). 2006 gehörte er zu den ersten Mitgliedern von „Pax Europa“. 2008 war er maßgeblich beteiligt an der Fusion der beiden Vereine zur „Bürgerbewegung PAX EUROPA“ (BPE) und wurde bis 2016 deren erster hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer. 2019 zog er mit seiner Ehefrau ins politische Exil nach Ungarn und schreibt von dort regelmäßig für PI-NEWS.



Als ich gestern von diesen widerlichen Geschenken las,
dachte ich auch als erstes an die „Lampenschirme“…
Ein Geschenk von dänischen Psychopathen an die
anderen EU-Psychopathen.
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…der ungarische Außenminister Peter Szijjarto erklärte: „Die Europäische Kommission ergreift keine Maßnahmen gegen ukrainische Angriffe, die die ungarische Energieversorgung bedrohen. Die Antwort ist einfach:
Die Europäische Kommission ist nicht mehr die Europäische Kommission, sondern die „Ukrainische Kommission“. Sie vertritt nicht die Interessen Europas, nicht der Mitgliedstaaten der EU, sondern die der Ukraine.“
Hier ist der Video-Ausschnitt von 23 Sek.,
Patronenhülsen-Kugelschreiber:
https://anti-spiegel.ru/2025/mit-diesen-europaeern-gibt-es-absolut-nichts-mehr-zu-verhandeln/
Budapest wird auf Brüssels Untätigkeit bei den ukrainischen Drohnenangriffen auf die Druschba-Ölpipeline reagieren, indem es die Ukraine weder entsprechend den Regeln und erst recht nicht durch ein beschleunigtes Verfahren in die EU lässt. Gar nicht.
Was die Ukraine betrifft, könnte Ungarn ihr zwar auch den Strom abstellen, doch vorerst beschränkt man sich auf politische Einflussnahme auf die gesamte Selensky-Bande und auf einzelne, wie ihr prominentes Mitglied, den Kommandeur der Drohnentruppen, einen gewissen Browdi, Kampfname Magyar. Er ist väterlicherseits Ungar und ihm wurde wegen seiner Angriffe auf die Druschba-Pipeline die Einreise in die Heimat seines Vaters verboten.
Wie immer, wenn der polnische Außenminister Sikorski ins Spiel kommt, bekam die Geschichte eine etwas komische Wendung, denn Sikorski schrieb auf X: „Kommandant Magyar, wenn Sie Ruhe und Erholung brauchen und Ungarn Sie nicht einreisen lässt, seien Sie unser Gast in Polen.
Und hier ist unklar, was den Polen wichtiger ist – der Wunsch, Orbán zu ärgern, oder der Wunsch, seinen eigenen Präsidenten Nawrocki zu ärgern, der beschloss, den Druck auf Ukrainer, die nach Polen kommen und anfangen, unter Bandera-Gesängen Bandera-Flaggen zu schwenken, noch weiter zu verschärfen.
Zunächst versprach Nawrocki, Mitglied der nationalistischen Partei „Recht und Gerechtigkeit“, diese ganzen Bandera Symbole mit Nazi-Symbolen gleichzusetzen und strich dann arbeitslosen ukrainischen Flüchtlingen Sozialleistungen und die kostenlose Krankenversicherung. Er erklärte: „Polnische Bürger im eigenen Land sind in einer schlechteren Lage als unsere Gäste aus der Ukraine. Und auch damit bin ich nicht einverstanden, meine Damen und Herren. Wie gesagt: Zuallererst Polen, zuerst die Polen.“
Die natürlichen Spannungen zwischen Warschau und Kiew, die die Russophobie eine Zeit lang unterdrückt hat, sind nun wieder ausgebrochen. Die Drohungen ukrainischer Medien, Aggressionen unter den Flüchtlingen zu schüren – Ihr habt sie doch selbst reingelassen –, führten schnell zu direkten Aktionen.
Ein Ukrainer zündete in Polen ein Mehrfamilienhaus an und veröffentlichte in sozialen Netzwerken ein Video, in dem er sagte: „Seht, was unser Volk tut! Das Haus wurde angezündet. Ihr wisst gar nicht, wozu unsere Ukrainer fähig sind!“
Das Feuer wurde ausgelöscht, der Kommentator wurde festgenommen…
(Anti_Spiegel, Link s.o.)
Wie wär’s denn für die Minister- oder Kanzler- Gemahlin zu Weihnachten einen funkelnden blankpolierten Kettenanhänger aus echtem Zahngold eines gefallenen Russen, diesen an einem netten Goldkettchen aus demselben Material baumelnd? Vielleicht in der Form einer personalisierten Hundemarke mit einem Z drauf?? Das ist doch mal etwas anderes als immer nur die präparierten Haifischzähne, Korallen, Echsengeldbörsen und andere altmodischen Dinge. So etwas Feines gibt es nicht alle Tage! Da wird sich die Gattin aber freuen, von ihrem tollen Kerl so ein originelles Weihnachtsgeschenk zu erhalten.
Das hat aber keine ihre Freundinnen und Nachbarinnen. Lässt sich auch nicht bei AMAZON bestellen.
Dekadenz.
Was kommt demnächst? Schädel als Briefbeschwerer?