Von MEINRAD MÜLLER | Seit Mittwoch ist es amtlich: US-Präsident Donald Trump hat eine landesweite reziproke Zollregel eingeführt. Wenn ein US-Importeur Waren aus dem Ausland bestellt, muss er beim Entladen im Hafen eine Zusatzsteuer an den US-Staat zahlen. Diese Steuer heißt Zoll. Alle Waren sind betroffen. Ob Autos, Maschinen oder Lederhosen, alles wird teurer, sobald es in einem US-Hafen ankommt.
Nicht der Hersteller in Deutschland zahlt diesen Zoll. Auch nicht der Exporteur. Es ist der amerikanische Importeur, der zur Kasse gebeten wird. Kauft ein US-Unternehmen eine Ware aus Deutschland für 100 Dollar, kostet sie mit dem neuen Zoll 120 Dollar. Die 20 Dollar gehen direkt an den US-Fiskus.
Für Trump ist das kein Angriff, sondern ein Schritt zur Fairness. Jahrzehntelang haben Länder wie China oder Vietnam hohe Zölle auf US-Produkte verlangt. China erhebt teilweise 67 Prozent, Vietnam sogar bis zu 90 Prozent. Die US-Regierung unter Biden hat nichts dagegen unternommen. Zum Schaden für amerikanische Firmen, die ihre Produkte kaum noch ins Ausland verkaufen konnten. Und zum Schaden der amerikanischen Arbeiter.
Jetzt ändert sich das. Trump will mit dieser Maßnahme die eigene Wirtschaft stärken. Wer Kleidung in Asien herstellt und dann in die USA exportiert, muss nun Zoll zahlen. Wenn dieselbe Firma ihre Produktion stattdessen direkt in die USA verlagert, entfällt der Zoll. Die Ware wird im Land hergestellt, also zollfrei. Auf diese Weise sollen Arbeitsplätze in den USA entstehen. Deutsche Autohersteller, die in USA produzieren, sind folglich nicht betroffen.
In Deutschland, dessen Wirtschaft vom Export lebt, löst das Unruhe aus. Wenn US-Kunden nun 20 Prozent mehr zahlen müssen, überlegen viele, ob sie weiterhin deutsche Waren kaufen. Die Waren sind nicht verboten, aber sie sind teurer und das kann den Ausschlag geben.
Wer seine Waren in die USA verkaufen will und auf Dollar-Einnahmen hofft, wird ausgebremst. Der US-Konsument kann zwar weiterhin ausländische Produkte kaufen, aber wenn ihm der Aufschlag (Zoll) zu hoch ist, verliert er möglicherweise sein Interesse.
Trump sagt klipp und klar: Wir lassen uns nicht länger ausnutzen. Es soll wieder fair zugehen im Welthandel. Deutschland schaut zu – und hat keinen Plan B. Teure Waren mit dem Gütesiegel „Made in Germany“ gibt es in vergleichbarer Qualität heute auch anderswo.
Waren aus Deutschland sind teuer, weil in den Preisen indirekt auch die Finanzierungskosten des überbordenden Sozialstaates stecken. Was man vor 30 Jahren den schwedischen Waren nachsagte, trifft nun in gleicher Weise auf uns zu.

Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
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Trumps „Liberation Day“ wird teuer für die deutsche Autoindustrie
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/trump-zoelle-teuer-deutsche-autoindustrie/
Bei all dem Zollgerede wird vergessen, dass bei Import in die EU auch noch die Einfuhrumsatzsteuer fällig wird: derzeit in der BRD 19%. In den USA fällt sale tax an: die irgendwo zwischen 0% und maximal 9,25% (Kalifornien) liegt. Wo ist es also für den Verbraucher auf jeden Fall ungünstiger?
Hier gibt es alles komplett mit deutscher Simultranübersetztung. Der treue Arti von TranslatedPress DE übertrug live. TranslatedPress DE ist seit Jahren ein Geheimtipp. Viele Liveübertragungen und immer mit deutscher Übersetzung.
https://www.youtube.com/watch?v=OA6zsefYVdA
Längst überfällig, dass der jahrzehntelange chronische Handelsbilanzüberschuss Deutschlands u.a. gegenüber den USA korrigiert wird. Deutsche Hersteller, vor Allem Autobauer, sollten ihre Produkte vorrangig am heimischen Markt verkaufen! Im Ausland werden deutsche Autos sehr viel preiswerter angeboten. Es geht also. Stattdessen fangen sie an, über die Produktion von Militärfahrzeugen nachzudenken. Wahnsinn!
Ich kann Trumps Vorgehen völlig nachvollziehen, da die Ungleichheit am eigenen Leib erlebt wurden bei meinen früheren Autokäufen in USA. Ich glaube in USA sieht man mehr BMW und Mercedes auf den Straßen als bei uns. Das könnte sich ändern. So what?!
Richtig verstanden und angewendet würden die US Maßnahmen auch für Deutschland eine wirtschaftliche Gesundung einleiten können. Dazu müsste man allerdings verstehen wollen, was Präsident Donald Trump beabsichtigt. Er setzt einen Impuls!
Speziell für Deutschland gilt: Es hat seinen Grund, weshalb in Deutschland erstellte Produkte viel teurer sind, als sie es eigentlich sein müssten. Abgaben, Steuern, künstliche Zusatzbepreisung, Energieirrsinn, Vorschriften, Ökowahn, Gängelung, linksgrüne Politisierung, immer mehr Staats- und Planwirtschaft sowie zu linksradikalen und grünkontaminierten Sekten verkommene Gewerkschaften und Verbände sind Faktoren, die uns den Hals zuschnüren. Die Sabotage gegen Deutschland läuft in Deutschland selbst. Brüssel kommt noch dazu.
So schädlich kann Donald Trump für Deutschland gar nicht sein, wie es die Deutschlandhasser der Altparteien und die Brüsseler EU Mafia sind. Eine deutsche Regierung, die kompetent statt ideologisch agiert, würde sofort die genannten Baustellen in Deutschland angehen. Darüber hinaus würde sie den Wahnsinn aus Brüssel nicht mehr mitmachen. Anstatt sich aufzuregen und gegen Donald Trump zu hetzen, würde eine kompetente Regierung mit den USA Verhandlungen aufnehmen, um Ex- und Importregelungen fair und solide für beide Seiten neu zu gestalten. Genau das hat Donald Trump während seiner Präsentation gestern Abend angeboten. Nichts davon wird im Sumpf des medialen Mainstream berichtet.
„Mit seinem Zoll-Schlag gefährdet Trump
seine ‚America First‘-Strategie
(Anm.: Mir doch egal!)
(…)
Über die Zoll-Höhe gegenüber den Europäern kann man definitiv diskutieren. Was jedoch besonders ins Auge sticht, ist, daß es bei all den Zöllen offenbar nur begrenzt überhaupt geopolitische Gedanken gab. Denn Trump – das hat er immer wieder betont – sieht eigentlich China als Hauptrivalen. Das Land erhält nun einen Zoll von 34%, zusätzlich zu dem bereits von ihm verhängten Zoll von 20%. Das ist gehörig, fraglich ist aber, warum er nun bei Zöllen auf andere asiatische Länder deren geopolitische Situation kaum in Betracht gezogen hat…
Auch vor diesem Hintergrund erscheinen manche der Zölle geradezu absurd: Daß das extrem marktwirtschaftliche und wirtschaftsliberale Singapur (was übrigens eigentlich einen Freihandelsvertrag mit den USA hat, ebenso wie z.B. Südkorea) jetzt Zölle von 10% erwartet – in gleicher Höhe wie etwa das wirtschaftlich deutlich interventionistische und aktuell sozialistisch regierte Brasilien. Was soll hier die Logik sein?
Daß mit Trump auch Zölle kommen, war immer klar – und ist auch nicht die einmalige Zäsur, als die es manche darstellen. Protektionismus hat in den USA gerade vor dem 20. Jahrhundert durchaus Tradition, auch in Lincolns früher republikanischer Partei oder auch den US-Gründervätern um die Föderalisten von Alexander Hamilton. Ein völliger Traditionsbruch ist es nicht.
Aber offenbar ohne tiefere geopolitische Überlegungen, ganz nach dem Motto „Einfach drauf“ quer über den Globus Zölle zu verhängen – das scheint dann doch nicht so ganz zu dem Versprechen der Trump-Regierung zu passen, daß ‚Amerika zuerst‘ nicht ‚Amerika alleine‘ bedeutet. Denn auch eine ‚America first‘-Außenpolitik braucht Verbündete.“
+https://apollo-news.net/mit-seinem-zoll-schlag-gefaehrdet-trump-seine-america-first-strategie/
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Trump schei… auf Deutschland u. Europa.
Er würde es notfalls atomar verseuchen, wie
die Pläne der USA noch im kalten Krieg
waren. Mir unverständlich, daß er von
(r)echten Deutschen so angehimmelt wird.
Trump ist nicht unser Freund, sondern unser
Herr u. Gebieter. Wir sind ein besiegtes
Land u. müssen gehorchen. Auch, daß wir
schon wieder gegen Rußland in den Krieg
ziehen wollen, stört ihn nicht, weil es
Deutschland, Europa u. Rußland schwächt.
Den einen mehr, den anderen weniger. Eine
halbverhungerte Kuh gibt zwar nicht viel
Milch, die die Amis abzapfen können. So
ein paar Peanuts Verluste sind den USA
jedoch egal. Hauptsache sie haben die Macht.
Das ist doch irgendwie naiv. Was ist fair am Handel mit den USA, wenn diese ihre Importe nicht mit dem Erlös aus Exporten bezahlen müssen, sondern die Dollars einfach auf Knopfdruck produzieren?
Ein Handelsbilanzüberschuss ist natürlich für die Gewinner des fairen ökonomischen Wettbewerbs. Wie viel US Schrott müssten die Japaner importieren als Ausgleich für ihre hochwertige Elektronik und exzellenten Autos?
Außerdem muss eine Nation mit der Weltwährung immer ein Handelsbilanzdefizit haben, wie kommt der Rest der Welt sonst in den Besitz der Dollars um zB Öl zu kaufen?
Sag mal, der Trump hat doch nicht alle Tassen im Schrank ?
Der will Grönland und Kanada einfach überfallen !
Genau so primitiv wird unser Volldepp Michel von den Medien
belogen und indoktriniert und der glaubt es.
Diese Aussage machte mir jemand, dessen Meinung ich sehr hoch
einschätze, allerdings schon immer eine Russenphopie mit sich trug.
Doch die Phopie hat sich in den letzten Jahren von ihm verabschiedet
und hat sich sogar auf seine ewig gewählte Partei CSU verlagert.
Noch vor 4 Jahren konnte er meine Wut gegen diese Partei nicht verstehen:
„Was hast du denn, uns geht es doch gut !“
Heute schimpft er fast mehr über diesen Verbrecherhaufen als ich. Ob er
die AFD wählt, könnte ich allerdings nich beschwören.
Heute morgen in unserer Straße in einer Stadt Nordbayerns, stand die
erste Messerstecherei an, ca. 100m vor meiner Wohnung.
Ich wurde, durch Kindergeschrei und Sirenengeheul darauf aufmerksam.
Unsere ganze Straße entlang (300m) Polizeiauto an Polizeiauto, durch einen
Nachbarn erfuhr ich, was geschehen war.
Eine Gruppe Kinder war unmittelbar vor meiner Wohnung postiert, sie mussten
das wahrscheinlich alles in Orginal mit erlebt haben, denn sie weinten und schrien
wild durcheinander. Jetzt bin ich mal gespannt, was Morgen im SPD-Propaganda-Blatt
steht.
Lieber Gott segne keinen dieser Verbrecher in München, die du uns bescheret hast,
lass sie alle in der Hölle schmoren !
Erst wenn ich das weiß, werde ich wieder an die Gerechtigkeit glauben.
DFens 3. April 2025 at 11:27
Richtig.
Und es ist ein Anreiz für ausländische Firmen, im Importland Produktionsstätten und Arbeitsplätze zu schaffen, um die Einfuhrzölle zu umgehen.
So produzieren zwei angenommene Autohersteller zu gleichen Bedinungen, Steuern, Löhne, et cetera, und das bessere Produkt kann sich durchsetzen.
Das hat eigentlich nur Vorteile.
Ach nein, ich habe „multinationale Konzerne“ vergessen, die ihren Kram in Ländern mit niedrigen Steuern und Löhnen billig herstellen, aber dann teuer in „reichen“ Ländern verkaufen und hohe Margen abgreifen und ausschütten können.
Die wollen natürlich nicht, dass Trumps Vorbild Schule macht.
hhr 3. April 2025 at 11:26
Ich kann Trumps Vorgehen völlig nachvollziehen, da die Ungleichheit am eigenen Leib erlebt wurden bei meinen früheren Autokäufen in USA. Ich glaube in USA sieht man mehr BMW und Mercedes auf den Straßen als bei uns. Das könnte sich ändern. So what?!
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Ich glaube in USA sieht man mehr BMW und Mercedes auf den Straßen als bei uns.
Jau, das fällt mir immer auf, wenn ich amerikanische Krimis sehe. Die fahren da Mercedes und BMW-Schlitten, da träumste nur von!
US-Zölle: „So what?“ – Trump reagiert auf zu hohe Zölle gegen US-Produkte.
Von Redaktion Ungarn, Unser Mitteeuropa, 3.4.2025
https://www.unser-mitteleuropa.com/163906
Mit der Einführung der gegenseitigen Zölle setzt nun Trump sein seit langem erklärtes Ziel um, die generell niedrigeren US-Zölle (!) auf jede Ware an die von anderen Ländern verhängten Zölle anzugleichen.
Trump tut was für die USA, ihre Bürger und ihre Arbeitnehmer.
Das ist sein Job. Das hat er ja auch vor der Wahl so angekündigt.
Unsere deutschen Politiker und ihre Medien tun etwas gegen Deutschland, gegen deutsche Bürger, gegen deutsche Arbeitnehmer und sie setzen sich über den Willen der Mehrhheit der deutschen Wähler hinweg. Dann beschwert sich diese korrupte, undemokratische Räuberbande noch, dass Trump nichts für Deutschland tut.
Goldfischteich 3. April 2025 at 16:38
@hhr 3. April 2025 at 11:26
„Ich kann Trumps Vorgehen völlig nachvollziehen, da die Ungleichheit am eigenen Leib erlebt wurden bei meinen früheren Autokäufen in USA. Ich glaube in USA sieht man mehr BMW und Mercedes auf den Straßen als bei uns. Das könnte sich ändern. So what?!
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Ich glaube in USA sieht man mehr BMW und Mercedes auf den Straßen als bei uns.
Jau, das fällt mir immer auf, wenn ich amerikanische Krimis sehe. Die fahren da Mercedes und BMW-Schlitten, da träumste nur von!“
GM hätte Opel nicht verschärbeln sollen, BMW steht als NR1 bei den US exporten!
Mit den jahrelangen Handelsbilanzdefiziten der EU/NATO/Deutschland gegenüber den USA hat man hier Windräder & Solarzellen aufgestellt, Sozialstaatsdiebe ins Land geholt, NGOs finanziert, EU-und BRD-Bürokraten sowie Hofschranzen in den Medien finanziert und Kernkraftwerke abgerissen.
Die werden nun die Völker Europa noch härter auspressen müssen